DE179755C - - Google Patents
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- DE179755C DE179755C DENDAT179755D DE179755DA DE179755C DE 179755 C DE179755 C DE 179755C DE NDAT179755 D DENDAT179755 D DE NDAT179755D DE 179755D A DE179755D A DE 179755DA DE 179755 C DE179755 C DE 179755C
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C23/00—Driving mechanisms for functional elements
- G06C23/04—Driving mechanisms for functional elements of pin carriage, e.g. for step-by-step movement
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung will die bekannte Thomas'sche Rechenmaschine mit stufenförmig
verzahnten Schaltwalzen auf quer liegenden Achsen dahin verbessern, daß zwecks
möglichster Vereinfachung und Verbilligung . der Herstellung die Kegelräder-Wendegetriebe
zwischen den Ziffernträgern des Lineals und den Schaltwerken durch Stirnräder-Wendegetriebe
ersetzt werden. Abgesehen von der
ίο einfachen und zweckmäßigen Anordnung und
Lagerung der Teile und der einfachen und zweckmäßigen Anordnung der Umschaltvorrichtung,
welche die Erfindung ergibt, hat der besagte Ersatz insbesondere den Vorteil, daß
die Stirnräder satzweise in größerer Anzahl auf einmal bequem und billig mit der erförderlichen
Genauigkeit hergestellt werden können, während die Kegelräder einzeln gefräst werden müssen.
Um den Ersatz der Kegelräder-Wendegetriebe durch Stirnräder-Wendegetriebe zu ermöglichen,
sind zunächst unter Ausführung der Ziffernträger des Lineals als Walzen deren Achsen quer am Lineal angeordnet.
Diese Anordnung ist zwar an und für sich ebensowenig neu, wie an und für sich Stirnräder-Wendegetriebe
bei Rechenmaschinen neu sind. Unter Mitbenutzung der bekannten1
Querlagerung der Ziffernträgerachsen ist aber vorliegend den Stirnräder-Wendegetrieben eine
völlig neue Anordnung gegeben, welche durch geschickte Anpassung an die Querlage der
Schaltwerksachsen und eine auch im übrigen möglichst einfache und zweckmäßige Ausführung
den angestrebten Zweck einer verbesserten und verbilligten Herstellung der Thomas'schen Maschine auch wirklich erreichen
läßt, während die bekannt gewordene Anordnung der Stirnräder - Wendegetriebe einer ganz anderen Gesamtkonstruktion der
Maschine entspricht und für die Thomas'sche · Maschine wenig geeignet wäre.
Die neue Anordnung der Stirnräder-Wendegetriebe zeichnet sich dadurch aus, daß von
den teils auf den Sclialtwerksachsen, teils auf feststehenden Zapfen am Schaltwerksgestell
angebrachten Stirnrädern zwei im Grundriß der Quere nach nebeneinander liegende.
Reihen entgegengesetzt umlaufender Räder gebildet werden, so daß es nur einer
Verschiebung der auf den quer liegenden Achsen des Lineals angebrachten
Stirnräder bedarf, um diese mit der einen oder anderen Räderreihe in Eingriff zu
bringen. Die Verschiebung erfolgt durch ein am Lineal angebrachtes Gestänge, das in einer
für die Handhabung der Maschine sehr bequemen Weise mit der für sämtliche Vorrichtungen
am Lineal zu benutzenden linken Hand betätigt werden kann, während der rechten
die Handhabung der Schaltwerkskurbel zufällt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Anordnung an der Thomas'schen Rechenmaschine
dargestellt.
Fig. ι zeigt im verkleinerten Maßstab eine Oberansicht der Rechenmaschine in Gebrauchsstellung. ■
Fig. 2 ist eine Oberansicht im vergrößerten Maßstabe bei zurückgeklapptem Ziffernlineal.
Fig. 3 ist eine Längsansicht der Umschaltvorrichtung und
Fig. 4 eine Kopfansicht dazu.
Fig. 5 stellt einen senkrechten Querschnitt durch die Rechenmaschine in Gebrauchsstellung dar und zeigt im besonderen die An-Ordnungder Stirnräder-Wendegetriebe.
Fig. 5 stellt einen senkrechten Querschnitt durch die Rechenmaschine in Gebrauchsstellung dar und zeigt im besonderen die An-Ordnungder Stirnräder-Wendegetriebe.
Fig. 6 ist eine Sonderdarstellung eines Stirnräder-Wendegetriebes nach der Umschaltung.
Mittels der Kurbel ι (Fig. ι und 2) werden
in bekannter Weise von der Haupttriebachse 2 ■ aus die staffeiförmig verzahnten Schaltwalzen
3 (siehe Fig. 2 und 5) in Umdrehung versetzt. Die Schaltwalzen sind mit ihren Vierkantachsen 4 in den Platinen 5>
6 und 7 gelagert. Über den Schaltwalzen liegen die Achsen 8, welche die Schalträdchen 9 und die
Sperrscheiben 10 tragen. Auf den Achsen 8 sind weiter jenseits der Platine 6 zwei mit gewissem
Abstand hintereinander liegende Stirnräder 11 und 12 angeordnet. Das Rad 12
steht ständig mit dem Stirnrad 13 im Eingriff, welches zusammen mit dem Stirnrade 14 um
einen Achszapfen an der Platine 6 lose drehbar ist. Diese Stirnräder bilden ein Stirnräder-Wenidegetriebe
dadurch, daß ein weiteres Stirnrad 15 entweder mit dem Stirnrade 11
oder mit dem Stirnirade 14 zum Eingriff gebracht wird.
Im ersteren Falle findet Rechtslauf (Addition) statt; im letzteren Falle findet dagegen
Linkslauf (Subtraktion) statt.
Die Stirnräder 15 sitzen: an Muffen 16, welche
auf den in bekannter Weise quer und parallel zur Linealoberfläche am Lineal B gelagerten
Achsen 17 verschiebbar sind. Der die Muffen 16 verschiebende Umsteller besteht aus zwei auf
gemeinsamer Achse 19 sitzenden Hebeln 20, von denen der eine (am linken Ende des Lineals
befindliche) zum Handgriff 21 verlängert ist. Die Hebel tragen eine Querstange 22, welche
in rundlaufende Nuten der Muffen 16 eingreift.
Durch diese Vorrichtung können die Stirnräder 15 wechselweise mit den Stirnrädern 11
oder 14 zum Eingriff gebracht werden. Die Achsen 17 tragen die Ziffern walzen 18 (welche
auch als Prismen gestaltet sein können und auf ihrer Umfläche die in bekannter Weise in
Schaulöchern des Lineals erscheinenden Ziffern besitzen).
Das Lineal B ist mittels eines Rundstabes 23 in Augen 24 am Gehäuse A in bekannter Weise
verschiebbar und schwenkbar. Eine geringe Hebung des Lineals mittels des Handgriffes
B' ermöglicht in bekannter Weise das Ausheben der Rädchen 15 und die Verschiebung
des Lineals; dasselbe kann aber auch — wie in Fig. 2 — ganz zurückgeklappt werden.
Zum Einstellen der Ziffernwalzen von Hand bei gehobenem Lineal können sehr gut die als
Rändelscheiben zu handhabenden Rädchen 15 benutzt werden. Gegebenenfalls können die
Rädchen 15 so vergrößert werden, daß sie durch Schlitze im Lineal an die Oberfläche
treten, um von hier aus als Rändelscheiben g'ehandhabt zu werden; zum gleichen Zweck
können aber auch besondere Rändelscheiben auf den Achsen 17 sitzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Umschaltvorrichtung für Thomas'scheRechenmaschinen mit quer lieg-endenZiffernwalzenachsen am Lineal und Stirnräder-Wendegetrieben am Schaltwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnräder-Wendegetriebe unter Bildung zweier im Grundriß der Quere nach hintereinander liegender Reihen. (11 und 14) entgegengesetzt umlaufender Räder am Schaltwerksgestell auf dessen quer liegenden Achsen (8) bezw. auf quer liegenden Zapfen angeordnet, und Stirnräder (15) auf den quer liegenden Ziffernwalzenachsen (17) durch, ein am Lineal angebrachtes Gestänge (19, 20, 22, 21) derart der Quere nach gemeinsam verschiebbar sind, daß sie entweder in die eine oder in die andere Räderreihe (11 oder 14) eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179755C true DE179755C (de) |
Family
ID=444059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179755D Active DE179755C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179755C (de) |
-
0
- DE DENDAT179755D patent/DE179755C/de active Active
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