DE209158C - - Google Patents

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DE209158C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C1/00Refining of pig-iron; Cast iron
    • C21C1/06Constructional features of mixers for pig-iron

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

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KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 209158 KLASSE 18 δ. GRUPPE
GUTEHOFFNUNGSHÜTTE,
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, mit der Roheisenmischer, kippbare Martinöfen oder andere große Gefäße gedreht werden.
Die bisher vielfach in Gebrauch befindlichen hydraulischen Kippvorrichtungen, bei denen die Zylinder an den Gefäßböden oder am Gefäßmantel angreifen, sind schwingende Zylinder mit Kolben von großem Hub und beträchtlicher Länge. Werden Eisen und Schlacke nach verschiedenen Seiten entleert, so wächst der Gesamtdrehwinkel bedeutend, was eine Vergrößerung des Hubes zur Folge hat. Der Angriffspunkt für die Kolbenstange muß weiter
von der Gefäßachse weggelegt werden, wodurch nochmals eine Hubvergrößerung bedingt ist. Bei Anordnung an den Stirnwänden des Gefäßes machen die auftretenden unkontrollierbaren Längsdehnungen und das Werfen der Böden besondere Kugelköpfe für die Drehzapfen erforderlich. Außerdem faßt die Kraft in ungünstigster Entfernung von der Querschwerebehe des Gefäßes an. Die langen Zylinder mit ihren Drehzapfen bedingen für die Druckwasserzuführung Drehstopfbüchsen, die im Verein mit den Schwingzapfen und angewandten Kolben wenig betriebssichere Elemente sind.
Bei der vorliegenden Erfindung werden nun diese Nachteile vermieden. Sie besteht nach Fig. ι und 2 in der Hauptsache aus zwei hydraulischen Zylindern c und d, die unter der Mitte des Gefäßes b, also an der günstigsten Stelle, liegend angeordnet sind; sie sind so gegeneinandergekehrt, daß ihre Stopfbuchsen leicht zugänglich nach außen liegen. Zwischen ihren hinteren Enden tragen sie ein Ritzel/, das, in kräftigen Schilden gelagert, einerseits in ein an dem Mischergefäß b befestigtes Zahnsegment α von bestimmter Krümmung und andererseits in eine fest gelagerte Zahnstange e, eingreift. Dadurch wird eine Hubübersetzung ins Schnelle von 1 : 2 und eine vollständig kraftschlüssige Führung des Gefäßes erreicht.
Die Wasserzuführung geschieht durch die festliegenden Plunger i. Kolben kommen nicht zur Verwendung. Die Zylinder fallen verhältnismäßig kurz aus, und ihre Lage unter dem Gefäß ist gegen Beschädigungen durch äußere Einflüsse und Eisenspritzer geschützt. Die Verzahnung wird so entworfen, daß die Längsverschiebungen des Gefäßes gar keinen Einfluß auf ihr gutes Arbeiten ausüben können.
Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der vorstehend beschriebenen Einrich- tung. Das durch den hydraulischen Antrieb hin und her bewegte Zahnrad g ist als Hohlwelle ausgebildet, an deren- beiden Enden die Zahnräder / sitzen. Das kleinere Zahnrad g greift nur in die feste Zahnstange e, die größeren Räder / greifen nur in die auf dem Mischer sitzenden Zahnsegmente α ein. Durch

Claims (2)

diese Anordnung wird eine größere Übersetzung als ι : 2 erreicht, die vorteilhaft bei Gefäßen mit großen Kippwinkeln zur Anwendung kommt. Bezeichnet r den Radius des kleinen Zahnrades g, R die Radien der großen Räder f, so ist die Übersetzung R + r Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform, bei der statt Preßflüssigkeit irgendein bekannter mechanischer oder elektrischer Antrieb zur Verwendung gelangt. Die beiden Treibritzel f sitzen auf den seitlichen Zapfen einer Mutter h', die durch eine Schraubenspindel h unter Vermittelung eines Schneckentriebes k oder Zahnradvorgeleges hin und her bewegt wird. Auch hier kann eine größere Übersetzung als 1:3 durch entsprechende andere Ausführungsform gewählt werden. Pate nt-A ν SPRÜ c iifi:
1. Kippvorrichtung für Roheisenmischer, kippbare Martinöfen oder sonstige große Gefäße, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch hydraulischen, mechanischen oder elektrischen Antrieb hin und her bewegbares Zahnrad (f) einerseits in eine festliegende Zahnstange (e), andererseits in ein am Gefäß befestigtes und mit diesem schwingendes Zahnsegment (α) eingreift.
2. Ausführungsform der Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung des Kippwinkels zwei auf der gleichen Achse befestigte und durch den Antrieb hin und her bewegbare Zahnräder (f und g) vorgesehen sind, von denen das kleinere (g) nur in die feste Zahnstange (e) und das größere (f) nur in das auf dem Mischer o. dgl. sitzende Zahnsegment (α) eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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