AT60742B - Drachenflieger. - Google Patents

Drachenflieger.

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AT60742B
AT60742B AT60742DA AT60742B AT 60742 B AT60742 B AT 60742B AT 60742D A AT60742D A AT 60742DA AT 60742 B AT60742 B AT 60742B
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AT
Austria
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attached
wing
height control
hang glider
wings
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Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Bauer
Original Assignee
Heinrich Bauer
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drachenflieger. 
 EMI1.1 
 tragfläche überdeckenden Hilistragfläche, an deren Vorder- und Hinterrand je eine Höhensteuerfläche angelenkt ist, die zwangläufig in entgegengesetztem Sinne zueinander verstellbar sind. 
 EMI1.2 
   läufìg   in entgegengesetztem Sinne zueinander verstellbar sind und zur Quersteuerung dienen. 



   In den Fig.   l, 2 und   3 der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäss eingerichtetes Flugfahrrad 
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 wobei zwei verschiedene Ausführungsformen der Betätigungseinrichtung für die Hilfsflächen   veranschaulicht sind.   



   Auf dem GesteU 1 eines Fahrrades, das bei der vorliegenden beispielsweisen   Ausführun. s-   
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 abnehmbar montiert, wobei der Schwerpunkt des ganzen Systems möglichst tief gelegen ist. 



   Das Lager oder   Führungsrohr für die   mit   gouvernail   4 versehene   Vorderradgabel tragt   
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 längerungen versehen ist, die ebenso   it, die Enden   des Querstückes 6 mit gelenkig angebrachten Fussstützen 9   versehen   sind, um ein drittes oder Stützrad entbehrlich zu machen und den ganzen Apparat im luhezustand auf dem Hoden stützen zu können. Die Enden des Querstückes 6 und 
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Auf den   Tragsäulen 7   und 13 sind beiderseits abnehmbare Längsträger 1, 5, 15 und Quer- trager 16, 16 aufmontiert. An den Enden der Tragsäulen 12, 13 sind senkrechte Stützen 17 an- gebracht oder mit ersteren in einem Stück hergestellt.

   Diese Stützen tragen zwei obere   Langes-     trii.     träger ', , S   und sind oberhalb der letzteren durch schräge entweder lösbar angefügte oder mit den Stützen in einem Stück hergestellte Endstücke 19, 20 paarweise verbunden. Die unteren
Längsträger 15 tragen abnehmbare in Abständen hintereinander angeordnete Querträger 21 für zwei zu beiden Seiten des   Gerüstes sich erstreckende aus geeignetem Ston   hergestellte Trag- 
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 eingehängte, zu Einhängösen oder Ringe der   Flächenaussenränder   geführte Drähte 25   oder dgl.   und an der Unterseite vorteilhaft durch zwei Gruppen von in gleicher Weise angebrachten Drähten 26,27 verspannt, von denen erstere (26) zu den   Aussenrändern,

     letztere (27) zu Mittelstellen der Tragflächen 22 führen, so dass sie den grössten Widerstand gegen   aufwärtsgerichtete   Luftströmung bieten. 



   An der Unterseite der Tragflächen, und zwar an den Aussenrändern sowie in dem Mittelteil sind die Luft führende Flächen 28 angebracht, die in den nachstehend angegebenen Fällen das seitliche Abströmen der Luft nach aussen erschweren und die Tragkraft sowie Stabilität des Flugapparates wesentlich erhöhen. 



   Es sei hier noch erwähnt, dass die Querträger 21 für den die Tragflächen bildenden Stoff entweder wie dargestellt den freien Raum zwischen den   Tragflächen 22 bzw. Längsträgern 15   überqueren und an den letzteren abnehmbar gesichert oder aber in irgend einer anderen Weise an den Längsträgern abnehmbar angebracht werden können, ohne dem Raum zwischen denselben zu überqueren. 



   An den   oberen Längsträgern 18   ist eine zwischen ihnen gespannte und auch an den Aussenseiten derselben die Tragfläche 22 überragende zweite Tragfläche angebracht, die zweckmässig aus einem Mittelteil 29 und aus zwei gesonderten gegebenenfalls oben und unten verspannten Seitenteilen 30 besteht. Alle drei   Teile 30,   29, 30 sind an den in Abständen angeordneten, in den oberen   Längsträgern   eingeschobenen oder in andererWeise abnehmbar befestigten Querträger 31 durch Aufschieben oder in anderer geeigneter Weise lösbar angebracht, wobei auch hier die Ränder der   Flächenteile 30,   29, 30 mit den Längsträgern 18 und gegebenenfalls auch untereinander durch   Anknüpfen,   Anbinden oder dgl. dicht verbunden sind. 



   Anschliessend an das vordere und rückwärtige Ende der oberen   Tragfläche   oder des Mittelteiles 29 derselben sind die vorteilhaft   schwalbenschwanzfönnigen     Höhensteuernachen   32, 33 leicht abnehmbar montiert, die entweder auf je einer zwischen den oberen Längsträgern an- 
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 beiden   Höhensteuerflächen   32 und 33 sind auf ihrer Oberseite durch ein aus einem Seil, Draht oder dgl. bestehendes Zugorgan 35 untereinander verbunden, das etwa über Leitrollen durch ein die Knoten der   Endstücke   19, 20 verbindendes und gegenseitig abstützendes Rohr 36 hindurchgeführt. Durch dieses   Gegenzugorgan   35 wird erzielt, dass die   Höhensteuerflächen   stets nach entgegengesetzten Richtungen verstellt werden.

   Diese Verstellung erfolgt durch ein an der Unterseite der Höhensteuerflächen 32. 33 angebrachtes Zugorgan 37. das zu einer durch eine   Kerb )   
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 verstellt werden. Für gerade Fahrt in horizontaler Richtung   smd   die   Höhensteuernächen horizontat   und in gleicher Ebene mit der oberen Tragfläche eingestellt ; für den Aufwärtsflug wird die vordere Höhensteuerfläche schräg aufwärts-, die   rückwärtige   schräg abwärtsgestellt usw.

   Die untere 
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 die entweder, wie in Fig. 5 dargestellt, für das Fahren in Kurven nach entgegengesetzten Richtungen einstellbar und zu diesem Zwecke durch Lenkstangen 39 mit den Armen des Gouvernals 4 derart verbunden sind, dass durch Drehung des letzteren die eine Lenkstange 39 abwärtsgezogen wird 
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Die Steuerflächen 38 können aber auch zur Unterstützung der   Höhensteuer dienen, in   welchem Falle diese Flächen 38 mit dem darüber befindlichen Höhensteuer   32   (Fig. 6) durch 
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 drehen oder verwinden. 



   In den die beiden Längsträger 15 verbindenden und versteifenden Querträgern 16, 16 ist die Welle 41 für die Propellerschraube 42 gelagert. Diese Propellerschraube besitzt an der der Fahrtrichtung abgewendeten Seite einen Randwulst   13   mit schrägen Begrenzungsflächen, um die Wirksamkeit der l'ropellerschraube zu erhöhen, die Betriebskraft möglichst voll auszunutzen und die radial   auswärtsströmende   Luft in geeigneter Weise mehr nach hinten abzulenken ; ausserdem können die Endteile der Propellerschraube oder nur der vordere Endteil   allein grössere Steigung   besitzen als der Mittelteil der Schraube, um die   Angriffswirk"1lng   derselben zu erhöhen und eine vermehrte Luftmenge erfassen zu können. Selbstverständlich können auch zwei oder mehr solcher Schrauben vorhanden sein.

   Anstatt dieser Propellerschraube können auch   Flügelschrauben   oder Propeller anderer Art angebracht werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern. 



   Die   Schraubenfläche   kann aus einem leichten, biegsamen jedoch widerstandsfähigen Material hergestellt sein und durch eine Anzahl vorderer und hinterer, an der Propellerwelle abnehmbar und nachspannbar befestigter Spanndrähte 44 oder dgl. in richtiger Form erhalten werden. 

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    Der Antrieb des Propellers erfolgt vorteilhaft von einer der angetriebenen Wellen des Fahrrades aus mittels geeigneter Übersetzung (offener oder gekreuzter Riemen usw.). Wird zum Antrieb ein Motor verwendet, was in der Regel hier der Fall ist, so ist derselbe mit Freilauf versehen, wodurch ermöglicht wird, das Fahrzeug durch Fussantrieb weiterzubewegen, falls der Motor den Dienst versagt. 



  Das Seiten- oder Horizontalsteuer 45 kann wegen der leichteren Handhabung vorne an der Vorder-oder Lenkradgabel angebracht werden, es kann jedoch auch rückwärts angeordnet sein und durch eine geeignete Verbindung von der Lenkstange aus entsprechend eingestellt werden. 



  Ebenso ist es nicht ausgeschlossen die oben erwähnten Steuerflächen 35 sowohl am Vorderals am Hinterende der Tragfläche 22 anzuordnen. Falls der Motor bei der Fahrt versagt oder bei abgestelltem Motor der freie Gleitflug bewirkt werden soll, so senkt sich das wegen seiner tiefen Schwerpunktlage stabil gehaltene und schon aus diesem Grunde nicht leicht seitlich kippbare Fahrzeug langsam abwärts, weil die Luft durch die erwähnten Leitflächen 28 der Tragflächen 22 am seitlichen Abströmen gehindert wird und so gezwungen ist, durch den freien Luftraum zwischen den Tragflächen nach oben zu strömen, woselbst sie auf die obere Tragfläche 29, 30 auftrifft, die sodann nach Art eines Fallschirmes wirkend das rasche Sinken des stabil gehaltenen Fahrzeuges hindert, so dass ein Umkippen desselben ausgeschlossen und ein sanftes, gefahrloses Landen gewährleistet ist.

   Sämtliche Vorspannungen sind zweckmässig nachspannbar. 



  Das Flugapparatgerüst kann nach Abnahme der Trag-, Hilfs-, Sicher-und Steuerflächen leicht zerlegt werden ; ebenso kann der Flugapparat leicht aufmontiert werden. Der Flugapparat besitzt, trotzdem keine erheblich stark ausgreifenden Tragflächen vorhanden sind, möglichst grosse Stabilität und erfordert auch für den Aufstieg weniger breiten Raum als es bei den Flugapparaten bekannter Art erforderlich ist. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drachenflieger mit auf einem Fahrrad abnehmbar aufgesetzter Flugvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Flugvorrichtung aus einer Haupttragfläche mit mittleren Längszwischenraum und einer über der Haupttragfl . che befindlichen, den Zwischenraum und teilweise auch die Haupttragfläche überdeckenden Hilfstragfläche besteht, an deren Vorder-und Hinterrand je eine Höhensteuerfläche angelenkt ist, die zwangläung in entgegengesetztem Sinne zueinander verstellbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Drachenflieger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Flügel der EMI3.1
AT60742D 1912-05-11 1912-05-11 Drachenflieger. AT60742B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT60742T 1912-05-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT60742B true AT60742B (de) 1913-08-25

Family

ID=3582581

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AT60742D AT60742B (de) 1912-05-11 1912-05-11 Drachenflieger.

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