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Trockoid'Gasmesser.
Trockene Gasmesser werden als einfache Gasmesser sowie mit Nebeneinrichtungen verschiedener Art. die mit dem Gasmesser zu einer Einheit verbunden sind. wie als Münzgasmesser. als Gasmesser mit
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braucht usw. Bisher musste man immer den ganzen Gasmesser von der Leitung abnehmen und den neuen, Gasmesser, der die gewünschte Nebeneinrichtung aufwies. neu mit der Leitung verbinden.
Die Erfindung bezweckt den Austausch in solchen Fällen einfacher, schneller und mit geringerem Kostenaufwand zu gestalten. Dies geschieht dadurch, dass von vornherein jeder Gasmesser zum Anbau
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ohne den Gasmesser von der Leitung abnehmune zu müssen. Automatenwerke für den nachträglichen Anbau an einen Gasmesser sind an sich zwar bekannt, jedoch machen diese nicht wie die Erfindung das Abnehmen des Gasmessers von der Leitung überflüssig. Jedoch gerade durch den.
Wegfall dieser Arbeit und den Umstand, dass auch die sonst erforderlichen Vorgänge beim Zusammenbau auf das einfachste
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messer von vornherein mit einem Ventil, wie es ein Selbstverkäufer aufweisen muss, und mit einem derart angeordneten Zahnrad im Zählwerk versehen wird, dass nach Entfernung einer zweckmässig vorgesehenen
Kappe sowohl das Zahnrad als auch ein Angriffsglied zur Ventilbetätigung leicht und unmittelbar zu- gänglich sind. Es können dann je nach Bedarf die eine oder die andere Nebeneinrichtung (insbesondere auch abwechselnd einmal die eine oder die andere) angefügt und dabei das Zahnrad oder das Angriffs- glied zur Venulbetätigung oder beide gleichzeitig benutzt werden.
Zur beispielsweisen Erläuterung der Erfindung ist von den genannten Nebeneinrichtungen als. nachträglich anzubauendes Glied ein Automatenwerk herausgegriffen. In der Zeichnung zeigt Fig. l einen trockenen Gasmesser ohne Automatenwerk in Ansicht und Fig. 2 diesen Messer mit nachträglich angebautem Automatenwerk ebenfalls in Ansicht.
Der Gasmesser selbst ist von irgendeiner bekannten Bauart. Zwischen dem Eingangsrohr J und dem Gasmesserinnenraum 2 (Fig. 2) befindet sich das im vorliegenden Falle als Drehventil ausgebildeteVentil, das auch ein Klappen-, Schieber-oder Kegelventil sein kann. Das Ventil besteht aus einer festen und einer verschiebbaren Platte ; beide sind mit Bohrungen versehen, die sich bei geöffnetem Ventil decken. Die Stange- 4 zur Betätigung des Ventiles 3 erstreckt sich im Innern des Gasmessers und steht durch eine Stopfbüchse 5 in der Wand zwischen dem Gasmessergehäuse und dem Zählwerk 6 mit dem ausserhalb des Gasraumes befindlichen Teil 7 des Gestänges in Verbindung. Letzteres endet in der Kupp- limgshälfte 8.
Diese befindet sich also im Zählwerksgehäuse 9, ohne jedoch mechanisch mit dem Zählwerk in Verbindung zu stehen.
Das Zahnrad 10 des Zählwerkes 6. das in das Zahnrad 11 des anzubauenden Automatenwerkes, Schreibwerkes usw., eingreifen soll, ist leicht zugänglich, indem z. B. ein Teil seines Kranzes aus dem Zähl-
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werk angebrachte Rändelschraube 17 befestigt. Die Geldlade 18 sichert durch den Verschluss 19 nicht nur den Geldinhalt, sondern schützt auch die ganze Vorrichtung gegen unbefugtes Öffnen.
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punkten an den Enden der Kupplungsstangen ohne jede. Justierarbeit.
In den Fig. 3 bis 6 sind nun vier verschiedene Ausführungsformen einer solchen Kupplung mit ihren Einzelheiten dargestellt-
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der Stange 2. ! geführt und durch die Lage des Stiftes 27 im Schlitz 24 gegen Verdrehung gesichert. Eine Mutter 2. S wird über das Gewindestück 2o geschraubt bis zur festen Anlage an den Stift 27, der sich dadurch fest am Grunde des Schlitzes 24 anlegt, wodurch beide Kupplungshälften zusammengehalten werden.
Nach Fig. : endet die Stange 29 der oberen Kupplungshälfte in einen zylindrischen Ansatz mit einer Längsbohrung 31 und einem Gewindestück 32. Die Stange 33 der unteren Kupplungshälfte
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schlag 3S geklemmt, der ein selbsttätiges Aushängen der Kupplungsteile verhindert. Im gekuppelten Zustande greifen die Auswölbung-39 und die Vertiefung 42 ineinander und verhindern so ein seitliches Verschieben.
Die Kupplung nach Fig. 6 weist gegenüber jenen nach den Fig. ; 3 bis 5 den Vorzug auf. dass die Möglichkeit einer etwaigen Lockerung und eine andere als ordnungsmässige Zusammensetzung in höherem Masse ausgeschlossen ist.
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einem Längsschlitz 46 und einem Querschlitz 47. Die Stange 48 der unteren Kuppiungshälfte endet in einen zylindrischen Ansatz 49, der am oberen Ende einseitig einen Stift aO trägt. Beim Zusammenstecken der Kupplungshälften sind der Ansatz 49 und der Stift 50 in der Bohnmg 45 bzw. im Schlitz 46 geführt.
Ist der Stifte am Ende des Schlitzes 46 angelangt, so wird er durch Drehung der Stange 49, z. B. um 900, in den Querschlitz 47 eingeführt und festgelegt.
Die grosse Zuverlässigkeit gerade dieser Kupplung beruht darauf, dass ein Lösen oder auch nur
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Die Erhöhung der Herstellungskosten des Gasmessers durch die Einfügung der beschriebenen Teile ist nicht nennenswert, wenn der dadurch erzielte Fortschritt in Erwägung gezogen wird : die bisherige
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der sehr kurzen Zeit von etwas mehr als einer Minute durch einen ungeschulten Arbeiter vorgenommen werden kann.
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