DE714672C - Einrichtung zum Ausgleichen des Stoesselschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwaerts wirkender Schlagkraft - Google Patents
Einrichtung zum Ausgleichen des Stoesselschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwaerts wirkender SchlagkraftInfo
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- DE714672C DE714672C DEK153627D DEK0153627D DE714672C DE 714672 C DE714672 C DE 714672C DE K153627 D DEK153627 D DE K153627D DE K0153627 D DEK0153627 D DE K0153627D DE 714672 C DE714672 C DE 714672C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/18—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
- B30B1/22—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction disc means
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- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/0064—Counterbalancing means for movable press elements
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Description
- Einrichtung zum Ausgleichen des Stößelschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwärts wirkender Schlagkraft Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ausgleichen des Stößelgewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit .aufwärts wirkender Schlagkraft und ,axial unverschiebbarem Schwungrad. Die mit dem Schwungrad fest verbundene Gewindespindel bewegt einen zwischen. den Seitenständern der Presse ;geführten Sbößelschlitten, der ,als Rahmen ausgebildet ist. Durch Drehung der Spindel wird das ;auf dein unteren Rahmenbalken befestigte Werkzeug gegen ein anderes Werkzeug getrieben, das ;auf der äußeren Grundfläche des frei zwischen den Rahmenstegen des Stößels ortsfest gehaltenen Spindelspurtopfes befestigt ist.
- Bei den Reibscheibenspindelpressen mit abwärts wirkender Schlagkraft und verschiebbarem Schwungrad bedeutet jedwedes Ausgleichen .des Bärgewichtes eine Verschlechterung des Wirkungsgrades, weil die Schlagkraft dadurch geringer wird. Ist dennoch ein Ausgleich angebracht, so wird damit nur bezweckt, den Reibscheiben die Arbeit des Auftriebes im Zeitpunkt des Hubwechsels zu erleichtern, wo, das Lockern der Werkzeuge je nach der Form der Preßlinge oft erhebliche Anstrengungen erfordert. Deshalb sollte der Ausgleich sachgerecht erst nach erfolgtem Schlag stattfinden. Da dieses ;aber nicht mit gewöhnlichen Mitteln zu erreichen ist, hat man die Benutzung von Preßluft vorgeschlagen, die während des Abwärtstriebes der Spindel erzeugt wird und daher ebenfalls der Schlagkraft entgegenwirkt. Die Verschlechterung des Wirkungsgrades fällt nur durch den Umstand etwas geringer ;als bei stets vollständigem Gewichtsausgleich .aus, ,als sich der Gegendruck mit dem Fortschreiben der Arbeitsbewegung ,allmählich entwickelt und erst bei Ankunft des Stößels in der Preßlage bis zur .erforderlichen Höhe gestiegen ist.
- Bei den zur Gattung des Erfindungsgegenstandes gehörenden Schlagpressen wirkt jedoch das Bärgewicht der Schlagkraft entgegen. Da die -rahmenförmige Ausbildung des Stößelschlittens naturgemäß viel Gewicht mit sich bringt, das außerdem noch die Steuerungsfähigkeit der Maschine außer-,ordentlich ungünstig beeinflußt, hat man durch ein Gegengewicht zum Teil den Ausgleich herbeigeführt. Das Anbringen des Gegengeichts geschieht entweder mittels am Rahmen aasgelenkter Schwinghebel, die an den Seitenständern des Pressengestells abgestützt sind oder zur Einschränkung der Verletzungsgefahr durch Aufhängung des in einer Bodensenkung untergebrachten Gegengewiches s an einer Kette, die über .eine am Pressenjoch befindliche Rolle geführt und am oberen Rahmenballen befestigt ist.
- Abgesehen vom Mehrverbrauch an Baustoff hat ein solcher Ausgleich den Nachteil, daß die Standfestigkeit der Maschine unter dem Mitschwingen des Gegengewichtes leidet. Auch erfordert die bei jedem Hubwechsel stattfindende Beschleunigung des Massenzuwachses einen größeren Kraftbedarf, der sich zudem in der schnelleren Abnutzung der Reibscheibenbandage .auswirkt.
- Erfindungsgemäß «-erden die beschriebenen Mängel durch ein pneumatisch betätigtes Ausgleichsmittel beseitigt, das im wesentlichen darin besteht, daß der obere Balken des Stößelschlittens außerhalb des Pressenjoches mit einem senkrecht stehenden Preßluftzylinder versehen ist, in dem sich ein in der ortsfesten Spurtopfbrücke der Gewindespindel befestigter, hohler und oben !.offener Kolben führt, der mit allseitig geschlossenen, beispielsweise in den Seitenständern des Pressengestells liegenden druckluftgefüllten Kammern verbunden ist. Hierdurch erhält die vom Verdichter daran angeschlossene Preßluft beim Auf- und Abwärtsgang des Zylinders hinreichenden Verteilungsraum, der als Luftkissen wirkt und groß genug ist, um den Stößel mit fast gleichbleibender Kraft ständig ,anzuheben. . Diese Kraft kann durch entsprechende Wahl des Luftdruckes bis zum völligen Gewichtsausgleich des Stößels beliebig gesteigert werden.
- Da keine Preßluft verbraucht wird, arbeitet die Einrichtung äußerst sparsam, und sie bedarf auch keiner Wartung, .weil eine Auffrischung des Druckes nur bei etwa durch Verschleiß der Kolbenpackung sich :einstellendem, ,aber leicht zu behebendem Dichtigkeitsschaden erforderlich wird. Der auf- und abwärts gehende Zylinder birgt keinerlei Verletzungsgefahr in sich, und sein Durchmesser kann wegen des zulässig hohen Betriebsdruckes verhältnismäßig lein gehalten werden, so daß keine nennenswerte zusätzliche Gewichtsbelastung des Stößelschlittens entsteht.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und zeigt den senkrechten Schnitt durch eine Presse mit der neuen Einrichtung. Die im Pressenjoch i unverschiebbar geführte Gewindespindel 2 steht in einem Spurtopf 3, der in einer die Seitenständer .l auf der Hinterseite verbindenden und durch den Rahmen des Stößelschlittens 5 frei hindurchgehenden Brücke 6 befestigt ist. Letztere wird auf der Vorderseite von einer in den Seitenständern :eingelassenen Platte 7 mittels Einlegekeil 8 abgestützt. Das obere ortsfeste Werkzeug läßt sich in einer zentrischen Ausdrehung 9 im Grunde des Spurtopfes durch Schraube Io, und das andere senkrecht und koaxial dagegen bewegte Werkzeug in einer im unteren Rahmenbalken i i entsprechend ,angebrachten Ausdrehung 12 bKestigen. Der obere Rahmenbalken 13 ist auf der Hinterseite mit einem Auge 14. versehen, das zur Aufnahme des Preßluftzylinders 15 dient, in dem sich ein Kolben 16 mit ,am hopfende angebrachter Packung 1; führt. Der Fuß des Kolbens 16 steckt in einer Ausbohrung 18 der Brücke 6 und ist ortsfest gehalten. Der hohle Kolben 16 hat einen. Boden, über dem sich Löcher i9 befinden, die mit je einer in den Seitenständern liegenden, allseitig geschlossenen Kammer 20 luftdicht verbunden sind, damit die Spannung der Preßluft durch den Auf-und Niedergang des Zylinders 15 keine bedeutsame Schwankung erfährt. Die Höhe des Betriebsdruckes muß natürlich dem Schlittengewicht und Kolbendurchmesser angepat')t sein. Letzterer wird zweckmäßig so gewählt, daß das Aufpumpen mittels eines von Hand zu betätigenden Verdichters möglich ist, der an irgendeiner geeignet erscheinenden Stelle angeschlossen werden kann. Das Verdrehen der Gewindespindel erfolgt durch Reibrad 2 i, das in bekannter Weise von Kegelrädern 22 angetrieben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ausgleichen des Stößelschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwärts wirkender Schlagkr:aft und axial unverschiebbarem Schwungrad, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Balken (13) des Stößelschlittens außerhalb des Pressenjochs (i) mit einem senkrecht stehenden Preßluftzylinder (15 ) versehen ist, in dem sich ein in der ortsfesten Spurtopfbrücke (6) der Gewindespindel (2) befestigter, hohler und oben offener Kolben (16) führt, der mit allseitig geschlossenen, beispielsweise in den Seitenständern des Pressengestells hegenden druckluftgefüllten Kammern (2o) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK153627D DE714672C (de) | 1939-02-28 | 1939-02-28 | Einrichtung zum Ausgleichen des Stoesselschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwaerts wirkender Schlagkraft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK153627D DE714672C (de) | 1939-02-28 | 1939-02-28 | Einrichtung zum Ausgleichen des Stoesselschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwaerts wirkender Schlagkraft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE714672C true DE714672C (de) | 1941-12-04 |
Family
ID=7252868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK153627D Expired DE714672C (de) | 1939-02-28 | 1939-02-28 | Einrichtung zum Ausgleichen des Stoesselschlittengewichtes bei Reibscheibenspindelpressen mit aufwaerts wirkender Schlagkraft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714672C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175964B (de) * | 1954-10-09 | 1964-08-13 | Waldrich Werkzeugmasch | Gewichtsausgleich fuer in der Hoehe verstellbare Schlitten von spanabhebenden Werkzeug-maschinen, insbesondere Stossmaschinen |
-
1939
- 1939-02-28 DE DEK153627D patent/DE714672C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175964B (de) * | 1954-10-09 | 1964-08-13 | Waldrich Werkzeugmasch | Gewichtsausgleich fuer in der Hoehe verstellbare Schlitten von spanabhebenden Werkzeug-maschinen, insbesondere Stossmaschinen |
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