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Auf den Wellen 14 und 15 sind Schalträder 38 und 39 befestigt, welche mit in entgegengesetzter Richtung verlaufenden Sperrzähnen versehen sind. Auf Naben, welche an den Rädern 38 und 39 vorgesehen sind, sind Zahnräder 35 und 36 angeordnet, deren Zähne teilweise weggeschnitten sind und die einen grösseren Durchmesser besitzen als die Schalträder 38 und 39. Jedes dieser Antriebräder ist mit einem gekrümmten Ansatz 40 ausgestattet, welcher über die Zähne der Räder 38 und 39 hinweggeführt ist.
41 ist ein Arm, welcher mit einer Durchbohrung versehen ist, mit der er über die Welle 14 geschoben ist. Auf dem oberen Ende dieses Armes 47 ist drehbar eine Klinke 42 gelagert, die durch eine Feder in die Zähne des Rades 38 gedrückt wird, sofern sie am Eingreifen mit den Zähnen nicht durch den gekrümmten Ansatz des Zahnrades 35 verhindert wird. Ferner können noch Vorrichtungen angeordnet sein, welche unter Vermittlung des Bolzens 20 die Klinke 12 ausser Eingriff mit dem Schaltrade 38 bringen.
In ähnlicher Weise ist ein mit einer Durchbohrung versehener Arm J6 vorgesehen, der lose auf der Welle 15 gelagert ist. Dieser Arm 46 trägt gleichfalls an seinem oberen Ende eine unter Federkraft stehende Klinke 47, welche in die Zähne des Schaltrades 39 eingreifen kann.
Die Konstruktion der Klinken und der Selialträder sind genau die gleichen, nur dass die Klinken und somit auch die Zähne der Schalträder 38 und 39 nach entgegengesetzten Richtungen gerichtet sind.
Die Arme 41 und 46 sind miteinander durch eine Kuppel- oder Lenkstange verbunden, durch deren Mitte ein Drehbolzen hindurchgeht. Letzterer ist mit einem Hebel 50 verbunden,
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nicht die Klinken 42 und 47 ausser Eingriff mit. den Schalträdern 38 und 39 gebracht sind. Dies wird durch die Spannung des Lötstreifens bestimmt, wie noch weiter beschrieben wird.
Der Lotdraht 9 wird von der Spule 8 durch eine Röhre hindurchgeschoben, welche auf der Verlängerung 17 befestigt ist. Dann geht der Draht unter der Walze 10 hinweg zwischen den Walzen 10 und 11 hindurch und kommt als ein Nachgedrückter Streifen oder Band 9 aus den
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nach unten durch zwei Walzen hindurchgeführt und gelangt dann in den die Schraubengänge lJildl'uden Kopf 6.
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und 6Y/gebildet wird. Der Arm 6 ist lose auf einem passenden Zapfen auf der Verlängerung/7 gelagert, und der Arm) 9 ist fest mit dem Zahnrad 36 verbunden. Um den mittleren Teil des Zahnrades 35 ist eine flache Feder 61 gewunden, mit deren Enden eine Schraubenfeder 62 be'- festigt ist.
Das andere Ende dieser Feder ist mit einem Auge 63 des Gussstückes 4 befestigt. Das Bestreben dieser Feder geht immer dahin, auf die teilweise weggeschnittenen Zahnräder 35 und 36 einen Zug auszuüben und den Rahmen 59 und 60 von dem Gussstück 4 in die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Stellung zu ziehen. Wenn die Spannung des Lotstreifens 9"nur gering ist. müssen die Ansätze 40 der Zahnräder 3. 5 und 36 die Klinken 42 und 47 daran hindern, mit den zugehörigen Schalträdern in Eingriff zu kommen (mit Ausnahme einer sehr kurzen Zeit). Wenn die Spannung
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während des Hin- und Herganges des Hebels 50 in Eingriff zu kommen.
Wenn jedoch die Spannung des Lotgtreifens 9. 1 zunimmt, wie dies eintritt, wenn er mit Gewalt nach vorn in den die Schraubenwicklung bildenden Kopf 6 gezogen wird, so müssen die Teile von der in Fig. 1 und 2 gezeichneten Stellung weggebracht werden, worauf die Klinken 42 und 47 ihre zugehörigen Räder 38 und 39 bei jedem Hub des Hebels, 50 um einen geringen Betrag bewegen. Hiebei werden aber auch die Walzen 10 und 11 sehr langsam gedreht. Wenn die Spannung des Bandes 9. noch weiter zunimmt,
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wird die Bewegung der Waken 10 und 11 genau reguliert.
Nachdem das. Lotband durch die Führung 58 hindurchgezogen ist, gelangt es zwischen
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Walzen tritt das jetzt geformte Lotband in den die Schraube bildenden Kopf ein, woselbst es, wie in dem unteren Teile der Fig. 3 angegeben. zu einer Schraube gewickelt wird, von der dann zunächst eine bekannte Vorrichtung Ringe abschneidet und sie in auf einem Drehtisch angeordnete Pfannen abgibt. Diese Pfannen gelangen alsdann unter die selbsttätige Kappenzuführung, worauf die Verbindung des Lotringes mit der Kappe durch eine Reihe im Kreise angeordneter Kolben hergestellt wird.
Von der Zuführungsvorrichtung, wie sie in den Zeichnungen dargestellt ist. wird immer cut Ring in jede der Pfannen des rotierenden Tisches 5 eingesetzt und die Tätigkeit der Maschine ist so geregelt, dass immer ein Ring abgeschnitten und abgenommen wird, wenn eine der Pfannen unter den die Schraubenwindungen bildenden Kopf gelangt.
Da der Drehtisch schrittweise gedreht wird, so wird die Pfanne, welche den abgeschnittenen, zur Bildung des Kappensaumes bestimmten Lotring trägt, nunmehr unter den Kappenzuführungs-
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Auf dem Boden des Gussstuckes 150 sind drehbar eine Anzahl schwingender Verschluss- platten 152 gelagert, von denen jede mit einem gekrümmten Schlitz 153 versehen ist (Fig. 16). Diese Verschlussplatten werden intermittierend gegen-und voneinander ewe3. In ihrer wirk-
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Ein Ring 154 ist mit einem vorspringenden Ohr 155 ausgestattet (Fig. 14). mit welchem ein Ge) enkst. ück 756 verbunden ist. Dieses Gelenkstück ist andererseits mit dem einen Ende emer Stange 757 verbunden (Fig. 6). Das andere Ende dieser Stande ist drehbar mit einem Gelenk-
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auf den darin befindlichen Lotring fällt.
Diese Kappen sollen einzeln in einer schiefen Rutsche 169 entlang im die Öffnung 1. 51 gleiten. Der äussere Teil der Rutsche besteht aus einer schrägen Platte 1@0.
Auf dem oberen Teil der Platte 170 ist eine durchbrochene Platte 171 befestigt, welche den Abscheider trägt. Letzterer besteht aus einem feststehenden Ring 172, der mit einer zentralen Durchbrechung 173 versehen ist. Mit dem Ring 77S ist ein anderer Ring 171 verbunden, der seitlich zur Aufnahme der Zuführungsrutsche 175 entsprechende ausgespart ist.
Der Rutsche 175 gegenüber tragt der Ring in einer Aussparung eine schwingende Scheibe 176, welche an ihrem Rande mit einer schraubenförmigen. teilweise als Messerschneide ausgestalteten Rippe 177 (Fig. 7) verschen ist. Über der Scheibe 776 ist ein nach unten konisch verlaufender Kopf 178 (Fig. 8) angeordnet, und letzterer sowohl als auch die Scheibe sind mit einer Welle 179 verbunden.
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Der Boden der Rutsche 175 ist vorteilhaft mit einer flachen Stahlstange 18. 9 ausgestattet, deren unteres Ende, wie bei 190 angegeben, nach oben gebogen ist. Die Säule der Kappen ruht auf der einen Seite auf dieser umgebogenen Rippe 190 und auf der anderen Seite auf der
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Schlitze in dem Boden der Rutsche z angeordnet ist.
Es sind zwangläufig bewegte Vorrichtungen vorgesehen, welche das unterste Glied eines Stappels von Kappen nach unten schwingen, damit genannte Kappen, welche oft aufgerauhte Ränder besitzen, sich nicht in der Rutsche 175 festsetzen können. Zu diesem Zwecke ist die Rutsche an zwei Stellen 192 (Fig. 4) geschlitzt. In diesen Schlitzen sind vorspringende Nasen 19. 3 (Fig. 6) angeordnet, welche durch einen Schieber 194 bewegt werden. Dieser Schieber gleitet in passenden Führungen, die an dem Boden der Rutsche 175 vorgesehen sind und wird durch einen Arm 195 betätigt, der bei 196 auf einen Ansatz der Rutsche 175 gelagert ist.
Dieser Arm 195 wird mit Hilfe eines gebogenen Gliedes 197 bewegt und mit seinem einen Ende drehbar mit dem Gliede verbunden, dessen anderes Ende drehbar an einem Vorsprung 198 des Ringes 181 angelenkt ist.
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in die Rutsche 169 gelangen. Es kommt jedoch zuweilen vor, dass eine Kappe unvollständig ist, beispielsweise, dass ihre Rander Lücken aufweisen, so dass gelegentlich zwei Kappen auf einmal durch die Öffnung 173 hindurchfallen können. Es sind daher besondere Vorrichtungen vorgesehen. so dass, wenn dieser Fall eintreten sollte, doch nur one einzige Kappe durch die Öffnung 151 der Pfanne zugeführt wird, wahrend die andere Kappe auf der Maschine herausgeworfen wird.
Die Rutsche 169 (Fig. 6 und 9) ist nahe an ihrem unteren Ende mit einem Anschlag 199 versehen, gegen welchen die unterste Kappe stösst, falls mehr als eine Kappe gleichzeitig durch die Öffnung 173 befördert sein sollten. Die Kappen schlagen gegen den Anschlag 199 und verbleiben hier bis sie herausgehoben bzw. durch den Auswerfer aus der Rutsche 169 herausgeworfen werden. Etwas uber diesem Anschlag sind die Seitenwandungen der Rutsche ausgeschnitten, an der einen Seite zum Eingreifen der die Kappen wegstossenden Vorrichtungen und an der anderen Seite bei 200, um eine Öffnung zu lassen, durch welche die überflüssigen Kappen auf eine Platte 201 gestossen werden können (Fig. 9).
An dem Boden der Rutsche 169, ungefähr in der Mitte derselben, befindet sich ein Kasten 202.
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ist. In diesem Kasten befindet sich ein hin und her gehender Kappenausstossschlitten 204 (Fig. 10).
An dem einen Ende des Schlittens ist eine Stange 205 angebracht, welche lose durch die Öffnung an der Seite des Kastens herausragt und mit einem geriffelten Kopf 306 ausgestattet ist, der auf das äussere, mit Schraubengewinde versehene Ende aufgeschraubt ist. Eine Feder 207 hat das Bestreben, den Schlitten nach rechts aus der in Fig. 9 gezeichneten Stellung zu verschieben. Das andere Ende des Schlittens 204 trägt einen Klotz 208, der mit genuteten Ansätzen 209 versehen ist. Mit 210 ist eine drehbar gelagerte Klinke bezeichnet (Fig. 12), welche auf dem Kasten 202 gelagert ist und durch ihr Eigengewicht in die Nuten der Teile 209 fallen kann und dabei gewöhnlich den Schlitten in der in Fig. 9 gezeichneten
Stellung hält.
In dem Schlitten 204 ist der Kappenauswerfer 211 drehbar gelagert. Er besitzt einen schiefen Teil 212 und einen Vorsprung 213, weiche beide den Zweck haben, die Bewegung des Kappenauswerfers in der einen Richtung zu begrenzen. Der Kappenauswerfer ist ferner noch mit einem
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Vermittlung von Schrauben 22J verstellbar eine Kappena. bstreifvorrichtung 222 gehalten, deren unteres Ende die Form eines Ringes 223 besitzt.
In der festen Muffe 220 ist eine gleitende Muffe 224 gelagert, welche auf der einen Seite
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verschieben kann. Das obere Ende der Stange 226 ist mit Schraubengewinde versehen (Fig. 9) und trägt eine Stellschraube 229 und eine Sicherungsschraube 230, so dass die genannte Stange eingestellt und die Einstellung gesichert werden kann.
Das untere Ende der Muffe 224 ist erweitert und bildet einen Kopf 231 (Fig. 9). Dieser Kopf ist mit Schlitzen versehen, in welchen die Stangen 232 gleiten können. Der Kopf ist auf jeder Seite mit einer Ausbohrung 233 ausgestattet, und in diesen Ausbohrungen liegen innerhalb der
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gedrückt werden. An den unteren Enden der Stangen 232 ist ein Ring 236 befestigt, reicher innerhalb der Seitenwandungen der Rutsche 169 nach unten gleiten kann. Der untere Teil 237 des Ringes dient als Anschlag und Zentrierungsring für die Kappe.
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weglich amd.
Die Muffe 22, wird in folgender Weise betätigt :
Auf einer Welle 238 ist ein Zahnrad 239 befestigt (Fig. 6). Die Zähne des Zahnrades sind teilweise weggeschnitten. Im übrigen aber kann das Zahnrad in die Zähne 22J der Muffe 221 eingreifen.
Die Mittel zur Betätigung der Kappenauswerfervorrichtung werden von der Welle 23b in Tätigkeit gesetzt (Fig. 4), auf welcher die Muffe 240 (m Fig. 9 punktiert gezeichnet) befestigt
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Teil 242 gelagert ist. Letzterer wird durch eine Ausrückstange 243 getragen. Diese Stange \Mrd unter Vermittlung einer Muffe 244 und durch die bereits erwähnte : Muffe 218 geführt. Das untere Ende der Ausrückstange ist, wie bei 2. J-5 angegeben, ausgeschnitten und in diesem ausgeschnittenen Teil ist drehbar eine Klinke 246 gelagert, gegen welche sich eine Feder 247 legt.
Diese Feder hat gewöhnlich das Bestreben, das obere Ende der Klinke von der Ausrückstange abzudrücken, wobei die Bewegung durch einen Vorsprung Z. J8 an dem unteren Ende der Klinke begrenzt ist.
Die Wirkungsweise der Kappenauswerfvorrichtung ist nun die folgende (Fig. 6 und 9) :
Angenommen, es fallen zwei Kappen gleichzeitig durch die Öffnung 113 und gleiten in der Rutsche 169 entlang, bis sie gegen den Zentrierring 237 stossen. In der richtigen Zeit, welche durch die Bewegung des Drehtisches bestimmt wird, wird die Welle 238 teilweise gedreht, wobei der Magnet 227 und seine benachbarten Teile nach unten bewegt werden. Der Magnet geht durch den Ring 223 hindurch und nimmt die obere Kappe weg, während die andere Kappe gegen den
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