AT59368B - Kippvorrichtung für metallurgische Gefäße, insbesondere für Roheisenmischer. - Google Patents

Kippvorrichtung für metallurgische Gefäße, insbesondere für Roheisenmischer.

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AT59368B
AT59368B AT59368DA AT59368B AT 59368 B AT59368 B AT 59368B AT 59368D A AT59368D A AT 59368DA AT 59368 B AT59368 B AT 59368B
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 gelagert. Am Umfang des   Mischergefässes   1 ist ein Bock 4 angebracht, dessen beide   Arme i   (Fig. 3) den einen Zapfen 6 eines   Kreuzgelenks   tragen. Der andere, rechtwinklig zu dem Zapfen 6 liegende Kreuzgelenkzapfen 7 ist an dem oberen,   gabelförmigen   Kopf einer Gewindespindel 8 angeordnet. 



  Die beiden Zapfen 6 und 7 sind in einem Verbindungsstück 9 drehbar. 



   Der untere, mit Gewinde versehene Teil der Spindel 8 ist durch die mit entsprechendem Gewinde versehene Bohrung   einer Mutter 10hindurchgeführt.   Diese Mutter 10 ist in einer inneren Hülse 11 befestigt, die in einer äusseren, aus drei zusammengeschraubten Teilen 12, 13, 14 bestehenden Hülse li angeordnet ist. Der mittlere Hülsenteil 13 ist als Schneckenrad ausgebildet. Mit den Teilen 12, 14 ist die äussere Hülse 15 in   Lagerbüchsen   16, 17 drehbar.

   Die Lagerbüchse   16 ruht   in einem Rahmen   18.   der am oberen Ende eines feststehenden   Gehäuses 19   durch den losschraubbaren Deckel 20 dieses   Gehäuses festgeklemmt   ist, während die Lagerbüchse 17 am unteren Ende des Gehäuses 19 
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Am oberen und unteren Ende der inneren Hülse 11 ist je ein kugeliges 1   agerstück 22 an-   gebracht. Die beiden Lagerstücke 22 können nach allen Richtungen an entsprechend kugeligen Lagerschalen 2. 3 gleiten, welche im Innern der äusseren Hülse   15   an dieser befestigt sind und die von der Mutter 10 ausgeübten Achsialdrücke aufnehmen.

   Die innere Hülse 11 ist ferner in der Mitte an diametral entgegengesetzten Stellen ihres   Umfanges   mit Zapfen   24   versehen, deren Achse rechtwinklig zur Achse der Spindel 8 gerichtet ist. Die Zapfen 27 sind in Gleitschuhen 2J   (Fig.   3) von quadratischem Querschnitt drehbar, die zwischen nach innen gerichteten Führungen 26 der   äusseren   Hülse 15 senkrecht verschiebbar sind. 



   Die Zapfen 24 mit den zwischen den   Führungen     26   verschiebbaren Gleitschuhen 2-5 stellen   zusammen   mit den an den kugeliegen Lagerschalen 23 gleitenden. kugeligen Lagerstücken 22 ein zur Verbindung der inneren Hülse 11 und der   Mutter 10 mit der äusseren Hülse 75 dienendes   Kreuzgelenk dar,   welches eine Schrägstellung   der inneren   Hülse 77 und der Mutter 7C   und damit auch der Gewindespindel 8 nach allen Richtungen gestattet und trotzdem die Hülse 11 und die Mutter 10 zwingt, an der Drehung der äusseren Hülse 15 teilzunehmen.

   Die Höhlungen 27. die durch   dite Bohrungen   der kugeligen Lagelschalen 23, der Hülse 15 und des deckels 20 bzw. der   Grundplatte des Gehäuses 79   gebildet werden, sind genügend gross gewählt und nach aussen hin erweitert, um ein ungehindertes Ausschwingen der Spindel 8 nach allen Richtungen zu gestatten. 



   Mit dem Schneckenrad 13 steht die Schnecke 28   (Fig.     2)   einer Welle 29 in Eingriff, die durch einen   Elektromotor j   oder eine beliebige andere Kraftquelle in Drehung gesetzt wird. 



   Die   Wirkungsweise   der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Bei der Drehung des Elektromotors 30 (Fig. 1) in der einen oder anderen   Ri (htung \\trd   
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 Kreuzgelenk bei der Drehung dieser Hülse 15 ein Ausschwingen der inneren Hülse 11 sowie der Mutter 10 und der Spindel 8 nach allen Richtungen gestattet ist. während andererseits auch das den oberen Ted der Spindel 8 mit den Armen j verbindende Kreuzgelenk 6,7, 9 eine   Schrei t-   stellung der Spindel 8 nach allen Richtungen zulässt, kann diese Spindel 8 nicht nur ungehindert bei den Kippbewegungen des Mischergefässes 1 in einer senkrecht zu dessen Achse liegenden Ebene schwingen.

   sondern auch ungehindert seitlichen Verschiebungen des Mischergefässes 1   folgen, die durch m dessen Achsenrichtung stattfindende Ausdehnungen   der   Gefässwände   hervorgerufen werden. Die in der Gewindespindel 8 auftretenden Zug-und Druckkräfte wirken in jeder Stellung des Mischergef2sses 1 zentral von Mitte zu Mitte der Angriffsstellen. 



   Die vorher   beschriebene Einrichtung ergibt   den Vorteil, dass bei seitlichen Verschiebungen des   Mtschergefässes 7   eine   schädliche   Erhöhung der Reibung in den Lagern der dieses   Mischergefäss   antreibenden Teile und ein   Festklemmen   oder Zerbrechen dieser Teile sicher vermieden wird. 



   Die Drehung der Mutter 10 kann statt durch ein Schneckengetriebe   13,   28 auch durch ein Kegelrad- oder beliebiges anderes Getriebe erfolgen. 



   Bel der   Ausführungsform   nach Fig. 4 und 5 wird das Mischergefäss 1 statt durch eine hin und her bewegliche   Gewmdespindel durch   eine drehbare Gewindespindel 31 hin und her gekippt. 



   Die Gewindespindel 31 ist mit ihrem oberen, mit Gewinde versehenen Teil durch eine mit 
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   Das untere Ende der Spindel 31 ist mittels einer Mutter 37 in einer inneren Hülse 38 festgeschraubt, die der oben beschriebenen Hülse 11 (Fig. 1) entspricht und mit kugeligen Lagerstücken 39 versehen ist. Diese Lagerstücke 39 gleiten an kugeligen Lagerstücken 40 einer zwei- 
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 sowie mit inneren Führungen 44 versehen ist, in welchen die auf den Zapfen 45 der inneren   Hülse.   38 drehbaren Gleitschuhe 46 verschiebbar sind. Die äussere Hülse 41 ist   ähnlich,   wie oben beschrieben, in einem feststehenden. mit einem Deckel 47 versehenen Gehäuse 48 drehbar und durch Kugellager 49 gegen achsiale Bewegung gesichert. 



   Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 entspricht im wesentlichen der Wirkungsweise der in Fig. 1 bis 3 dargestellten   Ausführungsform   und es wird nur die Gewindespindel 31 durch die Hülse 38 nicht hin und her bewegt, sondern gedreht, so dass die   Mutter J2   
 EMI3.2 
   PATENT-ANSPRÜCHE:

    
1.   Kippvorrichtung   für   metallurgische Gefässe,   insbesondere für Roheisenmischer, bei welcher das Kippgef2ss durch eine an   letzterem angreifende Gewindespindel   hin und her gekippt wird, die mittels eines Getriebes in Bewegung gesetzt wird, in das ein Kreuzgelenk eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (8 bzw. 31) durch ein drehbares, mit ihr 
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 achse angeordnet und durch eine Führung (26 bzw. 44) in einem durch die Antriebsvorrichtung in Drehung zu setzenden, ortsfest gelagerten Gliede (15 bzw. 41) derartig beweglich gelagert sind, dass sie durch letzteres   Ghed   mitgenommen werden und ein freies Ausschwingen der Gewinde spindel nach allen Richtungen gestatten.

Claims (1)

  1. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde- EMI3.4
AT59368D 1912-01-22 1912-05-13 Kippvorrichtung für metallurgische Gefäße, insbesondere für Roheisenmischer. AT59368B (de)

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