AT394492B - Verfahren und vorrichtung zur herstellung aufschaeumender tabletten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung aufschaeumender tabletten Download PDF

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Description

AT 394 492 B
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung aufschäumender Granulate und Tabletten, insbesondere mit aktiven Wirkstoffen zur Verwendung in der Pharmazie.
Aus der US-PS 3 401 216 ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Ausgangsstoffe in einem Gasstrom schwebend gehalten und passend konfektioniert werden. Dabei wird nach Beendigung der Herstellung der Gasstrom stillgesetzt und die gebildetem Granulate werden aus dem rohrförmigen Reaktionsraum entnommen und an anderer Stelle weiter bearbeitet.
Auf diesem Gebiet wurde ein entscheidender Fortschritt durch die in den FR-OS 2 132 521 und 2 154 323 beschriebenen Techniken erzielt
Diese Techniken beinhalten drei Verfahrensschritte: 1) Vorsichtiges Anfeuchten des Natriumbicarbonats mit einer geringen Menge entmineralisierten Wassers, anschließendes Hinzufügen von Zitronensäure sowie gegebenenfalls von Glycocoll (geschmeidig), das ganze in einem Petrinmischer, wodurch die Reaktion des Carbonats mit der Zitronensäure bewirkt wird; 2) Vortrocknen der Mischung in einem durch Einblasen warmer Luft erhaltenen Fließbett, wodurch die Reaktion blockiert wird; 3) Endtrocknung, ebenfalls in einem durch Einblasen von Heißluft erhaltenen Fließbett.
Die beiden genannten Patentschriften beschreiben die Vorgangsweisen während der drei Phasen präzise bis ins Detail: Dauer, Lufttemperatur, Feuchtigkeitsgehalt, Geschwindigkeit des Luftstromes etc.; wodurch der Fachmann sich nützlicherweise darauf bezieht.
Obwohl sie sehr interessant ist, bringt diese Technik die Unannehmlichkeit mit sich, die zu bearbeitende Charge nach dem Schritt 1) aus dem Mischer in den Trockner überzuführen. Das bedingt jedoch, daß die im Mischer ausgelöste Aufschäumungsreaktion nicht mit voller Präzision beherrscht wird, da deren Unterbrechung, die im Schritt 2) im Trockner geschieht, von der Entleerzeit des Mischers und der Transportzeit der Charge zum Trockner abhängt, und diese Zeit von Mal zu Mal verschieden ist.
Diese Zeitunterschiede haben einen wichtigen Einfluß auf die Qualität des Endgranulates.
Dieses Problem der industriellen Ausführung wurde durch die Technik nicht behoben, obwohl es schon ungefähr ein Dutzend Jahre existiert und evidentes Interesse an der Lösung besteht und auch Versuche ausgeführt worden sind.
Aufgrund der im Stand der Technik beschriebenen Reaktionsfähigkeit der Zusammensetzungen der aufschäumenden Mischungen, hauptsächlich Bikarbonat und Zitronensäure, suchte man, eine Oberflächenpassivierung der pulverförmigen, aufschäumenden Zusammensetzungen zu erreichen. In der nicht veröffentlichen EP-Al-76340 (GERGELY) wird ein Verfahren zur Herstellung von Brause-Tabletten beschrieben, wonach die pulverförmigen Rohmaterialien in eine Granulier-Trockeneinrichtung, die Mittel zum Heizen aufweist, behandelt werden, in welcher die Granulation durch Zugabe eines Granulier-Lösungsmittels zum Granulieren erfolgt, um Granulate durch Befeuchten zu bilden, und die Trocknung der Granulate unter Vakuum erfolgt, welche anschließend zu Tabletten zusammengepreßt werden. Außerdem wird eine Einrichtung zur Herstellung von Brause-Tabletten beschrieben, die eine Granulier-Trockeneinrichtung umfaßt, in welcher Rohmaterialien zum Granulieren mit Hilfe eines Granulierlösungsmittels behandelt werden, wobei die genannte Trockeneinrichtung Mittel zum Heizen und Mittel zum unter Vakuum Setzen aufweist, damit eine Trocknung unter Vakuum erfolgt. Dann sind Mittel zum Zusammenpressen für das Zusammenpressen zu Tabletten vorgesehen.
Nach dem Verfahren und der Einrichtung, die in dieser Veröffentlichung beschrieben sind, erfolgt eine Oberflächenpassivierung der pulverförmigen Brause-Bestandteile durch Zugabe einer dosierten Menge eines Befeuchtungs-Granulier-Lösungsmittels unter Vakuum und es wird eine Kontrolle der Druckentwicklung im Inneren der Granulier-Trocken-Einrichtung vorgenommen, um das durch die Zugabe der dosierten Menge von polarem Lösungsmittel freigesetzte CO2 zu entnehmen, und damit den Druck in dieser Einrichtung auf den
Anfangsdruck zurückzubringen; dann wird wieder mit einer neuen Zugabe von Lösungsmittel begonnen. Diese Technik ist sehr kompliziert und benötigt sehr viel Zeit, um zu einer ausreichenden Oberflächenpassivierung der Brausebestandteile zu gelangen. Vor allem führt diese Methode zu einem bedeutenden Verlust an Brausefähigkeit der erhaltenen Tabletten.
Der Erfindung liegt die Entdeckung zugrunde, daß es möglich ist, alle oben beschriebenen Reaktionen und Verfahrensschritte in einem Multifunktionsapparat durchzuführen, in welchem die Granulierung bei atmosphärischem Druck durchgeführt wird.
Zufolge der hohen Präzision mit der das Verfahren durchgeführt werden muß, um die hohen Qualitätsanforderungen der Abnehmer aus der Pharmaindustrie einhalten zu können (besonders was die Homogenität des fertigen Granulates angeht, sowie die Unterbrechung bei einem sehr präzise vorgegebenen Reaktionsgrad der Reaktion, die durch das Einbringen des Lösungsmittels eingeleitet wird) hielt man dies nicht für möglich.
Die Erfinderin gelangte trotzdem zu diesem Resultat und konnte darüberhinaus die Qualität des Granulates weiter verbessern.
Erfindungsgemäß wird daher ein Verfahren bereitgestellt zur Herstellung von Brause-Tabletten, wobei die pulverförmigen Rohmaterialien in einer Granulier-Trockeneinrichtung, die Mittel zum Heizen aufweist, behandelt -2-
AT 394 492 B werden, in welcher die Granulation durch Zugabe eines Granulier-Lösungsmittels zum Granulieren erfolgt, um das Granulat durch Befeuchten zu bilden, und die Trocknung des Granulats unter Vakuum erfolgt, welches anschließend zu Tabletten zusammengepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikal angeordneter Apparat vorgesehen ist, der einen Arbeitsturm außerhalb von Staub bildet, in welchem die Rohmaterialien nahe der obersten Stelle in Fülltrichtern gespeichert sind, dann durch Schwerkraft in die Granulier-Trockeneinrichtung eingespeist werden; daß die Rohmaterialien nahe der Granulier-Trockeneinrichtung gemischt werden, worauf das Granulier-Lösungsmittel in diese Granulier-Trockeneinrichtung eingespeist wird, daß das Gemisch der Rohmaterialien und des Lösungsmittels bei atmosphärischem Druck bis zur Bildung eines Granulats durchgemengt wird, daß daraufhin die Trocknung des Granulats unter Vakuum erfolgt, die trockenen Rohmaterialien gekühlt werden und schließlich die getrockneten und gekühlten Rohmaterialien durch deren Schwerkraft in einen Vorratsbehälter eingespeist werden.
Nach einem vorteilhaften Kennzeichen ist das Granulier-Lösungsmittel ein aus der Gruppe gewähltes Lösungsmittel, die aus entmineralisiertem Wasser besteht, und eine wässerige Lösung von Natrium-Dioctyl-sulfosuccinat.
Nach einer Herstellungsverfahrensvariante werden nach dem Trocknen oder Kühlen die getrockneten gekühlten Rohmaterialien durch Schwerkraft einer Kalibriereinrichtung zugeführt. Vorteilhafterweise werden nach dem Kalibrieren die getrockneten, gekühlten und kalibrierten Rohmaterialien durch Schwerkraft in einen Bandmischer eingespeist.
Nach einer anderen Herstellungsvariante werden die Rohmaterialien vor jeder Behandlung gewogen.
Nach einer weiteren Variante der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind die gesamten Verfahrensschritte automatisiert
Andere Kennzeichen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand besonderer Unteransprüche.
Die Erfindung stellt ebenfalls eine Einrichtung bereit zur Herstellung von Brausetafoletten, die eine Granulier-Trockeneinrichtung umfaßt, in welcher Rohmaterialien zum Granulieren mit einem Granuliermittel behandelt werden, wobei die Trockeneinrichtung Mittel zum Heizen und Mittel zur Erzeugung eines Unterdrucks aufweist um eine Trocknung unter Unterdrück durchzuführen, sowie Mittel zum Zusammenpressen umfaßt, um sie zu Tabletten zusammenzupressen, dadurch gekennzeichnet daß sie vertikal ausgebildet ist, um einen Arbeitsturm außerhalb von Staub zu bilden, der in seinem Inneren nahe der obersten Stelle Fülltrichter aufweist, in denen die Rohmaterialien gespeichert sind und die dazu eingerichtet sind, durch Schwerkraft die Granulier-Trockeneinrichtung zu speisen, welche Mittel zum Einstellen auf Atmosphärendruck wenigstens während des Granulierens aufweist Mittel zum Trocknen des Granulats unter Unterdrück sowie Mittel zum Entleeren der getrockneten Rohmaterialien durch Schwerkraft umfaßt, um diese durch Schwerkraft in einen Kühler einzuspeisen, und daß wenigstens ein Vorratsbehälter vorgesehen ist der durch Schwerkraft die gekühlten und getrockneten Rohmaterialien aufnimmt
Nach einem vorteilhaften Kennzeichen dieser Einrichtung ist diese dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung Mittel zum Mischen umfaßt, welche eine Einrichtung zum mechanischen Rühren mit Entklumpungsmessern, Mittel zum Einführen eines Lösungsmittels zum Granulieren mit einer Ansaugeinrichtung des Lösungsmittels zum Granulieren durch Schaffung eines Unterdrucks oder einer Sprüheinrichtung, die durch eine Pumpe gespeist wird, umfaßt Mittel zum Regulieren der Temperatur mit einem Doppelmantel, in dem eine Wärmeaustauschflüssigkeit zirkuliert sowie eine Unterdruckeinrichtung umfaßt.
Andere vorteilhafte Kennzeichen sind Gegenstand der Einrichtungs-Unteransprüche.
Andere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung verständlicher und an Hand der einzigen beigefügten Figur, in der die Anordnung einer erfindungsgemäßen Einrichtung in einem vertikalen Fabrikationsturm schematisch dargestellt ist.
Die Figur zeigt eine Vorrichtung, insbesondere in einem Fabrikationsturm, der für eine weiter unten beschriebene Verfahrensvariante verwendet worden ist
In der Figur bedeuten die Bezugszeichen: (1) .: Fabrikationsturm (2) .: Vorratsbehälter (3) .: automatische Zufuhr (4) . : Misch-Granulier-Trockenvonichtung (5) . : Wärmetauscher (6) . : Bandmischer (7) .: Ablaß
Erfindungsgemäß ist jetzt entdeckt worden, daß überraschenderweise die Gianulier-Trockeneinrichtungen, in denen die Granulierung bei atmosphärischem Druck vorgenommen wurde, es ermöglichen, die Mischung, Granulierung und das Trocknen in ein und derselben Einrichtung mit den oben genannten sowohl hinsichtlich der Qualität der Erzeugnisse als auch hinsichtlich der industriellen Rentabilität äußerst wichtigen Vorteilen vorzunehmen: -3-
AT 394 492 B - kein Entnehmen und kein Transferieren der Reaktionsmischung, daher besteht die Möglichkeit, die Aufschäumreaktion extrem präzise zu stoppen; dies führt seinerseits dazu, daß die Unterschiede, die gemäß dem Stand der Technik bei aufeinanderfolgenden Chargen zur Beobachtung waren, verschwinden; - Zeitgewinn; - die klassischen Mischer mußten belüftet werden, um einen Druckanstieg zufolge der CC^-Bildung zu verhindern. Sie mußten regelmäßig von Ablagerungen gereinigt werden. Diese beiden Tatsachen führten zu bedeutenden Verlusten von Pulver, was beim erfindungsgemäßen Verfahren vermieden wird (ungefähr 1%); - Es besteht die Möglichkeit, die verwendeten Granulier-Trockner zu automatisieren, was bei den Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich ist.
Das Prinzip der verwendeten feuchten Granulierung erlaubt es, ausgehend von Pulver definierten Kalibers, ein Produkt zu erhalten, dessen granulometrischen Eigenschaften an eine Ultiakompression adaptiert sind.
Dieses Granulierverfahren erlaubt es auch durch die Verwendung des Fließbettprinzipes Pulvermischungen zu erhalten, die chemisch homogen sind.
Die Granulierung besteht aus einer Fixierung durch chemische Verbindung von Soda und Zitronensäurepartikeln. Diese chemischen Verbindungen sind durch das Hinzufügen einer gewissen Menge ent-mineralisierten Wassers bedingt, was eine teilweise Aufschäumreaktion mit Bildung von Mono-, di- oder trinatriumcitrat zur Folge hat. Diese Natriumcitratmoleküle sind vermutlich Brücken zwischen den Sodapartikeln und den Zitronensäurepartikeln und geben der Mischung die physikalischen Eigenschaften der Komprimierbarkeit.
Die Aufschäumreaktion wird durch Zugabe von 1 bis 6 Massenprozent wässerigen Lösungsmittels ausgelöst (Wasser oder Anfeuchtelösung) und hält sich selbst in Gang, da dabei Wasser entsteht, sie wird durch Trocknung mittels trockener und warmer Luft (60 bis 70 °C) gestoppt.
Das Granuliertrocknungsverfahren ist besonders anwendbar für die Herstellung einer aufschäumenden Trägermischung, in die in einem letzten Verfahrensschritt die aktiven und Schmiersubstanzen eingebracht werden; als Beispiel sei das gepreßte Brause-O-Acetylsalicylsäurepräparat genannt, für das man auf feuchtem Weg eine Granulierung aus drei Bestandteilen herstellt: Natriumbicarbonat, Zitronensäure und eventuell Glycocoll (als Bindemittel).
Das Verfahren ist ebenfalls für die Herstellung einer aufschäumenden Mischung verwendbar, die einen oder mehrere aktive Stoffe enthält. Als Beispiel sei eine Mischung genannt, die als aktiven Wirkstoff Paracetamol enthält.
Die Erfindung ermöglicht es, auf besonders wirksame Art ein Herstellungsverfahren durchzuführen, das den Unterdrück für das Trocknen nutzt. Diese Technik erlaubt es: - Die getrennten Befeuchtungs- und Trocknungsphasen zu eliminieren; - die Herstellungszeit zu verkürzen und ebenso die Produktivität zu erhöhen; - den Energiebedarf zu senken; ohne dabei das Risiko einzugehen, eine chemische Destabilisation zufolge der Verwendung von Lösungsmitteln in Kauf zu nehmen.
Ein Aspekt der Erfindung ist es, daß die benötigten Apparate in einem Produktionsturm vertikal angeordnet sind.
Nach dieser Ausführungsform, Gegenstand der einzigen anliegenden Figur, zeichnet sich das Verfahren zur Herstellung eines aufschäumenden, zur Kompression bestimmten Granulates durch die Vorsehung eines Turms (1) aus, in dem die folgenden Verfahrensschritte ausgeführt werden: 1. Das Abwiegen der Ausgangsmaterialien beim Verlassen der Vorratsbehälter (2), 2. die automatische Zufuhr (3) aller oder eines Teiles der Ausgangsmaterialien in den Misch-Granulier-Trockner (4), 3. die Mischung, Granulierung und Trocknung des aufschäumenden Granulates unter Vakuum, 4. die Abkühlung in einem Fluidwärmetauscher (5), der kompakter ist als ein Fließbetttrockner mit Luftzufuhr, 5. Kalibrierung durch einen oszillierenden Granulator und Endmischung in einem Bandmischer (6), beispielsweise vom Gondard-Typ, auf Waagen um die Ausbeute zu errechnen und 6. die Entleerung (7) dieses Mischers in Flo-Bin-Container.
Die Verfahrensschritte 1 bis 6 spielen sich vertikal von oben nach unten ab. Der Transport geschieht jeweils durch die Gravitation und ohne Staubbildung. Ein besonderer Vorteil liegt darin, daß die drei Verfahrensschritte des Punktes 3 (Mischen, Granulieren, Trocknen) automatisierbar durch die Prozeßüberwachung zu steuern sind.
Ebenso können die Schritte 1 bis 5 in ihrer chronologischen Abfolge automatisiert sein. Durch diese -4-
AT 394 492 B
Automatisation wird das Verfahren, bezüglich der Handarbeit ökonomisch (ca. 1 t/h für zwei Personen), da Unterbrechungen zwischen den Operationen wegfallen.
Der Misch-Granulier-Trocknungsapparat ist vollständig staub- und wasserdicht und mit einem mechanischen Bewegungssystem ausgestattet, durch welches die eingebrachten pulverförmigen Stoffe gemischt werden, und besitzt weiters Abkratzvorrichtungen, die die Zerteilung des sich während der Befeuchtung bildenden Agglomerates sicherstellen. Der Apparat muß weiters mit folgenden Vorrichtungen ausgestattet sein:
Einem Doppelmantel, der den Durchtritt eines Wärmeträgerfluids gestattet;
Zellen zum Ein- und Ausschlüßen der Materialien;
Einer Vakuumanlage, die es erlaubt, einen Druck von mindestens 70 Millibar zu erreichen.
Alle mechanischen oder physischen Eigenschaften, die die sukzessiven Verfahrensschritte betreffen, werden durch Temperatur-, Strom- und Druckmessung kontrolliert
Als passender Apparat wird beispielsweise ein DVT Lödige, der entsprechend adaptiert worden ist, genannt.
Eine andere Besonderheit der Erfindung besteht in der Verwendung eines Wärmetauschers zur Abkühlung des Granulates.
Das folgende Beispiel illustriert die Erfindung. Für den allgemeinen Verfahrensablauf wird auf die genannten FR-Patente verwiesen. Weiters sind verschiedene Rezepturen vorangestellt.
Rezeptur 1
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure aufschäumende Mischung: Natriumbicarbonat, Zitronensäure, gegebenenfalls Glycocoll zur Herstellung von 255,22 kg Pulver.
Rezeptur 2
Granulier-Formel
Paracetamol 28 kg
Natriumhydrogencarbonat 100 kg
Kaliumhydrocarbonat 3,740 kg
Sorbitol 25,500 kg wasserfreie Zitronensäure 73,000 kg
Ascorbinsäure 17,000 kg
Total 247,24 kg
Rezeptur 3
Natriumsulfat 20,200 kg
Natriumbromid 7,100 kg
Dinatriumphosphat 13,800 kg
Natriumhydrogencarbonat 101,000 kg wasserfreie Zitronensäure 89,000 kg Lösungsmittel: wässerige Doxylaminsuccinatlösung.
Rezeptur 4
Natriumhydrogencarbonat 108,000 kg wasserfreie Zitronensäure 14,500 kg
Betaincitrat 142,000 kg Lösungsmittel: entmineralisiertes Wasser. -5-

Claims (17)

  1. AT 394 492 B Beispiel Formulierung: Paracetamol Vitamin C Natriumbicarbonat Zitronensäure Kaliumbicarbonat Sorbit Die Versuche wurden mit 58 kg dieser Mischung durchgeführt. Schritt 1: Vormischung Die genannten Ausgangsmaterialien wurden sukzessive in den Mischer (4) eingebracht, ohne auf eventuell zwischen ihnen bestehende physikalische Unverträglichkeiten zu achten. Die Vormischung wurde binnen drei Minuten durchgeführt. Während dieser Zeit wird eine Temperaturerhöhung der Mischung durch Durchleiten eines flüssigen Wärmeträgermediums in den Doppelmantel des Mischers durchgeführt. Schritt 2: Einbringung des Lösungsmittels in den Mischer. Das Lösungsmittel war eine Mischung von Wasser und Natriumdioctylsulfonsuccinat. Befeuchtung und Zusammenballung durch Pulverisierung, Einbringung des Lösungsmittels bei vermindertem Druck. Die Konzentration des Lösungsmittels betrug 0,64 %, bezogen auf das Gewicht der Puder. Schritt 3: Granulierung Die Granulierung wurde unter Atmosphärendruck während fünf Minuten durchgeführt. Schritt 4: Trocknung Durchgeführt durch Absenken des Druckes auf 70 mbar. Bei diesem Druck wird der Kochpunkt des Lösungsmittels erreicht. Die Trocknung findet bei steigender Temperatur statt. Dieser Schritt dauerte ca. 37 Minuten, der Endpunkt der Trocknung wurde durch Kontrolle der Restfeuchtigkeit des Pulvers erreicht. Die Vorteile dieser Vorgangsweise sind: - Der Erhalt eines Granulates bester Qualität, insbesondere äußerster Homogenität. - Verwendung von Temperaturbereichen, die genügend nieder liegen, um die wirksamen Stoffe, soweit sie temperaturanfällig sind, nicht zu destabilisieren. - Möglichkeit der vollständigen Automatisierung. - Geringer Wärmebedarf für die Durchführung der Verdampfung des Lösungsmittels. - Leichte Veipressung zu Tabletten. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Brause-Tabletten, wobei die pulverförmigen Rohmaterialien in einer Granulier-Trockeneinrichtung, die Mittel zum Heizen aufweist, behandelt weiden, in welcher die Granulation durch Zugabe eines Granulier-Lösungsmittels zum Granulieren erfolgt, um das Granulat durch Befeuchten zu bilden, und die Trocknung des Granulats unter Vakuum erfolgt, welches anschließend zu Tabletten zusammengepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikal angeordneter Apparat vorgesehen wird, der einen Arbeitsturm außerhalb von Staub bildet, in welchem die Rohmaterialien nahe der obersten Stelle in Fülltrichtern gespeichert sind, dann durch Schwerkraft in die Granulier-Trockeneinrichtung eingespeist werden; daß die Rohmaterialien in der Granulier-Trockeneinrichtung gemischt werden, worauf das Granulier-Lösungsmittel in diese Granulier-Trockeneinrichtung eingespeist wird, daß das Gemisch der Rohmaterialien und des Lösungsmittels bei -6- AT 394 492 B atmosphärischem Druck bis zur Bildung eines Granulats durchmengt wird, daß daraufhin die Trocknung des Granulats unter Vakuum erfolgt, die trockenen Rohmaterialien gekühlt werden und schließlich die getrockneten und gekühlten Rohmaterialien durch deren Schwerkraft in einen Vorratsbehälter eingespeist werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulier-Lösungsmittel aus der Gruppe ausgewählt ist, die entmineralisiertes Wasser und eine wäßrige Lösung von Natrium-Dioktylsulfosuccinat umfaßt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Trocknung und der Kühlung die getrockneten und gekühlten Rohmaterialien durch Schwerkraft in eine Kalibrierungseinrichtung eingespeist werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Kalibrierung die getrockneten, gekühlten und kalibrierten Rohmaterialien durch Schwerkraft zu einem Bandmischer gefördert werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialien vor jedweder Behandlung gewogen werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte Herstellungsverfahren automatisiert ist.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung Mittel zum Mischen umfaßt, die eine Einrichtung zum mechanischen Rühren mit Entklumpungsmessern, eine Einrichtung zum Einführen eines Granuliermittels mit einer Ansaugeinrichtung des Granuliermittels durch Schaffung eines Unterdrucks oder eine Sprüheinrichtung, die durch eine Pumpe gespeist wird, umfaßt, Mittel zum Regulieren der Temperatur mit einem Doppelmantel, in dem eine Wärmeaustauschflüssigkeit zirkuliert, und eine Unterdruckeinrichtung zum Erzeugen eines Unterdrucks umfaßt.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialien Natriumbicarbonat und Zitronensäure sind und das Lösungsmittel demineralisiertes Wasser ist
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialien außerdem Glykokoll umfassen.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialien umfassen: - Paracetamol - Natriumcarbonat - Kaliumcarbonat - Sorbit - wasserfreie Zitronensäure - Askorbinsäure und daß das Lösungsmittel eine wässerige Lösung von Natrium-Dioktylsulfosuccinat ist
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialien umfassen: - Kalziumcarbasalat - Lysincarbamat - Zitronensäure.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialien umfassen: - Kalziumcarbasalat - Lysincarbamat - Zitronensäure - ein Aroma - Polyäthylenglykol (PEG) - Ammonium-Saccharinat. -7- AT 394 492 B
  13. 13. Einrichtung zur Herstellung von Brausetabletten gemäß Anspruch 1, die eine Granulier-Trockeneinrichtung umfaßt, in welcher Rohmaterialien zum Granulieren mit einem Granuliermittel behandelt werden, wobei die Trockeneinrichtung Mittel zum Heizen und Mittel zur Erzeugung eines Unterdrucks aufweist, um eine Trocknung unter Unterdrück durchzuführen, sowie Mittel zum Zusammenpressen umfaßt, um sie zu Tabletten zusammenzupressen, dadurch gekennzeichnet, daß sie vertikal ausgebildet ist, um einen Arbeitsturm (1) außerhalb von Staub zu bilden, der in seinem Inneren nahe der obersten Stelle Füllrichter aufweist, in denen die Rohmaterialien gespeichert sind und die dazu eingerichtet sind, durch Schwerkraft die Granulier-Trockeneinrichtung (4) zu speisen, welche Mittel zum Einstellen auf Atmosphärendruck wenigstens während des Granulierens aufweist, Mittel zum Trocknen des Granulats unter Unterdrück sowie Mittel zum Entleeren der getrockneten Rohmaterialien durch Schwerkraft umfaßt, um diese durch Schwerkraft in einen Kühler (5) einzuspeisen, und daß wenigstens ein Vorratsbehälter vorgesehen ist, der durch Schwerkraft die gekühlten und getrockneten Rohmaterialien aufnimmt.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Kalibriereinrichtung zum Kalibrieren der Rohmaterialien in Flußrichtung hinter dem Kühler (5) aufweist.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Flußrichtung hinter der Kalibriereinrichtung einen Bandmischer (6) umfaßt.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Dosiereinrichtung zum Wiegen der Rohmaterialien vor jeder Behandlung umfaßt.
  17. 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung eine Mischeinrichtung umfaßt, die eine Einrichtung zum mechanischen Rühren mit Entklumpungsmessem, eine Einrichtung zum Einführen eines Lösungsmittels zum Granulieren mit einer Ansaugeinrichtung des Lösungsmittels zum Granulieren durch Schaffung eines Unterdrucks oder einer Sprüheinrichtung, die durch eine Pumpe gespeist wird, umfaßt, Mittel zum Regulieren der Temperatur mit einem Doppelmantel, in dem eine Wärmeaustauschflüssigkeit zirkuliert, sowie eine Unterdruckeinrichtung umfaßt Hiezu 1 Blatt Zeichnung
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