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Ventilsteuerung mit schwingendem Hebedaumen, dessen eine Seite das Ventil hebt, wogegen die andere Seite den Ventilschluss bewirkt.
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einen Hebedaumen unmittelbar oder mit zwischengelegtem Wälz- oder Gegenhebel oder mit Rollen erfolgt, wogegen der Schluss durch einen Hebel bewirkt wird, der von der passend geformten Unterseite des Daumens mittels einer Rolle niedergedrückt wird und dabei einen festen oder federnden Stützpunkt besitzt.
Die Ventilspindel V ist mit einer geschlitzten Gleitbüchse G verschraubt. Am Oberteil des Schlitzes greift der Hebedaumen H mit kleinstem Hebelarm in Fig. 1 und 2 un mittelbar, in Fig. 3 mit einem zwischengelegten Gegenhebel an und erhebt sodann abwälzend etwas beschleunigt. In Fig. 4, 5 und 6 ist der Daumen für die Bewegung einer Rolle geformt, welche Rolle R an einem Lenker geführt ist, falls man die Gleitbüchse vor seitlichem Schub schützen will, andernfalls kann die Rolle R auch unmittelbar in (ior Gleithüchse angebracht werden.
Der Hebedaumen ist bei A in der Ventilhaube drehbar gelagert und wird durch eine bei E angreifende Exzenterstange oder durch einen an der Daumenwelle A aussen angebrachten Hebel bewegt.
Der den Zwangschluss bewirkende Hebel Z greift hei B an einem in den Seiten-
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im übrigen könnte der Stützpunkt P in vertikaler Richtung festgelegt sein oder durch eine Schwinge aufgehängt sein. Es empfiehlt sich aber, denselben auf eine Feder F zu
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gerichtete Federung zu erlauben. Die Stützung kann, wie gezeichnet, auf Schneide und Pfanne oder mit zylindrischem Bolzen oder einer Kugelfache erfolgen. Die Feder steckt in einer Fassung, die durch Gewinde behufs Spannens oder zum Zwecke des Auseinandernehmens angezogen oder nachgelassen werden kann.
Der obere Rand dieser Fassungs- hüchsc kann zur Hegrenzung des Spielraumes verwendet werden, um den man dem
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zwischen Spindel und Ventil oder Antriebshebel und Ventilspindel eingeschaltet werden muss, ist hier das Ventil fest mit der Spindel verbunden, so wie es bei den sonstigen kraftschlüssigen Ventilsteuerungen üblich ist.
Während diese letzteren aber durch eine an der Spindel angreifende Feder oder Gewicht das Ventil zwingen, dem zurückgehenden Steuerungsmechanismus zu folgen und diese Feder beim Anhab komprimiert werden muss, daher zu dem zu überwindenden Widerstand zufolge Sitxüberdruck und Beschleunigung der Massen sich noch addiert, dient die Feder hier lediglich zur Sicherung des Niederganges
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des Ausweiehens oder des Nachgeben- ; bei etwas ungenauer Ausführung nicht deformiert, es wird weder beim Heben des Ventiles noch beim Senken an der Feder Arbeit verrichtet.
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unter Anrechnung der Hebelarme, der niedergehenden Bewegung nicht zu folgen vermag, wird die Feder komprimiert.
Dies genügt entweder, um das hängen geblieben Ventil doch noch zu schliessen oder es wird ein Bruch verhütet. Da die Feder nur eine mässige Rollen- und Bolzenreibung verursacht, kann sie stets so reichlich stark bemessen werden,
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von Ventil und Stange handelt, mit voller Sicherheit erfolgt. Grundsätzlich soll aber auch die Ausführung mit fester Abstützung oder mit nur begrenzter Nachgiebigkeit, also mit geringem Spielraum bei P in den Bereich des beanspruchten Schutzes eingeschlossen sein.
Die gezeichneten und beschriebenen Ausführungsformen des hebenden Teiles ge- stattet) selbst bei sehr steilem Ansteigen der Erhebungskurve zufolge der Lage der Schliessrotle im Schliesshebel und des verkleinerten Hubes derselben eine sehr vollkommene Übereinstimmung und dauernde Berührung beider Daumenflanken. Es ist auch ohneweiters zulässig, wie Fig. 4 und 6 zeigen, den Halbmesser der schliessenden Unterseite des Daumens kleiner zu halten, um an Bauhöhe zu sparen.
Die Anordnung der Steuerung für den Auslass ist aus Fig. 2 ersichtlich, sie ist
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zum Bewegen von Einlassventilen von der Unterseite des Zylinders aus.