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auf allen Seiten von den dem Ring zur Stütze dienenden Wänden der oben erwähnten Maschinenelemente eingeschlossen ist, und zwar auch dann, wenn diese letzteren sich zueinander vorschieben.
Hiedurch wird erreicht, dass die aus einem elastischem Material hergestellte Umhüllung des Fltissigkeitsringes keinerlei Spannung ausgesetzt wird und die Wände der Umhiillllllg daher dünner als sonst gemacht werden können. Aus diesem Grunde wird auch die Wirkung eines derartigen Flüssigkeitsringes in höherem Grade derjenigen Wirkung ähnlich sein, welche durch die Anwendung einer Flüssigkeit allein erreicht werden könnte, als wenn ein Flüssigkeitsring benutzt wird, bei welchem die elastische Umhüllung durch eine Änderung in ihrer Form an der Bewegung teilnimmt und daher selbst mitreagiert..
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt und sind Fig. 1-7 achsiah'Scllnitte durch verschiedene llalslager der erwähnten Kon-
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In Fig. 1 ist a die Lagerbüchse, die die Achse unmittelbar umschliesst.
In derselben ist eine kreisrunde Nut ausgedreht, in welche der Flüssigkeitsring b, der aus einer, mit einer passenden Flüssigkeit vollständig gefüllten und ganz geschlossenen, ans einem elastischen Material hergestellten Hülle(Schlauch) bestcht. eingelegt ist und in welche Nut eine Flansche an einem aus zwei Halbringen bestehenden Ring d eingreift, indem die Flansche in die N'it ziemlich genau hineinpasst. Die llalbringe sind mittels Schrauben an einem Ring f befestigt und der ganze Körper vermittels Bolzen g mit dem Gestell der Maschine verbunden.
Es ist klar, dass der Flüssigkeitsring ganz und gar zwischen der Lagerbüchse a und der Flansche am Ringe d eingeschlossen ist, wöhrend die Lagerbüchse a jedoch in der Seitonrichtung verschoben werden kann, ohne dass der Hülle des Flüssigkeitsringes die Unterstützung entzogen wird.
Nach Fig. 2 besteht die Halslagerbüchse a aus zwei zusammengeschraubten Teilen, zwischen weichen ein Kragen h von U-förmigem querschnitt festgeklemmt ist, in welchen
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indem die Mansche in den Kragen A eingreift. Dieses Lager wirkt ganz in derselben Art und Weise wie das in Fig. 1 dargestellte.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Halslagers ist die Flansche am Ringe d durch einen losen Ring k ersetzt, welcher Ring aus zwei Halbringen besteht
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Weise wie die obenerwähnte Flansche. Der Ring k hat aussen die form einer Kugelfläche und ruht in eirer entsprechendon Ausdrehung in dem ebenfalls aus zwei halbringes bestehenden Ring .
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Durch diese Anordnung kann die Buchse a, abgesehen davon, dass sie nach den Seiten hin verschoben werden kann, zugleich um das Zentrum der Kugelfläche des Ringes k
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Lage einnimmt.
In den Fig. 4 und 5 sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, die sich von der in Fig. 3 dargestellten nur dadurch unterscheiden, dass der Ring d nicht aus zwei Halbringen, sondern aus zwei aufeinanderliegenden Vollringen m und n zusammen- gesetzt ist, deren Stossebene durch das Zentrum der am Ringe k vorhandenen Kugelfläche
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Bei den hier dargestellten Anordnungen kann der Ring d nebst der an demselben vorhandenen Flansche oder dem Ring k in der Ausdrehung angebracht sein, in welche der Flüssigkeitsring eingelegt ist, und dieser ist daher nach allen Seiten hin von Metallwänden eingeschlossen, die jedoch nachgeben können, wenn die im Flüssigkeitsring eingeschlossene Flüssigkeit von der einen nach der anderen Seite des Flüssigkeitsringes hin gedrückt wird. Der Flüssigkeitsring ist somit sozusagen armiert und dessen elastische Hülle daher keinerlei Spannung ausgesetzt, weshalb sie sehr dünn gemacht werden kann, wobei gleichzeitig ihr Material gar nicht dazu gelangt, während der Bewegungen der Flüssigkeit mitzureagieren.
In Fig. 6 ist eine Anordnung derselben Art wie die in Fig. 4 und 5 dargestellte
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liehrten, ringförmigen Flanschen versehen, welche in die in der Halslagerbüchse a vorgesehene Ausdrehung für den Flüssigkeitsring b eindringen und denselben oben und unten umschliessen. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird also der Flüssigkeitsring b an drei Seiten von dem Ringe k umschlossen, während die Halslagerbüchse nur der einen Seitenwand des Flüssigkeitsringes anliegt. Im Boden der für den Flüssigkeitsring in der Büchse a vorhandenen Ausdrehung sind für die Flanschen q zwei Rillen vorgesehen und in diese Rillen sind Ringe r aus Gummi oder ähnlichem elastischen Material eingelegt.
Durch diese Anordnung wird der Ring k als ein Sicherheitsring wirken, falls der Flüssigkeitsring gesprengt werden und die Flüssigkeit dadurch entweichen sollte, während die im Halslager angebrachte Achse in voller Drehung ist. Wenn dies eintreten sollte, wird der Ring k in Verbindung mit de" Flanschen q und den elastischen Ringen r, und zwar während längerer Zeit als ein, allerdings nicht in vollkommener Art und Weise arbeitendes, jedoch in genügendem Masse nachgiebiges Element wirken können.
Die Achse kann daher sehr wohl fortfahren sich zu drehen, bis die Verhältnisse eine Erneuerung des Flüssigkeitsringes gestatten.
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binoingeschraubt sind. Für die Rippe s ist in den Ringen m und n eine Nut vorhanden, in welcher sich die Rippe frei bewegen kann, wenn der Ring k um eine Achse, die nicht senkrecht ist, gedreht wird. Die eine der Schrauben t besitzt einen ziemlich hohen Kopf, welcher, wenn der Ring in seinem--tager an Ort und Stelle angebracht wird, dazu dient. dessen Drehung zu verhindern.
In Fig. 7 endlich ist eine Anordnung dargestellt, mittels welcher man es vermeiden kann, den Ring k zweiteilig zu machen.
Die Lagerbüchse a ist mit einem ringförmigen Kragen M versehen und oberhalb desselben zylindrisch geformt, so dass der Ring k auf den zylindrischen Teil der Büchse a geschoben werden kann. Der untere Flansch q des Ringes k ist fest, während der obere abgeschraubt werden kann. Auf dem zylindrischen Teil der Büchse kann zunächst ein King r angebracht werden, welcher oben und unten mit Ausdrehungen versehen ist. die
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die Nuten für die Flanschen Q'bilden. Der Ring w wird, wenn das Lager festgezogen werden soll, an den Ring v festgeschraubt und die Verhältnisse sind derart gewählt, dass die Flanschen q hiedurch nicht festgeklemmt werden.
Bei den dargestellten Ausfübrungsformen ist die Büchse a oben tellerförmig ausgebildet, um das Schmiermaterial aufzunehmen, und gehen von dort Schmierkanäle nach der inneren Fläche der Büchse.
Um die Büchse a daran zu verhindern, an der Drehung der Achse teilzunehmen, ist
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eindringt.
Statt den Flüssigkeitsring in eine Nut der Büchse a einzulegen, kann man denselben in einer Nut im Ringe d anbringen. während die an demselben vorhandene Flansche oder der Ring A an der Büchse a angebracht wird.