AT24469B - Hebe-(Entlastungs-)Vorrichtung für Brückenwagen. - Google Patents

Hebe-(Entlastungs-)Vorrichtung für Brückenwagen.

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AT24469B
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Austria
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lifting
bridge
wagons
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Karl Weber
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Karl Weber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Seit langem ist man bestrebt, die den derzeit in Verwendung stehenden   Aushebungs-   vorrichtungen   anhaftenden Mängel,   die sich namentlich hei Brückenwagen für schwere Lastfuhrwerke und Eisenbahnwagen fühlbar machen, zu beseitigen und durch eine   Kon-   struktion zu ersetzen, die einerseits die zu   verrichtende Arbeit des Ein-und Aussehaltens   der Wage   möglichst verringert, andererseits   derart beschaffen ist, dass sie bei   tuntichstcr   Einfachheit der   Handhabung   die persönliche Sicherheit der mit ihr manipulierenden Personen nicht gefährdet. 



     Die nachstehend geschilderte Erfindung erfüllt   diese Anforderungen in   vollem Masse,   
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 Wage   bezw. der   zu hebenden Last angemessen gewählte, geringere oder grössere Exzentrizität   der die Hebung bewirenden Scheibe, sowie durch Anbringung eines dementsprechend   leichteren oder schwereren Gegengewichtes, auf das Mindestmass herabgesetzt und mit Leichtigkeit von einer Person bewältigt werden kann. Die gewünschte Sichterung des die Wage Bedienenden ist durch Schaffung der selbsttätig funktionierenden Handhebelarretierung mittels   Sperrklauo   und horizontalen Zahnkranzes mit   absoluter Sicherheit erroicht.   



     Fig. l (Vorderansicht) und   Fig. 3 (Seitenansicht) zeigen den Ständer mit der Hebelachse A in   der/ujn Spiel   der Wage erforderlichen llochstollung. 



   Die Konstruktion dieser Hebevorrichtung ist folgende : 
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     Unterhalb   des der Drehungsachse A des Waghebels als Lager dienenden Ständers l' befindet sich die in g drehbar gelagerte Rolle R, die stets auf der Exzenterscheibe E aufliegt ; die   Umdrehung   der letzteren bewirkt somit die gleichzeitige Hebung bezw. Senkung des Ständers 7'. wodurch bei der in Fig. 2 ersichtlichen Stellung das hintere Ende des   Waghebels   H so weit gesenkt ist, dass die Wagbrücke nicht auf dun Schneiden, sondern auf den üblichen fixen Stützpunkten des   Fundamentes   aufliegt, demnach die angestrebte Entlastung der Wagschneiden und Lagerpfanner erreicht ist. 



   Um die   Hebung   des Ständers P gleichmässig vertikal zu gestalten, besitzt dessen Bodenplatte an ihren vier Ecken je eine Rolle r, die in den als Führungsschienen dienenden Winkeleison w (Fig. 4) laufen ; letztere sind an den unteren Enden mit der lagerplatte L verbunden, während die obere Versteifung durch die Querverbindungen q hergestellt ist.   Zur Erhöhung   der   Führungssichcrheit dos Ständers kann   die auf dem Flacheisen   11   laufende   HoHe   (Fig. 4) angebracht worden. 



   Beaufs   Verringerung   der zur Hebung der belasteten Wagbrücke erforderlichen Arbeit ist am Ende der Welle H' das Gegengewicht G angeordnet, dessen Dimensionen ent- 
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 so dass das auf ihr befestigte   Kegelzahorad   in das auf der   Welle W anfgekeilte   Zahnrad Y eingreift und die Bewegung der Wolle W auf 0 überträgt. 



   Als Fixiervorrichtung der Exzenterscheibe in der Hochstellung dient die automatisch wirkende Arretierung, die in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. 



   Sie besteht im wesentlichen aus dem unterhalb des Kurbelarmes   K   angebrachten, horizontalen Kreisbogen S (Fig. 7), dessen innere Seite einen Zahnkranz bildet und der an seinen Enden am Wagpostamente befestigt ist. 



   Der bei D (Fig. 5 und 6) drehbare Winkelhebel   ,     JBi   besitzt an der Leitstango Y 
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   angepresste     Spiralfeder-Fi   und die den Schenkel B vom   Kurbelgriff abhaltende   Feder F, in einer der Lücken des Zahnkranzes festgehalten wird, wodurch die Bewegungsmöglichkeit des Handhebels, somit auch der gesamten Entlastungsvorrichtung, verhindert ist. J sind Führungslager der Leitstange   V   und am Handhebel angebracht. 



   Zur Betätigung der vorstehend beschriebenen Hebevorrichtung ist es nun notwendig, dass gleichzeitig mit dem Kurbelgriff U auch der Schenkel B erfasst und an jenen angedrückt wird, wodurch die Federn   F und Fi   zusammengepresst, die Sperrklaue C ausgelöst und somit erst die Drehung des Handhebels K ermöglicht wird. Fig. 6 veranschaulicht diese Stellung. 



   Falls die Kurbel während der Bewegung der Hand des Bedienenden entgleitet, klinkt infolge der Druckkraft der beiden Federn die Klaue in die eben vor ihr   befinùliche   bezw. im nächsten Moment vor sie gelangende Lücke des Zahnkranzes, womit die augenblickliche Unfälle durch Kurbelschläge vollständig ausschliessende Hemmung der gesamten Entlastungsvorrichtung bewirkt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Entlastungsvorrichtung für   Brückenwagen,   dadurch gekennzeichnet, dass die Hebung und Senkung des   Übertragungshebels   (Kommunikators) vermittels einer vom   Ablesestand   ans zu betätigenden Exzenterscheibe erfolgt und dadurch die Ausbebung (Entlastung) der Wagkonstruktion in jedem beliebigen Ausmasse ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung dos zu hobenden und senkenden Waghebelachsständers mittels Rollen in als Führungen dienenden vertikalen Winkeleisenscbicnen geschieht.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Laufrolle an der unteren Fläche des Achsständers behufs Verminderung des Reibungswiderstandes angeordnet ist.
AT24469D 1905-01-02 1905-01-02 Hebe-(Entlastungs-)Vorrichtung für Brückenwagen. AT24469B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2466748A (en) * 1945-03-07 1949-04-12 Jeanne C Spencer Auxiliary support for balancing apparatus

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