AT60259B - Verfahren zur Darstellung einer dem Kautschuk ähnlichen Substanz. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer dem Kautschuk ähnlichen Substanz.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung einer dem Kautschuk ähnlichen Substanz. 



   Die bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Gewinnung von   synthetischem     Kautschuk   oder   kautschukithniichen   Substanzen bestehen sämtlich darin, dass   lu-butadien   oder Isopren oder andere sich vom Butadien ableitende Kohlenwasserstoffe als solche in geeigneter Weise, z. B. durch Behandlung mit alkalimetall, polymerisiert werden, Bisweilen ist wohl 
 EMI1.1 
   Kohlenwasserstoffen, wie z.

   U.   Benzol, vorgeschlagen worden,   doch handelt   es sich in diesen Fallen stets um   chemisch   indifferente, nicht polymerisierbare Verdünnungsmittel, ja aus den Angaben der neuesten Literatur (Ann. d.   Chem.   383 [1911], Seite 164, 182, 207) ist   ersichtlich, dass hei   der   liereitung   des künsthchen Kautschuks auf die Reinheit der Ausgangsmaterialien   besonderer Wert gelegt werden mass.   



   Demgegenüber wurde gefunden, dass es überraschenderweise gelingt, ein Gemisch ungesattigter Kohlenwasserstoffe, wie es unter verschiedenen Bedingungen aus den 
 EMI1.2 
   kohtenteors   oder dem im Kokereibetrieb direkt gewonnenen Rohbenzol, und zwar dem sogenannten Benzolvorlauf durch fraktionierte Destillation ahscheiden, als auch andererseits aus dem durch   Kompression   oder Absorption oder Abkührung oder durch Vereinigung dieser   Methoden in bekannter Weise gewonnenen   Produkte auf dem gleichen Wege er-   haillon.     In beiden Produkten durfte nach   den Angaben der Literatur (s. z. B.

   Meyer- 
 EMI1.3 
 lediglich das Butadien in eine   kautschukähnliche   Substanz übergeben würde, ohne dass die Bildung der letzteren durch das Verhalten der   Begleiter   beeinträchtigt wurde. 



   Beispiel. 



   Rohbenzolvorlauf, welcher zuvor nach   bekannten Methoden vom Schwefelkohlenstoff   befreit worden ist, wird der fraktionierten Destillation unterworfen und diese unter Anwendung einer   Kühlertemperatur   von mindestens -10  C solange fortgesetzt, bis die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Übergehenden Dämpfe eine   Temperatur von   25    C aufweisen.

   Hierauf werden 100 Teile des Destillates mit 2 Teilen Natrium, welches zweckmässig in Form von Draht oder Band anzuwenden ist, versetzt und bei   Tagestemperatur sich selbst überlassen.   Nach kurzer Zeit erfolgt die Abscheidung der Natrium verbindungen der Azetylenkohlenwasserstoffe in Form eines weissen bis gelbbraunen Pulvers, welches sich leicht zu Boden setzt, worauf die Polymerisation der übrigen Kohlenwasserstoffe beginnt und schliesslich den Inhalt des Gefässes in eine gallertartige   Masse verwandelt.

   Sobald keine   weitere Verdickung der letzteren mehr erfolgt, verdünnt man das Ganze mit Benzol, entfernt durch Dekantieren oder Filtrieren die   Natriumverbindungen   und fällt den Kautschuk mit Alkohol aus der   Benzollösung.   Die Gegenwart von geringen Mengen Ammoniak beschleunigt die Polymerisation.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung einer dem Kantschnk ähnlichen Substanz durch Polymerisation von ungesättigten Kohlenwasserstoffen mittels Alkalimetall, dadurch gekennzeichnet, dass man eine bis 250 C abgenommene Fraktion des Benzolvorlaufs oder eines ähnlichen, nach bekannten Methoden aus den Kokereigasen erbaltenen Produlites nach Entfernung des Schwefelkohlenstoffes mit Natrium allein oder in Gegenwart von Ammoniak in einer solchen Menge behandelt, dass diese die zur Überführung der Azetylenkohlenwasserstoffe in ihre Natriumverbindnngpn erforderliche Menge Alkalimctall übcrstfoigt.
AT60259D 1911-11-20 1912-07-17 Verfahren zur Darstellung einer dem Kautschuk ähnlichen Substanz. AT60259B (de)

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