DE284729C - - Google Patents
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- DE284729C DE284729C DENDAT284729D DE284729DA DE284729C DE 284729 C DE284729 C DE 284729C DE NDAT284729 D DENDAT284729 D DE NDAT284729D DE 284729D A DE284729D A DE 284729DA DE 284729 C DE284729 C DE 284729C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J11/00—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
- F23J11/02—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues for conducting smoke or fumes originating from various locations to the outside, e.g. in locomotive sheds, in garages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen sich selbsttätig
hebenden Rauchfänger, bei dem die ausfahrende Lokomotive durch Schrägstellen des hebbaren
und pendelnden Teiles die Sperrung des Hubgewichtes auslöst.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß ein Rauchfänger mit einer zur Regelung des
Zuges in der Lokomotivfeuerung dienenden Drosselklappe derart verbunden ist, daß bei Benutzung
des Rauchfängers die Drosselklappe in jede beliebige Stellung gebracht werden kann,
ohne daß die Verbindung zwischen Lokomotivschornstein und Rauchfänger gelöst zu werden
braucht^ und darin, daß die Drosselklappe vor dem selbsttätigen Hochgehen des die Verbindung
herstellenden Rohrteiles sich erst selbsttätig schließt.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 die Vorrichtung von der Seite, Fig. 2 von vorn gesehen,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Feststell- und Führungsvorrichtung des Gegengewichtes y,
Fig. 4 diese von der Seite und Fig. 5 von vorn gesehen. Der Rauchfänger besteht im wesentlichen
aus dem unteren, die Verbindung zwischen Lokomotivschornstein und Rauchabzugsrohr
herstellenden Teil a, welcher teleskopartig in das Rohrstück b greift; α und b schwingen in
der Gleisrichtung auf einer mit b fest verbundenen Achse c, die auf einer Seite einen zweiarmigen
Hebel d f besitzt. Von jedem Arm dieses Hebels geht ein Drahtseil aus, und diese
Seile vereinigen sich zu einem Zuge k, so daß
bei Pendelung der Teile
und b Zug k stets angezogen wird. Zug k geht nach einem Feststellhebel
mit Gewichten m der Feststell- und Ausrückvorrichtung (Fig. 4 und 5). Die Hebel
mit Gewichten m sind auf Wellen gelagert, welche an ihren Enden je ein Exzenter i besitzen,
die so in eine Zahnstange I greifen, daß beim Aufwärtsbewegen der Gewichte m die
Zahnstange / nach links und beim Abwärtsbewegen nach rechts geschoben wird. Von dem
hochziehbaren Rauchfangteil α aus gehen Drahtseile über mit einer im feststehenden Rauchfangteil
g befindlichen Drosselklappe r durch Hebel in Verbindung stehende, Rollen t, vereinigen
sich alsdann zu einem Zuge η und führen nach einem Gewichte y. Zug η wird mit einer
am Gewichte y befindlichen Winde w verbunden. Winde w ist auf der Zahnstange % verstellbar.
Gewicht y hat nach der Zahnstange I zu eine Verzahnung v, in welche die der Zahnstange I
paßt. Durch Herunterdrücken der Gewichtshebel m wird die Verzahnung der Stange I in
die des Gewichtes y geschoben, so daß jetzt Gewicht y nicht mehr in der Höhe zu verstellen
ist. Wird Seil k angezogen, zieht es die Gewichtshebel m nach oben, gleichzeitig Zahnstange
I aus der Verzahnung des Gewichtes y.
Die Wirkungsweise des Rauchfängers ist 6p folgende:
Nach erfolgter Einfahrt der Lokomotive steht deren Schornstein unter dem Rauchfangteil a;
letzterer wird durch Anheben des Gewichtes y herabgelassen, bis er fest auf dem Lokomotiv-Schornstein
sitzt; das Gewicht y wird durch
Herabdrücken der Gewichte m mittels Zahnstange
I festgesetzt; die im Rauchfang befindliche
Drosselklappe r ist noch geschlossen. Durch weiteres Nachlassen des Zuges η mit Winde w
am Gewichte y wird Zug η entlastet, gleichzeitig
Rollen t an den Drosselklappenhebeln, und durch das Eigengewicht der Rollen t einesteils und
die Schwere des Drosselklappengewichtes s andernteils öffnet sich allmählich die Drosselklappe,
je nachdem der Zug η mehr oder.weniger nachgelassen wird, zuletzt bis in ganz geöffneter
Stellung, (vgl. die punktierte Darstellung von Hebel mit Gewicht s und Rollen t in Fig. i).
Durch Anziehen des Zuges η mittels der Winde w kann auch die Drosselklappe wieder mehr und
mehr geschlossen werden, ohne daß der Verbindungsteil α sich bewegt. Verläßt die Lokomotive
ihren Stand, so nimmt sie die auf der Welle c schwingenden Rauchfangteile α und δ
mit, da der Teil α fest auf dem Lokomotivschornstein sitzt; Hebel d und f schwingen ähnlich
dem Rauchfang und ziehen Seil k an, die Zahnstange I wird aus der Verzahnung ν des
Gewichtes y gezogen, dieses wird frei und hat das Bestreben, nach unten zu fallen; es belastet
wieder den Zug n, die Rollen t der Drosselklappe werden nach links gezogen, bis sie in
die in Fig. 1 ausgezogen gezeichnete Stellung gelangt sind, d. h. bis die Drosselklappe geschlossen
ist, da in dieser Stellung der Drosselklappenhebel gegen einen Anschlag e schlägt und
eine weitere Drehung der Klappe nicht möglich ist. Die Rollen t sind jetzt feste Punkte, das
Gewicht y fällt weiter nach unten, zieht hierdurch den Verbindungsteil α nach oben und die
Lokomotive kann den Schuppen ungehindert verlassen.
Claims (3)
1. Selbsttätig sich hebender Rauchfänger, bei dem die ausfahrende Lokomotive durch
Schrägstellen des hebbaren Teiles die Sperrung des Hubgewichtes auslöst, gekennzeichnet
durch eine Drosselklappe (r), deren Stellhebel durch das Zugseil (n) des Hubgewichtes
(y) bis zu einer der Schließstellung der Drosselklappe (r) entsprechenden Rast (e)
mitgenommen wird und dann dem Zugseil (n) eine feste Rollenstütze (t) bietet.
2. Rauchfänger nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gesperre (I, v) für
die Einstellung der Höhenlage des Hubgewichtes (y)·
3. Rauchfänger nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Seil (n)
und Gewicht (y) durch eine Winde (w) miteinander verbunden sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284729C true DE284729C (de) |
Family
ID=540173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284729D Active DE284729C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284729C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815822C (de) * | 1947-09-10 | 1951-10-04 | Ludwig Schodder | Rauchfanganlage fuer Lokomotivschuppen |
-
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- DE DENDAT284729D patent/DE284729C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815822C (de) * | 1947-09-10 | 1951-10-04 | Ludwig Schodder | Rauchfanganlage fuer Lokomotivschuppen |
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