DE237240C - - Google Patents

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DE237240C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29«. GRUPPE
C.OSWALD LIEBSCHER in CHEMNITZ.
mit zwei Hechelwerken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1910 ab.
Bei den bisherigen Ausführungen von selbsttätigen Umspannvorrichtungen für die Kluppen von Hechelmaschinen mit zwei Hechelwerken erfolgte die Hebung der Mutterschlüssel stets gemeinsam, was zu Störungen führen und den Zweck der Umspannvorrichtung vermindern kann. So z. B. kann es vorkommen, daß durch das gemeinsame abhängige Arbeiten der Schlüssel der eine Schlüssel nicht die Mutter , ίο faßt, weil er durch diese Verbindung verhindert war. Dadurch dreht sich der Schlüssel lose auf der Mutter, ohne zu schrauben, und erfüllt somit keineswegs seinen Zweck; außerdem entsteht noch der Übelstand, daß der Schlüssel sich vorzeitig abnutzt und erneuert werden muß. Sobald dieser Übelstand eintritt, muß schließlich noch die Maschine abgestellt werden, und es entsteht dadurch ein Zeit- und Arbeitsverlust.
Nach der Erfindung ist nun diesen Übelständen dadurch abgeholfen, daß die Schlüssel unabhängig voneinander angeordnet sind. Die Zeichnung und Beschreibung geben ein Ausführungsbeispiel. Fig. ι zeigt die Vorderansieht, Fig. 2 die Seitenansicht der aufzuschraubenden Spindel s, Fig. 3 die Seitenansicht der festzuschraubenden Spindel h.
Die Hebung und Senkung des Mutterschlüssels s erfolgt durch Kurvenscheibe k und Hebelübersetzung m, n, 0, ft. Die Kurvenscheibe k sitzt fest auf der Welle c, die Hebel m und ft aber lose auf Welle e, ebenso dreht sich Hebel 0 lose auf der Welle. Die Zugstange η lagert mittels Auge in einem Bolzen des Hebels 0, das andere Ende der Zugstange ist mittels Kreuzkopf mit Hebel m verbunden. Auf dem in Hebel 0 ersichtlich punktierten Ansatz (Fig. 2) legt sich ein nicht gezeichneter Belastungshebel auf, der eine andauernde Abwärtsbewegung der Zugstange anstrebt und somit die Rolle I infolge des Winkelhebels m an den Umfang der Kurvenscheibe k anpreßt.
Der Hebel ft hat an der Nabe eine Verlängerung, an welche sich eine Nase des Hebels 0 anlegt, wenn eine Hebung des Mutterschlüssels erfolgen soll. Die Hebung des Mutterschlüssels h erfolgt durch einen Daumen b und einen Hebel d, g, die beide fest auf Welle e sitzen. Der Daumen b ist auf der Nabe der Scheibe a, welche fest auf Welle c sitzt, verstellbar angebracht. Erhält nun die Scheibe α Drehung, so läuft eine Rolle f des Hebels d, g auf dem Daumen b auf, der Hebelarm d erhält eine Abwärts-, der Arm g eine Aufwärtsbewegung, und dadurch wird der Mutterschlüssel h gehoben.
Das Senken des Mutterschlüssels s erfolgt durch die eigene Schwere, kann aber nur dann stattfinden, wenn die Nase des Hebels 0 den Ansatz des Hebels ft freigibt, d. h. wenn die Rolle / von der größten Exzentrizität der
Kurvenscheibe k abläuft und die Zugstange η infolge der Schwere des Gewichtshebels eine Abwärtsbewegung erfährt. Das Senken des Mutterschlüssels h erfolgt ebenfalls durch die eigene Schwere, wird aber durch das Anlaufen der Rolle f auf dem Umfang der Scheibe a begrenzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Umspannvorrichtung für die Kluppen von Hechelmaschinen mit zwei Hechelwerken, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben der Auf- und Zuspannschlüssel durch Kurvenscheiben oder ähnliche Vorrichtungen unabhängig voneinander erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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