AT334884B - Verfahren zur herstellung von neuen phenyl-benzyl-ketonen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen phenyl-benzyl-ketonen

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AT334884B
AT334884B AT589575A AT589575A AT334884B AT 334884 B AT334884 B AT 334884B AT 589575 A AT589575 A AT 589575A AT 589575 A AT589575 A AT 589575A AT 334884 B AT334884 B AT 334884B
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Lorant Dr Farkas
Mihaly Dipl Ing Chem Nogrady
Janos Dr Streliszky
Borbala Dipl Ing Chem D Vermes
Andras Dipl Ing Chem D Wolfner
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 worin   R   Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und   R   Wasserstoff oder eine unsubstituierte oder durch eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxy-, Phenyl- oder Halogenphenylgruppe substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bedeuten, mit der Massgabe, dass, falls   R   Wasserstoff bedeutet,   R   t nicht für Wasserstoff, Methyl oder Äthyl stehen kann, und falls   ru Methyl   bedeutet,   P.,   nicht für Wasserstoff, Methyl oder Äthyl stehen kann, zu auf den Stoffwechsel nebenwirkunglos bleibenden Präparaten, wie Futterzusätzen bzw. Futtermitteln bzw. pharmazeutischen Präparaten, verarbeitet werden können. 



   Unter dem Ausdruck "Alkylgruppe" sind geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 
 EMI1.3 
 



   B.n-Amyl, n-Hexyl, Hexadecyl oder Cetyl). Die Alkylgruppen können substituiert sein. Als vorteilhafte Substituenten der Alkylgruppen können die folgenden Radikale genannt werden : Phenyl, Halogenphenyl, besonders Chlorphenyl, Hydroxy, Alkoxy (besonders Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorteilhaft 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Methoxy oder Äthoxy). 



   Die folgende Verbindung der allgemeinen Formel (I) besitzt eine sehr wertvolle gewichtssteigernde Wir-   kung : 2-Hydroxy4-isopropoxyphenyl-benzyl-keton ;   
Diese bewirken bei Hühnern bzw. Hasen eine Gewichtszunahme von 3 bis 15% bei einer Futterkonzentra- tion von 2 g/100 kg nach einer Fütterungsdauer von einem Monat. 



   Auch die Futterverwertung verbessert sich proportional der gewichtssteigernden Wirkung. 



   Die erzielbare Besserung der Gewichtszunahme bzw. der Futterverwertung ist bei Schweinen 6 bis 10%, bei Schafen 8 bis 14%, bei Kälbern 10 bis 12%, gleichfalls bei einer Futterkonzentration von 2 g/100 kg. 



   Das   2-Hydroxy-4-butoxyphenyl-benzyl-keton   hat unter anderem eine ausgeprägte   gewichtsreduzieren-   de Wirkung. 



   Diese Verbindung verursacht eine Gewichtsverringerung von 10 bis 25% bei verschiedenen Testtiere (Hasen, Schafe, Hühner,   usw.).   



   Die anabolisch wirkenden Stoffe erhöhen neben der   gewichtssteigerndenWirkung   das Gewicht des Museu- lus-levator-ani bei kastrierten Ratten, ohne dass sich das Gewicht der   Vesicula-seminalis   ändern würde   (E. Eisenberg, G. S. Gordan : J. J. Pharmacol.   Bd. 99   [1950],   S. 38), sie parieren die katabolische Wirkung des
Cortisons, vermindern den Sauerstoffverbrauch der Tiere (auch der thyreoidectomisierten Tiere) und stei- gern deren Stickstoffretention. Bei dem Rattenschwimmtest erhöhte sich die Schwimmleistung der belaste- ten Ratten, welche man bis zur Erschöpfung schwimmen liess, auf signifikante Weise auf Einwirkung der
Benzyl-phenyl-ketone.

   Die katabolisch wirkenden Benzyl-phenyl-keton-Derivate zeigen im Vergleich zu den anabolisch wirkenden Substanzen in jeder Beziehung eine Spiegelbildwirkung, mit dem Unterschied, dass sie die Muskelleistung nicht herabsetzen. 



   Es ist interessant, dass die Derivate mit anabolischer Wirkung auch eine stressabwehrende Wirkung be- sitzen. So   z. B.   verringern sie im wesentlichen Masse die Steigerung des   Cortison- und Aldosteron- Spiegels   der Hähne, welche einer Hitzstresswirkung ausgesetzt werden. 



   Die auf den Stoffwechsel wirkenden Phenyl-benzyl-keton-Derivate der allgemeinen Formel   (I)   können auf
Grund von   acten-,     subacuten- und   chronisch-toxikologischen Untersuchungen praktisch als atoxische Substanzen betrachtet werden. 



   Die   gewichtssteigernde Kombination   der nach der Erfindung erhältlichen Verbindungen ist als Futterzusatz sehr vorteilhaft zu verwenden. In diesem Fall gibt man dem Futter 0, 0001 bis   0, 1%   eine der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zu, gewünschtenfalls in der Form eines Salzes, nach oder ohne Zugabe anderer Zusatzstoffe. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden   gewtinschtenfaus   mit weiteren Zusatzstoffen vermischt. Als Zusatzstoffe können weitere Stoffe mit biologischer Wirkung angewendet werden wie z. B. Vitamine, Aminosäuren,   Cholinchlorid,   Mineralsäuren oder Salze organischer Säuren, Spurenelemente und andere biologisch wichtige, bekannte Stoffe. Der Futterzusatz kann vorteilhafterweise in Premixen, ferner in Gemischen von Komponenten, die eine biologische Funktion besitzen, verwendet werden. Als Zusatzstoffe kann man ferner Verdünnungsmittel, Lösungsmittel, Gleitmittel und Formierstoffe verwenden. Der Futterzusatz kann als Pulver, Granulat, Pulvermischung, Lösung, Emulsion oder Suspension dem Futter zugefügt werden. Auch Trinkgemische sind verwendbar, die dem Trinkwasser der Tiere zugemischt werden. 



   Zur Anwendung in der Humantherapie kann man die Verbindungen der allgemeinen Formel mit den bekannten Methoden der Arzneimittelbereitung zu Tabletten, Dragées, Pulvermischungen, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen, hauptsächlich zur peroralen Verabreichung, verarbeiten. Zur Anwendung in der Hu- 
 EMI2.1 
 wie zur Anwendung als ein gerontologisches Präparat. Man kann auch Kombinationen herstellen, die erfindungsgemäss erhältliche Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze in erster Linie in vitaminhaltigen, Spurenelemente enthaltenden,   antilipämischen,   hypotensivenoder in hormonenthaltenden Gemischen aufweisen. 



   Die Erfindung betrifft demnach ein Verfahren zur Herstellung von neuen Phenyl-benzyl-ketonen der allgemeinen Formel   a),   das darin besteht, dass man in einem Phenyl-benzyl-keton der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin   R'und R 'dieselbe   Bedeutung wie Ri und R2 haben mit der Massgabe, dass mindestens eines der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Symbole   Rt'bzw. R2'Wasserstoff   ist, eine oder beide Hydroxylgruppen veräthert. 



   Dies geschieht unter Verwendung eines Alkylhalogenids. 



   Die Ketone der allgemeinen Formel (I) können, wenn mindestens einer der Substituenten Rt oder R2 Wasserstoff ist, in ihre Salze übergeführt oder aus den Salzen freigesetzt werden. 



   Beispiel 1: 34 g 2,4-Dihydroxyphenyl-benzyl-keton werden   in 150 ml Dimethylformamid aufgelöst   und man rührt 7 h lang bei einer Temperatur von   700C   in Gegenwart von 30 g Kaliumcarbonat mit 16, 5 ml n-Propylbromid. Nach Abkühlen wird das Reaktionsgemisch unter Rühren in 500 ml Wasser gegossen, das ausgeschiedene Rohprodukt wird abfiltriert. Nach Umkristallisation wird das   2-Hydroxy-4-n-propoxy-phenyl-   benzyl-keton erhalten, Fp. : 60 bis   62oC.   



   Auf ähnliche Weise werden hergestellt : 
 EMI3.1 
 :2-Hydroxy-4-n-pentoxyphenyl-benzyl-keton, Fp. : 72 bis   75 C     Beispiel 2 : 34 g 2, 4-Dihydroxyphenyl-benzyl-keton werden in 150 ml Dimethylformamid aufgelöst    und die Lösung wird 10 h lang unter Rückfluss in Gegenwart von 30 g Kaliumcarbonat mit 47 ml Isopropylbromid gerührt. Nach Wasserdampfdestillation wird das erhaltene Rohprodukt aus Äthanol umkristallisiert. 
 EMI3.2 
 49 bis   50 C.   



   Auf ähnliche Weise werden folgende Verbindungen hergestellt :   2-Methoxy-4-isopropoxyphenyl-benzyl-keton,   Fp. : 52 bis   53 C ;     2-Äthoxy-4-isopropoxyphenyl-benzyl-keton,   Fp. : 59 bis   60 C ;  
2-n-Propoxy-4-isopropoxyphenyl-benzyl-keton (Öl,2,4-Dinitrophenyl-hydrazon-Derivat,Fp.:137bis   138 C) ;   
2-n- Amyloxy-4-isopropoxyphenyl-benzyl-keton (Öl, 2,4-Dinitrophenyl-hydrazon-Derivat, Fp.: 112 bis   113 C) ;   
2-n-Hexadecyloxy-4-isopropoxyphenyl-benzyl-keton, Fp. : 45 bis   47 C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Phenyl-benzyl-ketonen der allgemeinen Formel EMI3.3 worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R Wasserstoff oder eine unsubstituierte oder durch eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxylgruppe, eine Phenyloder Halogen-phenylgruppe substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen bedeuten, mit der Massgabe, dass, falls R2 Wasserstoff bedeutet, R1 nicht für Wasserstoff, Methyl oder Äthyl stehen kann, und falls R Methyl bedeutet, li, nicht für Wasserstoff, Methyl oder Äthyl stehen kann, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem Phenyl-benzylketon der allgemeinen Formel EMI3.4 worin R1' und R2' dieselbe Bedeutung wie R1 und R2 oben haben, mit der Massgabe,
    dass mindestens eines <Desc/Clms Page number 4> der Symbole R1' bzw. R2' Wasserstoff ist, eine oder beide Hydroxylgruppen mit einem Alkylhalogenid ver- äthert.
AT589575A 1971-12-02 1975-07-30 Verfahren zur herstellung von neuen phenyl-benzyl-ketonen AT334884B (de)

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