DE568932C - Hydraulische Pruefmaschine fuer Zerreissversuche - Google Patents

Hydraulische Pruefmaschine fuer Zerreissversuche

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DE568932C
DE568932C DEM108262D DEM0108262D DE568932C DE 568932 C DE568932 C DE 568932C DE M108262 D DEM108262 D DE M108262D DE M0108262 D DEM0108262 D DE M0108262D DE 568932 C DE568932 C DE 568932C
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piston
drive
testing machine
hydraulic
tensile tests
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DEM108262D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
    • G01N3/10Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces generated by pneumatic or hydraulic pressure

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Description

  • Hydraulische Prüfmaschine für Zerreißversuche Es ist bekannt, Prüfmaschinen für Zerreiß-oder Druckprüfungen mit hydraulischem oder mit mechanischem Antrieb zu versehen. Dieselben haben den Nachteil, daß bei Störungen der Antriebsvorrichtung, die beispielsweise auch während des Betriebes vorkommen können, z. B. also bei Pumpenstörungen oder bei Störungen des elektrischen Antriebs, die Maschine nicht weiter benutzt und die Prüfung nicht beendet werden kann.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu vermeiden. Sie besteht darin, daß die Maschine sowohl mit hydraulischem wie auch mit mechanischem Antrieb in der Weise versehen ist, daß ein mechanisch antreibbares, die Haltevorrichtung des Probekörpers tragendes Zugorgan mit dem hydraulisch angetriebenen Kolben in der Weise verbunden ist, daß es bei hydraulischem Antrieb von letzterem mitgenommen wird, bei mechanischem Antrieb aber von diesem unabhängig in der Längsrichtung verschiebbar ist.
  • Als Zugorgan wird vorteilhaft eine an sich bei Prüfmaschinen bekannte, elektrisch angetriebene Gewindespindel benutzt, wobei die Anordnung z. B. so getroffen ist, daß eine den Einspannkopf für den Probestab tragende Zugspindel im Druckkolben des hydraulischen Antriebes axial verschiebbar und durch eine an ihrem freien Ende wirkende, auf mechanischem Wege betätigte Vorrichtung antreibbar ist. Zu diesem Zwecke ist die Zugspindel am Ende mit Gewinde versehen, auf dem eine im Kolben gelagerte, gegen Axialbewegung gesicherte Mutter drehbar ist. Die Mutter ist mit einer aus dem Kolben herausragenden Büchse versehen, die ihrerseits in der Nabe eines ihre Drehbewegung vermittelnden, an .der Maschine gelagerten Stirnrades verschiebbar ist.
  • Zur Unterbringung des Stirnrades und des Vorgeleges ist vorteilhaft das die Zylinder der Rückzugskolben tragende Querhaupt der Maschine benutzt.
  • Es ist zwar bei hydraulischen Prüfmaschinen auch schon bekannt, zur Einstellung des Druckkolbens eine mit der Kolbenstange zusammenwirkende Gewindespindel zu benutzen, doch kann diese nicht unabhängig vom Kolben bewegt und zur Durchführung der Prüfung auch nicht benutzt werden. Diese bekannte Einrichtung ist also für die Zwecke der Erfindung nicht brauchbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung schematisch dargestellt, wobei alle nicht zur Erfindung gehörenden bekannten Teile der Maschine weggelassen sind.
  • Abb. i zeigt einen Axialschnitt durch die Maschine und Abb. a einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Bei Abb. i ist in bekannter Weise mit einem Querhaupt a des Druckkolbenzylinders b ein die Zylinder c der Rückzugskolben tragendes Querhaupt d durch die Tragsäulen e starr @-erbunden. In dem im Zylinder b verschiebbaren Druckkolben/ ist die den Einspannkopf g tragende Zugspindel h axial verschiebbar. Dieselbe ist am unteren Ende mit Gewinde i versehen. In dem Kolben f ist weiter eine Mutter k gelagert, die sich mittels des Bundes l einerseits gegen ein im Kolben f angeordnetes Kugellagern und andererseits gegen eine an der Stirnfläche des Druckkolbens/ befestigte Scheibe w stützt, durch die eine zur Befestigung der Rückzugskolben am Druckkolben f dienende Traverse o festgelegt ist. Auf der aus dem Kolben/ herausragenden büchsenartigen Verlängerungm der Mutter k sitzt ein- in dem hohlen Querhaupt d der Maschine gelagertes Stirnradp, in dessen Nabe die Verlängerung m in bekannter Weise z. B. mittels eines in einer Nut gleitenden Keiles längsverschiebbar geführt ist. Mit dem Stirnrad p kämmt ein gleichfalls in dem Querhaupt d gelagertes Stirnrad g, das mittels der Welle r durch einen Schneckenantrieb s, t angetrieben wird, der seinerseits mit dem Motor ca durch ein Reibungsvorgelege oder ein Flüssigkeitsgetriebe v o. dgl. verbunden ist. Der Schneckenantrieb s, t ist in dem hohl ausgebildeten Querhaupt a desDruckzylinders b untergebracht. Sowohl der Schneckenantrieb s;1 wie auch das Stirnrädervorgelegep,g laufen in bekannter Weise in einem Ölbad.
  • Bei hydraulischem Antrieb wird der Kolben f durch Einsaß von Druckwasser in den Druckraum des Zylinders b aus der in Abb. i dargestellten Lage verdrängt und nach Beendigung der Zerreißprobe der Kolben/' durch die in den Zylindern o angeordneten Rückzugskolben in die Ausgangslage zurückgeführt.
  • Um mit mechanischem Antrieb arbeiten zu können, muß der Kolben/ - sich in der aus Abb. i ersichtlichen Nullage befinden, worauf beim Einschalten des Motors u die Zugspindel lz durch die sich drehende Mutter k nach unten bewegt wird. Die Rückführung der Zugspindel lt in die Ausgangsstellung erfolgt durch Umkehr der Drehbewegung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Prüfmaschine für Zerreißversuche, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem hydraulischen Antrieb ein mechanischer Antrieb vorgesehen ist, indem mit dem hydraulisch angetriebenen Kolben ein mechanisch antreibbares, die Haltevorrichtung (g) des Probekörpers tragendes Zugorgan (!t, i) in der Weise verbunden ist, daß es bei hydraulischem Antrieb von . dem Kolben(/) mitgenommen wird, bei mechanischem Antrieb aber vom Kolben (f) unabhängig in, der Längsrichtung verschoben wird. a. Prüfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Kolbens (f ) für den hydraulischen Antrieb eine gegen Drehung gesicherte, die Haltevorrichtung (g) des Prüfkörpers tragende Gewindespindel (h; i) axial verschoben wird mittels einer am Kolben unverschieblich, aber 'drehbar gelagerten Mutter (k), die durch ein mit ihr gekuppeltes, in einem .die Zylinder (c) der Rückzugskolben tragenden Querhaupt (d) der Maschine gelagertes Zahnrad (p) gedreht wird, auf das mittels eines Vorgeleges (g; y, s, t) der Antriebsmotor (v) arbeitet und in dessen Nabe sich eine büchsenartige Verlängerung (m) der Mutter (k) verschiebt.
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