AT44411B - Rufschaltung für Fernsprechämter mit periodischer Rufstromgebung. - Google Patents
Rufschaltung für Fernsprechämter mit periodischer Rufstromgebung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Ruf@chaltung für Fernsprechämter mit periodischer Rufstromgebung.
EMI1.1
Im nachfolgenden sei eine Anwendung der Erfindung auf ein Fernsprechamt mit Summersignalgebung besprochen. Die Schaltung ist nur als Beispiel gegeben. Die Schaltung des Ortsamtes geschieht wie üblich. In der Zeichnung ist nur das Klinkenfeld des gerufenen Teilnehmers durch die Hauptteile angedeutet. Die Abfrage und Vielfaehklinken AK bezw. V ? sind über einen Widerstand Wk an Erde gelegt.
Wird der Verbindungsstöpsel VS zur Bewirkung eines Rufes in eine Klinke VK eingeführt,
EMI1.2
oder über Erde zur Batterie B1, B2 zurückfliesst. Das Relais LR zieht seinen Anker l an, der erstens om'n Stromkreis der Batterie B2 über Relais UR schliesst, das infolgedessen seinen Anker u anzieht und zweitens Spannung an die Wtcklung H des die Rufanschaltung vorbereitenden Relais RAR legt.
Ein Strom über den Anker l die Wicklung W1 und weiter über den Anker h eines Hilfsrelais HR kann nur zustandekommen bei entsprechender Stellung einer Kontaktvorrichtung KV, die nach oben gesagtem mit der die Periode de sRufens regelnden Kontaktvorrichtung RK syn@hron bewegt werden soll ; hier sind beide Vorrichtungen als rotierende Kontaktscheiben dargestellt. Da die Anschaltung während der Rufpausen erfolgen soll, muss bei KV Kontakt (durch einen schwarzen Sektor dargestellt) dann vorhanden sein, wenn RK unterbricht.
EMI1.3
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EMI2.1
des Relais LRwieder stromlos, worauf sich der Anfangszustand wieder einstellt. Ein Wiederanschalten des Rufstromes nach einmal vorgenommener Abschaltung wird durch in der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtungen z.
B. durch einen vom Relais HR abhängigen Unterbrechungskontakt in der von den Kontakten des Ankers l zum Anker al führenden Leitung oder dergl. verhindert.
Wird der Vel'bindungsstôpsel V8 in eine Summerklinke. gesteckt, so kann eine Anschaltung des Rufstromes nicht stattfinden. Bei derartigen Schaltungen nämlich, die Leitungsstörungen durch Summersignale anzeigen, ist es zweckmässig, dass neben den Summersignalen Flackersignale an den Schlusslampeh der Verbindungsstöpsel gegeben werden, die andere an der Verbindung mitwirkende Beamtinnen auf das Vorliegen der Störung aufmerksam machen. Derartige Signale werden stets über die Buchsenleitungen der Summerklinken mittels beliebig erzeugter Stromstösse gegeben.
Beim Stecken des Stöpsels in eine in dieser bekannten Art eingerichtete Summerklinke würde das Relais LR über einen Widerstand W2 ansprechen und die Rufstromeinschaltung vorbereiten, da aber sofort ein Flackersignal gegeben wird, so muss Relais UR während eines solchen abfallen (ähnlich als wenn der Teilnehmer sich meldet) und die Rufstromanschaltung durch gänzliche Abschaltung des Relais RAR über Kontakt it verhindern, so dass Störungen nicht eintreten können. Das Wesen dieser Schaltungsanordnung wird natürlich nicht geändert, wenn die Unterbrecherscheibe KV nur zur erfindungsgemässen Rufstromanschaltung benutzt wird und die Rufstromabschaltung durch eine andere ähnliche Scheibe oder auch durch andere Vor- richtungen bewirkt wird.
Die Vorteile, welche die Anschaltung des Rufstromes nur gerade während der Rufpause bietet, kommen also hauptsächlich bei der Einführung des Stöpsels in Summerklinken zum Ausdruck, während diese Vorteile beim Stöpseln von Verbindungsklinken nicht gerade erheblich sind, wenn schon das Vermeiden eines Teilrufes zweckmässig ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rufschaltung für Fernsprechämter mit periodischer Rufstromgebung, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschaltung der Rufstromquelle (RQ), nachdem sie durch Stöpseln einer Tcilnehmerverbindungsklinke (VK) in an sich bekannter Weise vorbereitet ist, nur in einer Rufpause erfolgt.
Claims (1)
- 2. Rufschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung des EMI2.2 dauer und Pausen bestimmenden Schaltvorrichtung (RK) synchron läuft.3. Rufschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Rufanschaltlmg vorbereitende Relais (RAR) erst dann selbsttätig Erregungsstrom erhält, wenn der Verbindungs- EMI2.3 über einen Widerstand (Wk) an Erde oder eine Batterieseite gelegt sind, wobei ein in der dritten Stöpselleitung befindliches Relais (LR) die Schliessung des Erregungsstromkreises einleitet.4. Rufschaltung nach Anspruch 1 und 3. dadurch gekennzeichnet, dass das Relais RAR bei seiner ersten Erregung durch seinen Anker (al) ein Halterelais (HR) erregt, das die Schliessung eines Haltestromkrcises über die Wieklung (H) des Relais RAR bewirkt, der erst unterbrochen EMI2.45. Rufschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rufeinschaltung einleitende Hilfskontakteinrichtung (KV) beim Melden des angerufenen Teilnehmers die Abschaltung des Rufstromes (RQ) ebenfalls in Rufpausen bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1908217148D DE217148C (de) | 1908-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT44411B true AT44411B (de) | 1910-10-10 |
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ID=5830593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT44411D AT44411B (de) | 1908-02-06 | 1909-03-31 | Rufschaltung für Fernsprechämter mit periodischer Rufstromgebung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT44411B (de) |
-
1909
- 1909-03-31 AT AT44411D patent/AT44411B/de active
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