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Vorrichtung zum seitlichen Abstützen einspuriger Fahrzeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum seitlichen Abstützen einspuriger, mit Flüssigkeitsbremsen und seitlichen, in Führungen beweglich angeordneten Stützen versehener Fahrzeuge. Diese Vorrichtung ist so gebaut, dass die Stützen erst gesenkt werden, nachdem die Bremsen das Fahrzeug zum Stillstand gebracht haben, und zwar geschieht dieses Senken der Stützen unter der Einwirkung von Organen, welche bei Änderungen im Drucke des Bremsfluidums in Tätigkeit treten.
Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und es ist :
Fig. 1 die Ansicht einer Seite eines Paares von Seitenstützen für ein einspuriges Fahrzeug, gemäss welcher Einrichtung die Schwerkraft zum Senken und der Gasdruck zum Anheben der Stützen zur Anwendung gelangt. Fig. 3 eine Ausführungsform, bei welcher ein besonderes
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Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform wirkt in folgender Weise: Es sei angenommen. da H die Teile die veranschaulichte Lage einnehmen und in dem Rohr 202 der normale Druck zum
Abhalten der Bremsklötze von den Rädern herrscht. Tritt nun ein Druckabfall in dem Rohr 202 auf, wie solches beim Ansetzen der Bremse eintritt, so wird der Druck im Zylinder 174 zu fallen beginnen, jedoch findet dies nur allmählich statt, da das Druckmittel nur durch den Neben-
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geringen Querschnittes des Kanals 229 nur eine allmähliche, so dass die Stütze 172 erst sinken kann, wenn die Bremsen das Fahrzeug stillgestellt haben.
Ist der Druck in dem Behälter 226 auf emen gewissen Betrag gefallen, so wird der Kolben 232 durch die Feder 233 nach links bewegt, so dass die Verbindung zwischen dem Behälter 226 und der Leitung 230 abgeschnitten und eine Verbindung zwischen letzterer und der zur Atmosphäre geöffneten Mündung 237 hergestellt wird. Auf diese Weise kann der Druck in dem Zylinder 174 schnell sinken und der Kolben 175 steigen. Das durch die Stangen 196, 198 gebildete Knie wird gestreckt und die Federn 192 ziehen die Klinke 191 in Eingriff mit der Zahnstange 184. Gleichzeitig schwingt der Hebel 195 rechts herum, und die Stange 222 dreht den Hebel 220 links herum, wodurch die Spindel des Einlassventils 219 gehoben wird. Auf diese Weise gelangt das Druckmittel vom Rohr 202 durch die Rohre 239. 240 nach der Oberseite des Kolbens 181.
Gleichzeitig mit dem Anbeben der Spindel des Ventils 219 geht diejenige des Ventiles 238 herunter, wodurch der unterhalb des Kolbens 181 befindliche Raum in Verbindung mit dem Auslass gebracht wird. Die Stütze 170 wird auf diese
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Röhren 239, 241 dem Druckmittel zugänglich, und der oberhalb des Kolbens 181 befindliche Raum mit dem Auspuff in Verbindung gebracht, und dadurch die Stütze 170 angehoben. Wenn letztere sich ihrer Höchststellung nähert, verschiebt der Ansatz 225 den Kolben 224 nach rechts ;
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Seite geschoben. Während die Stütze 170 ihre Höchstlage erreicht, gleitet der Ansatz 234 unter die Nase 23. 5 und hält auf diese Weise die Stütze 170 in ihrer oberen Lage fest.
Bei der in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungsform ist an Stelle der Ventile 219 und 238 der Fig. 3 ein einfaches Kolbenventil 24J2 vorgesehen, welches einen Kolben 224 trägt, welcher
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werden kann, wenn die Stütze 170 ihre Höchstlage erreicht hat. Das Ventil 242 wird durch eine Stange 213 betätigt, welche mit dem oberen Ende des Schwinghebels 19J verbunden ist und an dem dem Ventil zugewendeten Ende einen Längsschlitz 243 enthält. Der Zylinder 774 ist durch das Rohr 201 Ullmittelbar mit dem Rohr 202 verbunden und auf seinem Deckel 203 kann ein durch eine Feder belastetes, mit Leckloch versehenes Ventil vorgesehen sein. Auf der Zeichnung ist jedoch nur ein einfaches Leckloch 206 veranschaulicht.
Diese Ausführungsform wirkt in der folgenden Weise : Mit Abnahme des in dem Rohre 2f} 2 herrschende ! ! Druckes sinkt auch der Druck im Zylinder 174 allmählich. bis die Feder 179 den Kolben 175 anhebt. Hiedurch gelangt der Ansatz 234 ausser Berührung mit der Nase 235 und die Klinke 191 iu Eingriff mit der Zahnstange 184. Gleiehzeitig wird das Ventil 242 derart, betätigt, d : UJ der oberhalb des Kolbens 181 befindliche Raum in Verbindung mit dem Rohr 202 und der unterhalb des Kolbens befindlicbe Raum in Verbindung mit der Atmosphäre gelangt.
Dies bewirkt, nachdem die Bremsen das Fahrzeug stillgestellt haben, ein Herabgehen der Stützen 170. welche in ihrer tiefsten Stellung durch die Klinke 191 und Zahnstange 18-4 gehalten werden. Durch steigerung des Druckes innerhalb de. s Rohres 202 wird der Kolben 175 herabgedrückt, die Klinke 191 aus der Zahnstange 754 ausgerückt und das Ventil 242 derartig betätigt, dass der unterhalb des Kolbens 7. S7 befindliche Raum in Verbindung mit dem Rohr 202 und der oberhalb des Kolbens 181
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eines Rohres 249 mit der Ventilkammer 210 und durch das Rohr 250 mit dem Rohr 202 verbunden.
Die Vorrichtung wirkt in der folgenden Weise : Beim Steigen des Druckes innerhalb des Rohres 202 vergrössert sich unter Vermittlung des Ventiles 246 auch der Druck in dem Zylinder 244, und der bis jetzt wegen des über ihm befindlichen Vakuums hochgehaltene Kolben 175 geht unter der Einwirkung dieser Druckzunahme und der Feder 251 herab und gestattet der Klinke 191, in Eingriff mit der Zahnstange 184 zu gelangen. Gleichzeitig wird das Ventil 209 in dem Sinne betätigt, dass es das Rohr 249 mit dem Rohre 193 und dem unterhalb des Kolbens 181 befindlichen Raume und den oberhalb des Kolbens 181 befindlichen Raum vermittelst des Rohres 240 und der Öffnung 252 mit der Atmosphäre verbindet.
Da im Behälter 247 Vakuum vorhanden ist, wird nun die Stütze 170 durch den auf die Oberseite des Kolbens 181 wirkenden Atmosphärendruck herabbewegt und in der tiefsten Stellung durch die mit der Zahnstange 184 in Eingriff gelangende Klinke 191 festgehalten. Tritt eine Druckabnahme in dem Rohr 202 ein, so hebt sich der Kolben 175
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Lage gebracht, dass der oberhalb des Kolbens 181 liegende Raum in Verbindung mit dem Behälter 247 und der unterhalb des Kolbens liegende Raum in Verbindung mit der Atmosphäre gelangt.
Durch die Druckabnahme in dem Rohr 202 wird das Ventil 248 von seinem Sitz gehoben und gestattet dadurch dem Druckmittel den freien Abzug von der Oberseite des Kolbens 181 und dadurch ein schnelles Hochgehen der Stütze 170.
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der Stützen ein gemeinsames Rohr 202 vorhanden sei. Es versteht sich aber von selbst, dass das Ruhr 202 durch den Führer des Wagens vollständig für sich kontrolliert und getrennt von dem Bremsrohr angeordnet sein kann. Zur Kontrolle des Zutrittes und des Abganges des Druckmittels zu und von dem Zylinder der Stütze kann jede geeignete Ventilform vorgesehen sein. Wegen des den Fuss 172 mit der Stütze 170 verbindenden Universalgelenkes 173 kann der Wagen auch auf verhältnismässig unebenem Boden eine hinreichende seitliche Stütze erhalten.
Die vorgenannten
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finden. Auch können ein oder mehrere Paare, beispielsweise zwei vorn und zwei am Hinterende des Wagens, verwendet werden oder, wenn der Wagen eine beträchtliche Länge hat. können auch zwischen den Enden des Wagens noch Stützen angeordnet werden.
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