DE101032C - - Google Patents

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DE101032C
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Germany
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regulator
claw
regulating lever
clamping
back pressure
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DENDAT101032D
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English (en)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves
    • F01L31/04Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves with positively-driven trip levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Pateritirt im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1897 ab.
Die zwangläufigen Ventilsteuerungen können nur so eingerichtet werden, dafs für alle Füllungsgrade in je einer Stellung (der dem Beginn des Anhubes der Einlafsventile entsprechenden) Gleichgewicht der Kräfte herrscht, die in der Steuerung auftreten. . In dieser Stellung ist dann keine freie Kraft vorhanden, die sich als Rückdruck auf den Regulator äufserte. Im Verlauf des weiteren Ventilhubes wird jedoch bei jeder zwangläufigen Steuerung dieses Gleichgewicht der Kräfte gestört, und es entsteht eine freie Kraft, die bisher vom Regulator allein oder durch eine dem Regulator vorgeschaltete Oelbremse aufgenommen wurde.
Soll eine Oelbremse den Rückdruck wirksam aufnehmen, so setzt sie aber auch der Wirkung des Regulators einen grofsen Widerstand entgegen, was für eine sichere und schnelle Regulirung nicht erwünscht ist.
Um nun eine Oelbremse zu vermeiden (vorausgesetzt, dafs sie der Regulator an sich nicht bedarf) und den Regulator zu entlasten, ist nachstehend beschriebene und dargestellte Stell-hemmung mit Klemmgesperre gedacht.
Es ist das Klemmgesperre, wie es zur Schaltung der Vorschubwagen an Sägegattern gebraucht wird, benutzt und für diesen Zweck eingerichtet.
Der Regulirhebel h trägt drehbar eine Klaue k, die durch eine leichte Feder an einen Klemmbogen i gedrückt wird. Der Klemmbogen ist am Armlager der Excenterwelle fest. Da der Rückdruck der zwangläufigen Ventilsteuerungen immer auf Verkleinerung der Füllungsgrade wirkt, also in der Richtung von 70 pCt. nach ο pCt., also den Hebelarm k nach einer Richtung, z. B. ,bei der hier gedachten, in starken1 Linien sctiematisch in Fig. 1 eingezeichneten Steuerung nach Patent Nr. 48833, nach abwärts zu bewegen sucht, so wird die Klaue, die den Klemmbogen für gewöhnlich gefafst hält, infolge des Rückdruckes noch fester an den Bogen geprefst, so dafs der Hebelarm fest und ruhig stehen mufs und damit die Steuerung und der Regulator.
Will nun der Regulator verstellen, z. B. auf einen gröfseren Füllungsgrad , so hebt die Regulatorstange s mit dem Kugelgelenk den Hebel k an. Da die Klaue in dieser Richtung ausweicht, so steht dem Regulator hier nur die ganz leichte Reibung zwischen Klaue und Bogen infolge des Federdruckes entgegen, der nur so stark zu sein braucht, um die Klaue nicht abklappen zu lassen, oder etwas stärker. Will dagegen der Regulator einen kleineren Füllungsgrad einstellen, so stöfst die Regulatorstange mit ihrem Kugelende gegen die Klaue, drückt diese nach abwärts und bringt sie so aufser Eingriff mit dem Klemmbogen. Der Regulirhebel ist nun frei und kann entweder dem Rückdruck folgen, oder die Regulatorstange kann thätig eingreifen und den Regulirhebel nach abwärts drücken. Zu diesem Zwecke ist die Kugelpfanne am Regulirhebel nicht geschlossen, sondern unten offen, und zwischen Oberseite der Kugelpfanne und der Mutter auf dem Kugelhals ist etwas Spielraum. Die Regulirstange kann also vorerst, indem sie mit
der Kugel gegen die Klaue drückt, diese aufser Eingriff mit dem Klemmbogen bringen und sich dann mit der Mutter gegen die Kugelpfanne legen und den Regulirhebel nach abwärts mitnehmen. Fig. 4 stellt diesen Augenblick dar, wo die Klemmsperre geöffnet ist und die Regulatorstange den Regulirhebel nach unten nehmen kann.
Hört der Regulator zu verstellen auf, so wirkt der Rückdruck sofort auf Festklemmung des Regulirhebels, bis der Regulator von neuem wirkt.
Fig. 5 stellt eine Abart dar, in der die Klaue und der Klemmbogen nach der entgegengesetzten Richtung zum Regulirhebel liegt. Statt der Feder ist hier ein kleines Gegengewicht an der Klaue angebracht, das die Klaue in Eingriff mit dem Klemmbogen hält.
Fig. 6 ist die Pfanne im Grundrifs.
Diese Stellhemmung kann an jeder beliebigen zwangläufigen Ventilsteuerung, natürlich dem Räume angepafst, angebracht werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Stellhemmung für zwangiäufige Ventilsteue-, rungen zur Entlastung des Regulators, dadurch gekennzeichnet, dafs bei Verstellung auf kleinere Füllung die Regulatorstange gegen eine Klaue (k) stöfst oder drückt, sie um ihren Drehzapfen dreht und so aufser Eingriff mit einem festen Klemmbogen (i) bringt, worauf» entweder der Rückdruck der Steuerung diese selbsttätig verstellt oder die Regulatorstange den Regulirhebel mitnimmt, und bei Verstellung auf grofse Füllung die Regulatorstange den Regulirhebel unmittelbar erfafst und verstellt, während die Klaue (k) über den Klemmbogen (i) entgegengesetzt dem Sperrsinne hinweggleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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