DE263188C - - Google Patents

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DE263188C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/16Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT..
PATENTSCHRIFT
- M 263188 KLASSE 14/. GRUPPE
RUDOLF DOERFEL in MÜLHEIM a. d. Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine zwangschlüssige Ventilsteuerung für Kolbenkraftmaschinen, bei der die Eröffnung durch einen schwingenden Hebedaumen unmittelbar oder mittels zwischengelegter Wälz- oder Gegenhebel oder mittels Rollen erfolgt, während der Ventilschluß durch die passend geformte Unterseite des schwingenden Hebedaumens mittels einer federnd gelagerten Rolle bewirkt
ίο wird. Das Neue besteht darin, daß die Unterseite des Daumens mit einem einerseits in der Ventilspindel gelagerten, andererseits außerhalb derselben federnd abgestützten Schließhebel zusammenwirkt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Die Ventilspindel ν ist mit einer geschlitzten Gleitbüchse g verschraubt. Am Oberteil des Schlitzes greift der Hebedaumen h mit kleinstem Hebelarm (in Fig. 1 und 2 unmittelbar, in Fig. 3 mit einem zwischengelegten Gegenhebel) an. In Fig. 4, 5 und 6 greift der Daumen an einer Rolle r an, welche von einem Lenker geführt ist, falls man die Gleitbüchse vor seitlichem Schub schützen will, andernfalls kann die Rolle r auch unmittelbar in der Gleitbüchse angebracht werden.
Der Hebedaumen ist bei α in der Ventilhaube drehbar gelagert und wird durch eine bei e angreifende Exzenterstange oder durch einen an der Daumen welle α angebrachten Hebel bewegt.
Der den Zwangschluß bewirkende Hebel ζ greift bei b an einem in den Seitenwänden 35
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der Gleitbüchse eingesetzten Bolzen an und trägt die Schließrolle s. Das andere Ende des Hebels ist federnd abgestützt. Die Stützung kann, wie gezeichnet, auf Schneide ft und Pfanne oder mit zylindrischem Bolzen oder einer Kugelfläche erfolgen. Die Feder f steckt in einer Fassung, die durch Gewinde behufs Spann ens der Feder und zum Zwecke des Auseinandernehmens angezogen oder nachgelassen werden kann. Der obere Rand dieser Fassungsbüchse kann zur Begrenzung des Spielraumes verwendet werden, um den man der Schneide nachzugeben gestattet.
Für die Wirkungsweise der Steuerung ist folgendes kennzeichnend: Zum Unterschied von anderen zwangläufig schließenden Steuerungen, bei denen ein nachgiebiges Element zwischen Spindel und Ventil oder Antriebshebel und Ventilspindel eingeschaltet werden muß, ist hier das Ventil fest mit der Spindel verbunden, so wie es bei den kraftschlüssigen Ventilsteuerungen üblich ist. Während die letzteren aber durch eine an der Spindel angreifende Feder oder Gewicht das Ventil zwingen, dem zurückgehenden Steuerungsmechanismus zu folgen, so daß die Feder ßo beim Anhub zusammengepreßt werden muß, daher die hierzu erforderliche Kraft sich zu dem zu überwindenden Widerstand zufolge Sitzüberdruck und Beschleunigung der Massen noch hinzuaddiert, dient die Feder hier nur zur Sicherung des Niederganges und Vermeidung toten Ganges. Die Feder wird mit Ausnahme der sehr kleinen Bewegung des Aus-
weichens oder des Nachgebens bei etwas ungenauer Ausführung nicht deformiert, es wird weder beim Heben des Ventiles noch beim Senken an der Feder Arbeit verrichtet. Nur wenn das Ventil zufolge zufälligen Widerstandes, der größer ist als die Federkraft unter Anrechnung der Hebelarme, der niedergehenden Bewegung nicht zu folgen vermag, wird die Feder zusammengepreßt. Dies genügt entweder, um das hängengebliebene Ventil doch noch zu schließen, oder es wird ein Bruch verhütet. Da die Feder nur eine mäßige Rollen- und Bolzenreibung verursacht, kann sie stets so reichlich stark bemessen werden, daß für alle Fälle der Ventilschluß, soweit es sich um die Beschleunigung der Massen von Ventil und Stange handelt, mit voller Sicherheit erfolgt.
Die gezeichneten und beschriebenen Ausführungsformen des hebenden Teiles gestatten selbst bei sehr steilem Ansteigen der Erhebungskurve zufolge der Lage der Schließrolle im Schließhebel und des verkleinerten Hubes derselben eine sehr vollkommene Übereinstimmung und dauernde Berührung beider Daumenflanken. Es ist auch ohne weiteres zulässig, wie Fig. 4 und 6 zeigen, den Halbmesser der schließenden Unterseite des Daumens kleiner zu halten, um an Bauhöhe zu sparen.
Die Anordnung der Steuerung für den Auslaß ist aus Fig. 2 ersichtlich; sie ist grundsätzlich die gleiche wie für den Einlaß. Die Anordnung Fig. 2 eignet sich daher auch zum Bewegen von Einlaßventilen von der Unterseite des Zylinders aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zwangschlüssige Ventilsteuerung für Kolbenkraftmaschinen mit schwingendem Hebedaumen, dessen eine Seite (Oberseite) das Ventil hebt, während die andere Seite (Unterseite) den Ventilschluß durch eine federnd gelagerte Rolle bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Daumens (h) mit einem einerseits in der Ventilspindel (v) gelagerten, andererseits außerhalb derselben federnd abgestützten Schließhebel (z) zusammenwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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