DE253260C - - Google Patents
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- DE253260C DE253260C DENDAT253260D DE253260DA DE253260C DE 253260 C DE253260 C DE 253260C DE NDAT253260 D DENDAT253260 D DE NDAT253260D DE 253260D A DE253260D A DE 253260DA DE 253260 C DE253260 C DE 253260C
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Links
- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims description 8
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D17/00—Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/05—Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
- F02D2700/052—Methods therefor
- F02D2700/054—Methods therefor by keeping the exhaust valves open
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253260 -KLASSE 46 h. GRUPPE
in PUTEAUX, Frankr.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 16. Juni 1911 anerkannt.
die Priorität
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Steuerung und Aussetzerregelung für das Auslaßventil
von Explosionskraftmaschinen, welche gleichzeitig eine Regelung der Geschwindigkeit
ermöglicht.
Bei dieser Steuerung ist das Exzenter oder der Daumen, welcher das Auslaßventil steuert,
mit Bezug auf die Kurbelwelle frei angeordnet und wird zu normaler Zeit durch eine Schaltvorrichtung
mitgenommen.
Erreicht die Geschwindigkeit eine übermäßige Höhe, so entfernt sich die auf einem
Arme der Kurbelwelle sitzende Schaltklinke unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft von
dem Exzenter, welches das Ausläßventil steuert, und gibt somit dieses Exzenter frei. Da sich
nun das Auslaßventil nicht mehr öffnet, so werden die karburierten Gase nicht mehr angesaugt,
infolgedessen die Explosion aufhören und die Geschwindigkeit der Maschine verringert
wird. Dieses neue System kann auch auf gewöhnliche Motoren ohne Geschwindigkeitsregelung
angewendet werden. In diesem Falle kann die Schaltklinke in Fortfall kommen und durch eine einfache, auf einem Arme
der Steuerwelle befestigte Klinke ersetzt werden, die die Ventilstoßstange unter Vermittlung
des Exzenters betätigt.
Beiliegende , Zeichnungen stellen zwei Ausführungsformen der neuen Vorrichtung bei spielsweise
dar, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine mit einer Geschwindigkeits - Regelvorrichtung
versehenen Explosionskraftmaschine.
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht die Anordnung der Schaltklinke, welche das mit der Auslaßventilstoßstange fest verbundene Exzenter antreibt.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen diese Vorrichtung gemäß Fig. 2 in zwei verschiedenen
Stellungen.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Anwendung der neuen Vorrichtung auf Explosionskraftmaschinen ohne Geschwindigkeitsregler.'
Die in den Zeichnungen veranschaulichten Vorrichtungen gehören zu einem Viertaktmotor,
bei welchem das Ansaugventil automatisch arbeitet und das Auslaßventil gesteuert wird.
An einem Arme 1 der Steuer- und Zündwelle 2 ist bei 4 eine Klinke 3 angelenkt,
welche einen Finger 7 trägt, welcher infolge seiner Berührung mit der Peripherie 6 eines
Organs 5, welches als Gleitbahn dient und mit Bezug auf die Welle 2 exzentrisch gestaltet
ist, während der Drehbewegung der Welle 2 die Klinke 3 der Reihe nach von den Zähnen
10 und 11 eines Organs 8 löst, welches das
Exzenter 12 der Ventilstoßstange 15 betätigt.
Der Betrag, um welchen das Organ 5 mit Bezug auf die Achse der Welle 2 exzentrisch
angeordnet ist, muß etwas höher sein als die Höhe der Zähne 10 und 11.
Die Klinke 3 steht übrigens mit dem Organ ι durch eine Feder 9 in Verbindung, die den Finger 7 gegen die Gleitbahn 6 des festen Organs 5 zu drücken sucht.
Die Klinke 3 steht übrigens mit dem Organ ι durch eine Feder 9 in Verbindung, die den Finger 7 gegen die Gleitbahn 6 des festen Organs 5 zu drücken sucht.
Das Organ 8 nimmt das Exzenter 12 mit, auf welchem die Stange 15 sitzt, welche bei
ihrer Hin- und Herbewegung in einer Aussparung 17 des Rahmens 13 schwingt. Diese
Stange 15 hebt bei jeder Umdrehung des Exzenters 12 den Fuß 16 des Auslaßventils.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Während des normalen Ganges der Maschine ist die auf die Klinke 3 einwirkende Zentrifugalkraft
geringer als die Wirkung der Feder 9, und unter der Einwirkung dieser Feder 9 wird
die Klinke 3 gegen die Peripherie 6 des Organs 5 gedrückt. Bei der in Fig. 2 veranschaulichten
Lage, in welcher sich das Kopfstück der Klinke 3 mit einem Zahne 10 in
Berührung befindet, wird das Organ 8 durch die Kurbelwelle in der Pfeilrichtung mitgenommen.
Nach einer gewissen Umdrehungszeit wird der Finger 7 der Klinke 3, welcher auf der Peripherie des Exzenters 5 gleitet,
allmählich von dem Zahne 10 entfernt, verläßt diesen Zahn und gelangt in die in Fig. 3
veranschaulichte Stellung. Die Folge hiervon ist, daß das Organ 8 nicht mehr mitgenommen
wird, bis zu dem Augenblick, wo das Kopfstück der Klinke 3, die sich der Drehachse
genähert hat, mit dem Zahne 11 in Berührung tritt, den sie mitnimmt,, wie aus Fig. 4 ersichtlich
ist.
Bei seiner Weiterbewegung gleitet der Finger 7 auf der Peripherie 6 weiter und die
Klinke 3 verläßt den Zahn 11, um wieder mit
dem Zahne 10 in Eingriff zu treten (Fig. 2). Auf diese Weise macht das Exzenter 12,
welches die Stoßzange des Ventils antreibt, nur eine Umdrehung pro zwei Umdrehungen
der Kurbelwelle.
Nimmt die Umdrehungsgeschwindigkeit unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft übermäßig
zu, so reicht der Druck der Feder 9 nicht mehr aus und die Klinke 3 entfernt sich von
der.Welle 2. Die Zähne 10 und 11 werden
infolgedessen nicht mehr mitgenommen und das Organ 8 bleibt somit unbeweglich. Das
Auslaßventil wird infolgedessen nicht mehr gehoben, die verbrannten Gase können nicht
mehr abgesaugt werden, eine Ansaugung findet nicht mehr statt, so daß keine Explosion mehr
auftreten kann, und die Umlaufgeschwindigkeit wird demgemäß plötzlich verringert. In
diesem Augenblick nimmt die Vorrichtung wieder ihre normale Tätigkeit auf, da der
Druck der Feder 9 nicht mehr durch die Zentrifugalkraft überwunden wird.
Handelt es sich um Explosionskraftmaschinen ohne Geschwindigkeitsreglung, so kommt, wie
Fig. 5 und 6 veranschaulichen, die Klinke 3 mit ihrer Feder 9 in Fortfall und wird dieselbe
durch eine Klinke 3 ersetzt, welche auf dem Arme 1 der Welle 2 befestigt ist. Bei
dieser Vomchtung ist das die Zähne 10 und 11
tragende Organ 8 mit Bezug auf die Achse der Welle 2 exzentrisch angeordnet. Eine
Gleitbahn 6 ist hier nicht mehr vorhanden, da der Kopf der Klinke 3 direkt gegen die
Zähne 10 und 11 stößt, welche mit dem Organ 8 aus einem Stück hergestellt sind, das
das Exzenter 12 mitnimmt, welches die Stoßstange 15 des Auslaßventils 16 steuert.
Die Umlaufbewegungsphasen sind dieselben wie vorher, d. h. die Welle 2 macht zwei Umdrehungen,
während das das Ventil steuernde Exzenter eine einzige Umdrehung macht.
Claims (2)
1. Steuerung und Aussetzerregelung für das Auslaßventil von Explosionskraftmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstoßstange (15) durch ein Exzenter
oder Daumen (12) betätigt wird, das durch eine auf einem Arm (1) der Steuer- und
Zündwelle (2) sitzende Klinke (3) gesteuert wird, die bei normaler Tourenzahl unter
der Einwirkung des Druckes einer Feder
(9) der Reihe nach mit zwei Zähnen (10 und 11) des Exzenters in Eingriff kommt,
während bei übermäßiger Geschwindigkeit der Druck der Feder der Einwirkung der Zentrifugalkraft nachgibt und die Klinke (3)
die Zähne (10 und 11) nicht mehr mitnimmt,
so daß die Stoßstange (15) nicht mehr gehoben wird, so daß das Auspuff-,
ventil geschlossen bleibt.
2. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1 für Explosionskraftmaschinen
ohne Geschwindigkeitsreglung, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Arme (i)
der Steuer- und Zündwelle (2) befindliche Klinke (3) unter Vermittlung zweier Zähne
(10 und 11) eines Exzenters (8) ein auf
die Stoßstange (15) des Ventils einwirkendes Exzenter (12) mitnimmt, wobei die Klinke
(3) der Reihe nach1 mit den Zähnen (10
und 11) in Eingriff tritt und das die Stoßstange (15) des Ventils steuernde Exzenter
(12) während zweier Umdrehungen der Kurbelwelle eine Umdrehung macht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253260C true DE253260C (de) |
Family
ID=511552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253260D Active DE253260C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253260C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3042018A1 (de) * | 1980-11-07 | 1982-05-19 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Mehrzylindrige hubkolben-brennkraftmaschine |
| DE3046402A1 (de) * | 1980-12-10 | 1982-07-08 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Ventilgesteuerte hubkolben-brennkraftmaschine mit einer nockenwelle |
-
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- DE DENDAT253260D patent/DE253260C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3042018A1 (de) * | 1980-11-07 | 1982-05-19 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Mehrzylindrige hubkolben-brennkraftmaschine |
| DE3046402A1 (de) * | 1980-12-10 | 1982-07-08 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Ventilgesteuerte hubkolben-brennkraftmaschine mit einer nockenwelle |
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