AT63822B - Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetraminsalzen der Palmitin- und Stearinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetraminsalzen der Palmitin- und Stearinsäure.

Info

Publication number
AT63822B
AT63822B AT63822DA AT63822B AT 63822 B AT63822 B AT 63822B AT 63822D A AT63822D A AT 63822DA AT 63822 B AT63822 B AT 63822B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
palmitic
preparation
hexamethylenetetramine
stearic acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Philipp Roeder Bruno Raabe Ag
Artur Woeber Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philipp Roeder Bruno Raabe Ag, Artur Woeber Dr filed Critical Philipp Roeder Bruno Raabe Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT63822B publication Critical patent/AT63822B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   2. B e i s p i e l. D a r s t e l l u n g v o n p a l m i t i n s a u r e m H e x a m e t h y l e n-   to tramin.   
 EMI2.1 
 zum Salz erstarrt. Nach dem Erkalten wird das Produkt nach Abpressen von Wasser befreit, bei Zimmertemperatur auf porösen Tonplatten getrocknet und dann aus   Äthyl- oder Methyl-   alkohol umkristallisiert. Fügt man der wässrigen Hexamothylentetraminlösung etwas Äthylalkohol hinzu, um die Palmitinsäure etwas löslich zu machen, so erfolgt auch in diesem Falle die Salzbildung leichter. 



   Das Produkt kann auch so hergestellt werden, dass man direkt die berechnete Menge von fein pulverisiertem Hexamethylentetramin in auf etwa   800 erwärmte Palmitinsäure   einträgt und längere Zeit bei dieser Temperatur verrührt. Die feste Masse wird dann nach dem Erkalten direkt aus Alkohol kristallisiert. 



   Palmitinsanres Hexamethylentetramin ist ein kristallinisches Pulver, das nach dem Umkristallisieren aus   96% igem Alkohol   und Trocknen über Schwefelsäure im Vakuumexsikkator bis zur Gewichtskonstanz bei der Elementaranalyse nachstehende Zahlen liefert : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> gefunden <SEP> berechnet <SEP> für
<tb> C15H31COOh.(CH2)6N4
<tb> C <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 66.,25% <SEP> 66.66%
<tb> H <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 10.89% <SEP> 11.11%
<tb> V..... <SEP> 13-47 'n <SEP> 14-140'o
<tb> D <SEP> (Differenz) <SEP> 9.39% <SEP> 8.08%
<tb> 
 
In bezug auf Löslichkeit in den verschiedenen Lösungsmitteln zeigt es dasselbe Verhalten wie stearinsaures Hexamethylentetramin.

   Das Salz ist bei Zimmertemperatur be-   ständig   und zersetzt sich vor dem Schmelzen beim Erhitzen auf 130   his 1400   unter starker Bräunung und Abspaltung von Formaldehyd und Ammoniak. Die   wässrige   Lösung reagiert vollständig neutral. Beim Erhitzen mit Säuren spaltet sie Formaldehyd ab. 



   Über Salze der Hexamethylentetraminbase mit höheren   Fettsäuren   weist die Literatur nichts auf. Die bekannten Salze (z. B. zitronensaures, salizylsaures, chinasaures Hexamethylentetramin usw.) werden so dargestellt, dass die wasser- oder alkohollösliche Säure in Wasser   oder A) kohol gelöst und mit   einer konzentrierten wässrigen Hexamethylentetraminlösung versetzt wird. Beim langsamen Verdunsten des Alkohols oder Wassers kristallisieren die Salze zum Teil aus, andere, wie z.

   B. zitronensaures Hexamehtylentetramin werden aus der konzentrierten wässrigen Lösung durch Alkohol   gefällt,   Im vorliegenden Falle wird eine wasserunlösliche Fettsäure (Stearin- oder Palmitinsäure) mit einer wässrigen Lösung der   berechneten Menge von Hexamethytontetramin   in beliebiger Konzentration in   Reaktion gebracht. Es ist überraschend, dass   die Salzbildung trotz Un-   löslichkeit der Säure   in Wasser   verhaltnismässig   rasch und glatt vor sich geht. Man kommt sofort zu dem in   kattem Wasser schwer löslichen Sa ! z   in quantitativer Ausbeute.

   Das stearinsaure und palmitinsaure Hexamethylentramin zeichnet sich durch grosse Aufnahmsfähigkeit für Wasser aus und es können aus diesen Salzen durch Verreiben mit Wasser, Glyzerin usw. leicht Salben und dgl. dargestellt werden. Verwendet man bei der Salzdarstellung technisches Stearin, so   erhä) t man   ein Gemenge von stearin- und palmitinsaurem
Hexarnethylentetramin-

Claims (1)

  1. EMI2.3 Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetraminsalzen der Palmitin- und Stearinsäure, dadurch gekennzeichnet, dass die verflüssigten Fettsäuren in erwärmtem Zustande mit der äquivalenten Menge Ilexamethylentetramin in fester Form oder in Wasser oder verdunntem Alkohol gelöst in Reaktion gebracht werden.
AT63822D 1912-05-13 1912-05-13 Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetraminsalzen der Palmitin- und Stearinsäure. AT63822B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT63822T 1912-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT63822B true AT63822B (de) 1914-03-10

Family

ID=3585776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT63822D AT63822B (de) 1912-05-13 1912-05-13 Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetraminsalzen der Palmitin- und Stearinsäure.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT63822B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT63822B (de) Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetraminsalzen der Palmitin- und Stearinsäure.
DE915338C (de) Verfahren zur Herstellung einer wasserloeslichen Theophyllinverbindung
DE950290C (de) Verfahren zur Herstellung von fuer die Bildung von Oxydationsfarb-stoffen verwendbaren Salzen der 4-Anilino-anilin-N-sulfonsaeure
AT109407B (de) Verfahren zur Darstellung therapeutisch wertvoller Derivate des Cholins.
DE723790C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Abkoemmlingen der 4-Aminobenzolsulfonamide
DE555410C (de) Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-5-nitroisophthalsaeure
DE374097C (de) Verfahren zur Herstellung von in Wasser leicht loeslichen Doppelverbindungen aus Coffein
AT158646B (de) Verfahren zur Darstellung von Estern der 4-Amino-5-oxyalkylpyrimidine.
AT138024B (de) Verfahren zur Herstellung von kristallisierten Humusverbindungen.
DE432420C (de) Verfahren zur Darstellung von N-methylschwefligsauren Salzen sekundaerer Amine
AT284147B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindung 8{2-[N-(α-Methylphenäthyl)-methylamin]äthylamin}coffein
AT154902B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen.
AT48330B (de) Verfahren zur Darstellung von Alkylestern der Methylenzitronensäure.
DE635494C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen hochmolekularer Imidoaether, Imidothioaether und Amidine
AT239797B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 3-Phenoxypropylguanidins und seiner Säureadditionssalze
AT60439B (de) Verfahren zur Darstellung von neutral reagierenden, wasserlöslichen Derivaten des Diaminodioxyarsenobenzols.
AT212470B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Oxydationsfarbstoffen
AT92089B (de) Verfahren zur Herstellung fester Formaldehydlösungen.
AT85299B (de) Verfahren zur Darstellung komplexer Silberverbindungen von α-Aminosäuren.
DE447352C (de) Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen
DE557247C (de) Verfahren zur Darstellung von Sulfhydrylverbindungen der Kohlenhydrate
DE551145C (de) Verfahren zur Darstellung von Jodmethansulfonsaeure bzw. ihren Salzen
CH322815A (de) Verfahren zur Darstellung von N,N&#39;-(4,4&#39;-Dicarboxy-3,3&#39;-dioxy)-diphenyl-harnstoff und dessen Salzen
AT117232B (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen der Antimonsäure und ihrer Derivate.
AT91678B (de) Verfahren zur Herstellung von Kaltleim aus Blut.