DE65698C - Ventilsteuerung mit nach unten öffnenden Einlafsventilen - Google Patents
Ventilsteuerung mit nach unten öffnenden EinlafsventilenInfo
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- DE65698C DE65698C DENDAT65698D DE65698DA DE65698C DE 65698 C DE65698 C DE 65698C DE NDAT65698 D DENDAT65698 D DE NDAT65698D DE 65698D A DE65698D A DE 65698DA DE 65698 C DE65698 C DE 65698C
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- Germany
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- inlet valves
- opening downwards
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Gegenstand der Erfindung ist die Anordnung des Einlafsventils und dessen Gestänges bei
Ventilmaschinen mit einer beliebigen zwangläufigen Steuerung, bei welcher der Punkt S
des Steuerungsmechanismus Curven beschreibt, welche für die Dampfvertheilung ausgenutzt
werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. ι das Einlafsventil einer solchen Maschine mit
dem Steuerungsmechanismus·, Fig. 2 und 3 zeigen Sonderansichten von Constructionstheilen;
Fig. 4 und 5 stellen Schnitte durch abgeänderte Anordnungen des Einlafsventils dar. Beim Oeffhen des in dem Ventilgehäuse
C eingebauten Ventils V wird die Ventilspindel s in den Dampfraum gedrückt.
Der auf dem Querschnitt
der durch
den Ventilsitz F1 hindurchgehenden Spindel 5
lastende Dampfdruck übt einen Druck gegen die Spindel aus, welcher der Oeffnungsbewegung
des Ventils entgegengesetzt ist, trachtet also das Ventil stets in der geschlossenen Lage
zu erhalten. Dadurch wird eine Feder als Schlufsorgan überflüssig. Um das Ventil
jedoch bei kalter Maschine auf seinem Sitz zu erhalten, kann eine auslösbare Klinke (Fig. 3)
oder eine Preisschraube (Fig. 2) oder eine Feder F (Fig. 1) welche allenfalls zur Sicherheit
auch den Schlufs bewirkt, verwendet werden.
Das Einlafsventil kann dabei in einer der in
Fig. 4 und 5 angedeuteten Anordnungen ausgeführt werden. In Fig. 4 öffnet sich das
Ventil in den Cylinderdampfraum und der Dampf folgt der Richtung der Pfeile 1,1. In
Fig. 5 öffnet sich das Ventil in dem Frischdampfraum und der Dampf strömt nach der
Richtung der Pfeile 2, 2. Im ersteren Falle ist die schliefsende Dampf kraft veränderlich, entsprechend
den Druckveränderungen im Dampfcylinder, im letzteren ist sie dagegen constant
und gleich dem Frischdampfdruck.
'. Beim Oeffnen des Ventils (Fig. 1) wird der Punkt S1 der Stange L längs der Curve anach aufwärts bewegt, die Stange L in die Höhe gedrückt und der Hebel H längs der Bahn B abgewälzt, wodurch die Ventilspindel in der Pfeilrichtung nach unten geschoben, d. h. das Ventil geöffnet wird. Durch diese Anordnung wird erzielt, dafs beim Gestänge alle Zapfen sowohl in der Ruhelage — durch das Eigengewicht — als auch im Gange — durch die Ventilschlufskraft" — stets auf derselben Seite gegen die Lager drücken, dafs also kein Richtungswechsel der wirkenden Kräfte (Eröffnungskraft und Eigengewicht) stattfindet. Das Gestänge — die kinematische Kette — ist stets, in gleicher Richtung gespannt. Dadurch werden Stöfse, welche bei ausgelaufenen Zapfen und bei Druckwechsel unvermeidlich sind, vollkommen behoben.
'. Beim Oeffnen des Ventils (Fig. 1) wird der Punkt S1 der Stange L längs der Curve anach aufwärts bewegt, die Stange L in die Höhe gedrückt und der Hebel H längs der Bahn B abgewälzt, wodurch die Ventilspindel in der Pfeilrichtung nach unten geschoben, d. h. das Ventil geöffnet wird. Durch diese Anordnung wird erzielt, dafs beim Gestänge alle Zapfen sowohl in der Ruhelage — durch das Eigengewicht — als auch im Gange — durch die Ventilschlufskraft" — stets auf derselben Seite gegen die Lager drücken, dafs also kein Richtungswechsel der wirkenden Kräfte (Eröffnungskraft und Eigengewicht) stattfindet. Das Gestänge — die kinematische Kette — ist stets, in gleicher Richtung gespannt. Dadurch werden Stöfse, welche bei ausgelaufenen Zapfen und bei Druckwechsel unvermeidlich sind, vollkommen behoben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ventilsteuerung, bei welcher der das Einlafsventil bethätigende Hebel H beim Oeffnen des Ventils durch die Stange L einerseits gehoben und hierbei längs der über ihm liegenden Bahn B abgewälzt wird, so dafs das Gestänge stets in derselben Kraftrichtung gespannt bleibt, wobei der auf das Ventil und dessen Spindel wirkende Dampfdruck als schliefsende Kraft benutzt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65698C true DE65698C (de) |
Family
ID=339464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65698D Expired - Lifetime DE65698C (de) | Ventilsteuerung mit nach unten öffnenden Einlafsventilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65698C (de) |
-
0
- DE DENDAT65698D patent/DE65698C/de not_active Expired - Lifetime
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