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Sarg88nkvorrlchtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Senken von Särgen mit Hilfe von Ketten oder Seilen, die über Rollen gleiten und deren Bewegung durch Bremsscheiben geregelt worden kann, und sie kennzeichnet sich dadurch, dass zum Andrücken der festen b gen die bewegliche Bremsscheibe ein zu beiden Scheiben achsial liegendes Schraubengewinde dient. Die Scheiben worden infolge dieser Anordnung in der eingestellten Lage von selbst gehalten.
Die Sargsenkvorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. 1-3 dargestellt, wovon Fig. 1 den Sarg auf die Seile aufgesetzt in Ansicht und Fig. 2 in Draufsicht zeigt. Fig. 3 gibt einen Schnitt in etwas grösserem Maassstabe.
Die zum Senken des Sarges dienenden Mittel wie Ketten. Seile 14 oder dergl sind in bekannter Weise über Seil-oder Kettenscheiben 7, 9 geführt, die bei der gezeichneten Ausführungsform auf die, auf der Stirnseite des Grabes angeordnete Welle 1. aufgesetzt Rind und miteinander verkuppelt werden können. Die Scheiben 7 und 9 sind mit Reibflächen 8 vorsehen und die Kupplung wird dadurch bewirkt, dass die Scheibe 7 vermittels eines Handrades oder Griffes 4 und einer Gewindebüchse. 5, die sich gegen die Nabe fi der Scheibe 7 legt, gegen die Scheibe 9 gepresst wird. Durch Lösung der Kupplung können dill Scheiben unabhängig voneinander gedreht und so die Seile der Lange des Sarges entsprechend eingestellt werden.
Die von der Sc. hoibo N nach dem Sarg geführten Seile 14 oder dergl. sind über an den Längsseiten der Gruft befindlichen Stangen 31 gehaltenen
Rollen 4.) geführt. Die Haltor 32 für die Rollen sind an den Stangen 31 drehbar und werden durch Klemmen 33, die durch Schrauben 34 angespannt worden, gegen Verschieben gehalten. Die Seilenden 39 sind mit Gelenken 40 versehen. an die sich die Gelenk- ketten 41 anschliessen, die an ihren Enden einen Haken bezw. eine Öse 42, 45 tragen. Der
IIaken 42, der, bevor der Sarg auf die Seile bezw. Ketten aufgesetzt wird, in die Öse 43 eingehakt wird, besitzt Umbiegungen 44, mit welchen er beim Senken des Sarges auf den
Hoden auftrifft.
Da sich sein anderes mit den Ketten verbundenes Ende weiter senkt, so stellt er sich schräg ein, dadurch wird die mit einer Umbiegung über den Haken greifende frei, so dass sie aus dem Haken herausfällt und die Seile oder Ketten hoch gewunden werden können.
Zum Regeln der Bewegung des Sarges beim Senken desselben in die Gruft, dient nun folgende Einrichtung.
Auf die Achse 1 ist eine mit Gewinde 16 versehene Büchse 17 aufgesetzt. Auf dem Gewinde 16 ruht die ebenfalls mit Gewinde versehene Mutter 18, die mit der Scheibe verbunden ist. Die Scheibe ist mit einem Rande 21 versehen, unter welchen die Lederscheibe 20 eingeschoben wird, In den gebildeten Hohlraum der Scheibe 1 ! J schiebt sich auch die auf der Achse 1 fest aufgesetzte Bremsscheibe 22, wobei der Rand 21 das Eindringen von Schmutz und dergl. an die Lederscheibe 20 verhindert.
Wird die Büchse 17 vermittels des Handhebels oder dergl. gedreht, so wird dadurch die Mutter 18 mit der Scheibe 19 und dem Reibleder 20 entsprechend verschoben und gegen die auf der Achse 1
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wird und der Sarg auf die Ketten oder Seile gesetzt werden kann und diese nicht nachgeben. Die @ Bremseinrichtung kann sich sowohl am Ende der Achse als auch nach der Mitte derselben zu befinden. Es muss dann die Nabe der Scheibe 22 mit der Achse 1 verbohrt oder vorkeilt sein.
Wird der Handhebel J5 in die andere Richtung bewegt, so wird die Bremse etwas gelöst und der Sarg gleitet, wenn er aufgesetzt ist, mehr oder weniger rasch in die Gruft.
Die Bromsoinrichtungen werden zweckmässig von 8,'lmtzhauben umgeben, damit dieselben nicht verschmutzen können. Die Schutzhauben 27 sind mit den auf besonderen Platten 28 rubenden Gestollteilen 29 verbunden und laufen in Arme 30 aus, die zur Aufnahme der, an ihrem von der Bremsvorrichtung abseits gelegenen Ende durch Stangen 35 verbundenen Staugen 31 dienen. Die Achse 1 ist nicht fest in den Schutzhauben gelagert, sondern diese ruht in den Zapfen 48, die in Öffnungen der Gewindebüchse 17 ruhen. Die Verschiebung dieser Büchse ist so gering, dass diese die Lagerung nicht beeinflusst. Durch diese gelenkige Lagerung der Achse 1 wird verhindert, dass, wenn der Boden, auf welchen din Vorrichtung aufgesetzt wird, nicht gerade ist, durch das Schiefliegen der Gehäuse in FestklemmenderAchse1eintritt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sargsonkvorrichtung mit Ketten oder Seilen, die über Rollen gleiten und deren Bewegung durch Bremsscheiben geregelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zum
Andrücken der festen (T) gegen die bewegliche Bremsscheibe (19, 20) ein zu beiden nchsial liegendes, auf der Führungshüchse (17) der beweglichen Bremsscheibe angeordnetes
Schranbengowindo (16) dient.