DE159402C - - Google Patents

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DE159402C
DE159402C DENDAT159402D DE159402DA DE159402C DE 159402 C DE159402 C DE 159402C DE NDAT159402 D DENDAT159402 D DE NDAT159402D DE 159402D A DE159402D A DE 159402DA DE 159402 C DE159402 C DE 159402C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D15/00Varying compression ratio
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/03Controlling by changing the compression ratio
    • F02D2700/035Controlling by changing the compression ratio without modifying the volume of the compression space, e.g. by changing the valve timing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

'iAeaii cSjcit cfafei t hx vn Ib.
(pi-vi^iJRigt ocz cstvii 14-Vi
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 46 b. * S/ot
in NÜRNBERG.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 149976 geschützten Abschnappsteuerung für Ventile von Explosionskraftmaschinen, bei welcher die einstellbare Wälzbahn und die Ausklinkvorrichtung so zueinander angeordnet sind, daß der Zeitpunkt der Ventilöffnung sich mit der Belastung der Maschine ändert, während der Zeitpunkt des Ventilschlusses stets derselbe bleibt.
Der Gegenstand der Erfindung erreicht mit einfacheren Mitteln denselben Zweck wie die Steuerung des Patentes 149976 und weist gegenüber dieser Steuerung den Fortschritt auf, daß die aktiven Steuerorgane eine durch den Antrieb und die Reglerstellung bestimmte stetige Bewegung ausführen, und daß an der Fallbewegung des Ventils nur die mit ihm starr verbundenen Organe teilnehmen.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Steuerung bei höchster, der größten Masch'menbelastung entsprechender Stellung der passiven Wälzbahn beim Beginn des Ventilhubes und Fig. 2 bei derselben Stellung der Wälzbahn unmittelbar vor dem Abschnappen. Fig. 3 ver-■ anschaulicht die Steuerung bei tiefster, der kleinsten Maschinenbelastung entsprechender Stellung der passiven Wälzbahn unmittelbar vor dem Abschnappen. In Fig. 4 ist eine
Lager etwas andere Ausführungsform der Steuerung bei höchster Stellung der passiven Wälzbahn und bei tiefster Stellung des Antriebexzenters dargestellt, nachdem das Ventil bereits gefallen ist, während sich das innere Ende des aktiven Wälzhebels in seiner, höchsten Stellung befindet.
Die passive Wälzbahn w ist mit ihrem inneren, gabelförmig ausgestalteten Ende im Ventilbügel y drehbar gelagert, während ihr äußeres Ende in bekannter Weise (entweder wie in der Zeichnung der Patentschrift 149976 dargestellt oder direkt mittels einer Schubstange r, wie in der Zeichnung angegeben) vom Regler beeinflußt wird. Der aktive Wälzhebel b ist an seinem äußeren Ende durch einen Bolzen α an die Exzenterstange e angelenkt, während das innere Ende den Zapfen ρ umfaßt, welcher an einer in dem Führungskopf ν auf- und niederbeweglichen Prismenführung q befestigt ist. Der Zapfen ρ kann auch durch Lenker / geführt sein (Fig. 4), welche entweder im Ventilgehäuse^ oder in der passiven Wälzbahn vv drehbar gelagert sind. Das Führungsstück q (Fig. 1 bis 3) bewegt sich in dem hohlen Führungskopf ν der Ventilstange, welcher in dem Ventilbügely auf- und niedergeht. Die Haube des letzteren enthält die Federn i und 0, weiche das Füh-
r' ■
rungsstück q bezw. den Führungskopf ν nach unten drücken; bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die Feder i zwischen den Lenkern Z und dem Ventilbügel y angebracht. Frei drehbar auf dem Zapfen ρ sitzt die Klinke k, welche, sei es durch eine Feder f oder durch ein Gegengewicht, stets bestrebt ist, sich gegen die fest auf dem aktiven Wälzhebel b sitzende Nase η zu legen. Das Klinkenende besitzt eine zur Achse des Bolzens ρ konzentrische, kreiszylindrische Bahn in, welche über eine entsprechende, fest am Ventilkopf ν angebrachte Fläche mx des Steges u gleiten kann.
In Fig. 3 ist die Wälzbahn w vom Regler so weit verstellt, daß der aktive Wälzhebel b, bevor er auf der Wälzbahn tv wirksam aufläuft, sich um den Zapfen ρ so weit gedreht hat, daß die Klinke A- gerade aus dem Bereich der Fläche u gedreht ist; das Ventil bleibt geschlossen.
Diese Steuerung arbeitet in folgender Weise:
Geht die Exzenterstange e nieder, so hebt
sich der Zapfen ρ und das Führungsstück q unter Zusammenpressen der Feder i (Fig. 1) bezw. Strecken derselben (Fig. 4). An dem Aufwärtsgange des Zapfens ρ nimmt die auf ihm lose sitzende Klinke k teil, tritt gegen den Steg 11 (Fig. 1) und hebt somit den Ventilkopf v, die Ventilstange und das Ventil selbst unter Zusammendrücken der Feder 0 an. In dem Maße, wie sich Hebel b abwälzt, dreht er sich indessen auch; die Nase η drängt infoleedessen die Klinke k immer weiter unter dem Steg 11 hinweg, bis dieser schließlich ganz freigegeben wird (Fig. 2 und 3), worauf sich das Ventil unter dem Einfluß der Feder ο und seines Eigengewichtes schließt (Fig. 4). An dem Fall desselben nehmen lediglich die Ventilstange und der Führungskopf ν teil, während unabhängig davon das Wälzhebelende ρ zunächst eine Aufwärtsbewegung vollendet (Fig. 4) und erst allmählich in dem Maße niedergeht, wie sich die Exzenterstange e hebt. Die Feder i sorgt dabei dafür, daß der Hebel b stets mit der Abwälzbahn w in Berührung bleibt. Beim Niedergang des Hebelendes ρ gleitet die Klinke zunächst seitlich am Steg u herab, bis die Oberkante des Einsatzstückes m der Klinke k an der Unterkante des Einsatzstückes m1 des Steges u vorbeigegangen ist, worauf die Feder/bezw.
das Gegenge\vicht der Klinke letztere wieder an ■ die Nase μ anlegt, so daß sie unter den Steg u tritt und der nächste Ventilhub beginnen kann.
Bei dieser Steuerung findet der Ventilschluß unabhängig von der Reglerstellung statt, während der Zeitpunkt der Ventileröffnung bezw. die Größe des Ventilhubes von der durch den Regler hervorgerufenen Stellung der Wälzbahn tv abhängt.
Dadurch, daß der Bolzen ρ zugleich der Drehpunkt der Klinke k und der Nase η ist, überträgt er seine Bewegung unmittelbar auf das Ventil, so daß keine schädlichen, die Ventilführung belastenden Kräfte auftreten können.
Diese Steuerung ist bei festliegender Wälzbahn w und bei losem, durch den Regler um einen im Ventilkopf ν konaxial zum Bolzen ρ liegenden Zapfen drehbaren Steg u für Maschinen brauchbar, die veränderlichen Schluß und konstanten Beginn der Ventileröffnung verlangen, also für Explosionskraftmaschinen und für Dampfmaschinen, die mit verschieden großer Gemisch- bezw. Dampffüllung arbeiten.

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Abschnappsteuerung mit einer durch den Regler beeinflußten Wälzbahn nach Art des Patentes 149976, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive Wälzhebel (b) an einem Ende unmittelbar an die Exzenterstange angelenkt ist und am anderen Ende einen innerhalb des Führungskopfes (v) der Ventilstange liegenden, durch eine Prismenführung (q) oder Lenker (I) geführten Zapfen (p) umfaßt, sowie eine Nase (n) trägt, die beim Niedergange der Exzenterstange (e) eine auf dem Zapfen (p) lose sitzende, unter einen Steg (11) des Fiihrungskopfes (v) fassende Klinke (k) unter dem Steg (u) hinwegdrängt, so daß das Ventil frei und unabhängig von den nicht starr mit ihm verbundenen Teilen herabfällt.
2. Abschnappsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive Wälzhebel (b) nach dem Abschnappen durch eine Feder (i) kraftschlüssig und in steter Berührung mit der passiven Wälzbahn (n>) niederbewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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