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Die Erfindung betrifft eine zu einem Profil, insbesondere Hohlprofil zusammenschliessbare Um- mantelung, insbesondere Stoss- bzw Prallschutz, gegebenenfalls auch Warmeschutz, für exponier- te, auskragende oder freistehende, insbesondere langgestreckte Gegenstände, z. B. Masten, Tra- ger, Pfosten, Stangen, Rohre od.dgl., mit welcher am Gegenstand abnehmbar bzw. losbar befes- tigbaren Ummantelung der Gegenstand zumindest teilweise abdeckbar bzw. zu umgeben ist, wo- bei die Ummantelung elastisch nachgiebiges bzw stossdämpfendes, gegebenenfalls auch wärme- dammendes, Füllmaterial enthält, vorzugsweise aus Kunststoffschaum, insbesondere Polyäthylen- schaum oder Verbundschaum, das von einer Umhüllung, vorzugsweise aus kunststoffverstarktem Gewebe, Kunststoffgewebe, PVC-beschichtetem Kunststoffgewebe od.dgl., abgedeckt ist.
Ummantelungen für derartige Körper und Gegenstande sind z.B in Form von Schutzmatten fur Torpfosten, Masten an Schiabfahrtsstrecken als Prallschutz bzw. zur Umhüllung von Gas- und/ oder Wasserrohren als Wärmeschutz bekannt. Derartige Ummantelung werden zumeist auf Dauer angebracht und lediglich nachdem sie unbrauchbar bzw. beschädigt wurden ausgetauscht bzw. abgenommen. Nicht optimal ist ihre Handhabbarkeit, der von ihnen gewahrte Schutz bzw. die er- wartete Wirkung, ihre Herstellung und Haltbarkeit.
Aus der AT 381460 B ist eine Ummantelung für langgestreckte Gegenstande der eingangs ge- nannten Art bekannt. Diese Ummantelung ist entweder an einen vorgegebenen Querschnitt des ummantelten Gegenstandes angepasst oder wird um diesen herumgelegt, wobei sich die Innenfla- che und die Aussenfläche an den Gegenstand durch Verformung anpassen müssen. Des weiteren können die Oberflächengegebenheiten durch die bekannten Ummantelungen nicht in ausreichen- der Weise berücksichtigt werden bzw erfüllt die Erfindung die Aufgabe, stabil aufgebaute, exakt ausgebildete und den zu ummantelnden Gegenstand in allen Umfangsbereichen mit im wesentli- chen gleicher Ummantelungsdicke, insbesondere ohne Spalten in der Ummantelung, abzudecken.
Eine derartige lückenlose Ummantelung von Gegenständen ist insbesondere bei der Ummantelung von Bäumen oder Begrenzungspfosten bei Schipisten oder anderen Sportereigmssen erforderlich.
Aus der GB 955486 ist ein Knieschutzer für Sportler bekannt, bei dem in einer Reihe von auf- einanderfolgenden Taschen Kunststoffstäbe eingesteckt werden, um das Schienbein des Sportlers gegen Verletzungen zu schützen. Die nach aussen gerichteten Taschen befinden sich in einer Um- hüllung, die um das Schienbein gebunden wird. Es kann somit auch im Gebrauch der Fall eintre- ten, dass durch die zwischen den Taschen bestehenden Zwischenräume Stösse bzw. Schlage bis zum Schienbein durchdringen.
Die erfindungsgemässe Ummantelung ist einfach und stabil aufgebaut und leicht an den Ge- genständen zu befestigen bzw. nach Gebrauch davon wieder abzunehmen. Je nach Wahl der Dicke der Fülleinsätze kann die Schutzwirkung und/oder die Wärmewirkung variiert werden Die Fülleinsätze sind allseitig gegen Umwelteinflüsse abgeschirmt und verändern so ihre Eigenschaf- ten auch bei längerer Verwendung nicht. Die Lagerung der Ummantelungen vor bzw. nach Ge- brauch erfolgt in ausgebreiteter Form bzw mattenartig und daher platzsparend.
Derartige Ummantelungen sind zur zeitweisen oder auch langer andauernden Ummantelung von verschiedenartigen langgestreckten Körpern und Gegenständen geeignet In Frage kommt z. B die Verkleidung von Torpfosten beim Training; die Verkleidung von Volleyballnetzständern, von Basketballkorbstandern, von Masten an Schipisten bzw. Pistenbegrenzungs-Masten, die Ver- kleidung von beliebigen Trägerrohren von Kinderspielzeug, z. B. Schaukelständern, Klettergerüsten od dgl.. Auch ein Schutz gegen unerwünschte Wärmeeinstrahlung oder Wärmeabstrahlung kann erreicht werden, auch wenn es vordringliches Ziel der Erfindung ist, eine Schutzmatte bzw Um- mantelung zu erstellen, die den menschlichen Körper bei einem Aufprall auf einen mit der Umman- telung versehenen harten Gegenstand schützen bzw. eine Verletzung vermeiden soll.
Durch entsprechende Auswahl des Füllmaterials und Formgebung konnen, der gemäss An- spruch 1 vorgesehenen Ummantelung verschiedene Eigenschaften verliehen werden, insbesonde- re kann sie weicher oder harter oder mehr oder weniger warmedurchlässig ausgebildet werden.
Als Material für die die Aussenflächen der Ummantelung darstellende Umhüllung ist es vorteil- haft, kunststoffverstärktes Gewebe, reissfesten Stoff, insbesondere PVC-beschichtetes Kunststoff- gewebe od.dgl. zu wählen, um eine entsprechende Strapazierfähigkeit der Ummantelung zu errei- chen.
Eine strapazfähige und haltbare Ausführungsform der Ummantelung wird durch die Merkmale des Anspruches 2 erreicht.
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Die Merkmale der Ansprüche 3 und 4 ermöglichen eine regelmässige und damit einfach her- stellbare Ausbildung einer Ummantelung und tragen dazu bei, dass die Mattenglieder in der Ge- brauchsstellung gut aneinander anliegen.
Des weiteren wird eine leichte und gute Anpassung bzw. Befestigung der Ummantelung an den zu verkleidenden Körpern und Gegenständen erreicht werden. Es kann eine im wesentlichen unun- terbrochene Ummantelung ausgebildet werden, ungeachtet der am Gegenstand vorhandenen
Ecken bzw Kanten Es ist insbesondere ein Vorteil der erfindungsgemässen Ummantelung, dass sie an ihrer Innenseite bei einer Verformung zu einem Hohlprofil keine Rillen bzw. Quetschfalten ausbildet, sondern in Lagerund in Gebrauchsstellung an der Innen- und Aussenseite glatte Oberflä- chen aufweist. Es erfolgt weder eine Dehnung des Aussenteils der Ummantelung noch eine Stau- chung und Quetschung des Innenteils beim Wechsel von Gebrauchs- und Lagerstellung.
Der Einsatz einer erfindungsgemässen Ummantelung kann nahezu für jede beliebige Quer- schnittsform aufweisende Körper und Gegenstände erfolgen ; Querschnitt der zu ummanteln- den Körper und Gegenstande kann rund oder vieleckig sein bzw. Rechteckform, Dreieckform, die Form eines gleichmässigen oder ungleichmässigen Trapezes, Deltoidform od.dgl. aufweisen. Im Falle eines runden Gegenstandes wird die Oberfläche des Körpers durch ein Vieleck möglichst genau angenähert, es zeigte sich, dass bei kreisförmigem Querschnitt eines Gegenstandes es in der Praxis ausreicht, die Ummantelung im Querschnitt als regelmässiges Sechseck auszuführen; allenfalls kann auch eine quadratisch anordenbare Ummantelung ausreichen.
Einbuchtungen oder Ausnehmungen in der Oberfläche des zu verkleidenden Körpers werden mit einem im wesentli- chen ebenen bzw. im Schnitt gerade verlaufenden Mattenglied abgedeckt. Zur Erreichung dieser Ziele tragen insbesondere die Merkmale der Ansprüche 5,6 und 7 bei.
Insbesondere für Masten bzw. Ständer von Sportgeräten ist eine Umhüllung von Vorteil, bei der die Merkmale der Ansprüche 5,6 und 7 vorgesehen sind, da durch den Stoss zwischen den beiden geteilten Mattengliedern ein Netz oder Schnüre zur Netzhalterung durch die Ummantelung geführt werden können, ohne die Abdeckwirkung bzw. Sicherheit der Ummantelung zu beeinträch- tigen.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass eine erfindungsgemässe Ummantelung einen Korper bzw. Gegenstand der im Querschnitt die Form eines Vieleckes aufweist, vollflächig an alle seine Flächen anliegend abdecken kann, ohne dass zwischen der Ummantelung und dem Gegenstand Hohlräume verbleiben. Entsprechend den Merkmalen der Ansprüche 5,6 und 7 werden auch im Stoss- bzw. Winkelbereich zwischen zwei benachbarten Mattengliedern ein enges Aneinanderliegen der Mattenglieder bzw. der Fülleinsätze erreicht und Schwachstellen im Kanten- bereich vermieden. Um über die Erstreckung der Ummantelung im wesentlichen gleiche Bedin- gungen vorzufinden, sind die Merkmale der Ansprüche 9 und 10 von Vorteil. Damit werden von vornherein Ungleichmässigkeiten in der Ummantelung weitgehend ausgeschaltet.
Die Anordnung des Verschlusses der Ummantelung in Verlauf einer Fläche des Gegenstandes unter Vermeidung von Spalten wird durch die Merkmale des Anspruches 8 erreicht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Fig 1 zeigt eine Ummantelung in die Ebene aufgebreitet; Fig 2 einen schematischen Schnitt durch eine Ummantelung gemäss Fig. 1, Fig. 3 zeigt eine Zuschnittsflache für einen Aussenteil einer Ummantelung. Fig. 4 zeigt einen schematischen Detailschnitt durch ein Mattenglied, Fig. 5,6, 8 und 9 zeigen Ummantelungen in Gebrauchsstellung. Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform einer Um- mantelung mit einem geteilten Mattenglied. Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform einer Ummante- lung, die den zu ummantelnden Gegenstand teilweise umgibt.
In Fig. 1 ist eine in eine Ebene ausgebreitete Ummantelung 1 dargestellt, die, wie in Fig. 5 in ver- grössertem Schnitt dargestellt, zu einer Gebrauchsstellung in Form eines annähernd quadratischen Hohlprofiles zusammengestellt werden kann, wobei ein quadratischer Gegenstand 6 ummantelt werden kann. Die Ummantelung 1 umfasst streifen- bzw. lamellenartige Mattenglieder 4, die im Schnitt in Fig. 2 erkennbar sind. Die vier lamellenartigen Mattengliede 4 sind in ihren benachbarten seitlichen Randabschnitten miteinander gelenkig bzw. abwinkelbar verbunden ; die beiden aussen- liegenden Matten-Endglieder 4' tragen jeweils miteinander zusammenwirkende Teile von Verbin- dungselementen 8. Im vorliegenden Fall sind als Verbindungselemente 8 Klettenbandverschluss- teile angedeutet.
Die seitlichen Randabschnitte bzw. Längsseiten jedes der Mattenglieder 4 weisen Abschrä-
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gungen 7 auf, damit ein Abwinkeln der Mattenglieder 4 möglich wird und um die Ummantelung 1 dem zu ummantelnden Gegenstand 6 möglichst gut anpassen zu können.
Die Ummantelung 1 umfasst eine Umhüllung, die einen Innenteil 2 und einen Aussenteil 3 um- fasst, welche, wie in Fig. 2 dargestellt in den Bereichen der Verbindungsstellen 5, miteinander verbunden werden. Die Schmalseiten der Mattenglieder 4 werden mit Umschlägen 9 gemäss Fig. 3 abgedeckt. Die Umschläge 9, die am Aussenteil 3 ausgeformt sind, werden über die freien Endab- schnitte der Fülleinsätze 12 umgeschlagen und sodann mit dem Innenteil 2 durch Nähen, Schwei- #en oder Kleben verbunden. Auf diese Weise ergibt sich eine einfache Herstellung der Ummante- lung 1.
Der aussen zu liegen kommende Aussenteil 3 der Umhüllung ist kürzer gestaltet als der Innenteil 2 der Umhüllung 1, um zwischen dem Innenteil 2 und dem Aussenteil 3 Hohlräume bzw Taschen 13 für Fülleinsätze 12 ausbilden zu können, indem der Aussenteil 3 mit dem Innenteil 2 in den Bereichen der Verbindungsstellen 5 vernäht, verklebt und/oder verschweisst wird. Der Aussen- und der Innenteil umgeben die Fülleinsätze 12, die in die Hohlräume bzw. Taschen 13 gesteckt werden und an die Form der ausgebildeten Taschen 13 angepasst sind.
In Fig. 4 ist schematisch im Schnitt ein Mattenglied 4 dargestellt. Der Aussenteil 3 ist mit dem Innenteil 2 mittels Nähten im Bereich 5 verbunden und formt mit diesem eine Tasche 13, in die ein im Querschnitt trapezförmiger Fülleinsatz 12 eingesteckt ist. Der Winkel der Abschrägung 7 des Seitenbereiches dieses Mattengliedes 4 ist üblicherweise von der Anzahl der Mattenglieder 4 der Ummantelung abhängig. Es ist vorgesehen, dass bei einer Gliederanzahl n der Winkel a, so wie er in Fig. 2 dargestellt ist, berechnet wird, indem man den Quotienten aus der um zwei verminderten Matten-Gliederzahl und der Anzahl der Mattenglied mit 90 multipliziert.
Prinzipiell kann der Winkel a auch geringfügig grösser gewählt werden, wodurch sich in Gebra- uchsstellung ein enges Aneinanderliegen der abgeschrägten Seitenbereiche 7 und eine ununter- brochene Ummantelung des zu umantelnden Gegenstandes 6 ergibt.
In Fig. 3 sind in den seitlichen Endabschnitten des Aussenteils 3 Überstände 10 ersichtlich, die mit Überständen des Innenteiles 2 mit einer Naht an der Verbindungsstelle 5 verbunden werden
Die Verbindung des Innenteiles 2 mit dem Aussenteil 3 kann in verschiedener Weise erfolgen; vorteilhafterweise erfolgt sie durch Verschweissen, Verkleben oder Vernähen. Es ist prinzipiell auch möglich, den Innenteil 2 und/oder den Aussenteil 3 aus einer Anzahl von Streifen bzw. Stücken zusammenzustellen bzw. zuerst die Fülleinsätze 12 mit einem Innenteil 2 und einem Aussenteil 3 zu umgeben und sodann die einzelnen, derart gebildeten Mattenglieder 4 zu einer Ummantelung 1 zusammenzufügen, indem die einzelnen Mantelemente 4 durch Nähen, Schweissen oder Kleben zu einer Ummantelung 1 verbunden werden.
Vorteilhafterweise bestehen jedoch der Innenteil 2 und der Aussenteil 3 aus einem einzigen Zuschnitt und werden vor dem Einführen des Fülleinsatzes 12 miteinander entsprechend verbunden. Die Breite der einzelnen Abschnitte des Innenteiles 2, die die nach innen gerichtete Fläche des Mattengliedes 4 bilden, wird an die nach innen gerichtete Fläche des Fülleinsatzes 12 angepasst bzw. dadurch bestimmt, deren Ausmass von der jeweils ab- zudeckenden Fläche des Körpers 6 bestimmt wird. Die Neigung der abgeschrägten Seitenbereiche 7 des Innenteiles 2 wird durch die Abschrägung des Fülleinsatzes 12 bestimmt. Es ist dabei vorge- sehen, dass die Fülleinsätze 12 die zwischen dem Innenteil 2 und dem Aussenteil 3 gebildeten Taschen 13 möglichst prall füllen, damit Hohlräume in den Mattengliedern 4 weitgehend vermieden werden.
Es ist möglich, runde Gegenstände 6, z. B. durch eine quadratische Ummantelung, so wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, zu umgeben ; ist es jedoch, einen runden Gegenstand 6 durch eine vieleckige, zumindest sechseckige Ummantelung 1 zu umgeben.
Man erkennt in den Fig. 5 bis 9 die die Ummantelung 1 zusammenhaltenden bzw. am Gegens- tand 6 festhaltenden Verschluss- bzw. Verbindungselemente 8.
In Fig. 7 ist eine Ummantelung 1 für einen Netz- oder Seilträger 6 dargestellt, bei dem das von dem Seilträger 6 getragene Seil 14 durch den Stoss 15 zwischen den Endgliedern 4' der Ummante- lung 1 herausgeführt ist. Es ist durchaus möglich, (siehe Fig. 5) derartige Seile od.dgl., sofern sie von den Ecken des Gegenstandes 6 abgehen, durch den Stoss 15 zwischen den beiden Endglie- dern, die durch die Verbindungselemente 8 zusammengehalten werden, hinauszuführen.
Im Fall der Fig. 7 ist vorgesehen, dass die beiden Endglieder 4' der Ummantelung 1 in Form von halben Mantelgliedern 4 ausgebildet sind, sodass die die Stossflächen dieser beiden Mattenglieder 4' etwa in der Mitte einer Seitenfläche des zu umgebenden Gegenstandes 6 angeordnet sind. Auf
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diese Weise kann ein in der Flächenmitte eines Gegenstandes 6 befestigtes Seil 14 od.dgl. die
Ummantelung 1 bei unveränderter Schutzwirkung ungehindert verlassen.
In Fig. 8 und 9 sind weitere mögliche Formen für die Ummantelung in Gebrauchsstellung dar- gestellt. Prinzipiell ist es sinnhaft und vorteilhaft möglich, alle regelmässigen und unregelmässigen Vielecke mit derartigen Ummantelungen zu verkleiden.
Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform einer Ummantelung 1, mit der ein Gegenstand 6 an drei Seiten ummantelt ist Die Verbindungselemente 8 verbinden die beiden endseitigen Mattenglieder 4' über die freibleibende bzw. ungeschützte Fläche des zu ummantelnden Gegenstandes 6.
Bei der Verkleidung von Vielecken wird der Winkel a der Abschrägungen 7 derart gewählt, dass nebeneinanderliegende Mattenglieder 4 in den abgeschrägten Randbereichen 7 satt aneinander anliegen. Wie in Fig. 9 dargestellt, sind beispielsweise bei den vier vorgesehenen Ecken der Um- mantelung 1 jeweils unterschiedliche Neigungswinkel der Abschrägungen 7 vorgesehen, wobei lediglich die Neigungswinkel der beiden anemderstossenden abgeschrägten Rand gleich sind.
Es ist möglich, die Bereiche, in denen die Mattenglieder 4 aneinander anstossen bzw miteinan- der flexibel bzw. abbiegbar verbunden sind, mit Verstärkungselementen zu versehen, um so ein oftmaliges Abwinkeln ohne Beschädigung des Innenteils 2 bzw. des Aussenteils 3 zu ermöglichen.
Als Verstärkungselemente könnten z. B. Streifen vorgesehen sein, die in entsprechender Weise mit dem Innenteil 2 und/oder dem Aussenteil 3 durch Nähen, Kleben oder Verschweissen verbunden sind.
Es ist wesentlich, dass in Gebrauchsstellung die abbiegbaren bzw. abwinkelbaren Verbindun- gen zwischen den abgeschrägten Seitenbereichen der einzelnen Mattenglieder 4 in der Ebene der Aussenfläche bzw. an der Aussenseite der Ummantelung 1 zu liegen kommen, da nur auf diese Wei- se eine räumlich ununterbrochene Ummantelung 1 des zu ummantelnden Gegenstandes 6 erreicht werden kann.
Die aufeinanderfolgend in einer Ummantelung 1 angeordneten Mattenglieder 4 bzw. Füllein- sätze 12 können auf ihrer Innenseite gleiche oder ungleiche Breite und/oder Länge aufweisen ; die gewählte Breite und/oder Länge richtet sich nach der Breite und/oder Länge der Flächen des zu ummantelnden Gegenstandes 6. Die Breite an der Aussenseite wird durch die Dicke der Fülleinsät- ze 12 bzw. der Mattenglieder 4 bestimmt.
Prinzipiell ist es möglich, in den Mattengliedern 4 Ausnehmungen auszubilden, um z. B. Gegen- stände wie Stangen, Seile für Sportgeräte, Ständer od.dgl. durchführen und mit dem zu umman- telnden Gegenstand, z. B. einer Netzstange, verbinden zu können.
Bei entsprechender Formgebung der Fülleinsätze 12 und Taschen 13 ist auch die Ummante- lung von pyramidenstumpfartig geformten Gegenständen möglich, da die erfindungsgemässe Um- mantelung bzw. die Fülleinsätze 12 lediglich, insbesondere mit ihrer(n) Innenfläche(n) dem Netz des zu verkleidenden Gegenstandes bzw. Körpers entsprechen und auf diese Weise den Gegens- tand vollflächig abdecken können.
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