AT61478B - Fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer Schienenauflager in die Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper. - Google Patents

Fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer Schienenauflager in die Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper.

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AT61478B
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Description


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  Fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer   Schienenauflager   in die
Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper. 



    Der Erfindungsgegenstand ist eine fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer Schienenauflager in die Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper. Mit Hilfe dieser Maschine ist es möglich, die beiden Schienenauflager gleichzeitig und vollkommen gleichmässig in bezug auf Tiefe, Breite und Spurabstand in die Schwellen einzufräsen. Dies geschieht der Erfindung gemäss dadurch, dass die Fräser auf einem in Richtung quer zu den Gleisen auf dem Gleiskarren verschiebbaren Rahmen gelagert und so angeordnet sind, dass sie durch Verschieben des Gleiskarrens einerseits und des Rahmens andererseits neben den Schienen Auflager von gewünschten Abmessungen und richtigem Spurabstand in die Schwelle einfräsen.

   Ausserdem sind noch Vorkehrungen getroffen, um mit Hilfe dieser Fräsmaschine geneigte Auflager, wie sie beispielsweise für Breitfussschienen notwendig sind, in die Schwellen einzufräsen. 



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.   
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 auch teilweise geschnitten. Fig. 5 zeigt im Schnitt die Antriebsvorrichtung der Fräser in senk- rechter Richtung. Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der   Motorbefestigung.   



   Die Maschine besteht aus   einem Tragwagen.. 1,   der auf dem Gleis P läuft. Der Tragwagen A besitzt zwei Paar Räder E, die mittels Kugellager auf quer zu den Schienen P gerichteten
Achsen D zwischen je zwei den Tragwagen   A   bildenden Trägern b angeordnet sind. Diese Räder werden mit Hilfe von parallelen Querröhren B, die, durch Klemmringe a festgehalten, verstellbar auf den Verlängerungen der Achsen D sitzen, entsprechend der Spur der Gleise eingestellt. Zwischen den Trägern b und den Rädern E befindet sich je eine   Welle F, parallel   zum Gleis, die, durch ein
Kugellager d unterstiitzt, zwei Rollen G mit tiefer Rille trägt.

   Auf diesen Rollen ruhen zwei parallele, durch Querverbindungen miteinander verbundene Rohre   H,   zwischen denen mittels   Stellringe oder Munfen e   unter Einhaltung der üblichen Spurweite zwei Elektromotoren J mit senkrechter Achse befestigt sind, die jeder einen Fräser L tragen und antreiben. Einstellbare   Knaggen     ('begrenzen   die Verschiebung der Tragrohre H parallel zu den Schwellen. 



   Jeder Fräser, der durch eine Kappe f geschützt ist, kann durch die im folgenden be- schriebene Einrichtung in lotrechter Richtung verstellt werden. um dadurch die Tiefe des   Schwelleneinschnittes   zu regeln. Auf einer wagerechten Welle ist zwischen zwei durch   Stell-     ringe li   an den Rohren H befestigten Wangen g gleich weit von beiden Motoren entfernt ein Hand- rad   Jtf   angeordnet, durch das unter Vermittlung kardanischer Wellen i je ein Kegelrad j angetrieben werden kann. Jedes Kegelrad   j   (Fig. 5) kämmt mit einem Kegelrad k, dessen Welle aus einer
Schraubenspindel   l   besteht, durch die eine als Schraubenmutter ausgebildete Muffe In eine auf- oder absteigende Bewegung erhält.

   Diese Muffe ist starr mit einem Rohr n verbunden, in welchem auf Kugellagern eine Hülse o läuft, die an ihrem unteren Ende den Fräser L trägt. Die Motor- welle   N   ist mit der Hülse durch einen langen Federkeil nebst Nut gekuppelt, so dass der Fräser in Richtung der Antriebsachse verstellt werden kann, ohne dass dabei der Eingriff zwischen Motor und Fräser unterbrochen wird. Alle eben aufgeführten Teile arbeiten in einem unterhalb des
Motors t sitzenden Gehäuse 0. 



   Sollen die im Gebrauch befindlichen Schwellen mit Einschnitten versehen werden, so legt man   nach vorheriger   Einstellung der Maschine auf die betreffende Spurweite die entsprechenden 

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 Schwellen frei und verschiebt sie rechtwinkelig zum Gleis. Ein beim Handrad   M   stehender Arbeiter regelt   gleichmassig   die Tiefe des   Einaohnittes   auf beiden Seiten der Schwelle, während die Bewegung der Fräser rechtwinkelig zur Schwelle durch Verschieben des Wagens A auf den Schienen P bewirkt wird.

   Wenn sich die Herstellung der Einschnitte infolge der   Fräsergrosse   in mehreren Arbeitsstufen vollziehen muss, wie beim dargestellten Ausführungsbeispiele, so bewegt man nach   absatzweiser     Seitwartaverstellung   der Fräser den Wagen   A   80 oft hin und her, bis die gewünschte Breite des Einschnittes erreicht ist. 



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Träger b derart gebogen, dass durch Umkehren des Wagens die Höhe des Traggestelles vergrössert und daher die Höhenlage der Fräser geändert werden kann, welche Massnahme beim Vorhandensein von   Breitfu8echienen   sich als notwendig erweist, da bei dieser Art Schienen die Schwellen höher liegen. 



   Um die Fräsmaschine samt dem Tragrahmen H vom Wagen       abheben zu können, sind von den Motoren J seitlich hervorstehende Hebestangen Q vorgesehen. Um diese Hebestangen als Achsen, die in Augen der Klemmuffen e gelagert sind, lassen sich die Motoren schwenken, wenn sie zum Einfräsen von   Breitfussschienenaussagern     schraggestellt werden sollen. In   den Hebestangen sind Einschnitte q und r (Fig. 6) vorgesehen, von denen die einen der Motorstellung bei Ausbesserung gewöhnlicher Schienen, die anderen derjenigen bei Ausbesserung von Breitfussschienen entsprechen. Die Motoren werden in den betreffenden Stellungen durch Schraubenbolzen a festgehalten, die je nach der gewünschten Stellung des Motors mit ihrem Zapfen entweder in die Ausnehmungen q oder in die Ausnehmungen r der Hebestangen eingreifen.

   Gemäss der in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungsform der Motorbefestigung sind in den als Lager für die Hebestangen Q dienenden   Ydemmu n   e zwei gegenüberliegende gleiche Schraubenlöcher vorgesehen, in die die Schraube   B   eingeschraubt werden kann. Wenn von der einen Motorstellung auf die andere übergegangen werden soll, wird nach dem Ausschrauben der Schraube 8 aus dem einen Schraubenloch und nach entsprechender Verschwenkung des Motors bzw. Verdrehung der Hebestange Q die Schraube   B   in das andere Schraubenloch der Klemmuffe eingeschraubt, bis der Zapfen der Schraube   B   in die betreffende Ausnehmung der   Hebeatange   eingreift und diese dadurch feststellt.

   Die zweite Schraube t dient nur zum   Verschlusse   des jeweilig freien Schraubenloches, um eine Verunreinigung desselben hintanzuhalten. 



   Selbstverständlich kann die Maschine auch dazu benutzt werden, neue Schwellen zu bearbeiten. 



    PATENT ANSPRÜCHE :  
1. Fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer Schienenauflager in die Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräser auf einem in Richtung quer zu den Gleisen auf dem Gleiskarren verschiebbaren Rahmen gelagert und so angeordnet   smd,   dass sie durch Verschieben des Gleiskarrens einerseits und des Rahmens andererseits neben den Schienen Auflager von gewünschten Abmessungen und richtigem Spurabstand in die Schwelle einfräsen.

Claims (1)

  1. 2. Fräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Fräsvorrichtung mit ihrem Motor im Rahmen (H) mittels Zapfen (Q) gelagert ist, welche in Muffen (e) des Rahmens durch Schrauben (s) oder dgl., die in versetzt in den Zapfen (Q) vorgesehene Vertiefungen (q oder r) einzugreifen vermögen, in solchen Lagen festgehalten werden können, dass die Fräser wagerecht oder in einer Neigung von 1 : 20 arbeiten.
AT61478D 1910-04-11 1911-04-08 Fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer Schienenauflager in die Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper. AT61478B (de)

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FR61478X 1910-04-11

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AT61478B true AT61478B (de) 1913-10-10

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AT61478D AT61478B (de) 1910-04-11 1911-04-08 Fahrbare Fräsmaschine, besonders zum Fräsen neuer Schienenauflager in die Eisenbahnschwellen auf dem Bahnkörper.

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