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Thomas'ache Rechenmaschine.
Es ist. für andere als Thomas'sche Rechenmaschinen schon vorgeschlagen worden, den Quotientenzähler, welcher sonst aus voneinander unabhängigen Ziffernscheiben besteht, durch Hinzufügung von Zehnerschaltungen zu einem regelrechten Zählwerk auszubilden. das dann nicht bloss die Kurbeldrehungen in jeder Stelle angibt, sondern als Endergebnis der verschiedenen Einzeloperationen den wirklichen Quotienten erscheinen lässt, selbst wenn Addition und Subtraktion miteinander abgewechselt haben. Das ist insbesondere für die sogenannte vereinfachte Rechnung wertvoll.
Um auch die Thomas'sche Rechenmaschine entsprechend einzurichten, werden gemäss der vorliegenden Erfindung die Schaltwerksachsen über das Produktzählwerk hinaus nach hinten verlängert., und mit weiteren Zehnerschaltmuffen ausgerüstet, die mit entsprechenden Teilen des Quotientenzählers zusammenwirken, welcher in der an sich bekannten Weise jenseits des Produktzählwerks angeordnet ist. Auf diese Weise gelingt es, die Thomas'sche Rechenmaschine in
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zu versehen. Bei der bekannten Maschine dienen jedoch beide Zählwerke zum Anzeigen der Produkte. Die Erfindung ist lediglich in der Anwendung der angegebenen Konstruktion auf Thomas-Maschinen mit Quotientenzähler zu sehen.
Eine Thomas'sche Rechenmaschine mit dem neuen Quotientenzähler ist auf der Zeichnung dargestellt. und zwar in Fig. 1 im senkrechten Querschnitt, in Fig. 2 in Oberansicht mit abgenommenem Lineal und abgenommener Stellpla. tte, in Fig. 3 in Unteransicht des Lineals und in den Fig. 4 bis 8 in Sonderdarstellungen. Fig. 9 zeigt eine Oberansicht auf die schematisch in ver- kleinertem Massstabe dargestellte Maschine.
Das Wendegetriebe für das Produktzählwerk besteht in der durchaus bekannten Weise aus den an einer gemeinsamen längsverschiebbaren Muffe sitzenden Kegelrädern 1, 2 und aus
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scheibe 23 des quotientenzählwerkes zum Ausschwingen gebracht wird, indem ein auf dieser Achse befestigter Finger 24 den Schalthebel 22 zum Ausschwingen bringt. Dadurch wird der an der Muffe 19 sit zende Schaltfinger 20 mit der Muffe so verschoben, dass er in den Bereich des Zahnrades 25 auf der Quotientenzähtwerkswetle 26 gelangt.
In dieser Stellung wird die Muffe durch eine Feder 27 festgehalten, welche sich, wie im besonderen aus Fig. 7 ersichtlich, gegen das unten
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dem Zahnrade 25 zum Eingriff gelangen kann, weil ja durch diese Schaltwerkswelle sämtliche Kurbeldrehungen auf das Quotientenzählwerk durch entsprechende Verschiebung des Lineals in bekannter Weise übertragen werden.
Besonders erwähnenswert ist die Ausbildung des oberen Endes des Schalthebels 22, welches mit einer Einbuchtung 40 und einer Abschrägung 41 (Fig. 2 und 6) versehen ist. Die Einbuchtung
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stück, an welchem der Finger 24 bei Eintritt der Zehnerschaltung entlanggleiten muss. An der Schrägfläche der Einbuchtung 40 und der Schrägfläche 41, von denen die eine für den Eingriff des Fingers bei der Addition und die andere für den Eingriff des Fingers bei der Subtraktion bestimmt ist, gleitet der Finger 24 unter Zurückdrücken des Hebels 22 empor, bis er auf das geradlinig begrenzte Stück zwischen den beiden Einbuchtungen gelangt ist.
Die Ausrüstung des Quotientenzählwerkes mit einer Zehnerschaltung machte die Verlegung dieses Zählwerkes hinter das Produktzählwerk erforderlich. Es liegen dehalb die Schaulöcher 42 des Quotientenzählwerkes hinter den 8chaul chern 43 des Produktzählwerkes wie im besonderen aus Fig. l und 9 ersichtlich.
Schliesslich sind zur Steuerung der Schienen 6 und 34 zum Zwecke der Einstellung der Wendegetriebe zwei Handhebel 50 und 51 angeordnet. an welche die Zugstangen ; je und 53 angelenkt sind, die mit ihren anderen Enden an die Hebel und. 55 angreifen. Es ist also für das Quotientenzählwerk ein besonderer Handhebel vorhanden, der getrennt von der Handhabe für das Produkten- zählwerk umgestellt werden kann, während andererseits eine Feststellvorrichtung vorgesehen ist. derart, dass man die beiden Handhaben gemeinsam verstellen kann.
Die besondere Handhabe zum Umsteuern des Quotientenzählwerkes erweitert die Möglichkeit der Kontrolle durch das Quotientenzählwerk in bezug auf die ausgeführten Rechnungen. Zum Beispiel wird dadurch, dass bei Ausführung einer Subtraktion-wo also im Produktenzählwerk eine gegebene Zahl und die Handhabe 51 auf Subtraktion eingestellt wird - die Handhabe 50 des Quotientenzählwerkes auf Addition eingestellt bleibt, ermöglicht, dass im Quotientenzählwerk die richtige Anzahl der Kurbeldrehungen erscheint, so dass man also ohneweiters feststellen kann, wieviel verschiedene Posten von der im Produktenzählwerk eingestellten Grundzahl abgezogen sind.
Würde dagegen der Hebel j mit auf Subtraktion umgesteuert werden. so würde auch im Quotientenzähtwerk eine Subtraktion stattfinden, und es würde dort eine Ziffer erscheinen. weiche auf keinen Fall ohneweiters die Anzah) der abgezogenen Posten angibt, sondern erst eine Umrechnung erforderlich werden.
Weiterhin wird die besondere Einstellungsmöglichkeit für die Wendegetriebe des Quotienten-
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