AT36005B - Sargsenkvorrichtung. - Google Patents

Sargsenkvorrichtung.

Info

Publication number
AT36005B
AT36005B AT36005DA AT36005B AT 36005 B AT36005 B AT 36005B AT 36005D A AT36005D A AT 36005DA AT 36005 B AT36005 B AT 36005B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coffin
ropes
lowering device
chains
disk
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Garpheide
Wilhelm Westerheide
Original Assignee
Fritz Garpheide
Wilhelm Westerheide
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Garpheide, Wilhelm Westerheide filed Critical Fritz Garpheide
Application granted granted Critical
Publication of AT36005B publication Critical patent/AT36005B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sarg88nkvorrlchtung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Senken von Särgen mit Hilfe von Ketten oder Seilen, die über Rollen gleiten und deren Bewegung durch Bremsscheiben geregelt worden kann, und sie kennzeichnet sich dadurch, dass zum Andrücken der festen b gen die bewegliche Bremsscheibe ein zu beiden Scheiben achsial liegendes Schraubengewinde dient. Die Scheiben worden infolge dieser Anordnung in der eingestellten Lage von selbst gehalten. 



   Die Sargsenkvorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. 1-3 dargestellt, wovon Fig. 1 den Sarg auf die Seile aufgesetzt in Ansicht und Fig. 2 in Draufsicht zeigt. Fig. 3 gibt einen Schnitt in etwas grösserem Maassstabe. 



   Die zum Senken des Sarges dienenden Mittel wie Ketten. Seile 14 oder   dergl sind   in bekannter Weise über Seil-oder Kettenscheiben 7, 9 geführt, die bei der gezeichneten   Ausführungsform   auf die, auf der Stirnseite des Grabes angeordnete Welle 1. aufgesetzt   Rind und miteinander   verkuppelt werden können. Die Scheiben 7 und 9 sind mit Reibflächen 8 vorsehen und die Kupplung wird   dadurch bewirkt, dass die Scheibe 7 vermittels   eines Handrades oder Griffes 4 und einer Gewindebüchse. 5, die sich gegen die Nabe fi der Scheibe 7 legt, gegen die Scheibe 9 gepresst wird. Durch Lösung der Kupplung können   dill     Scheiben unabhängig voneinander gedreht   und so die   Seile der Lange   des Sarges entsprechend eingestellt werden.

   Die von der   Sc. hoibo N   nach dem Sarg geführten Seile 14   oder dergl.   sind über an den Längsseiten der Gruft befindlichen Stangen 31 gehaltenen
Rollen   4.) geführt.   Die Haltor 32 für die Rollen sind an den Stangen 31 drehbar und   werden durch Klemmen 33,   die durch Schrauben 34 angespannt worden, gegen Verschieben gehalten. Die Seilenden 39 sind mit Gelenken 40 versehen. an die sich die Gelenk- ketten 41 anschliessen, die an ihren Enden einen Haken bezw. eine   Öse 42, 45   tragen. Der
IIaken 42, der, bevor der Sarg auf die Seile bezw. Ketten aufgesetzt wird, in die Öse 43   eingehakt   wird, besitzt Umbiegungen 44, mit welchen er beim Senken des Sarges auf den
Hoden auftrifft.

   Da sich sein anderes mit den Ketten verbundenes Ende weiter senkt, so   stellt er sich schräg   ein, dadurch wird die mit einer Umbiegung über den Haken greifende   frei,   so dass sie aus dem Haken herausfällt und die Seile oder Ketten hoch gewunden   werden können.   



   Zum Regeln der Bewegung des Sarges beim Senken desselben in die Gruft, dient nun folgende Einrichtung. 



   Auf die Achse 1 ist eine mit Gewinde 16 versehene Büchse 17 aufgesetzt. Auf dem Gewinde 16 ruht die ebenfalls mit Gewinde versehene Mutter   18,   die mit der Scheibe      verbunden ist. Die Scheibe ist mit einem Rande 21 versehen, unter welchen die Lederscheibe 20 eingeschoben wird, In den gebildeten Hohlraum der Scheibe   1 ! J schiebt sich   auch die auf der Achse 1 fest aufgesetzte Bremsscheibe   22,   wobei der Rand 21 das Eindringen von Schmutz und dergl. an die Lederscheibe 20 verhindert.

   Wird die Büchse 17 vermittels   des Handhebels   oder dergl. gedreht, so wird dadurch die Mutter 18 mit der Scheibe 19 und dem Reibleder 20 entsprechend verschoben und gegen die auf der Achse 1 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wird und der Sarg auf die Ketten oder Seile gesetzt werden kann und diese nicht nachgeben.   Die @ Bremseinrichtung   kann sich sowohl am Ende der Achse als auch nach der Mitte derselben zu befinden. Es muss dann die Nabe der Scheibe 22 mit der Achse 1 verbohrt oder vorkeilt sein. 



   Wird der Handhebel J5 in die andere Richtung bewegt, so wird die Bremse etwas gelöst und der Sarg gleitet, wenn er aufgesetzt ist, mehr oder weniger rasch in die Gruft. 



  Die Bromsoinrichtungen werden zweckmässig von    8,'lmtzhauben   umgeben, damit dieselben nicht verschmutzen können. Die Schutzhauben 27 sind mit den auf besonderen Platten 28 rubenden Gestollteilen 29 verbunden und laufen in Arme   30   aus, die zur Aufnahme der, an ihrem von der Bremsvorrichtung abseits gelegenen Ende durch Stangen 35 verbundenen Staugen 31 dienen. Die Achse 1 ist nicht fest in den Schutzhauben gelagert, sondern diese ruht in den Zapfen 48, die in Öffnungen der Gewindebüchse 17 ruhen. Die Verschiebung dieser Büchse ist so gering, dass diese die Lagerung nicht beeinflusst. Durch diese gelenkige Lagerung der Achse 1 wird verhindert, dass, wenn der Boden, auf welchen din Vorrichtung aufgesetzt wird, nicht gerade ist, durch das Schiefliegen der Gehäuse in FestklemmenderAchse1eintritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Sargsonkvorrichtung mit Ketten oder Seilen, die über Rollen gleiten und deren Bewegung durch Bremsscheiben geregelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zum
Andrücken der festen   (T)   gegen die bewegliche Bremsscheibe (19, 20) ein zu beiden   nchsial liegendes,   auf der Führungshüchse (17) der beweglichen Bremsscheibe angeordnetes
Schranbengowindo   (16)   dient.

Claims (1)

  1. 2. Sargsenkvorrichtung nach Anspruch l, bei der die Seilscheiben auf einer an einer Breitseite der Vorrichtung angeordneten Welle (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Soilscheiben abgehenden Seile über Leitrollen (49) geführt sind, die in EMI2.1
AT36005D 1907-05-04 1907-05-04 Sargsenkvorrichtung. AT36005B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT36005T 1907-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT36005B true AT36005B (de) 1909-01-25

Family

ID=3552752

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT36005D AT36005B (de) 1907-05-04 1907-05-04 Sargsenkvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT36005B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69223424T2 (de) Ein- und ausrückbare bremse am tragarm einer absaugeinrichtung
AT36005B (de) Sargsenkvorrichtung.
DE834572C (de) Bremsorgan fuer Gleisbremsprellboecke
DE499379C (de) Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge
DE2502693C2 (de) Vorrichtung zur Betätigung von Kupplungen oder Bremsen
DE490288C (de) Abnehmbare Handkurbel fuer Steuerwalzen
AT113392B (de) Kniehebelwinde.
DE612804C (de) Kettenbaumantrieb fuer Baeummaschinen
DE466094C (de) Scheibenbremse
DE657033C (de) Steuergestaenge fuer die Schlingbandkupplungen einer Motorseilwinde
DE344864C (de) Kupplung fuer Buehnenregulatoren
DE536975C (de) Kettenbaumbremse fuer Webstuehle
AT111760B (de) Spannvorrichtung für biegsame Transmissionsorgane (Ketten, Seile oder Riemen).
AT89111B (de) Maschine zum Biegen von Metallstangen und dergl.
DE496387C (de) Kupplung fuer Spindelmutter und Spindel von Absperrventilen mit drehbarem Durchleitungskoerper und senkrecht zur Durchleitungsebene angeordneten Ventilkegeln
DE546392C (de) Reibungsstossdaempfer
AT133480B (de) Schraubenschlüssel.
DE276726C (de)
DE353824C (de) Maschine zum Biegen von Metallstangen u. dgl.
DE339653C (de) Scheibenreibungskupplung
DE493392C (de) Vorrichtung zur Verriegelung der Steuerung von Fahrzeugen
DE1531339C (de) Winde
DE78120C (de) Kalander mit durch Zahnstangengetriebe bewegten Druckhebeln
DE145650C (de)
DE76266C (de) Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 65759 geschützten, aus Welle mit Sperrwerk bestehenden Bremseinrichtung für Hebezeuge