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Absatzhaltevorrichtung für Maschinen zum Eintreiben von Nägeln in Schuhwerkabsätze.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Absatzhalter, wie er bei den sogenannten Absatznagelmaschinen verwendet wird.
Der Zweck der Erfindung ist, die Bauart der Werkstückhaltevorrichtungen der Maschinen von der genannten Art zu verbessern, so dass das Werkstück unveränderlich an dem gewünschten Platze gehalten werden kann, sowohl wenn es sich in Arbeitsstellung mit Bezug auf die Nagelvorrichtung befindet, als auch wenn es in diese Arbeitsstellung gebracht wird.
Die Erfindung ist in ihrer Anwendung bei einer Absatzlademaschine nach dem Patente Nr. 47746 dargestellt. In jener Maschine wird ein Absatzträger verwendet. der einen Absatz von der Absatzaufnahmestellung bis in die Arbeitsstellung unter den Nagelvorrichtungen bewegt. Die Absatzhalter jener Maschine sind so angeordnet, dass der Absatz während des Weges des Trägers von der Absatzaufnahme-in die Arbeitsstellung frei aus ihnen herausfallen kann, wenn die Halter aus irgend einem Grunde locker werden oder den Absatz nicht fest genug halten sollten,
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dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Haltevorrichtung vorgesehen, die einen Absatz auf einem Träger von der gewöhnlichen, in dem genannten Patente dargestellten Art festhält.
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einem soeben aus den Absatzträger gebrachten Absatz. Fig. 3 ist eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2. Fig. 4 ist eine Ansicht im Scimitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1 und zeigt auch die den Absatz durchlochenden und festklemmenden Vorrichtungen der Maschine nach dem Patente Nr. 47746. Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, zeigt abei den Werk- zeugkopf herumgedreht, so dass seine Treiber in Wirksamkeit sind, wobei die Teile in der Lage
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abgenommen ist. Fig. 6 ist eine Vorderansicht des den Absatz in Arbeitsstellung festklemmenden Ambosses und zeigt in diesem zur Aufnahme des Absatzhalters vorgesehene Nut.
Fig. 7 ist eine
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Wie besonders aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, hat das Maschinengestell F einen Kreuzbalken 2. von welchem ein mit den üblichen Nagelaufnahmeöffllungen versehener Nagelblock 4 unter-
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Fig. 1 mit H bezeichnet ist. Diese Halter können durch unter den Deckplatten C angeordnete EinsteHvofnchtangen eingestellt werden. Die Spindel 26 wird gedreht, um den Träger und seine Absatzhalter zu bewegen und dadurch einen Absatz von der Aufnahmestellung (rechts Fig. 1) in die Arbeitsstellung (oben Fig. l) zu befördern. Wenn der Absatz in Arbeitsstellung gebracht ist, befindet er sieh zwischen dem Nagelblock 4 und dem Amboss 20 (Fig. 4).
Als Führer für den Absatz dient eine obere Führungsplatte 34, welche die dagegen gestützt Fläche des Absatzes in passender Ebene hält, um ihn genau richtig unter den Nagelblock zu bringen.
Die bisher beschriebenen Teile und die Vorrichtungen zur Betätigung derselben gleichen denjenigen dea genannten Patentes. Wenn der Absatz in einen der Halter H und gegen die untere Fläche des Führers 34 ge-
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der beständigen, durch das Durchlochen der Absätze und das Eintreiben der Nägel hervorgerufenen Erschütterung der Maschine aus seinem Halter herausfallen kann. Oder die Absatzhalter können sich lockern und der Absatz kann aus diesem Grunde herausfallen.
Es ist daher notwendig, eine Vorrichtung anzubringen, die den Absatz in seinem Halter festhält, wodurch
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Anordnung einer Haltevorrichtung, die mit der blossliegenden Seite des Absatzes gleich nachdem dieser in den Halter H gebracht wurde, in Berührung kommt und ihn während der Beförderung in die Arbeitsstellung sicher gegen die Führungsplatte 34 hält. Die Haltevorrichtung sollte in ihrer den Absatz haltenden Stellung bleiben, bis der Absatz fest zwischen dem Nagelblock 4 und dem Amboss 20 geklemmt ist, oder zwischen den jeweilig verwendeten Klemmvorrichtungen, so dass jede Gefahr, dass der Absatz aus der gewünschten Stellung entfernt sind, ehe er bearbeitet ist, vollständig ausgeschlossen ist.
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die sich um die Spindel und mithin in der Bewegungsrichtung der Absätze erstreckt.
Auf dem Arm 32 (punktierte Linien, Fig. 1) ist das eine Ende eines Armes 38 lose drehbar. dessen freies eine Hubrolle 40 tragendes Ende mit der Hubfläche. 36 an einem Punkt in Eingriff kommt, der
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dieses Armes ist in punktierten Linien bei 33 (Fig. l) gezeigt. In gleicher Weise sind die anderen Trägerarme mit lose drehbaren Hebelarmen versehen, die Rollen tragen, welche sich auf die HubflÅache 36 stützen. Auf denselben Zapfen 33, welche die Hebelarme 38 stützen, sind parallel angeordnete Hebelarme 42 drehbar. Von den Enden der Hebelarme 42, welche etwas nach oben gebogen sind, wie in Fig. 2 gezeigt, ragen zum Festhalten der Absätze bestimmte Finger hervor,
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unterhalb der in den Haltern H gehaltenen Absätze erstrecken.
Die Arme 38 und 42 sind in jedem Falle mittels einer von einem Stift 50 auf der Stange 38 bis zu einem Stift 48 auf dem Arme 42 reichenden Feder 46 so miteinander verbunden, dass die Arme 38 und 42 sich zusammen bewegen. Jeder der Arme 38 wird mit dem Stift 48 (Fig. 3) auf dem Arm 42 durch die Kraft der Feder 46
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aufwärts bewegt werden.
Wenn die Absatzhaltevorrichtung stets in der richtigen Höhe gehalten würde, um die Absätze in ihren betreffenden Haltern festzuhalten, so würde dadurch offenbar das Einführen der Absätze in ihre Halter erschwert. Die Hubfläche 36 ist daher so geformt, dass jedesmal, wenn
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welche nachher mit dem Absatz in Berührung kommt, sich etwas unterhalb der unteren oder blossliegenden Fläche des Absatzes befindet, wie in Fig. 2 dargestellt. Wenn der Absatzträger gedreht wird, um den Absatz in Arbeitsstellung zu bringen, wird die Haltevorrichtung durch die Wirkung der Hubfläche 36 senkrecht zu dem Absatz gehoben und auf diese Weise mit der blossliegenden Fläche des Absatzes in Berührung gebracht.
Die HubtiÅache 36 ist so geformt, dass nachdem die Haltevorrichtung den Absatz berührt, jede der Rollen 40 auf einen wagerechten Teil der Hubfläche tritt. Die Haltevorrichtung kann infolgedessen mit dem Absatz in Eingriff bleiben. bta der Absatz in Arbeitsstellung unter dem Nagelblock g gebracht worden ist. Der
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Finger 44 zur Zeit, wenn der Amboss in klemmenden Eingriff mit dem Absatz gebracht wird, ruht.
Bei der Maschine nach dem genannten Patente wird der Absatz, nachdem er geladen ist, von dem Nagelblock und von dem Absatzträger durch die Abwärtsbewegung der Treiber heruntergeschoben, wobei der Amboss vor den Treibern während dieser Abstreifbewegung zurückweicht,
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bei einer Maschine, in der die Absätze von ihren Haltern in dieser Weise heruntergestreift werden, ist es daher wünschenswert, eine Vorrichtung anzubringen, die eine Abwärtsbewegung der Haltevorrichtung mit dem Absatz gestattet, während dieser von seinem Träger herabgestreift wird.
Zu diesem Zweck ist die Hubfläche 36 mit einer jähen Senkung 37 (Fig. 2 und 7) versehen
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block erreicht hat, die HubroMe M für die derzeitig in Eingriff mit dem Absatz befindliche Haltevorrichtung gerade eine an der linken Seite in Fig. 2 gezeigte Stellung erreicht hat und auf der
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und so gestattet, dass die Rolle in die Hubsenkung 37 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung hinabgebracht wird. Der Absatzträger wird, nachdem der Absatz von seinem Halter heruntergestreift ist, gedreht, um einen anderen Absatz in Arbeitsstellung zu bringen und der hinter dem geladenen Absatz befindliche Arm 32 dient dazu, diesen Absatz aus der Maschine herauszustossen.
Wenn
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des Ambosses 20 sinken die verbundenen Arme 38 und 42 durch ihre Schwere auf die Oberfläche der Hubfliiclie 36 am Grunde der Hubsenh. -ung 37. Darauf wird die Haltevorrichtung durch die
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während der Arbeit eines Tages Absätze für Schuhe von vielen verschiedenen Grössen und Arten geladen. Da die Höhe der Absätze für Schuhe verschiedener Grösse und Art etwa um 12, 5 mm
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der Schraube J6 kann die Hubfliiche leicht nach und von der blossliegendeu Fläche des in dem Absatzträger gehaltenen Absatzes bewegt werden.
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