AT35456B - Bremse für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Bremse für Schienenfahrzeuge.

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AT35456B
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Austria
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brake
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braking
cams
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Louis Boirault
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Louis Boirault
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bremse für Schienenfahrzeuge. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 die diesen Schlitz durchsetzende Welle   #3   geführt wird. Das untere Ende   dieses Gleitstückes   liegt auf der Klinke 11 (Fig.   l,   3 und 4) solange auf, als sich die Bremse in der Ruhelage befindet, während bei Betätigung der Bremse dieses Gleitstück hinter die Klinke fällt (Fig. 5) und diese am   Rückgang   hindert. In den Schlitz des Gleitstückes greifen auch die Achsen 18 und 22 und die Schlitzlänge ist derart bemessen, dass die Achse 22 das Gleitstück nach aufwärts führt, wenn das   Gestänge   in die Ruhelage zurückkehrt (Fig. 3), wodurch die Sperrklinke frei gegeben wird. 



  Die Bremse besteht weiters aus einer zur   Aufhängung   dienenden, zweckmässig einstellbaren Stange   35,   welche die Bremsschuhe 4 in der erforderlichen Höhe unterhalb des Wagengestelles, sowie eine Vorrichtung (nicht dargestellt)   trägt, welche   bei Entbremsung zur Entfernung der   bremsschuh vol   den Rädern vermittelst Federn oder Gewicht dient. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : In der Ruhelage (Fig. 3) sind die Hebel 31 beinahe   horizontal und   infolge der Wirkung ihrer Gegengewichte halten sie die Scheiben 2J in jener Lage, in welcher die Achsen 18 und 22 sich an den Enden 26 der Schlitze befinden und daher   die grösstmöglichste   Entfernung voneinander besitzen. Der Hebel 13 ist hiebei gehoben und von der Achse 1. 5 entfernt, derart, dass die Scheibe 14 bei ihrer Drehung ihn nicht berührt. Die Bremsschuhe sind hiebei von den Rädern entfernt und das Gleitstück 33 befindet sich oberhalb der   Klinke 77.   Wenn gebremst werden soll, dreht   man   die Welle 23 im Sinne des Pfeiles (Fig. 1), bis sie an der weiteren Drehung gehemmt wird.

   Während des ersten Teiles dieser Drehung bleiben die Achsen 18, 22 in den konzentrischen Teilen   26,   27 der Schlitze in den   Scheiben M und   der   Hebel 13 wird   nicht bewegt. Wenn nun die Hebel 31 über die vertikale Lage hinausgelangt sind, nähern sich die Achsen 18 und 22 der Welle 23 und zwingen die Anlenkungsstelle 16 sich längs der Kurve 24 herabzubewegen. Wenn die Achsen 18, 22 an die Stelle 28 der Scheibenschlitze gelangen, hat der   Hebel 7J eine   solche Lage (Fig. 4), dass die   Scheibe 74   bei der Drehung mit ihm in Berührung gelangt. Die Hebel 31 sind hiebei genügend weit von der vertikalen Lage entfernt, dass eine plötzliche Erschütterung sie nicht in die Ruhelagte zurückführen kann.

   Man kann 
 EMI2.2 
 zu   entfernen suchen   ; sie stützen sich jedoch gegen die zu den zugehörigen Radien senkrechten Tote   29 der Schlitze und befinden sich   daher sozusagen im Totpunkt, so dass sie gegen eine un- 
 EMI2.3 
 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. PATKNT. ANSt'RÜCHM : 1. Bremse für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass da mit den Bremsschuhen verbundene Gestänge oder Habelwerk in eine Lage gebracht werden kann, in welcher durch die lebendige Kraft des Fahrzeugs die Betätigung der Bremse erzielt wird, indem eine auf einer rotierenden Fahrzeugachse sitzende Exzenterscheibe oder ein Daumen das Gestänge in die Bremslage bringt, wobei die Bremsschuhe automatisch durch ein Sperrorgan in der Bremstage festgehalten werden, welches Sperrorgan bei Entbremsung in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
    K. Ausführungsform der Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jener Hebel (13), auf welchen die auf der rotierenden Fahrzeugachse sitzende Exzenterscheibe oder der Daumen (14) zur Wirkung gelangt, durch auf einer Welle (23) sitzende Scheiben oder Nocken (25) vermittels von diesen Scheiben betätigter Achsen (18, 22) und Hebel (17, 21) eingestellt wird, wobei eine dieser Achsen (22) bei Rückgang des Hebels (13) in die Ruhelage das Sperrorgan (33) in die Ausgangslage zurückführt, um die Lösung der Bremse zu gestatten.
    3. Ausführungsform der Bremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Bremslage zur Wirkung gelangenden Teile (29) der Scheiben oder Nocken (25) Totpunktstellungen ergeben (d. h. zu den zugehörigen Radien senkrechte Teile), zum Zwecke, der Reaktion des Hebelwerks (17, 21) den erforderlichen Widerstand zu leisten, während der hinter diesen toten Punkten befindliche Teil (29-30) die Entfernung des von der auf der Wagenachse sitzenden Scheibe oder Nocke (14) beeinflussten Hebels (13) von ersterer nach eingeleiteter Bremsung gestattet.
    4. Ausführungsform der Bremse nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet, durch die Anordnung einer Feder (6) im Gestänge oder Hebelwerk zwischen dem Bremsschuh und dem Sperrorgan (33), zum Zwecke der Ausübung eines Bremsdruckes von bestimmter Höhe, wenn die Einwirkung der auf der Fahrzeugachse sitzenden Scheibe oder Nocke (14) aufgehört ha..
    5. Ausführungsform der Bremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einstellung des Gestänges oder Hebelwerkes dienenden Scheiben oder Nocken (25) sowohl EMI4.1 der Bremsung nicht vollendet werden kann, bevor nicht eine mit den Bremsschuhen in Verbindung stehende Klinke (11b) in die Sperrlage gelangt, in welcher das Gleitstück (33a) in diese Klinke eingreift.
    7. Ausfiihrungsform der Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von EMI4.2
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