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Die Erfindung betrifft eine Tastenanordmmg für Addier- und Listenschreibmaschinen, und zwar insbesondere die Anordnung solcher Tasten, durch welche die Maschine auf verschiedene besondere Arbeitsweisen bzw. Operationen eingestellt werden kann, und die daher als ,,Operationstasten"bezeichnet werden mögen. Die Tastenanordnung lässt sich bei Maschinen verschiedener Bauart anwenden, beispielsweise bei solchen Maschinen, in denen die Tasten in einer Längsreihe angeordnet sind und zur Freigabe der Zahlentasten, zum Wiederholen, zum Addieren, zum Ausschalten der Addition und zur Herstellung von Summen oder Teilsummen zweier Addierwerke dienen.
Die Erfindung ermöglicht in solchen bekannten Maschinen die Verringerung der Anzahl der erforderlichen Tasten und hiemit die Verringerung der Gefahr eines Fehlgreifens im Anschlagen derselben. Zu diesem Zwecke sind die Tasten in entgegengesetzten Richtungen bewegbar, derart, dass sie verschiedene Operationen einstellen können. Insbesondere soll der Gegenstand der Er- findung Verwendung finden in den Vorrichtungen zur Einstellung der Maschine auf das Nehmen vco Summen und Teilsummen mittels der beiden Addierwerke. In diesem Falle bereitet die Taste bei Bewegung in der einen Richtung das Nehmen einer Gesamtsumme von einem der Addierwerke und bei Bewegung in der entgegengesetzten Richtung das Nehmen einer Tpitsumme von demselben Addierwerk vor.
Wenn in der Maschine zwei solche Addierwerke Verwendung finden, so hat man zur Lösung einer Aufgabe, die bisher vier Tasten erforderte, nur zwei nötig.
Ferner betrifft die Erfindung eine Einrichtung, durch die eine der Tasten verriegelt wird. wenn die andere bewegt wird. Infolgedessen kann der Benutzer nicht versehentlich eine der Tasten anschlagen, wenn er die andere bereits angeschlagen hat. Hiedurch wird eine Verwechslung in der Benutzung der beiden von den Tasten beherrschten Addierwerke vermieden.
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und Teilsummen der beiden Addierwerke, sobald die Addiertaste niedergedrückt ist und die Maschinenkurbel gedreht wird, so dass also in diesem Falle die erstgenannten Tasten nicht be- tätige werden können.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Seitenansicht einer Anzahl von Operations- tasten und der zugehörigen Mechanismen einer Addier- und Listenschreibmaschine mit zwei Addierwerken in Verbindung mit denjenigen Teilen dargestellt, welche den Gegenstand der Erfindung bilden.
Die bekannten Operationstasten K 61, K 62, K 65, K 68, K69, welche zur Freigabe
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worden. Eine Feder hält die Taste im allgemeinen in senkrechter Lage fest.
In der Maschine sind Hebel 56 L und L 56 an ihren oberen Enden drehbar gelagert.
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links oder rechts umgelegt wird. Durch Federn werden die Hebel in dieser verriegelnden Stellung festgehalten. An den unteren Enden der Hebel befinden sich Zapfen 5601 L und L 5601. Diese legen sich auf einen Hebel L 580, welcher das Getriebe des unteren Addierwerkes beherrscht. Wenn die Taste K 667 in einer Richtung bewegt wird, so kann von dem unteren Addierwerk eine Summe genommen werden, und wenn sie in der entgegengesetzten Richtung umgelegt wird, so kann von dem unteren Addierwerk eine Teilsumme genommen werden. Man hat also statt vier Tasten zu verwenden, nur zwei nötig, von denen jede zum Nehmen von Summen oder Teilsummen von dem einen der beiden Addierwerke dient.
Auf einem Zapfen 69 D ist ein Hebel D 69 drehbar gelagert. Auf diesem ist auf einem Zapfen D 691 ein Sperrhebel D 690 drehbar gelagert, der an seinen beiden Enden mit Aus- sparungen D 692 und D693 versehen ist. Die Aussparungen enthalten Abschrägungen D 694 und D 695. Diese Abschrägungen und Aussparungen dienen zur Aufnahme der Zapfen K 16. 3 und K Z66.
Auf der Kurbelwellw O 1 der Maschine befindet sich eine Schwingplatte n. so, auf der .-. ich ein Anschlag D 13 befindet. Dieser kann auf einen Schwinghebel D 60 auftreffen, weleher durch einen Zapfen Z SJ eines Schwinghebels Z J7 ausgerückt werden kann. Der Hebel L 57 besitzt zu diesem Zwecke eine Nase L 570, welche durch eine Feder auf eine Aussparung n des Schaftes der Taste K 65 gezogen wird. wenn die Taste niedergedrückt wird. Hiedurch wird der Hebel D 60 derart bewegt, dass die Maschinenteile bei der Bewegung der Kurbelwelle 01 und der Schwingplatte D 50 ihre Bewegung in bekannter Weise ausführen.
Der Hebel D 69 steht durch eine Feder mit dem Sperrhebel D 690 in Verbindung, welcher im allgemeinen in der in der Zeichnung dasgestellten Lage gehalten wird. Das linke Ende des Hebels D 69 wird im allge@einen darch eine Feder an einen Zapfen D 501 der Schwing- scheibe D 50 angelegt. Wenn jedoch die Welle O 1 durch die Maschinenkurbel gedreht wird, wird der Zapfen D 501 von dem Hebel D 690 entfernt, und der Hebel D 69 zieht unter der Einwirkung der Feder den Sperrhebel D 690 nach unten. Hiedurch treten die Zapfen K 166 und K 163 in die Aussparungen D 692 und D 693, und die Tasten K 667 und K 6. M und das
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