AT371782B - Schiff, boot od.dgl. - Google Patents

Schiff, boot od.dgl.

Info

Publication number
AT371782B
AT371782B AT217479A AT217479A AT371782B AT 371782 B AT371782 B AT 371782B AT 217479 A AT217479 A AT 217479A AT 217479 A AT217479 A AT 217479A AT 371782 B AT371782 B AT 371782B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ship
keel
hull
width
stern
Prior art date
Application number
AT217479A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA217479A (de
Original Assignee
Nolz Michael
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nolz Michael filed Critical Nolz Michael
Priority to AT217479A priority Critical patent/AT371782B/de
Publication of ATA217479A publication Critical patent/ATA217479A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT371782B publication Critical patent/AT371782B/de

Links

Landscapes

  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Schiff, Boot   od. dgl.   mit einem sich längs der Mittellinie des Schiffs- körpers erstreckenden Kiel mit vom Bug zum Heck hin zunehmender Höhe und mit vom mittleren
Bereich des Schiffskörpers zum Heck und zum Bug hin abnehmender Breite, wobei der Kiel hohl ausgebildet sowie nach oben offen ist und im mittleren Bereich des Schiffskörpers eine Breite von einem Drittel bis einem Zehntel der Breite des Schiffes aufweist. 



   Aus der FR-PS Nr. 2. 252. 002 ist ein Schiff bekannt, dessen Kiel in seinem mittleren Abschnitt hohl ausgebildet ist, um die erforderliche lichte Höhe zu erhalten, und das mit einem fixen Schwert versehen ist. Dies ist von Nachteil, weil das Schiff in seichten Gewässern nicht manövrierbar ist, weswegen es nur für grössere Wassertiefen geeignet ist. Darüber hinaus erschwert das fixe Schwert den Landtransport. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schiff, Boot od. dgl. zu schaffen, das unabhän- gig von seinen Dimensionen die Nachteile bekannter Schiffskonstruktionen vermeidet. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Innenraum des Kieles in seiner Längsrichtung drei unter- schiedliche Abschnitte aufweist, wobei der mittlere Abschnitt in an sich bekannter Weise von Ein- bauten freigehalten ist, im Bugabschnitt, wie an sich bekannt, ein herausnehmbarer Ballast vorge- sehen ist und vorzugsweise im Heckabschnitt in an sich bekannter Weise ein einziehbares Schwert angeordnet ist. 



   Dieses erfindungsgemässe Schiff, Boot   od. dgl.   hat den Vorteil, dass es bei geringer Konstruktionshöhe einerseits in seinem mittleren Abschnitt die erforderliche lichte Höhe als Stehhöhe aufweist und anderseits trotzdem eine optimale Manövrierfähigkeit bei jeder Gewässertiefe, bei jedem Wellengang und bei jeder Strömung aufweist. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Schiffes liegt bei dessen Transport zu Lande, da das einziehbare Schwert die Höhe des Schiffes reduziert und durch das Herausnehmen des Ballastes der Schwerpunkt des Schiffes tiefer gelegt werden kann. 



  Hiedurch wird der Landtransport des Schiffes erleichtert. 



   Weiters kann im Heckabschnitt des Kieles zusätzlich zum einziehbaren Schwert ein weiterer herausnehmbarer Ballast angeordnet sein. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 ein erfindungsgemässes Schiff in Seitenansicht, Fig. 2 dieses Schiff in Unteransicht und die Fig. 3,4 und 5 Schnitte durch den Schiffskörper gemäss den Linien   III-III,   IV-IV und V-V nach Fig. 1. 



   Wie aus Fig. l ersichtlich ist, besteht ein erfindungsgemässes Schiff aus einem herkömmlichen   Bootskörper --1--,   an dessen Oberseite ein Aufbau --2-- vorgesehen ist und an dessen Heck ein Steuerruder --3-- angeordnet ist. Vom Bug des Schiffskörpers-l-bis nahezu zu seinem Heck erstreckt sich ein Kiel --5--, der hohl und nach oben offen ausgebildet ist. 



   Aus Fig. 2 ist der Breitenverlauf dieses Kieles -5-- ersichtlich. In den   Fig. 3,   4 und 5 ist je ein Querschnitt des Kieles gemäss Fig. l dargestellt. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, weist der   Kiel --5- etwa   im mittleren Abschnitt des Schiffes eine Breite auf, die etwa einem Fünftel der Breite des Schiffskörpers gleich ist. Von diesem mittleren Abschnitt des Schiffskörpers nimmt die Breite des Kieles --5-- zum Bug hin bzw. zum Heck hin ab. 



  Weiters ist der Kiel im mittleren Abschnitt und im Heckabschnitt mit angenähert senkrechten Seitenflanken ausgebildet. Gegen den Bug des Schiffes hin nimmt die Steilheit der Seitenflanken ab. 



  Fig. 3 zeigt die Ausbildung des Kieles --5-- im Heckbereich und aus Fig. 5 ist die Kielausbildung im Bugbereich ersichtlich. Wie weiters aus den Fig. 2,3 und 5 zu ersehen ist, ist im vorderen und hinteren Bereich des Hohlraumes des Kieles ein Ballast --8-- angeordnet, der entfernbar ist. 



  Dies ist für den Transport des Schiffes von Bedeutung, um damit dessen Gewicht herabzusetzen. 



   Im hinteren Bereich des Kieles ist es zusätzlich möglich, ein um eine horizontale, quer zur 
 EMI1.1 
 sich dort zusammen mit dem Hohlraum des Schiffskörpers und mit dem Aufbau --2-- eine sogenannte Stehhöhe ergibt, die das Begehen des Schiffes erlaubt. In Massen ausgedrückt kann bei einem Schiff mit einer Länge von 7, 25 m und einer Breite von 2, 50 m sowie einer Wasserverdrängung von 1, 4 t die grösste Breite des Kieles 80 cm und dessen Tiefe etwa 30 bis 40 cm betragen, wodurch die Stehhöhe im mittleren Bereich des Schiffes um etwa 30 bis 40 cm erhöht wird, ohne dass dadurch der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 optische Eindruck des auf dem Wasser befindlichen Schiffes beeinträchtigt wird. Da der Tiefgang eines solchen Kieles an sich gering ist, kann ein derartiges Schiff auch in sehr seichte Gewässer einfahren. 



   Vorzugsweise ist der Bootskörper mit dem Kiel   einstückig aus mit Glasfasern   verstärktem Kunststoff gefertigt. Auf Grund der zumindest im mittleren Bereich des Schiffskörpers nahezu vertikalen Flanken des   Kieles --5-- erfüllt   dieser trotz seiner Breite die Funktion eines herkömmlichen Kieles. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schiff, Boot   od. dgl.   mit einem sich längs der Mittellinie des Schiffskörpers erstreckenden Kiel mit vom Bug zum Heck hin zunehmender Höhe und mit vom mittleren Bereich des Schiffskörpers zum Heck und zum Bug hin abnehmender Breite, wobei der Kiel hohl ausgebildet sowie nach oben offen ist und im mittleren Bereich des Schiffskörpers eine Breite von einem Drittel bis einem Zehntel der Breite des Schiffes aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Kieles (5) in seiner Längsrichtung drei unterschiedliche Abschnitte aufweist, wobei der mittlere Abschnitt in an sich bekannter Weise von Einbauten freigehalten ist, im Bugabschnitt, wie an sich bekannt, ein herausnehmbarer Ballast (8) vorgesehen ist und vorzugsweise im Heckabschnitt in an sich bekannter Weise ein einziehbares Schwert (9) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Schiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Heckabschnitt des Kieles (5) zusätzlich zum einziehbaren Schwert (9) ein weiterer herausnehmbarer Ballast angeordnet ist.
AT217479A 1979-03-23 1979-03-23 Schiff, boot od.dgl. AT371782B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT217479A AT371782B (de) 1979-03-23 1979-03-23 Schiff, boot od.dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT217479A AT371782B (de) 1979-03-23 1979-03-23 Schiff, boot od.dgl.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA217479A ATA217479A (de) 1982-12-15
AT371782B true AT371782B (de) 1983-07-25

Family

ID=3529305

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT217479A AT371782B (de) 1979-03-23 1979-03-23 Schiff, boot od.dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT371782B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA217479A (de) 1982-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3403828C2 (de)
DE2921868C2 (de)
WO1981000698A1 (fr) Luge ou analogue en particulier pour la neige et la glace
AT371782B (de) Schiff, boot od.dgl.
DE616750C (de) Boot mit Wassertragflaechen
DE8200647U1 (de) Schiff od. dgl.
DE1105301B (de) Amphibienfahrzeug
AT372005B (de) Ski
AT278566B (de) Wassersportgerät
AT218399B (de) Zerlegbarer Schwimmkörper, insbesondere Boot
DE650340C (de) Faltboot
EP0900725A2 (de) Wasserfahrzeug mit einer Stabilisierungseinrichtung
DE684622C (de) Anordnung von Flugzeug-Schwimmern mit geneigten Hochachsen
DE3127579A1 (de) Schwimmende folie zum abdecken von schwimmbecken
AT138416B (de) Stabschwimmer zur Angelfischerei.
DE736178C (de) Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper
DE710604C (de) Wasserbefahrbares Motorrad
DE1272762B (de) Schlauchboot
DE558920C (de) Vorrichtung zum Starten und Landen von Flugzeugen auf Land und Wasser
DE571695C (de) Zusammenklappbares Boot
DE1781076C (de) Fahrbare Pontoneinheit
DE306902C (de)
DE2126562A1 (de) Schwimmbecken
DE4029130A1 (de) Rumpf fuer ein eisgaengiges schiff
AT48427B (de) Luftschiff.

Legal Events

Date Code Title Description
UEP Publication of translation of european patent specification