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Salzstreuvorrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Salzstreuv9rrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bei welcher das Salz mittels von einer Radachse des Wagens angetriebenen Förderschnecken den über den Schienen angebrachten Schüttröhren zugeführt wird.
Gemäss vorliegender Erfindung ist der Antrieb der Förderschnecken derart ausgeführt, dass die Schnecken sowohl bei Min-wie auch bei Rückfahrt des Wagens das Salz fördern, ohne dass eine Umschaltung des Antriebes notwendig ist. Die Drehungsrichtung der Schneckenwelle ist unabhängig vom Drehungssinn der antreibenden Radachse.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, und zwar in Fig. 1 einen Querschnitt und in Fig, 2 einen Längsschnitt durch das Getriebe.
Auf einer der Radachsen 1 des Wagens sitzt ein Zahnrad l', das beispielsweise durch eine Kette mit einem Zahnrad 2 verbunden ist, welches mit einem Kegelrad 3 verbunden ist, das lose auf der Welle 7 der Förderschnecke 8 sitzt. Auf dieser Welle 7 ist ferner ein zweites Kegelrad 31 ebenfalls lose angeordnet. Beide Kegelräder 3 und 3' greifen in ein am Wagengestell gelagertes Kegelrad 6, an entgegengesetzten Enden eines Durchmessers dieses Kegelrades ein. Jedes der Kegelräder 3, 31 trägt eine Schaltklinke 5 bzw. 51. Die Schaltklinke 5 wirkt mit einem Schaltrad 4, die Schaltklinke 51 mit einem Schaltrad 4'zusammen. Beide Schalträder 4, 41 sitzen fest auf der Schneckenwelle 7 und sind derart ausgebildet, dass sie die Drehung der Welle 7 nur im gleichen Sinn herbeiführen.
Die Förderschnecken führen das Salz in der Richtung von innen nach aussen den Schüttröhren 9 zu, die über den Schienen münden.
Wenn sich der Wagen in der Richtung des Pfeiles a fortbewegt, so dreht sich das Kettenrad l'im Uhrzeigersinne (Fig. 1) und treibt das Kettenrad 2 und das Kegelrad 3 ebenfalls im Uhrzeigersinne an. Mittels der Schaltklinke 5 und des Schaltrades 4 wird daher die Schneckenwelle 7 gleichfalls im Uhrzeigersinne verdreht, wobei die Schnecken 8 Salz zu den Scùüttröhren s fördern. Dabei wird das Kegelrad 31 mittels des Kegelrades 6 im Uhrzeigersinne verdreht, so dass seine Schaltklinke 5'über die Verzahnung des Schaltrades 4'gleitet. Bewegt sich der Wagen in entgegengesetzter Richtung, so läuft das
Kegelrad 3 entgegen dem Uhrzeigersinne um, wobei seine Seha) tk ! inke. 5 über daa Schalt- rad 4 gleitet.
Mittels des Kegelrades 6 wird jedoch das Kegelrad. 3'im Uhrzeigersinne gedreht und dreht mittels seiner Klinke 5'und des Schaltrades 4'auch bei dieser Be- wegung des Wagens die Schneckenwelle 7 im Uhrzeigersinne, so dass die Schnecken 8 auch bei der Rückwärtsfahrt des Wagens weiterarbeiten, ohne dass eine Umschaltung des
Getriebes notwendig wäre.
An Stelle der Kegelräder könnten natürlich auch Reibungsräder verwendet werden ; statt des die Drehungsrichtung verkehrenden Kegelrades 6 könnte auch ein entsprechend wirkendes Vorgelege in Anwendung genommen werden ; die Ausgestaltung der Schalt- vorrichtungen ist eine beliebige und könnte die Anordnung der Schaltorgane auch die umgekehrte sein, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Salzstreu vornchtung. insbesondere für Schienenfahrzeuge mit Fördoibchnecken, da- durch gekennzeichnet, dass auf der SchneckenweJle (7) zwei Räder, Scheiben oder dgl. lose angeordnet sind, die hei Antrieb des einen Rades sich im entgegengesetzten Sinne drehen und je mit einem Organ zweier Schaltvorrichtungen verbunden sind, deren anderes Organ auf der Schneckenwelle fest angeordnet ist, wobei beide Schaltvorrichtungen im gleichen
Sinne wirken, so dass die Schnecken sowohl bei Hin-wie auch bei Rückfahrt des Wagens im gleichen Sinne gedreht werden.
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