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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17661.
JOHN MARION RAUHOFF IN CHICAGO.
Mechanismus für Rührwerke, insbesondere für Waschmaschinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verwendung des bekannten, jedoch verbesserten Mechanismus, durch den mittels eines an einer Schraubenspindel auf und ab bewegten Kopfstückes eine drehende Bewegung erzielt wird, für Maschinen mit Rührwerken, wobei Reibung und Abnutzung bedeutend vermindert, ein zuverlässiges Zusammenarbeiten der Teile erzielt und der Zweck des Apparates, den Inhalt möglichst vollständig umzurühren, in vollkommener Weise mit verhältnismässig geringem Kraftaufwand erreicht wird. Als Beispiel diene die hier beschriebene Waschmaschine.
In der Zeichnung ist :
Fig. l ein Vertikalschnitt der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht des schwingenden Trägers für den Drehbolzen des Hebels,
Fig. 3 die Oberansicht der Scheiben mit Rührarmen,
Fig. 4 eine Ansicht der Schraubenspindel mit Kopfstück,
Fig. 5 ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 4,
Fig. 6 eine abgeänderte Form desselben Querschnittes,
Fig. 7 eine Ansicht und teilweiser Schnitt der auf den Deckel der Waschmaschine montierten Schraubenspindel,
Fig. 8 ein Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 7 und
Fig. 9 ein Vertikalschnitt nach Linie E-F der Fig. 1.
Die mit Füssen 3 (Fig. 1) versehene Waschtonne 2 ist mit einem Deckel 4 versehen, auf welchem die Betriebsteile der Maschine montiert sind, u. zw. das U-förmige Gestell 5, an dessen Kopf 6 die Schraubenspindel 28 gelagert ist, welche durch den Deckel in die Tonne als glatte Spindel hineinreicht, auf deren mit einem Kopf 22 versehenen Ende eine Hülse 20 mit Flanschen 21 befestigt ist ; auf letzterer sitzt die Scheibe 23 mit Rührarmen 24, so dass sie sich mit der Spindel drehen muss, aber in vertikaler Richtung sich verschieben kann.
Die Arme 34 des Kopfstückes 3. 3 (Fig. 4) sind mit dem a ! s Kulisse S gestalteten Teil des Hebels 9 durch Schraubenbolzen 13, die durch Schlitze 7 in dem Gestell 5 einoder losgeschraubt werden können, verbunden und der Drehzapfen des Hebels 9 (Fig. 1 und 2) ist zum Zwecke der Geradführung des Kopfstückes durch ein Gelenkglied 10 mit dem auf dem Deckel 4 befestigten Fuss 12 in schwingender Verbindung.
Am anderen Ende des Hebels 9 ist eine Verlängerung 11 desselben mit Handgriff angebracht. Auf dem gegen den Drehpunkt des Hebels 9 verlängerten Fuss des Gestelles 5 sitzt in einer Pfanne der Drehzapfen 19 (Fig. 1 und H) des Fchrungspfostens 18 einer
Spiralfeder 14, deren oberes Ende in der durch die Kulisse 8 gehenden llülse 15 befestigt ist. Diese HÜlse ist unten mit Ansätzen 16 versehen, welche in Kerben 17 der Kulisse eingreifen. Die Feder dient dazu, den Hebe ! N, nachdem er mittels des Handgriffes nach unten gedrückt ist, wieder hoch zu heben, so dass durch auf und ab gehende Bewegung des Hebels die Scheibe 23 abwechselnd in rechts und links gerichtete Drohungen gesetzt wird.
Die abwartsgehende Bewegung des Hebels kann auch mittels einer an dem Hand- griff angehängten und unten mit einem Bügel oder Trittbrett versehonen Stange durch
Treten mit dem Fuss bewirkt worden.
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Spindel ausgebohrten hohlen Teil 33 des Kopfstückes 3, 3, dessen Drehzapfen j ! 3 in der Kulisse 8 des Hebels 9 gelagert sind, steht der Teil 34, welcher mit eingeschraubten Doppelkugellagerbüchsen 40 (Fig. 5) oder einfachen Kugellagerbüchsen 47 (Fig. 6) versehen ist, und in diesen sind die mit doppelt konischen Köpfen versehenen Drehzapfen 35 angeordnet, deren innere konische Enden 36 mit angemessenem Spielraum in die Schraubenwindungen der Spindel eingreifen und mit ihren entgegengesetzten Konussen auf den Kugeln 38 sitzen.
Beim einfachen Kugellager (Fig. 6) wird der Zapfen 35 durch einen ausserhalb der Büchse 47 in eine Nut desselben eingelegten Sprengring 48 in Stellung gehalten ; beim doppelten Kugellager (Fig. 5), dessen Büchsen durch einen ringförmigen Steg 41 in zwei Kugellager 39 und 42 geteilt sind, wird das äussere Kugellager 42 durch eine auf den Zapfen 35 aufgeschraubte, innen konische Lagerbüchse 44, die durch eine Mutter 45 eingestellt und festgestellt wird, abgeschlossen. Die Feststellung des Zapfens 35 bezw. der Büchse 40 kans mittels einer auf dieser aufgeschraubten ringförmigen Mutter 46, welche sich gegen die Stirnseite des Teiles 34 anschliesst (Fig. 5), bewerkstelligt werden.