AT398269B - Regalboden aus schichtwerkstoff, insbesondere metallblech - Google Patents
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Description
AT 398 269 B
Die Erfindung betrifft einen Regaiboden aus Schichtwerkstoff, insbesondere Metallblech, mit durch Abkantungen gebildeten Versteifungsprofilen an der Unterseite seiner Längs- und Querkanten, wobei - -mindestens das Versteifungsprofil an einer der Längskanten als wenigstens nahezu geschlossener Rohrquerschnitt geformt ist, während die Versteifungsprofile beider Querkanten einen winkelförmigen oder C-5 förmigen Querschnitt haben, und wobei sämtliche den Rohrquerschnitt des Versteifungsprofils bildenden Abkantungsabschnitte einstückig aus dem Schichtwerkstoff der Regalbodenfläche geformt sind.
Durch das DE-GM 7 630 741 ist ein Regalboden dieser Gattung bereits bekannt. Vorteilhaft ist hierbei nicht nur die hohe Belastbarkeit, sondern auch die gute Sicherheit gegen Verletzungen von Personen oder Beschädigungen von Gegenständen, weil keine scharfen Kanten vorhanden sind. Auch kann die Verbindung io mit den Regalpfosten ohne Benutzung besonderer Eckbeschläge vorgenommen werden, so daß sich der Regalboden leicht umsetzbar befestigen läßt und dabei, insbesondere in seinen Eckbereichen, eine hohe Gestaltfestigkeit besitzt, die eine unmittelbare Verbindung von Pfosten zu Pfosten durch den Boden ermöglicht, weil dieser als Gurt wirkt.
Eine weitere Ausgestaltung eines solchen Regalbodens ist durch die DE-OS 31 24 922 bekannt. Hierbei 15 ist wenigstens das vordere Längskanten-Versteifungsprofil von zwei durch ein nach unten offenes Rinnenprofil im Abstand voneinander gehaltenen, parallelen Rohrquerschnitten gebildet, deren sich im Abstand gegenüberliegende Wandungen zugleich die Schenkel des Rinnenprofilstücks sind.
Diese bekannte Ausgestaltung eines gattungsgemäßen Regalbodens widersteht nicht nur dem Auftreten von Torsions- bzw. Verdrehungsverformungen an den Längskanten-Versteifungsprofiien, sondern es ergibt 20 sich auch noch eine weitere Erhöhung der Belastbarkeit.
Die durch die Ausgestaltung nach DE-OS 31 24 922 gegenüber dem DE-GM 7 630 741 erzielbaren Vorteile setzen jedoch eine nicht unerhebliche Erhöhung des Materialaufwandes voraus, weil nämlich die Bildung des Doppelrohr-Querschnitts zwangsläufig in Querschnittsrichtung eine entsprechend vergrößerte Wandungslänge erfordert. 25 Die AT-PS 270 115 betrifft einen Regalboden aus Schichtwerkstoff mit durch Abkantung gebildeten Versteifungsprofilen an der Unterseite seiner Längs-und Querkanten, wobei die Versteifungsprofile an den Querkanten als geschlossener Rohrquerschnitt geformt sind, während die Versteifungsprofile beider Längskanten nur als einfacher Abkantungsschenkel vorgesehen sind. Sämtliche den Rohrquerschnitt der Versteifungsprofile bildenden Abkantungsabschnitte sind dabei einstückig aus dem Schichtwerkstoff der Regalbo-30 denfläche geformt.
Nachteilig an der Formgebung der Rohrquerschnitte für die Versteifungsprofile ist dabei, daß der innenseitige Abkantungsabschnitt derselben sich zumindest über einen Teil seiner Breite mit Schräg- bzw. Neigungslage zur Regelbodenfläche erstreckt und dadurch zwischen dieser und dem randseitig rechtwinklig dazu gerichteten Abkantungsabschnitt nur einen sehr mäßigen bzw. minimalen Versteifungseffekt erzielt. 35 Der FR-PS 2 298 985 ist ein Fachboden mit geschlossenem Versteifungsrohr-Profil zu entnehmen, bei dem sich der Rohrquerschnitt einerseits aus Abkantungsteilen des Regalbodens sowie andererseits aus einem zusätzlichen Abkantungsprofil zusammensetzt. Eine Erhöhung der Torsionssteifigkeit wird.bei dieser bekannten Ausgestaltung jedoch nur dann erreicht, wenn das Abkantungsteil auf seiner Ganzen Länge durch Nahtschweißung mit dem Abkantungsprofil des Regalbodens eine feste Verbindung erhält. Ein 40 solcher Schweißvorgang läßt sich jedoch nur umständlich und auf zeitraubende Art und Weise im Bereich der sich gegenseitig überlappenden Abkantungsabschnitte herstellen und ist folglich sehr teuer.
Die DE-PS 520 744 offenbart eine Fachbodenplatte, die vorne und hinten je einen nach unten und innen ragenden Ansatz besitzt, welcher dadurch gebildet ist, daß die Platte nach unten und einwärts umgebogen wird. Das Ende des Ansatzteiles ist schließlich nach oben gekröpft. Durch diese Ausformung der Längskan-45 ten der Fachbodenplatte wird jedoch kein geschlossener Rohrquerschnitt erhalten. Nach diesem Stand der Technik ragen untere Begrenzungskanten von Rastzungen über die inneren Begrenzungskanten der Versteifungsprofile hinaus. _ Die US-PS 1 227 703 weist es als bekannt nach, zwischen zwei übereinander angeordneten Regalböden Trennwände anzuordnen, die mit Raststiften in Löcher einrasten, welche sich am unteren Regalboden so in der Regalbodenfläche und am oberen Regalboden in der Unterseite der Versteifungsprofile befinden. Die Versteifungsprofile des Regalbodens an den Längskanten sind jedoch nicht rohrförmig gestaltet, sondern haben lediglich ein etwa L-förmiges Profil. An den Querkanten der Regalböden befinden sich hingegen - - lediglich Versteifungsprofile in Form einfach abgekanteter Schenkel mit bereichsweise ausgeklinkten und nach innen wieder rechtwinklig abgebogenen Zungen. 55 Zweck der Erfindung ist es,die Unzulänglichkeiten der bekannten Regalböden auszuräumen. Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Regalboden der gattungsgemäßen Art zu schaffen, der ohne Erhöhung des Materialaufwandes im Bereich der Längskanten-Versteifungsprofile größeren Torsions-bzw. Verdrehungsverformungen widersteht und auch eine erhöhte Belastbarkeit erreicht und dabei keinen 2
AT 398 269 B umständlichen und zeitraubenden Schweißvorgang erfordert.
Die Lösung dieser Aufgabe wird dabei erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 dadurch erreicht, daß das Versteifungsprofil in an sich bekannter Weise wenigstens an seiner unteren, innen liegenden Längskante mit einer aus einstückigen,stufenförmigen Abkantungsabschnitten bestehenden Profileinschnürung versehen ist.
Der Vorteil dieser Ausgestaltung gegenüber derjenigen nach DE-GM 7 630 741 liegt darin, daß ohne Mehraufwand an Material im Bereich der Längskanten-Versteifungsprofile eine erhöhte Torsionssteifigkeit und Belastbarkeit erreicht wird.
Im Vergleich mit der FR-PS 22 98 985 erfordert die Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung keinen umständlichen und zeitraubenden Schweißvorgang. ln weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens hat es sich bewährt, wenn gemäß Anspruch 2 die die Profileinschnürung bildenden, stufenförmigen Abkantungsabschnitte sich etwa über ein Drittel von Rohrquerschnittsbreite und Rohrquerschnittshöhe erstrecken. Es hat sich nämlich gezeigt, daß mit einer solchen Ausgestaltung der Längskanten-Versteifungsprofile besonders günstige Werte hinsichtlich Torsionssteifigkeit und Belastbarkeit des Regalbodens erreicht werden.
Beim Regalboden nach dem DE-GM 7 630 741 sind jeweils dessen eine Wandung der Längskanten-Versteifungsprofile bildenden Randzonen der Bodenfläche sowie der dazu parallele Abkantungsabschnitt derselben jeweils mit eine ausgestanzten Schlitz- und/oder Lochraster versehen und beide Schlitz- und/oder Lochraster weisen dabei Deckungslage zueinander auf. Diese - sich normalerweise gleichmäßig entlang den Längskanten des Regalbodens erstreckenden - Schlitz- und/oder Lochraster werden dazu benutzt, um im Bedarfsfälle die zwischen übereinander liegenden Regalböden gebildeten Regalfächer durch Einsetzen vertikaler Trennwände zu unterteilen, wobei diese Trennwände mit Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen in die Rastschlitze und/oder -löcher der Regalböden und der Versteifungsprofile einrückbar sind.
Auch der erfindungsgemäße Regalboden kann in entsprechender Weise zwecks Unterteilung von Regalfächern durch vertikale Trennwände ausgebildet werden. Hierbei wird nach Anspruch 3 ein besonders wichtiges Merkmal der Erfindung darin gesehen, daß die Rastschiitze und/oder -löcher in der Regalbodenfläche und an dem darunter befindlichen Versteifungsprofil in einem Bereich Liegen, der teilweise in die stufenförmigen Abkantungsabschnitte der Profileinschnürung übergreift.
Diese Maßnahmen machen es in besonders vorteilhafter Weise möglich, insbesondere die an den Unterkanten der Trennwände sitzenden Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen in zwei im Abstand übereinander liegenden Rastebenen mit den Rastschlitzen und/oder -Löchern des Regalbodens und seiner Längskanten-Versteifungsprofile Zusammenwirken zu lassen, ohne daß hierbei das freie Ende der Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen über die untere Begrenzungskante der Längskanten-Versteifungsprofile hinausragt.
Die der Anordnung nach DE-GM 1 881 677 eigentümlichen Nachteile, daß nämlich die nach unten vorstehenden freien Zungen-, Nasen- und/oder Zapfen-Enden störend wirken und Verletzungen hervorrufen können, sind hierdurch wirksam vermieden.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung dieser Maßnahmen wird nach Anspruch 4 dadurch erreicht, daß die Rastschlitze und/oder -löcher sich im Versteifungsprofil über einen von Abkantungsabschnitten gebildeten, etwa Z-förmigen Profilbereich erstrecken. Es ergeben sich hierdurch nämlich im Bereich jedes Längskanten-Versteifungsprofils gewissermaßen drei mit Abstand übereinander liegende Steckebenen, von denen die beiden oberen Steckebenen als Aufnahmen für die an der Unterkante der vertikalen Trennwände sitzenden Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen dienen, während die untere Steckebene gleichzeitig geeignet ist, Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen aufzunehmen, die sich an der Oberkante einer vertikalen Trennwand befinden, die auf dem nächst unteren Regalboden ruht.
Nach Anspruch 5 ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die freie Länge der Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen an den Trennwänden kleiner als die maximale innere Querschnittshöhe des Versteifungsprofils bemessen ist. Nach Anspruch 6 ist dabei besonders wichtig, daß die freie Länge der an der Unterkante der Trennwände sitzenden Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen größer bemessen ist, als die Querschnittshöhe des Längskanten-Versteifungsprofils im Bereich seiner durch die stufenförmigen Abkantungsabschnitte gebildeten Profileinschnürung.
Die nach den Ansprüchen 3 bis 6 in Verbindung mit den Ansprüchen 1 und 2 vorgeschlagenen Maßnahmen machen nicht nur die Benutzung von vertikalen Trennwänden möglich, welche mittels Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen in zwei mit Abstand übereinander liegenden Regalböden fixiert werden. Vielmehr eignen sich die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Maßnahmen in besonders vorteilhafter Weise zum Einsatz beim Aufbau von solchen Regalen, bei denen die zwischen übereinander liegenden Regalböden gebildeten Regalfächer nur durch freistehende Trennwände - sogenannte Abteiler - unterteilt werden. Solche freistehenden Abteiler sind lediglich an ihrer Unterkante mittels Rastzungen, -nasen und/oder 3
AT 398 269 B -zapfen auf dem sie tragenden Regalboden fixiert, während ihre Oberkante mehr oder weniger großen Abstand vom nächst oberen Regaiboden aufweist.
Die als sogenannte Abteiler ausgeführten Trennwände können nach den Merkmalen des Anspruchs 7 aus mehreren baugleichen oder gleichartigen, übereinander anzuordnenden Trennwand-Teilstücken zusammensetzbar sein, die über in Taschen ersetzbare Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen miteinander kuppelbar sind. Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn gemäß Anspruch 8 die Trennwand-Teilstücke als Formteile aus Kunststoff ausgebildet sind, in die die Taschen zur Aufnahme der Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen jeweils an der Oberkante und an der Unterkante eingeformt sind. Jedes der Trennwand-Teilstücke kann im Bereich seiner oberen Kante noch mit eingeformten Einschubführungen zur Aufnahme von Markierungsträgern - Etiketten - versehen werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 in schematisch vereinfachter Ansichtsdarstellung einen Regaiaufbau mit neuerungsgemäßen Regalböden, wobei zwischen diesen vertikale Trennwände eingesetzt sind, Fig. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt entlang der Linie ll-ll in Figur 1 und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie lll-lll in Figur 2.
Das in Fig. 1 gezeigte Regal hat mehrere, nämlich mindestens vier, gleiche Regalpfosten 1, die wenigstens an ihrer Innenseite mit Trag- und/oder Kupplungselementen 2 für die Regalböden 3 versehen sind. Die Trag- und/oder Kupplungselemente 2 können dabei beispielsweise aus in. gleichmäßigen Abständen übereinander, rasterartig ausgestanzten Zungen bestehen und es können in den Regalpfosten 1 aber auch Lochraster vorgesehen sein, in die sich gegebenenfalls als Träger für die Regalböden 3 dienende Winkelschienen einhängen lassen.
Gemäß Fig. 1 sind zwischen den Regalpfosten 1 im Abstand übereinander drei Regalböden 3 eingehängt. Zwischen dem unteren Regalboden 3’ und dem mittleren 3" ist dabei eine sich über die ganze Höhe des Regalfaches erstreckende, vertikale Trennwand 4 vorgesehen, während zwischen dem mittleren Regalboden 3" und dem oberen Regalboden 3"' eine vertikale Trennwand 5 vorgesehen ist, die sich als sogenannter Abteiler nicht über die gesamte Höhe des betreffenden Regalfaches erstreckt, sondern vielmehr mit Abstand vom oberen Regalboden 3”' endet.
Die als sogenannter Abteiler vorgesehene Trennwand 5 ist aus mehreren, beispielsweise zwei, baugleichen oder zumindest gleichartigen Trennwand-Teilstücken 5’ und 5" zusammensetzbar, dergestalt, daß sie sich auf unterschiedliche Höhen für die Regalfächer abstimmen läßt.
Der Fig. 2 kann am Beispiel des Regalbodens 3" entnommen werden, daß die Regalböden jeweils an ihren Längskanten Versteifungsprofile 6 aufweisen und auch an ihren Querkanten Versteifungsprofile 7 haben.
Die Regalböden 3 mit ihren Versteifungsprofilen 6 und 7 bestehen aus Schichtwerkstoff, insbesondere Metallblech, wobei die Versteifungsprofile 6 und 7 jeweils durch mehrfaches Abkanten unmittelbar aus diesem Schichtwerkstoff geformt sind. Während die Längskanten-Versteifungsprofile 6 des Regalbodens 3 durch das Abkanten zu einem wenigstens nahezu, vorzugsweise jedoch vollkommen geschlossenen Rohrquerschnitt geformt sind, reicht es für die Querkanten-Versteifungsprofile 7 in der Regel aus, wenn sie durch das Abkanten zu einem winkelförmigen oder C-förmigen Querschnitt geformt werden.
Die Längskanten-Versteifungsprofile 6 haben jeweils einen rechtwinklig zur eigentlichen Regalbodenfläche 8 gerichteten Abkantungsabschnitt 9, an den sich, wiederum rechtwinklig, ein Abkantungsabschnitt 10 anschließt', der also parallel zur Regalbodenfläche 8 gerichtet ist. Hieran schließt sich unter einem rechten Winkel ein Abkantungsabschnitt 11 an, wobei dieser wiederum parallel zum Abkantungsabschnitt 9 verläuft. Er hat dabei eine Länge, die etwa einem Drittel der Länge des Abkantungs abschnittes 9 entspricht. Einstückig und im rechten Winkel geht vom Abkantungsabschnitt 11 wieder ein Abkantungsabschnitt 12 aus, der sich also parallel zur Regalbodenfläche 8 und zum Abkantungsabschnitt 10 erstreckt. Der Abkantungsabschnitt 11 hat dabei eine Länge, die etwa halb so groß bemessen ist, wie die Länge des Abkantungsabschnittes 10.
Vom Abkantungsabschnitt 12 geht wiederum im rechten Winkel und damit parallel zu den Abkantungsabschnitten 9 und 11 ein Abkantungsabschnitt 13 aus, der bis gegen die Unterseite der Regalbodenfläche 8 reicht und dort in einem parallel zur Regalbodenfläche 8 abgekanteten Schenkel 14 endet. Der Schenkel 14 des Längskanten-Versteifungsprofils 6 kann dabei mit der Regalbodenfläche 8 fest verbunden werden, beispielsweise durch Anbringen einer genügenden Anzahl von Punktschweißungen.
Der Rohrquerschnitt der Längskanten-Versteifungsprofile 6 des Regalbodens 3 weist durch die besondere Anordnung der beiden Abkantungsabschnitte 11 und 12 an seiner unteren, innenliegenden Längskante eine stufenförmige Profileinschnürung 15 auf, die dazu führt, daß die Längskanten-Versteifungsprofile 6 eine erhöhte Torsionssteifigkeit erhalten und eine vergrößerte Belastbarkeit des Regalbodens 3 gewährleisten. 4
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Besonders bewährt hat sich dabei eine Ausgestaltung der Längskanten-Versteifungsprofile 6, bei der die die Profileinschnürung 15 bildenden stufenförmigen Abkantungsabschnitte 11 und 12 jeweils eine solche Breite haben, daß sich die Profileinschnürung 15 etwa über ein Drittel der maximalen Rohrquerschnittsbreite und ebenfalls etwa über ein Drittel der maximalen Rohrquerschnittshöhe erstreckt. 5 Regalböden 3 der vorstehend beschriebenen, besonderen Ausgestaltung der Längskanten-Versteifungsprofile 6 lassen sich in besonders vorteilhafter Weise für den Aufbau von Regalen einsetzen, bei denen die zwischen übereinander liegenden Regalböden 3', 3", 3"' gebildeten Regalfächer durch vertikale Trennwände 4 und 5 unterteilt werden sollen oder müssen. Damit sich die Trennwände 4 und 5 sicher in die Regalfächer einsetzen lassen, weist jeder der Regalböden 3 einerseits in der Regalbodenfläche 8 io Rastschlitze und/oder -Löcher 16 und andererseits auch in den Längskanten-Versteifungsprofilen 6 entsprechende Rastschlitze und/oder -Löcher 17 auf. Die Rastschlitze und/oder -Löcher 16 und 17 befinden sich dabei jeweils in Deckungslage übereinander und sind zugleich in Form eines Rasters entlang den Längskanten des Regalbodens 3 gleichmäßig verteilt angeordnet.
Die Besonderheit bei den Regalböden 3 mit der vorstehend beschriebenen Ausbildung der Längskan-75 ten-Versteifungsprofile 6 liegt darin, daß sich die Pastschlitze und/oder -löcher 16, 17 in der Regalbodenfläche 8 und an dem darunter befindlichen Längskanten-Versteifungsprofil 6 in einem Bereich liegen, der mindestens teilweise in die stufenförmigen Abkantungsabschnitte 10, 11 und 12 der Profileinschnürung 15 übergreift, wie das deutlich der Fig. 2 entnommen werden kann. Hierbei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die Rastschlitze und/oder -löcher 17 sich im Längskanten-Versteifungsprofil 20 6 jeweils über einen etwa Z-förmigen Profilbereich erstrecken, der von einem Teil des Abkantungsabschnittes 10, von einem Teil des Abkantungsabschnittes 12 und vom gesamten Abkantungsabschnitt 11 bestimmt ist. Damit wird erreicht, daß die Rastschlitze und/oder -löcher 17 sich im Längskanten-Versteifungsprofil 6 in mindestens zwei übereinander liegenden Steckebenen befinden, während die weiteren Rastschlitze und/oder -löcher 16 sich in einer dritten Steckebene befinden. 25 Mit den Rastschlitzen und/oder -löchern 16 und 17 der Regalböden 3 wirken die Trennwände 4 und 5 jeweils über besondere Rastzungen -nasen und/oder -zapfen 18 zusammen, wobei die an der Unterkante einer Trennwand 4 oder 5 befindlichen Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 in Fig. 2 an der Trennwand 5 gezeigt sind. Entsprechende Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 weist aber auch die Trennwand 4 an ihrer Unterkante auf. 30 Die Trennwand 4 ist - im Gegensatz zur Trennwand 5 - auch an ihrer Oberkante mit Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 19 versehen, wie das die Fig. 2 deutlich macht.
Ein wichtiges Kriterium liegt darin, daß die an der Unterkante einer Trennwand 4 oder 5 befindlichen Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 eine solche Längenabmessung haben, daß sie nicht nur die Rastschlitze und/oder -löcher 16 in der Regalbodenfläche 8 durchgreifen können, sondern mit ihren freien 35 Enden auch bis in die Steckebene der Rastschlitze und/oder -löcher 17 herabreichen, die vom Abkantungsabschnitt 12 des Längskanten-Versteifungsprofils 6 bestimmt wird. Ebenso wichtig ist aber auch, daß die freie Länge der Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 an den Unterkanten der Trennwände 4 und 5 kleiner als die maximale innere Querschnittshöhe des Längskanten-Versteifungsprofils 6 bemessen wird, damit sie nicht bis in die durch den Abkantungsabschnitt 10 des Längskanten-Versteifungsprofiles 6 40 bestimmte Steckebene der Rastschlitze und/oder -löcher 17 herabreichen können. Sie sollen vielmehr - spätestens auf halber Höhe des zwischen den beiden Steckebenen liegenden Abkantungsabschnittes 11 des Längskanten-Versteifungsprofils 6 enden, wie das die Fig. 2 und 3 erkennen lassen.
Der Steckeingriff der an den Unterkanten der Trennwände 4 und 5 vorgesehenen Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 in zwei mit Abstand übereinander liegende Steckebenen ist besonders wichtig für 45 solche Trennwände 5, die als sogenannte Abteiler in die Regalfächer eingebaut werden, also an ihrer oberen Begrenzungskante keinen Halt am darüber liegenden Regalboden 3"' finden, wie das Fig. 1 erkennen läßt. Andererseits ist aber auch wichtig, daß die an den Unterkanten der Trennwände 4 und 5 befindlichen Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 den Eingriff von Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 19 in die untere Steckebene der Rastschlitze und/oder -löcher 17 nicht behindern, wenn an der gleichen so Stelle Trennwände 4 fixiert werden sollen, die die Rastzungen , -nasen und/oder -zapfen 19 an ihrer oberen Begrenzungskante aufweisen, wie das ebenfalls aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht.
Die an der Unterkante der Trennwände 4 und 5 vorgesehenen Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 und die an der Oberkante der Trennwände 4 vorgesehenen Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 19 können, abweichend von der aus Fig. 2 ersichtlichen Anordnung, auch so weit seitlich gegeneinander 55 versetzt angeordnet werden, daß sie innerhalb der Rastschlitze und/oder -löcher der Langskanten-Verstei-fungsprofile 6 nebeneinander zu liegen kommen. Die Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 können dabei im Bereich der oberen Steckebene der Rastschlitze und/oder -löcher 17 liegen, während sich die Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 19 nur im Bereich der unteren Steckebene der Rastschiitze und/oder 5
Claims (8)
- AT 398 269 B -löcher 17 befinden. In diesem Falle wäre es dann denkbar, den Abkantungsabschnitt 11 der Längskanten-Versteifungsprofiie 6 nicht zu durchbrechen, sondern ihn als Führungssteg zwischen dem oberen und dem unteren waagerechten Abschnitt der Rastschlitze und/oder -löcher 17 zu belassen. Erwähnenswert ist noch, daß die sowohl an ihrer Unterkante als auch an ihrer Oberkante mit 5 Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 und 19 versehenen Trennwände 4 als Schichtkörper-Stanzteile, beispielsweise aus Hartkunststoff oder Metallblech gefertigt werden können. Andererseits ist es jedoch vorteilhaft, die aus mehreren baugleichen oder gleichartigen Trennwand-Teilstücken 5' und 5" zusammensetzbaren Trennwände 5 als relativ dicke Spritzgußformteile aus Kunststoff zu fertigen. In diesem Falle können dann nämlich von den Unterkanten ausgehende Taschen 20 und, von den Oberkanten ausgehende io Taschen 21 eingeformt werden, die mit den Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 Zusammenwirken. In den Taschen 20 lassen sich dann nämlich die als selbständige Formteile, bspw. aus Kunststoff, gefertigten Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 durch widerhakenartige Rastzähne 22 formschlüssig einrücken, die in fensterartige Ausschnitte 23 einspringen. Andererseits machen es die Taschen 21 möglich, die freien Längenteilstücke der Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen 18 eines aufzusteckenden Trennwand-Teiistük-75 kes 5" aufzunehmen, wie das den Fig. 2 und 3 entnommen werden kann. Durch Aufeinanderstecken mehrerer baugleicher oder gleichartiger TrennwandTeilstücke 5' und 5" lassen sich dann die als sogenannte Abteiler benutzbaren Trennwände 5 auf unterschiedliche lichte Höhen der Regalfächer abstimmen. Der Fig. 2 ist noch zu entnehmen, daß die einzelnen Trennwand-Teilstücke 5’ und 5" mit nach ihrer Oberkante hin offenen Einschubführungen 24 versehen werden können, in die sich bedarfsweise Markie-20 rungsträger 25, beispielsweise Etiketten, einsetzen lassen. Patentansprüche 1. Regalboden aus Schichtwerkstoff, insbesondere Metallblech, mit durch Abkantungen gebildeten Ver-25 steifungsprofilen an der Unterseite seiner Längs- und Querkanten, wobei mindestens das Versteifungsprofil an einer der Längskanten als wenigstens nahezu geschlossener Rohrquerschnitt geformt ist, während die Versteifungsprofile beider Querkanten einen winkelförmigen oder C-förmigen Querschnitt haben, und wobei sämtliche den Rohrquerschnitt des Versteifungsprofils bildenden Abkantungsabschnitte einstückig aus dem Schichtwerkstoff der Regalbodenfläche geformt sind, 30 dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsprofil (6) in an sich bekannter Weise wenigstens an seiner unteren, innen liegenden Längskante mit einer aus einstückigen, stufenförmigen Abkantungsabschnitten (11, 12) bestehenden Profileinschnürung (15) versehen ist.
- 2. Regalboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Profileinschnürung (15) bildenden, stufenförmigen Abkantungsabschnitte (11, 12) sich etwa über ein Drittel von Rohrquerschnitts breite und Rohrquerschnittshöhe erstrecken.
- 3. Regalboden nach einem der Ansprüche 1 und 2 für Regale, bei denen die zwischen übereinanderliegenden Regalböden gebildeten Regalfächer durch vertikale Trennwände unterteilbar sind, welche mit Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen in Rastschlitze und/oder -löcher der Regalböden und der Versteifungsprofile einrückbar sind, dadurch gekennzeichnet, 45 daß die Rastschlitze und/oder -löcher (16, 17) in der Regalbodenfiäche (8) und an dem darunter befindlichen Versteifungsprofil (6) in einem Bereich liegen, der teilweise in die stufenförmigen Abkantungsabschnitte (11,12) der Profileinschnürung (15) übergreift.
- 4. Regalboden nach Anspruch 3, so dadurch gekennzeichnet, daß die Rastschlitze und/oder -löcher (17) sich im Versteifungsprofil (6) über einen von Abkantungsabschnitten (10,11,12) gebildeten, etwa Z-förmigen Profilbereich erstrecken.
- 5. Regalboden nach einem der Ansprüche 3 und 4, 55 dadurch gekennzeichnet, daß die freie Länge der Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen (18) an dem Trennwänden (4,5) kleiner als die maximale innere Querschnittshöhe des Versteifungsprofils (6) bemessen ist. 6 AT 398 269 B
- 6. Regalboden nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Länge der an der Unterkante der Trennwände (4, 5) sitzenden Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen (18) größer bemessen ist, als die Querschnittshöhe des Versteifungsprofils (6) im Bereich seiner durch die stufenförmigen Abkantungsabschnitte (11, 12) gebildeten Profileinschnürung (15).
- 7. Regalboden nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (5) aus mehreren baugieichen oder gleichartigen, übereinander anzuordnenden Trennwand-Teilstücken (5',5") zusammensetzbar sind, die über in Taschen (20,21) einsetzbare Rastzungen, -nasen und/oder -zapfen (18) miteinander kuppelbar sind.
- 8. Regalboden nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand-Teilstücke (5’,5") als Formteile aus Kunststoff ausgebildet sind, in die die Taschen (20,21) jeweils an der Oberkante und an der Unterkante eingeformt sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 7
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