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Telephon-Verbindungseinrichtung und Einrichtung zur Zuführung von Strom zu Telephon-Apparaten.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Telephon-Umschalttafeln, welche mit Telephonon im allgemeinen benützbar sind, speziell jedoch in Verbindung mit Telephonen jener Art zur Benützung geeignet sind, die als Grabams lautsprechende Schiffs-TeIephone"be- kannt sind, al8 auch an Einrichtungen zum Zuführen elektrischen Stromes zu telephonischen Apparaten.
Die Erfindung bezweckt, ein Schaltbrett fester und vorteilhafter Bauart zu schaffen, welches leicht und wirksam zu bedienen ist und mit Rücksicht auf die Anzahl der mit demselben verbundenen telephoniscben Apparate und Stationen (Telephonstellen) einen verhältnismässig kleinen Raum einnimmt.
Weiters bezweckt die Erfindung, ein Schaltbrett zu schaffen, bei welchem die verschiedenen elektrischen Verbindungen bezw. die Verbindungleitungen gegen schädliche mechanische und Witterungseinflüsse gut geschützt und so angeordnet sind, dass alle Teile leicht zugänglich sind, dass jene Teile, welche leicht versagen, rasch und leicht von dem Stromnetz gelöst, zwecks ihrer Untersuchung abgenommen und im Falle eines darin vorgefundenen Fehlers durch aservestücke ersetzt werden können und dass Fehler leicht aufgefunden und gut gemacht worden können, während die Schlaffheit der Stöpselschnüre rasch behoben werden kann, so dass die Kontaktstöpsel normal eine für ihre Handhabung günstige Vertikalstellung einnehmen.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf Einrichtungen, mittels deren der zum Betrieb telephonischer Apparate notwendige Strom von einer Dynamomaschine oder von einer oder mehreren elektrischen Batterien mittels einer selbsttätigen Schaltvorrichtung entnommen wird und zwar in der Weise, dass wenn die Dynamomaschine Strom von geeigneter Spannung und Stärke xuführt, der Schalter die positiven und negativen Klemmen-oder Anschluss- stangen des telephonischen Apparates an die mit der Dynamomaschine verbundenen positiven und negativen Hauptspeiseleitungen anschliesst, während in dem Falle, als die Spannung und Stärke des Stromes unter die für den wirksamen Betrieb der Telephone notwendige
Grenze herabsinken, oder der Strom gänzlich ausbleibt,
der Schalter die genannten Klemmen- oder An8chlussstangen selbsttätig von den Haupt-Speiseleitungen abschaltet und an die beiden Pole der elektrischen Batterie anschliesst.
Schliesslich wird durch vorliegende Erfindung bezweckt, jede Möglichkeit auszuschliessen, dass der Schalter oder die elektrischen Verbindungsleitungen, Anschluss-Endstangen, Ab- schmelzsicherungen und Anzeigeapparate, wie z. B. Volt-und Amperemeter, die mit dem telephonischen Apparat benutzt werden, durch Überfluten schädlich beeinflusst werden, wie dies sonst oft der Fall ist, wenn diese Apparate auf Schiffen benützt werden und der
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In den Fig. l, 2 und 3 der beigefügten Zeichnungen ist eine der Erfindung gemäss eingerichtete Schalttafel dargestellt. Hiebei veranschaulicht Fig. 1 die vollständige-Schalt- tafel in der Vorderansicht, Fig. 2 diese Schalttafel in der gleichen Ansicht, wobei einzelne Teile weggelassen, andere im Schnitt oder schematisch dargestellt sind, während Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Schalttafel veranschaulicht. Fig. 4 ist eine Ober-
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ansieht und Fig. eine Druntersicht einer Einzelheit der Fig. 2 und 3. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen in teilweise geschnittener Vorderansicht und in Seitenansicht andere Einzelheiten der Fig. 2. Die Fig. 8-11 veranschaulichen verschiedene Schaltungsanordnungen.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung, welche den gemäss vorliegender Erfindung eingerichteten Apparat zum Zuführen von Strom zu den telephonischen Apparaten zeigt.
Fig. 13 zeigt diesen Apparat in der Aussenausicht bezw. im Aufriss.
Die in Fig. 1 in beispielsweiser Ausführungsform dargestellte Schalttafel besteht aus einem Metallrahmen oder Gehäuse a, dessen Mittelteil eine Kammer oder Abteilung b bildet, die eine Anzahl von gesondert abnehmbaren, nachstehend beschriebenen Abschnitten odor Einheiten e aufnimmt und im Nachfolgenden mit Abschnittkammer bezeichnet werden soll. Eine obere, im Nachfolgenden mit Klemmenkammer bezeichnete Abteilung d des Gehauses a enthält eine Anzahl elektrischer Polklemmen für den Anschluss an die abnehmbaren Abschnitte, an unabhängige Gruppen von äusseren telephonischen Apparaten und an einen oder mehrere elektrische Stromorzeuger und Glocken, wie dies im Nachstehenden nher beschrieben ist.
Die untere Kammer oder Abteilung e des Gehäuses a dient zur Aufnahme einer Anzahl von unabhängigen, Federkontakte tragenden Trommeln f und Führungsrollen y für die Stöpselschnüre h, welche Kammer im Nachfolgenden mit Trommelkammer bezeichnet ist. Jede Kammer b, d und e ist mit einer vorderen Türe bl, dl, et beziehungsweise versehen, welche zwecks Ermöglichung des zutrittes zur betreffenden Kammer rasch geöffnet und praktisch wasserdicht geschlossen werden kann. Die Türe bl der Kammer b ist vorteilhaft um Scharniere drehbar und durch Gelenkschrauben mit Muttern u sichern.
Die Klemmenkammer d ist mit einer Anzahl von Stopfbuchsen d2 oder Durchbrechungen versehen, durch welche die von äusseren telephonischen Apparaten, elektrischen Generatoren, Glocken etc. kommenden Leitungen unter wasserdichtem Abschluss eingeführt werden können. Diese Stopfbüchsen sind zum Teil auf dem Deckel dl und zum Teil auf den Seitenwänden d der Klemmenkammer d angebracht. Der untere Teil des Gehäuses a ist zu einer nach vorne gerichteten horizontalen'Platte oder Konsole i ausgebildet, welche mit Löchern il für den Durchtritt der Stöpselschnüre h versehen und so eingerichtet ist, dass die Kontaktstöpsel j normal in senkrechter Stellung gehalten werden.
Jeder abnehmbare Abschnitt oder jede Einheit c besteht, wie ans Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich, aus einem Block oder Tragrahmen cl, der zwei hintereinander angeordnete vertikale Stütz wände c2 und e3 besitzt, von denen die rückwärtige Stützwand c2 zwei Lampenfassungen k für zwei elektrische Glühlampen kl, k2 trägt, während die vordere Stützwand c eine mit einer Hülse ml versehene Isolierplatte m trägt, auf welcher elf unabhängige Klommen angebracht sind, die im Nachfolgenden mit den Ziffern 1-11 bezeichnet worden. Innerhalb des unteren hohlen Teiles des Tragrahmens cl ist eine Einsteckklinke angeordnet, welche eine Anzahl von Kontaktfedern, bei der dargestellten Ausführungsform zohn solcher Kontaktfedern 2b'-llb (Fig. 5) enthält.
Die Anordnung derselben ist folgende :
Kontaktfoder 6b ist zwischen den Federn 2b und 3b angeordnet und liegt normal an der
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die Kontakte 7b Und 8b liegen auf entgegengesetzten Seiten der Federn 46 und ob, an welchen diese Kontakte normal anliegen ; die Kontakte 7b und 8b werden aber durch Einführen eines Kontaktstöpsels j anseinandergedrückt, so dass sie von den Kontakten 4b und 5b abgehoben werden und mittels der Isolierstücke n die Kontaktfedern 6b und 9b von den bezüglichen Kontakten 2b und lOh abheben und an die zugehörigen Kontakte 3b und llb anlogen.
Jeder Tragrahmen cl dringt für gewöhnlich durch ein im Querschnitt rechteckiges Loch o einer in der Abschnittkammer b angebrachten senkrechten Platte ol (Fig. 1 und 2) und ruht auf einer Platte oder auf Stangen o2, an welcher bezw. welchen der betreffende Tragrahmen beispielsweise durch Klemmschrauben a3 abnehmbar befestigt ist. Auf dem Tragrahmen cl sind hinter der rückwärtigen Platte c2 zwei Relais montiert, nämlich ein Sprechrelais p und ein Läutrelais pl (Fig. 3).
Jedes dieser Relais enthält einen Elektromagnet p2, dessen Anker p3 (Fig. 6) von dem einen Arm p4 eines Winkelhebels jp*, p5 getragen wird, sowie drei Federkontakte, welche beim Läuterelais pI (Fig. 2) mit lb, 10 und 1d beim Sprechrelais mit 11b, lle und 11d (Fig. 6) bezeichnet sind. Relaiskontakt le ist zwischen den beiden Kontakten lb und 1d angeordnet, jedoch normal ausser Berührung mit den letzteren ; alle drei Relaiskontakte sind jedoch so angeordnet, dass sie durch den zweiten Arm p5 des Winkelhebels p4, p5, welcher dem Läuterelais pl zugehört, miteinander in stromleitende Berührung gebracht werden, wenn dieses Läuterelais erregt wird.
Relaiskontakt 11e ist zwischen den Kontakten lld und 118 angeordnet und normal mit dem letzteren Kontakt 1'in stromleitender Berührung, während bei Erregung des Sprechrelais p dieser mittlere Kontakt l1c durch den zweiten Arm p5 des diesem Relais p zugehörigen Winkelhebels 4 mit dem anderen äusseren Kontakt lld in leitende Berührung
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gebracht wird Die TQre bl der Abscbnittkammer b ist mit einer Anzahl von Stöpsel- löchern o, von denen, jedes der Hülse m1 eines entsprechenden abnehmbaren Abschnittes c
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schnitt o und einem entsprechenden entfernt liegenden Telephonapparat zugehört, wobei jede gruppe aus fünf Klemmen 2a, 6a, 7a, 8a und 9a besteht.
Für jedes an der Schalttafel angeschlossene Telephon nnd auch für das Umschalttelephon ist je eine Kontakttrommel f und ein Stöpsel j vorhanden. Jede Trommel ist als Federtrommel ausgeführt, welche von Anfang an in der der vollständigen Aufwicklung der Feder entsprechenden Stellung und uni eine Welle dretbar ist, deren Lager von an dem Gehäuse a angebrachten Armen gehalten werden.
In voriiegendem Falle ist jede Trommelf lose auf einer Spindel fl drehbar, welche in Lagern f2 gehalten ist und einen vierkantigen Endteil f3 besitzt, so zwar, dass die (in der Zeichnung nicht dargestellte) die Spindel fl umgebende Feder, deren eines Ende mit dieser Spindel und deren anderes Ende mit der Trommel f verbunden ist, aufgewickelt und mittels des genannten vierkantigen Spindelendes festgelegt werden kann, welch letzteres in eine Öffnung des Lagers f2 eingeführt wird. Ferners ist jede Trommel an einer Flanke mit zwei isolierten Kontaktringen 4 & und 5" (Fig. 7) versehen, an welchen je ein, vorteilhaft in Form einer Kugel oder einer Rolle r ausgeführter Kantakt anliegt, welcher von einem federnden Arm rl getragen wird, der sich in einem isolierten Lager r2 dreht.
Letzteres ist auf einer innerhalb der Trommelkammer e fest angebrachten Tragplatte r3 befestigt. Die Führungsrollen g für die verschiedenen Stöpselschnüre h sind auf einer gemeinschaftlichen Welle g1 angeordnet, welche unterhalb der die Stöpsel tragenden Konsole i in einer solchen Lage angeordnet ist, dass der nach aussen dringende Endteil jeder Stöpselschnur h vertikal oder nahezu vertikal aufwärts durch das Loch il der Konsole und durch ein gleiches Loch t in einer auf der Konsole befestigten, aus isolierendem oder anderem Material bestehenden Platte j3 zu dem betreffenden Kontaktstöpseljführt.
Jede Stöpselschnur h enthält zwei biegsame isolierte Leiter h1 (Fig. 3 und 8), deren Innenende gesondert an die zwei isolierten Kontaktringe 4a und 5a der zugehörigen Kontakttrommel f und deren Aussenenden gesondert an zwei isolierte, innerhalb des betreffenden Kontaktstöpsels angeordnete Klemmen/ angeschlossen sind. Jeder Stöpsel i besteht aus einem Metallrohr j1, welches durch eine der Klemmen h3 und einen der biegsamen Leiter/ ;' mit dem rotierenden Kontaktring 5a verbunden ist und einen zylindrischen, im Nach- folgenden mit 5X bezeichneten Kontakt bildet, der durch irgend eines der Stöpsellöcher q in der Türe b1 der Abschnittkammer b gesteckt und zwischen die entsprackenden Klinken- kontakte 7b und 8b eingeführt werden kann.
Der untere Teil des Metallrohres, welcher grösseren Durchmesser als der obere Teil besitzen kann, ist mit einer aus Isoliermaterial bestehenden Hülse j2 versehen. Der Oberteil des Rohres 11 ist mit einem inneren, aus
Isoliermaterial bestehenden Rohr Ja versehen, durch welches eine Metallstange j4 dringt, deren unteres oder inneres Ende durch die andere Klemme h3 und den biegsamen Leiter h1 mit dem Kontaktring 4a und deren oberes oder äusseres Ende mit einem anderen, im
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Klinkonkontakten 7b und 8b her. Jede Schnur h dringt durch eine Dichtungsbüchse j6, welche mit dem Unterende des Stöpsels j verschraubt ist und als Auflager zur Stützung des Stöpsels dient.
Die verschiedenen Klemmen in jedem abnehmbaren Abschnitt sind, wie das Schaltnngs- schema Fig. 8 zeigt, in folgender Weise geschaltet : Klemme 1 ist mit der Anschluss-
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sind auch an die zugehörigen Klemmen 2a, 60., 70., 8a und 9a Klemme 8 an die Klemmenstange 30. in der Klemmenkammer d angeschlossen. Die Klemmen 4 und 5 sind auch mit den isolierten rotierenden Kontaktringen- und 50. der betreffenden Kontakttrommel f und ferner durch die an diesen Ringen anliegenden Wälz- oder Schleifkontakte r (Fig. 7)
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sowie durch die biegsamen Leiter hl in der Schnur h mit den Kontakten 4x und 5x des betretenden Stöpsels verbunden.
Die Klemmen 10 und 11 sind auch gesondert mit den
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Weise geschaltet : Kontakt 1b ist mit Klemme 1, Kontakt 1Q mit einer Klemme der entsprechenden Läutlampe k1 und Kontakt ld mit dem einen Ende pX der Magnetspule des betreffenden Läutrelais pi verbunden, deren anderes Ende an die Klemme 5 angeschlossen ist.
Die Federkontakte 11a, 11d und 11e des Sprechrelais p sind in folgender Weise geschaltet: Kontakt 11c ist mit Klemme 11, Kontakt 11d mit einer Klemme der entsprechenden Sprechlampe k2 und Kontakt 11a mit dem einen Ende px der Magnetspule pa des betreffenden LN. utrelais verbunden, deren anderes Ende, wie erwähnt, mit dem rotierenden Kontaktring ; 5* in Vorbindung ist. Die anderen Klemmen der beiden Lampen kl, k2 sind mit Klemme j verbunden. Die Klemmen- oder Anschlussstangen 1a
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mittels eines geeigneten Schalters vom Stromkreis abgeschaltet werden kann.
Die Klemmenstange 31 ist mit der negativen Klemme u (Fig. P) nes oder mehrerer elektrischer Stromerzeuger verbunden, welche den für den Betrieb der Sprechstromkreise eines Telephonsystems dienenden Strom liefern. Die Klemmenstangen JO* und 11a sind beziehungsweise mit den positiven und negativen Hauptspeiseleitungen 10x und 11x eines elektrischen Stromerzeugers verbunden, der zur Bedienung der Lampen- und Glockenstromkreise dient.
Jede Klemme ist an die positive Klemme M (Fig. 9) des elektrischen Stromerzeugers oder der Stromerzeuger angeschlossen, welche den für den Betrieb der genannten Sprechstromkreise dienenden Strom liefern.
Die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Schalttafel ist für sechs an entfernten Stellen angeordnete Telephonapparate bestimmt. Fig. 9 zeigt die sechs Telephonapparate 7' mit Glocken B und Anzeigeapparaten C sowie auch die Umschalt-Telephonapparate T1 und Glocken B1. Diese Figur zeigt auch bezüglich einer Gruppe von Klemmen 6*, 7a, 8* und ga, wie die Klemmen in jeder Gruppe beziehentlich durch Leitungen si, s2, 33, s4 mit den festen Klemmen 6e, 7c, 8c und 9 des entsprechenden Telephonapparates T in der entfernten Station verbunden sind. Dieser Apparat ist auch mit vier festen Kontakten t,
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(Transmitter) t7 und dem telephonischen Empfänger t8 versehen.
Klemme 60 ist mit einer Klemme des Übertragers t7 und des Empfängers t8 verbunden, deren andere Klemmen beziehungsweise mit den Kontakten t und tl verbunden sind. Kontakt 8e ist mit dem beweglichen Kontakt t4 verbunden, der normal am Kontakt t2 anliegt, jedoch durch Ver-
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mit dem beweglichen Kontakt t5 verbunden, welcher normal am Kontakt t3 anliegt, jedoch durch Vorstellung des genannten Daumens t9 an den Kontakt t1 angedrückt werden kann.
Mit dem Kontakt 9 ist ein Federkontakt t6 verbunden, der normal vom Kontakt t2 ab- geschaltet bezw. abgehoben ist, jedoch durch eine Drucktaste mit diesem Kontakt zeit- weilig in Berührung gebracht werden kann. Die entsprechende Telephonglocke B und
Indikator C sind, wie ersichtlich, zwischen Klemme 9e und Kontakt t3 durch die Leitung t10 und eine Klemme t11 eingeschaltet.
Die Klemmen und Kontakte in dem Umschalt-Telephonapparat In sind jenen in dem entfernten Telephonapparat 7'gleich und auch gleich bezeichnet. Die Klemmen fur', 70, su daselbst sind beziehentlich durch drei Leitungen wl, tf, w3 mit drei gesonderten Klemmen 2XX,
4xx und 6xx in der Klemmenkammer verbunden und Klemme 9 ist durch eine vierte
Leitung w4 mit der Klemmen- oder Anschlussstange 10a verbunden. Die klemmen 4xx und 5xX sind auch, wie Fig. 8 zeigt, beziehungsweise mit den rotierenden Kontakten 4a und 5a der Federtrommel f des Umschalt-Stöpsels verbunden. Klemme 2xx ist, wie nach- stehend beschrieben, angeschlossen.
Fig. 9 zeigt auch, wie die Klemmenstange 3a an die negative Klemme der elektrischen Stromquelle für die Telephone angeschlossen ist und zwar durch die Klemmenschiene u eines kombinierten Klemmen-und Schmelzsicherungs- kastens u2, wobei die positive Polklemme der genannten elektrischen Stromquelle mit der
Klemmenschiene u1 verbunden ist, während die übrigen Kontakte us und u4 beziehungs- weise an die entgegengesetzten Enden der gewöhnlichen Linienspulen v angeschlossen sind.
Die verschiedenen Kontakte 2a in der Klemmenkammer d sind mit der positiven
Klemmenschiene ul der Stromquelle durch die entsprechenden Klemmen u4 verbunden und eine dieser Verbindungen ist für sich dargestellt, während die anderen als in dem Kabel u5 @ zusammengefasst zu denken sind. Die Umscbaltklemme ; xx ist auch durch eine Leitung M6 und eine Linienspule v mit der positiven Telephon-Klemmenschiene ul verbunden. Die Linienspulen v werden in Fällen verwendet, bei welchen der den Klemmenschienen u ul für die Telephone zugeführte Strom von einer Dynamomaschine erzeugt wird.
In diesem
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Fall dienen die Spulen, welche einem geeigneten induktiven Wert entsprechend angeführt sind, dazu den Strom stetig zu machen und das Entstehen jedes von der Kommutierung in der Maschine herrührenden Geräusches in den Telephonapparaten zu vermeiden. Sie dienen auch-dazu, das Mithören oder Gegensprechen zu verhindern, wenn eine Anzahl von Telephonen in Verbindung sind.
Die Anordnung ist 80 getroffen, dass wenn das Anrufen der Umschaltstelle seitens einer entfernten Station durch Betätigung der Drucktaste des Telephonapparates T in
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wird, das der anrufenden Station entsprechende Läutrelais p1 betätigt wird und letzteres das Aufleuchten der entsprechenden roten Lampe kl sowie das Läuten der Umschaltstationsglocke B1 herbeiführt, wenn letztere in dem Stromkreis eingeschaltet ist. Der
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die Teile 10, kl, 1c und 1d geschaltet wird. Durch die Betätigung des Relais pl wird gleichzeitig die Umschalt-Glocke BI in einen anderen Parallelstromkreis zwischen der, wie oben beschrieben, mit der Anschlussstange 11a verbundenen Klemme px und die Anschluss-
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führt sodann den Umschaltstöpsel j in die der anrufenden Station entsprechende Klicke ein und antwortet.
Dies wird in folgender Weise ermöglicht.
Durch das Einführen des Stöpsels in die Kinke, werden die Stöpselkontakte 4X und 5x beziehungsweise an die Klinkenkontakte 8b nnd 7b angelegt, diese Kontakte beziehungsweise von den Kontakten 5b und 4b abgehoben und bewirken dieselben das Abheben des Kontaktes 9b vom Kontakt 10b und Anlegen des ersteren an den Kontakt l1b sowie das Abheben des Kontaktes 6b vom Kontakt 2b und Anlegen des ersteren an den Kontakt 3b. Die in der anrufenden Station T und in der Umschaltstation die Telephone handhabenden Personen betätigen jeder den Schaltdaumen t9 ihrer Apparate, um den Schaltkontakt t4 vom Kontakt 52 abzuheben und an Kontakt t anzulegen sowie den Kontakt t t5 von t3 abzuheben und an tl anzulegen.
Der Übertrager t7 des Apparates Tl in der Umschaltstelle und der Empfänger t8 des entfernten Apparates T werden sodann in Reihe
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wie üblich, parallel zwischen den positiven und negativen Anschlussstangen u1 und 3a liegen.
Der Stromkreis des Übertragers t7 des Apparates T'und des Empfängers dp . \ppa- rutes T wird über folgende Teile geschlossen, nämlich von der positiven Klemme 2xx
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und Leitung M'zur Klemme 4x, vom Stöpselkontakt 4x zum klinkenkontakt 8b und über die Klemmen 8, 8'" durch Leitung s3 zur Klemme 8c, zu den Kontakten t4 und t, Übertrager t7 und zur Klemme 6 des Apparates T, von da durch Leitung s'wie früher zu den Kontakten , 6, 6b, 3b und 3 zur Anschlustnge 3a.
Sobald der Umschalt-Beamte Weisungen hinsichtlich der gewünschten Verbindung erhalten hat, führt derselbe den der anrufenden Statien entsprechende Stöpsel j in die der gewünschten Station entsprechende Klinke ein oder umgekehrt und überl nt es nun der anrufenden Station, aufzuiäuton oder falls dies zweckmässiger ist, der Beamte kann die gewünschte Station aufläuten und nach Erhalt einer Antwort den Stromkreis ver- vollständigen bezw. schliessen. Wenn die beiden Stationen in telephonischer Verbindung sind, wie dies durch das Schaltungsschema Fig. 10 veranschaulicht ist, wird das Sprechrelais p, welches, je nachdem welcher Stöpsel zum Schliessen des Stromkreises verwendet
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Wenn die beiden entfernten Apparate Ti T über ihre beiden Abschnitte X und Y durch einen Stöpsel angeschlossen bezw. verbunden sind, wie in Fig. 10 ersichtlich ist, so kann jede Station die andere aufläuten. Beispielsweise kann der das linksseitige Telephon T in Fig. 10 Benetzende die Glocke B des. rechtsseitigen Apparates l'in Fig. 10 aufläuten, indem er den Kontakt t6 seines Apparates an den Kontakt t2 desselben anlegt, der Strom-
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dem linksseitigen Apparat T und dem Indikator und tr@@eke des rechtsseitigen Apparates T im Schaltungsschema geschlossen wird. In gleicher Weise kann der den rechtsseitigen Apparat l'Handhabende die Glocke B des linksseitigen Apparates T durch einen Stromkreis betätigen, der ans der vorhergehenden Angabe des Stromlaufes leicht abgeleitet werden kann.
Wenn die die beiden Apparate T Handhabenden ihre Schaltdaumen t9 betätigt haben, um die Glockenstromkreiso zu öffnen und die Übertrager- und Empfängerstromkreise zu schliessen, dann kann ein telephonisches Gespräch zwischen den beiden Stationen stattfinden, wobei der Übertrager und Empfänger des einen Apparates, wie früher in Stromkreis mit dem Empfänger bezw. Übertrager des anderen Apparates in Parallelstromkreisen liegen.
Beispielsweise ist der Stromkreis des rechtsseitigen Übertragers und des linksseitigen Empfängers folgender : Von der positiven Telephon-Anschlussstange 141 zu Klemmen und
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(Fig. 10), sodann durch Leitung s1 zu Klemme 6c des rechtsseitigen Apparates T, Übertrager t7 und Kontakte t, t4, Klemme 8c dieses Apparates und durch Leitung s3 zu Klemmen und Kontakten 811, 8, 8b, 511, 5 des Abschnittes Y zu den Trommel-und Stöpsel- kontakten 5a, 5x, von da durch Kontakte und Klemmen 7b, 7 und 7a des Abschnittes X
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wie oben beschrieben, mit den negativen Anschlussstangen 3a und it verbunden ist.
Beim Durchtritt des Stromes durch die Spule des Sprechrelais p des Abschnittes Y wird der Anker p3 diese Relais betätigt, wodurch Kontakt 11Q von 118 abgehoben, an 11d angelegt nod der Stromkreis der entsprechenden Sprechlampe k2 über die Anschlussstangen lOi, 1111 und durch die Verbindungen 10, k2, 11d, 11c und 11 geschlossen wird.
Die Sprechlampe k2 leuchtet nun, während die Apparate für das Sprechen verbunden live- ziehungsweise geschaltet sind. Sobald das telephonische Gespräch beendet und die Apparate T 111 ihren Normalzustand zurückkehren ; indem die Schaltdanmen t9 in ihre Normalstellung zurückkehren gelassen bezw. zurückgebracht werden, um die Übertrager und Empfänger aus dem Stromkreis auszuschalten und die Glockenstromkreise in einem das Schliessen derselben ermöglichenden Zustand zu bringen, so wird der Lampenstromkreis unterbrochen
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Bei dem vorbeschriebenen Apparat können alle elektrischen Verbindungen im Schalttafel-Apparat von der Vorderseite des Apparates aus hergestellt und unterbrochen werden.
Um die Verhindungsdrähte zwischen den Klemmen in der Klemmenkammer d und den Klemmen auf jedem Tragrahmen c1 geordnet hindurchführen und anordnen zu können, ist
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die vertikale Vorderwand o1, durch welche die Tragrahmen dringen, mit vertikalen und horizontalen, zwischen den Abschnitten liegenden Kanälen b3 (Fig. 2) von geeigneter Grösse bezw. Weite versehen.
Unter gewissen Umständen kann es wünschenswert erscheinen, der Umschaltstelle oder auch einer oder mehreren der äusseren Telephonstationen die Möglichkeit zu bieten, verschiedenen anderen Stationen gleichzeitig Aufträge oder Befehle zu übermitteln. Dies kann dadurch erreicht werden, dass dem Apparat für diese Station oder Stationen bestimmte Zusatzstöpsel beigegeben werden, welche mit dem ursprünglich vorhandenen Stöpsel parallel geschaltet sind. Diese Zusatzstöpsel können zugleich mit ihren Federtrommein und Kontakten innerhalb der Trommelkammor e der Schalttafel oder in einem besonderen, unabhängig angesetzten Gehäuse untergebracht werden. Eine gemäss vorliegender Erfindung eingerichtete Schalttafel für Telephon-Umschaltstellen kann in verschiedenen Formen ausgeführt und
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ändern.
So veranschaulicht Fig. H m d < *r gleichen Darstellung wie Fig. 10 einen Apparat, der jedoch in dem Falle zu benützen ist, am die Tf' !' honglocke und die Sprechstromkreise von einer einzigen Stromquelle und nicht wie bei der Anordnung nach den Fig. 1 bis 10 von gesonderten Stromquellen bedient bezw. betrieben werden. Bei dieser ahgeänderten Anordnung (Fig. 11) ist jeder der abnehmbaren Abschnitte oder Einheiten nur mit sechs Klemmen 13-18 versehen, während die entsprechenden Einsteckklinken je vier liontaktfedern 19, 20, 21 und 22 besitzen. Der Stöpsel j ist mit drei isolierten Kon-
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entsprechenden Schnurtrommel beziehentlich mit drei Schleif- oder Walzkontakten 4a, 5a und 23a verbunden sind.
Die drehbaren Anker p3 des Sprechretais p und Läutrelais p1 sind miteinander verbunden und mit einem gemeinschaftlichen Arm pb versehen, der einen isolierten beweglichen Kontakt p6 trägt. Letzterer ist derart angeordnet, dass er Beruhrung mit einem festen Kontakt lld herstellt, wenn das Sprechrelais p betätigt wird und abwechselnd mit einem Federkontakt p7 in stromleitende Berührung gebracht wird, welcher Federkontakt gleichzeitig in Anschluss an einen festen Kontakt Id gebracht wird, wenn das Läuterelais pI betätigt wird.
Auf der Tragplatte () der oberen Klemmenkammer (d) sind zwei Anschluss- oder Klemmenstangen 24 und 25 und eine Anzahl von Klemmengruppen befestigt, von denen je eine Gruppe einem abnehmbaren Abschnitt ('t) und dem nntsprechenden Telephonapparat wie früher zugehört, wobei jede Gruppe aus drei Klemmen jf. 5*, 16a und 17a besteht. Klemme 13 ist mit der einen Klemme der Läutlampe kl und der Sprechlampe kg, mit dem einen Ende der Spule des Läutrelais pl und mit der an den negativen Pol der Stromquelle angeschlossenen Klemmenstange 24 verbunden.
Klemme 14 ist mit dem Federkontakt p7 und mit der Klemmenstange 25 verbunden, welche mit einer Anschlussklemme der in der Umschaltstelle befindlichen elektrischen Uiocke verbunden ist, deren andere Anschlussklemme mit der Klommenstange 24 in Verbindung ist.
Uie Klommen 15, 16 und 17 sind beziehungsweise mit der entsprechenden Gruppe von Klemmen 15a, dz und 17 & verbunden, welch letztere ebenso wie die Klemmenstange 24 an den entsprechenden entfernt liegenden Telephonapparat durch die vier, in Form eines Bündels 26 dargestellten Leitungen angeschlossen sind, wobei Klemme 15a auch mit dem positiven Pol der Stromquelle, wie bei der Anordnung nach Fig. 9, über eine Linienleitungsspule v verbunden ist. Klemme 15 ist überdies mit dem Klinkenkontakt 19, mit dem beweglichen Relaiskontakt p6, mit dem Trommelkontakt 5a und daher auch mit dem
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dem Trommelkontakt 23a und daher auch mit dem Stöpselkontakt 23x verbunden.
Klemme 17 Ist ferner mit dem einen Ende der Spuie des Sprechrelais p verbunden, deren anderes Ende an den Klinkenkontakt 21 angeschlossen ist. Der Klinkenkontakt 22 ist mit dem
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an der Klinkenfeder 22 an. Die Stöpselkontakte 4x, 5x und 23x liegen, wenn der Stöpsel in der Klinke eines zweiten Apparates in Stellung gedrückt wird, beziehungsweise an den Kontakten 20, 19 und 21 an, wobei Kontakt 20 von der Klinkenfeder 22 abgehoben ist.
Bei dieser abgeänderten Anordnung ist die Klemme 9c in jedem Telephonapparat T T1 durch eine Leitung tl2 mit der Klemme 60 verbunden und das eine Polende des Empfängers t8 ist anstatt mit der Klemme 6e mit einer zusätzlichen Klemme 2411 verbunden, welche mittels einer Leitung an die negative Klemmenstange 24 angeschlossen und bei jedem der ver-
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Wenn nun bei dieser abgeänderten Anordnung angenommen wird, dass die Stöpsel in ihrer Normalstellung sind und der Glockentaster (Drucktaste) eines in einer entfernten Station befindlichen Telephonapparates gedrückt wird, um die Umschaltstelle anzurufen, so fliesst ein Strom durch das Lä. utrelais pi des in der Umschaltstelle befindlichen Apparates.
Der hiedurchf bewegte Relaisanker p3 schliesst den Stromkreis der Läutlampe kl und auch jenen der in der Umschaltstelle befindlichen Glocke, wenn die letztere eingeschaltet ist, wodurch ein Anruf angezeigt wird. Der Beamte in der Umschaltstelle führt den Umschalt- stöpsel in die Klinke der anrufenden Station, wodurch die Liniendrähte der Telephone T TI in der Umschaltstelle und in der rufenden Station durch die Kontakte 4x und 23x des Stöpsels und die Klinkenkontakte 20 und 21 verbunden werden.
Die dritte, zwischen dem Stöpsolkontakt 5x und dem KEnkenkont. akt 19 gebildete Verbindung bewirkt die Parallelschaltung der Stromzuführungsleitungen der beiden Stromkreise, d. h. sie schaltet die positiven Zuführungslinier der beiden verbundenen Telephonapparate und zwar jede über die eigene Linienspule parallel zueinander. Durch die Verstellung des Klinkenkontaktes. 20 mittels des Stöpselkontaktes 4X wird der Stromkreis über das Läutrolais pl unterbrochen.
Sobald nun der Beamte den Glockenta : seines eJen Telephonapparates niederdrückt, wird die Glocke der anrufenden Station läuten. Wenn nun die Telephonschalter (Schalt- haken) der beiden verbundenen Telephonapparate betätigt werden und zwar der eine Schalter durch den Beamten in der Umschaltstelle, der andere durch den Anrufenden in der entfernten Station, so kann der Beamte in der Umschaltstation diesen Anrufenden befragen, an welche Station er angeschlossen werden will.
Der Beamte in der Umschaltstation zieht dann seinen Stöpsel heraus und führt den der gewünschten Station entsprechenden Stöpsel in diejenige Klinke ein, die der um den Anschluss anrufenden Station entspricht, wie Fig. 11 zeigt. Der Anschluss erfolgt in analoger Welse wie oben beschrieben und das der anrufenden Station entsprechende Läutrelais pI wird aus dem Stromkreis ausgeschaltet. Die Relaisspulen sind, wie oben beschrieben und gezeigt, derart angeordnet, dass das der gerufenen Station entsprechende Sprechrelais mit
Erfolg gegen das Läutrelais dieser Station wirken kann, welch letzteres das Bestreben bat, unabhängig zu wirken, da dasselbe, zum Unterschied von dem Läutrelais der ge- nannten gerufenen Station, nicht ausgeschaltet ist.
Obgleich also das Sprechrelais und das Lautreluis der gerufenen Station gleichzeitig in den Stromkreis eingeschaltet sind, ist nur das Sprechrelais wirksam. Wenn die Drucktaste der Glocke in einer Station niedergedrückt ud, so wird die Telephonglocke in der anderen Station betätigt. Sobald die Schalter (Schalthaaken) der Telephonapparate der beiden verbundenen Stationen betätigt werden, kann das Gespräch zwischen denselben stattfinden und zwar solange, als sie verbunden sind, wobei die Sprechrelais betätigt werden und die Sprechlampen fortleuchten, um ein stattfindendes Gespräch anzuzeigen.
Sobald das Gespräch beendet ist und die Schalter (Schalthaken) bewegt werden bezw. die letzteren in die Normalstellung zurückkehren, so nehmen auch die Sprechreiais p ihre Normalstellung ein und die Stromkreise der Sprech- lampen k2 sind unterbrochen, worauf der Stationsbeamte den Stöpsel der anrufenden
Station aus der Klinke der angerufenen Station herauszieht. Die verschiedenen Strompreise zur Ermöglichung der oben beschriebenen durchzuführenden Operationen sind aus der
Zeichnung ohneweiteres zu erkennen, so dass von einer Beschreibung derselben abgesehen wf'rdan kann.
In manchen Fällen kann es wünschenswert erscheinen, die Sprecblampe k2 aufleuchten zu lassen, wenn das Gespräch zwischen den beiden verbundenen Stationen beendet ist und die Telephone wieder aufgehängt oder zurückgelegt werden, um auf diese Weise dem Bpamtnn an der Umschaltstelle das Signal zu geben, dass der Stöpsel wieder aus der Klinke herausgezogen werden kann. Dies kann durch eine geringe Abänderung in der Schaltungsanordnung der Federkontakte des Sprechrelais und durch Hinzufügen von Klinkenfedern oder auch durch wiederholte Anordnung der Klinkenfedern erzielt werden. So z.
B. kann der Stromkreis der Sprechlampe so angeordnet sein, dass er nur dann geschlossen wird, wenn der Anker des entsprechenden Relais in seiner Normalstellung und der Stromkreis durch Verbinden zweier Federkontakte mittels des in die Klinke eingesteckten Stöpsels geschlossen ist, so dass, wenn der über das Relais gehende Stromkreis nach Beendigung des Gespraches durch den zurückkehrenden Schalter unterbrochen wird, der Lampenstromkreis geschlossen wird und solange geschlossen bleibt, als der Stöpsel in der Klinke steckt, während beim Herausziehen desselben die früher kontaktgebenden Klinkenfedern gesondert werden und der Lampenstromkreis unterbrochen wird.
Die Flg. 12 und 13 zeigen eine gemäss vorliegender Erfindung angeordnete Einrichtung, weiche dazu dient, elektrischen Strom den Telephonapparaten der mit Bezcg auf die Fig. 1-10 beschriebenen Art zuzuführen. Bei dieser Einrichtung sind zwei selbsttätige Schalter ersichtlich, von denen der eine im Verein mit den Anschluss-oder Klemmen-
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Stangen u, ul (Fig. 9) zum Zuführen des Stromes zu den Übertragern und Empfängern der verschiedenen Sätze von Telephonapparaten dient, während der andere Schalter im
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den mit diesem Apparat verwendeten Glocken und Lampen dient.
Jeder der selbsttätigen Schalter ist als Elektromagneteinrichtung ausgeführt und der dem erstgenannten Zweck dienende Schalter besteht aus einem Elektromagnet 31, dessen Spule an ein Paar von Hauptspeiseleitungen 32 und 33 angeschlossen werden kann, welche mit den Polklemmen eines elektrischen Stromerzeugers verbunden sind. Derselbe kann, wie dargestellt, der Stromerzeugungsteil eines Motor-Generators 34 sein. Der Elektromagnet wirkt mit einem Anker 35 zusammen, welcher einen beweglichen Kontakt 36 trägt, der zwischen zwei Paaren von isolierten festen Schalj ; kontakten 37, 38 und 39, 40 sich bewegen kann.
Der feste Kontakt 37 des einen Paares ist etwa mit der Haupt-Speiseleitung 32 und der feste Kontakt 38 dieses Paares mit eine. r der beidon Anschlnssstangen 41 und 42 des Telephonapparates, beispielsweise mit der positiven Anschlussstange 41 verbunden, während die zwe : t" Speise-Hauptleitung 33 mit der anderen oder negativen Anschlussstange 42 dauernd verbunden ist. Der feste Kontakt 39 des zweiten Paaros lr mit einem Pole, etwa mit dem positiven Pol 43 einer elektrischen Batterie 44, und der andere Kontakt 40 dieses Paares mit der positiven Anschlussstange 41 verbunden, während der negative Pol der Batterie 44 mit der anderen oder negativen Anschlussstange 42 dauernd verbunden ist.
Die Anordnung ist so gewählt, dass, wenn die Spannung zwischen den Hauptleitungen 32 und 33 das für die. richtige Wirksamkeit des Telephonapparates erforderliche Mass erreicht, der Elektromagnet 31 den Anker 35 bewegt bezw. umstellt und zwar entgegen der Wirkung des wenn erwünscht durch eine Feder 46 unterstützten Eigengewichtes, wodurch der bewegliche Kontakt 36 an die beiden festen Kontakte 37 und 38 angelegt wird, so dass die positive Anschlussstange 41 an die positive Haupt-Speiseleitung 32 angeschlossen wird.
Wegen der leichteren Übersichtlichkeit wurde nur einer der Klemmenblöcke 48 in der angegebenen Weise geschaltet, die anderen können jedoch, wenn erwünscht, an andere Schalttafel angelegt oder unmittelbar an Telephonapparate angeschlossen werden. 53 ist ein zwischen den Hauptleitern 32 und 33 sowie zwischen der Klemme 37 und der negativen Anschlussklemme 42 geschaltetes Voltmeter. 54 ist ein Ammeter, welches unmittelbar in den Hauptstromkreis zwischen der Klemme 37 und einer Klemme 65 angeordnet ist, mit welcher die Strom-Hauptspeiseleitung 32 verbunden ist. Die zweite Dynamomaschine oder der zweite Erzeugerteil des Motorgenerators 34 zur Zuführung von Strom, um die
Glocken des Telephonapparates zu betätigen, ist mit einem unabhängigen Paar von An- schlussstangen verbunden.
Diese Stangen und der Schalter sowie die Schaltungsverbindungfn hiefür sind die gleichen wie vorher beschrieben und, wie ersichtlich, gleich bezeichnet, wobei die Bezeichnungen noch den Index "a" haben.
Die verschiedenen Anschlussstangen 41, 42, 41a und 4211 sind auf einer geeigneten Tafel oder Stütze 56 montiert, welche auch die Sätze von Klemmen 48, 4811 zum Anschluss an den Telephonapparat trägt, wobei die Verbindungen zwischen jeder positiven Anschlussstange 41, 41a und dem Telepbonapparat vorteilhaft wie dargestellt durch Schmel-sicherungen 47, 4711 hergestellt sind, welche innerhalb des die Anschlussstangen, Schmelzsicherungen und Verbindungsleitungen enthaltenden Klemmengehäuses 57 derart angeordnet sind, dass sie rasch besichtigt werden können und demgemäss als Anzeigeorgan dienen welche Aufschluss über den Zustand der betreffenden telephonischen Stromkreise geben.
Das Gehäuse 57, welches auch die elektromagnetischen Schaltvorrichtungen 31,. 3111 und gegebenenfalls auch die Voltmeter 53, 5311 sowie die Ammeter 54, 54"für den Dynamostromkreis enthalten kann, kann vorteilhaft in irgend einer geeigneten Weise wasserdicht gemacht sein oder ist zu dem Zwecke wasserdicht gemacht, die eingeschlossenen Teile gegen Zutritt von Wasser zu schützen. Zu diesem Zwecke ist der Kasten oder das Ge- häuso 57 mit einem Drehdeckel 57a versehen, der rasch wasserdicht geschlossen und in der Schliessstellung, beispielsweise wie dargestellt, durch Gelenkbolzen 58 gehalten wird.
Die elektrische Batterie 44 oder jede Batterie, wenn deren mehrere vorhanden sind, wie in der beispielsweisen Ausführungsform, kann auch in einem wasserdichten Gehäuse 59 eingeschlossen sein, so dass in dem Fall, als die Abteilung oder der Raum, in welchem das Gehäuse und die Batterie untergebracht sind, überflutet oder unter Wasser gesetzt wird, da sowohl die Schalttafel mit den Verbindungsleitungen als auch die Batterie gegen
Berührung mit Wasser geschützt sind.
Der bewegliche Teil 35 oder 3511 jedes der selbsttätigen Schalter kann einen Indi- kator 60 oder 6C tragen, der z. B. mit den Bezeichnungen "Dynamo" und "Batterie" versehen ist, wobei die eine oder andere durch eine Öffnung 51 (Fig. 13) im Gehäuse 57 sichtbar gemacht ist, je nachdem der Telephonapparat von der Dynamomaschine 34 oder von der Batterie 44 aus in Wirksamkeit gesetzt wird. Die telephonischen Zuleitungs-
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Klemmenstangen 50, 51 und z 5111 mit den auf denselben befindlichen Klemmen können auch in einem wasserdichten Gehäuse 52 (Fig. 13) angeordnet werden.
Ebenso können die Batterie-Klemmen 43-45 und 43'-45 in einem wasserdichten Gehäuse 53 eingeschlossen sein. 61 ist. ein Motor-Anlasser gebräuchlicher Art für den Motor-Generator 34.
Die Einzelheiten der beschriebenen Einrichtungen können verschieden abgeändert werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern.
P ATENT. ANSPRtlCHE : . L Schatttafel für TeIephon-Umschaltstellen, gekennzeichnet durch eine Anzahl von gesondert abnehmbaren Abschnitten oder Einheiten, von denen jede für sich vollständig ist und aus einem Satz von Klinkenkontakten sfie einem Satz von Klemmen besteht, die rasch mit einem gesonderten Satz von elektrischen Klemmen für den Anschluss an äussere Sätze von Telephonapparaten und mit einem oder mehreren Generatoren und Glocken, sowie auch mit den Kontakten der Stöpsel zur Erzielung der Verständigung zwischen der dem genannten Abschnitt oder der Einheit entstehenden entfernten Station und einer anderen Station verbunden werden können, wobei die Anordnung der genannten Abschnitte oder Einheiten so getroffen ist,
dass jede derselben erforderlichenfalls rasch abgenommen und wieder angebracht werden kann, ohne die anderen zu beeinträchtigen.