AT39959B - Selbsttätige Weichenstellvorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Weichenstellvorrichtung.

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Dino Davide Samaia
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Dino Davide Samaia
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Weichenstellvorrichtung. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist, dem   Maschinen-oder Wagenführer   das Umstellen einer Weiche vom Fahrzeug aus zu ermöglichen, ohne den Zug vorher zum Stehen zu bringen. 



  Die Betätigung der hiezu erforderlichen Vorrichtungen ist eine zweifache : Zuerst selbsttätig durch das Fahrzeug unter dem Einflusse seines Eigengewichtes und hierauf durch den Zugsführer. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben. 



   Fig. 1 ist ein Grundriss der Weiche, der schematisch die gegenseitige Lage der wichtigsten an derselben angeordneten Organe veranschaulicht. Fig. 2 ist ein   Schnitt nach C-D   der   Fig. l,   
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 Vorrichtung. 



   In den Schienen a und al der laufenden Geleisestrecke können in Längsnuten zwei Plättchen   d   und d1 frei beweglich gleiten, welche sich unten auf die Enden einer quer in einer Grube zwischen den Schienen angeordneten Blattfeder m stützen, wodurch erreicht wird, dass die   Plättchen   nur dann nach unten ausweichen, wenn sie von einem grossen Gewichte, wie dem eines Motorwagens oder einer   Lokomotive belastet werden.   Jedes dieser Plättchen ist gelenkig mit je einer quer zum Geleise gerichteten Stange b verbunden, auf welcher ein Rahmen l   schwingbar befestigt   ist, der die Funktion eines um einen festen Stützpunkt sich drehenden Hebels besitzt. 



   Die Enden der Rahmenhebel l rbefinden sich unter zwei Scheiben p, deren jede in der Nähe einer der   Schieneninncnseiten   angeordnet ist und um eine Achse r, welche in Lagern rl ruht, drehbar ist. Jede dieser drehbaren Scheiben zeigt zwei Vorsprünge e und e1, deren einer el für gewöhnlich auf dem   Ende des Rahmenhebels   ruht. In der Nähe des den Vorsprüngen e, e1 gegen- überliegenden Endes jeder Scheibe ist eine Lenkstange 2 angebracht, welche ihrerseits mit   einer   
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 wird (Fig. 4). 



   Über diesen Platten s ist eine senkrecht zur Geleisachse bewegliche Schiene q angeordnet, die an ihrer   Unterseite zwei zylindrische Zapfen t'aufweist, welche bis   in die Bahn des ver- 
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Diese vom Zugsführer gehandhabte Vorrichtung kann drei Lagen einnehmen : in der ersten, der Normallage, sind die Ansätze t und t1 derart gehoben, dass sie nicht unter die tiefsten Wagen- 
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 wobei der tiefer liegende an die korrespondierende Scheibe p stossen kann, sofern diese auf die nachstehend beschriebene Weise gehoben worden ist. 

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   Die Entfernung zwischen den   Plättchen   d und   d'und   den Scheiben p ist derart gewählt, dass die Stangen t tl zum Anstossen an die Vorsprünge e der Scheiben p gelangen, wenn die vorderen Räder sich über den genannten Plättchen befinden. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : In der ersten Wirkungsphase für die Weichenstellung veranlassen die vorderen Räder des Fahrzeuges durch ihr Gewicht das Nieder- 
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 und hebt den Vorsprung e der Scheibe p soweit, dass derselbe in die in Fig. 6 gestrichelt gezeichnete Stellung gelangt. 



   Bei Herannahen der Weiche senkt der Zugführer die Stange t oder   t1 auf   jener Seite, wohin er die Maschine lenken will. Wenn die gesenkte Stange den Vorsprung e der korrespondierenden Scheibe p trifft, schwingt diese vollständig in die in Fig. 6 strichpunktiert gezeichnete Lage ; dabei wird durch Stange % die korrespondierende herzförmige Platte   8   (mit Bezug auf die Zeichnung nach rechts) bewegt, schiebt den nebenbefindlichen Zapfen   v   und die bewegliche Querschiene q zur Seite, welch letztere die Weiche für die gewünschte Fahrtrichtung des Zuges stellt.

   Wenn die Scheibe p, welche betätigt worden ist, in ihrer Bewegung durch die Deckplatte der Weiche aufgehalten wird, wird das gelenkige Ende der Stange t oder   t1 vom   Vorsprung   e   verschwenkt, indem es den Widerstand seiner Feder überwindet. 



   Die   Feder f führt   das System in seine Anfangsstellung zurück, sobald die Scheibe p von der Stange t oder   tl freigegeben   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätige Weichenstellvorrichtung für Eisen- und Strassenbahnen, dadurch gekenn- 
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 eine vom Zugführer einstellbare Vorrichtung am Fahrzeug eine Weiterbewegung dieser Scheiben veranlasst, wodurch die Weiche in der einen oder anderen Richtung umgestellt wird, je nachdem die eine oder die andere der genannten Scheiben (p) vom Fahrzeug aus in Tätigkeit gesetzt worden ist.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bestehend aus zwei einander gegenüberliegenden, m den beiden Schienen vertikal beweglichen Plättchen (d dl), die unter dem Einfluss des Gewichtes des Fahrzeuges vorübergehend niedergedrückt werden und aus Über- setzungshebeln , welche hiebei die je um eine Achse drehbaren und je durch eine Lenkstange (z) mit herzförmigen Scheiben (s) in Verbindung stehende Scheiben (p) heben, wobei eine weitere Bewegung der Scheiben (p) durch am Fahrzeug angeordnete Organe die Scheiben (8) soweit verstellt, dass dieselben die Querverschiebung von Zapfen (v) beziehungsweise einer damit ver- bundenen Schiene (q) bewirken,
    welche an den zu verstellenden Weichenzungen angreift.
    3. Weichenstellvorrichtung nach Anspruch 1 mit am Fahrzeug angebrachter, aus zwei mittelst eines gemeinsamen Hebels wechselweise heb-und senkbaren Zugstangen bestehender Stellvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung von an den Enden der Zugstangen (i) gelenkig befestigten Stossteilen (t t1), welche durch Federn (n) in der Stosslage-gehalten werden und von denen die jeweilig gesenkte die Umlegung der in ihre Bahn ragenden Scheibe (p) bis zu deren Grenzlage bewirkt, worauf der Stossteil unter Überwindung der Federspannung von der Scheibe so weit zurückgedrückt wird, dass er über dieselbe hinweggleiten kann und ihre unter EMI2.3
AT39959D 1908-01-10 1908-01-10 Selbsttätige Weichenstellvorrichtung. AT39959B (de)

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AT39959B true AT39959B (de) 1909-12-10

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