<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
ausgerückt, ist. Auch wird hiebei eine Verkupplung mit dem anliegenden Zapfen des Zylinders hervorgebracht. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Welle mit einem pyramidisch zugeschärften Vierkant an dem inneren Ende ausgestattet ist, welches in eine entsprechende Vertiefung des Drehzapfens eingreift. Um die Welle mit dem Zylinder in und ausser Eingriff bringen zu können, ist beispielsweise ein Hebel d angeordnet, der in dem Schlitten drehbar gelagert ist und der durch eine Führung d1 beliebiger Art mit Bezug auf die Welle in richtiger Lage gehalten ird.
Die Lichtkammern E und EI liegen zu beiden Seiten des Zylinders B. p und ei stellen die
EMI2.2
kammern E und der lichtempfindlichen Fläche des Zylinders hindurchgeführt sind. Diese Lichtkammern sind mit elektrischen Lampen e3 oder einer sonstigen Lichtquelle ausgestattet und sind derart gelagert, dass sie mit Bezug auf den Zylinder hin und her bewegt werden können und hiebei den Druckfilm gegen den Zylinder pressen bzw. das Abheben der Druckfilms ermöglichen. Zu diesem Zwecke sind die Lichtkammern auf parallelen Führungsstangen e1 an den hinteren und vorderen Teil 1 a1 und a2 des MaschinengesteUes A gelagert.
Die durehscheinende Platte e2 der Lichtkammer besitzt die richtige halbzylindrische Gestalt, so dass sie sich dicht an den Zylinder an schmiegt und die biegsamen Druckfilms glatt gegen die lichtempfindliche Oberfläche pressen. Jede konkave Platte nimmt ungefähr die Hälfte des Zylinders ein. so dass praktisch die ganze lichtempfindliche Fläche auf einmal bedruckt werden kann. Auf diese Weise ist eine gleichzeitige Herstellung von zwei grossen Druckflächen oder einer grösseren Anzahl von kleineren Druckfläehen ermöglicht. Die biegsamen Druckfilms, welche vor den konkaven Flächen der Licht- platten vorheigeführt sind, sind an ihren Enden auf Walzen oder Stangen e5, e6 befestigt, die selbst in der Lichtkammer gelagert sind.
Eine dieser Walzen p steht-orteilhaft unter dem Einfluss einer
EMI2.3
Erzeugung besonderer Effekte handelt. Beispielsweise kann das Film e7 dazu benutzt werden. als Blende zu dienen und das Licht vom bestimmten Teil abzuhalten. Dieses zusätzliche Film
EMI2.4
mit einer solchen ausgestattet sein. Ferner kann auch eine Lichtkammer allein benutzt werden. um einen oder mehrere Drucke auf der einen Hälfte des Zylinders hervorzubringen. In diesem Falle dient die andere Lichtkammer als Gegeniage für den Zylinder.
Der Zylinderschlitten C wird in der Längsrichtung so bewegt, dass eine Einstellung des Zylinders mit Bezug auf die Lichtkammern möglich ist. Dies kann beispielsweise durch zwei Schraubenspindein F, F1 geschehen, welche in dem mittleren Teil des Hauptrahmens gelagert
EMI2.5
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
festigt ist. Letztere trägt ein Zahnrad m3, das mit einem anderen Zahnrad m3 der Welle m4 in Eingriff ist. Diese Welle m4 besitzt ein Handrad m5, mit dessen Hilfe sie gedreht, werden kann.
Die andere Lichtkammer wird mit Bezug auf den Zylinder, in ähnlicher Weise hin und her bewegt.
Die diesbezüglichen Elemente bestehen aus den Schrauben N, konischen Zahnrädern n und nl und den Wellen n2, die durch das konische Zahnradpaar n3 mit einer Welle 4 verbunden sind Diese Weite n4 ist durch ein konisches Zahnradgetriebe n5 mit einer Querstange nus gekuppelt, während durch das konische Zahnradpaar eine Verbindung mit der Weller hergestellt ist, so dass beide Lichtkammern gleichmässig und in Übereinstimmung bewegt werden, sobald die Welle m4 gedreht wird. Selbstverständlich können auch andere Vorrichtungen zum Hin-und Herbewegen der Lichtkammern verwendet werden.
Bei der Verwendung der Maschine wird der Zylinderschiitten durch seine Einstellvorrichtung nach dem einen Ende der Maschine bewegt, bis er ganz aus dem Zwischenraum zwischen den beiden Lichtkammern herausgezogen ist. Die Welle D wird herausgezogen und der Zylinder ist mit seinem Träger frei. Der drehbare Zylinderträger c3 wird nunmehr quer zu dem Schlitten geschwungen. Dann wird der Zylinder in den drehbaren Träger c3 eingesetzt und letzterer wieder
EMI3.2
mit dem Zylinderlager gesperrt. Der Zylinder wird nunmehr so eingestellt, dass die Druckfilms demjenigen Teile der lichtempfindlichen Fläche gegenüberstehen, auf welchem die Drucke erzeugt werden sollen.
Hiebei werden die zum Einstellen des Zylinders um seine Achse und in seiner Längsrichtung vorgesehenen Vorrichtungen in zweckentsprechender Weise benutzt. Wenn dann der Zylinder richtig eingestellt ist, werden die Lichtkammern durch die beschriebenen Mechanismen derart angepresst, dass sie die Drucksslms gegen die lichtempfindliche Fläche des Zylinders pressen.
Dann erfolgt eine Exposition und die Kammern mit dem Druckfilm werden wieder von dem Zylinder abgezogen. Der letztere wird aus der Maschine herausgenommen und die lichtempfindliche Fläche wild für die Druckzwecke in beliebiger bekannter Weise fertiggemacht. Ist der Druck aber zunächst nur auf der einen Hälfte des Zylinders hervorgebracht, so kann der Zylinder in passender Weise gedreht werden, so dass ein entsprechender Druck auch auf der anderen Hälfte des Zylinders hervorgebracht werden kann.
Damit die Einstellmechanismen so gehandhabt werden können, dass der Zylinder rasch und mit grosser Geschwindigkeit eingestellt werden kann, sind noch besondere Mikrometer Ound P angeordnet. Der Mikrometer 0 ist durch passendes Getriebe o mit dem durch die Kupplung angetriebenen Mechanismus verbunden, während der andere Mikrometer P durch passende Getriebe p mit dem durch die Kupplung L angetriebenen Mechanismus in Verbindung gesetzt ist.
EMI3.3
Verwendung der ehen beschriebenen Mikrometer O und P hergestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zur Erzeugung von photographischen Abdrücken auf zvjindrischen Ftächen.
EMI3.4