AT276997B - Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen - Google Patents

Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen

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AT276997B
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cylinder
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AT678867A
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Anton Dr Techn Vedral
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Westinghouse Bremsen Apparate
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Description


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  Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen 
Die Erfindung bezieht sich auf schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen, insbesonders von Schienen-oder Strassenfahrzeugen. Derartige Lagerungen der Betätigungszylinder werden vorteilhaft dann angewendet, wenn der Türflügel während des Öffnungs- oder des Schliessvorganges auch eine Querbewegung ausführt oder wenn, wie bei Falttüren, die Türflügel beim öffnen und beim
Schliessen gedreht werden, wobei die Lagerung in beiden Fällen am Fahrzeugrahmen erfolgt. Bei dieser Anordnung bewegt sich also die Kolbenstange des Betätigungszylinders in einer Ebene. 



   Des geringen Raumbedarfs wegen werden die Betätigungszylinder meist doppeltwirkend gebaut, wobei das freie Ende der Kolbenstange über einen Gabelkopf mit Bolzen mit dem Türflügel verbunden ist, oder bei Falttüren an einem an der Drehachse eines Türflügels befestigten Hebel angreift. Die Schwenkbarkeit des Betätigungszylinders wird dabei dadurch erreicht, dass der Zylinderboden an einem mit dem Fahrzeugrahmen fest verbundenen Bolzen drehbar gelagert ist, wobei die Achsen dieses Bolzens, des Bolzens im Gabelkopf und die Drehachse des Türflügels zueinander parallel sind. In nahezu allen Anwendungsfällen stehen diese Achsen lotrecht, so dass die Schwenkung des Betätigungszylinders in einer waagrechten Ebene erfolgt. 



   Nun muss die Kolbenstange des Betätigungszylinders durch den vorderen Zylinderdeckel hindurchgeführt werden, weshalb in diesem Deckel eine besondere Führung der Kolbenstange und auch ein Dichtelement eingebaut ist. über diese Führung wird etwa die Hälfte des Zylindergewichtes auf die Kolbenstange und über diese weiter auf den Türflügel übertragen. Diese Führung wird daher, besonders bei ausgefahrener Kolbenstange, stark beansprucht, was zu rascher Abnutzung beider Teile und zum vorzeitigen Verschleiss des Dichtelementes führt. Diese Art der schwenkbaren Lagerung erfordert daher   häufig   Instandsetzungsarbeiten. 



   Ein weiterer Nachteil dieser Bauform ergibt sich aus der Notwendigkeit den Türflügel so zu führen, dass sich der Gabelkopf der Kolbenstange während des ganzes Weges des Türflügels in einer Ebene, in der auch die Achse des Betätigungszylinders liegt, bewegt. Dieser Forderung kann in der Praxis kaum entsprochen werden, so dass Verstellungen des Gabelkopfes senkrecht zur Bewegungsebene und damit Schräglagen des Betätigungszylinders auftreten. Die Folgen sind Klemmen der Verbindungsbolzen, erhöhte Reibung und letztlich wieder verstärkter Verschleiss. 



   Bei neueren Türführungskonstruktionen wird aber auch, besonders an den Enden des Kolbenhubes, eine Bewegung des Kolbenstangenendes senkrecht zur Hauptschwenkebene verlangt. 



   Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, die Bolzen am Zylinderboden und an der Kolbenstange kugelig auszuführen. Dadurch wird zwar eine Verschwenkbarkeit des Betätigungszylinders in allen Richtungen erreicht, der vorbeschriebene Nachteil der überbeanspruchung der Führung der Kolbenstange und des Dichtelementes besteht dabei aber unverändert weiter. 



   Demgegenüber wird deshalb bei dem Erfindungsgegenstand der Betätigungszylinder annähernd in seinem Schwerpunkt bei halb ausgefahrener Kolbenstange am Fahrzeugrahmen allseits schwenkbar gelagert, so dass sein Gewicht von der Lagerung unmittelbar und voll aufgenommen wird und die 

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Führung im vorderen Zylinderdeckel also hievon entlastet ist, und auch Bewegungen des Gabelkopfes aus der Hauptschwenkebene heraus möglich sind. Damit ist die Führung der Kolbenstange im Deckel und das zugehörige Dichtelement weitestgehend von Seitenkräften entlastet, so dass der Verschleiss und die Instandsetzungsarbeiten auf das erreichbare Minimum herabgesetzt sind.

   Die Auslegung der Führung des Türflügels erfordert keine besondere Genauigkeit mehr, da sich das Kolbenstangenauge auch ausserhalb seiner Hauptbewegungsebene, ohne auf die Deckelführung Seitenkräfte auszuüben, bewegen kann. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Lagerung gemäss der Erfindung als Kardangelenk. 



   Der Betätigungszylinder --1-- trägt dabei die eine   Hälfte-2-des   Kardangelenkes, die über die Bolzen-3 und 4-mit dem   Kardanring-5-verbunden   ist. Die Bolzen-6 und 7-- stellen die Verbindung des Ringes mit der zweiten   Hälfte-8-des   Kardangelenkes her, welche ihrerseits am   Fahrzeugrahmen --9-- angeschraubt   ist. Die   Mittelebene --10-- des   Kardangelenkes ist so gewählt, dass der Schwerpunkt des Betätigungszylinders bei halb ausgefahrener Kolbenstange in dieser Ebene liegt. 



   Fig. 2 zeigt eine Bauform des Erfindungsgegenstandes mit Kugellagerung. 



   Der   Betätigungszylinder--l-trägt   dabei die einteilige innere Kugelschale Die äussere Kugellagerung ist zweiteilig ausgebildet, wobei die rechte   Kugelschale --12-- wie   bei Fig. l an den   Fahrzeugrahmen --9-- angeschraubt   ist. Die linke   Kugelschale --13-- ist   durch die Schrauben - 14-mit der rechten Schale verbunden und durch den   Ansatz -15-- zentriert.   



   Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Lagerung gemäss der Erfindung, bei der gleichfalls die Kugellagerung angewendet wird, die Innenkugel aber um zur Hauptschwenkebene senkrechte Bolzen drehbar ist. 



   Diese Bauform ergibt daher bei Verstellung des Betätigungszylinders in der Hauptschwenkebene nur geringe Widerstände gegen die Verschwenkung, da hiebei nur eine Drehung um die Achse der beiden Bolzen erfolgt. Bei den an sich immer geringen Querbewegungen tritt die Kugellagerung in Funktion. 



   Diese Bauart ist daher vor allem für Schwenkschiebetüren vorteilhaft, bei welchen der Grossteil der Bewegung in einer Ebene erfolgt und nur an den Enden des Betätigungsweges eine geringfügige Querbewegung der Türflügel stattfindet. 



   Die   Innenkugel--16-ist   um zwei gleichachsige   Bolzen --17-- drehbar   in dem Tragbügel --18-- gelagert, welch letzterer wieder am   Fahrzeugrahmen--9--angeschraubt   ist. Die beiden äusseren Kugelschalen--19 und   20--werden   durch die Feder--21--an die Innenkugel angedrückt, wobei die   Anschlagringe-22   und 23-zur Abstützung dienen. 



   Die   Feder --21-- sichert   die einwandfreie Anlage der Kugelflächen und ist mit einer Vorspannung eingesetzt, die grösser als der Höchstwert der Kolbenkraft des Betätigungszylinders ist. 



   Die Gleitringe-24 und   25--nehmen   das Gewicht und lotrechte Kräfte auf. Zweckmässig ist dabei noch der Bolzen im Gabelkopf der Kolbenstange kugelig ausgeführt. 



   Querbewegungen, die zum Ausgleich von Führungsfehlem oder durch die Führungskonstruktion erforderlich sind, ermöglichen dann die Kugellagerung über die Teile--16, 19 und   20--im   Bereiche des Spielraumes --26-- zwischen Betätigungszylinder --1-- und Innenkugel --16--. 



   Auch bei dieser Bauform des Erfindungsgegenstandes liegt der Mittelpunkt der Kugelfläche im Schwerpunkt des Betätigungszylinders bei halbausgefahrener Kolbenstange, so dass das Gewicht des Betätigungszylinders über den   Gleitring --24- auf   den   Tragbügel --18-- und   über diesen unmittelbar auf den Fahrzeugrahmen --9-- übertragen wird und damit die Führung der Kolbenstange hievon entlastet ist. 



   Fig. 4 zeigt endlich eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit zwei   Betätigungszylindern   für zwei gegenläufige Türflügel. Hier liegen die beiden   Innenkugeln--16--über   den   Gleitring --25-- unmittelbar aufeinander   auf und der   Tragbügel-27-ist   höher ausgeführt, so dass drei Bolzen --17-- und zwei   Kugeln --16-- eingebaut   werden können. Die Funktion gleicht völlig der zur Fig. 3 geschilderten. 



   Die Fig. 1 bis 4 bezogen sich auf Ausführungen für den Betrieb der Betätigungszylinder mit Druckluft. Es fällt aber auch in den Rahmen der Erfindung andere Medien hiezu zu verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen, insbesonders von Schienen-oder <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Betätigungszylinders (1) bei halb ausgefahrener Kolbenstange angeordnet ist und die Verschwenkung des Zylinders in an sich bekannter Weise nach allen Richtungen ermöglicht.
    2. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen nach Anspruch 1, dadurch ge- k e n n z e i c h n e t, dass die Lagerung als Kardangelenk (2 bis 8) ausgebildet ist.
    3. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen nach Anspruch 1, dadurch ge- k e n n z e i c h n e t, dass die Lagerung als Kugelgelenk (11, 12, 13) ausgebildet ist.
    4. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen nach den Ansprüchen 1 und 3, EMI3.2 verbunden ist und der Fahrzeugrahmen (9) zwei miteinander verschraubte Kugelschalen (12, 13) trägt.
    5. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kugel (16) mit dem Fahrzeugrahmen (9) verbunden ist und die Kugelschalen (19, 20) unter Zwischenschaltung einer Feder (21) mit der Kugel (16) verbunden sind.
    6. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen nach den Ansprüchen 1 und 5, EMI3.3 durch zwei einander gegenüberstehende Zapfen (17) erfolgt, zu dem Zwecke, die Schwenkbarkeit des Betätigungszylinders in einer zur Achse der Bolzen senkrechten Ebene zu erleichtern.
    7. Schwenkbar gelagerte Betätigungszylinder für Türen nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, EMI3.4 Fahrzeugtür durch zwei Betätigungszylinder diese unmittelbar übereinander angeordnet sind und die Zapfen (17) der mit dem Zylinder verbundenen Kugeln (16) in einer Achse liegen.
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