AT331424B - Verfahren zur herstellung von neuen 1-phenoxy-2-hydroxy-3-amino-propanen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen 1-phenoxy-2-hydroxy-3-amino-propanen

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AT331424B AT393275A AT393275A AT331424B AT 331424 B AT331424 B AT 331424B AT 393275 A AT393275 A AT 393275A AT 393275 A AT393275 A AT 393275A AT 331424 B AT331424 B AT 331424B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindungbetrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   l-Phenoxy-2-hydroxy-3-amino-propanen   der Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 falls substituiert sein bzw. Schutzgruppen enthalten. 



   Substituierte Hydroxygruppen sind insbesondere verätherte oder veresterte Hydroxygruppen. 



   Verätherte Hydroxygruppen sind z. B. aliphatisch oder araliphatisch veräthertes Hydroxy, wie Niederalkoxy, z. B. solches mit bis zu 7, insbesondere mit bis zu 4 C-Atomen, wie Äthoxy und insbesondere Methoxy oder n-Propoxy, oder im Phenylteil gegebenenfalls substituiertes Phenylniederalkyloxy, wobei der Nie-   deralkoxyteil   insbesondere demobigen   Niederalkoxy   entspricht und bevorzugt Methylenoxy ist, und wobei als Substituenten z. B. genannt seien : Niederalkyl, wie solches mit bis zu 7, insbesondere mit bis zu 4 C-Atomen, wie i- oder n-Propyl, Äthyl oder insbesondere Methyl, Niederalkoxy, wie oben genanntes, Trifluormethyl, und insbesondere Halogen, wie Brom oder vor allem Chlor, sowie Niederalkylbenzyl, z. B. Methylbenzyl, Niederalkoxybenzyl, z. B. Methoxybenzyl, Trifluormethylbenzyl, oder insbesondere Benzyl oder Halogenbenzyl, z. B.

   Chlorbenzyl. 



   Verätherte Hydroxygruppen sind z. B. auch solche, in denen zwei benachbarte oder sterisch benachbarte Hydroxygruppen zusammen durch einen Ylidendioxyrest ersetzt   sind. Tlidendioxy   ist insbesondere Niederalkylidendioxy, wie solches mit bis zu 7, vor allem mit bis zu 4 C-Atomen, wie insbesondere Isopropylidendioxy, oder gegebenenfalls substituiertes Benzylidendioxy, wie durch Niederalkyl, Niederalkoxy oder Halogen substituiertes Benzylidendioxy, z. B. Methylbenzylidendioxy, Methoxybenzylidendioxy oder Chlorbenzylidendioxy und insbesondere Benzylidendioxy. 



   Veresterte Hydroxygruppen sind z. B. Niederalkanoyloxy, z. B. solches mit bis zu 7, insbesondere mit bis zu4 C-Atomen, wie Propionyloxy oder insbesondere Acetoxy, oder gegebenenfalls substituiertes Benzoyloxy, wobei als Substituenten z. B. genannt seien : Niederalkyl, wie oben genanntes, Niederalkoxy, wie oben genanntes, oder Halogen, wie oben genanntes, wie Methylbenzoyl, Methoxybenzoyl, Chlorbenzoyl oder insbesondere Benzoyl. 



   Ein im Phenylteil gegebenenfalls substituiertes   01- Methylphenäthyl   oder   1-Methyl-3-phenyl-propyl R ist   z. B. im Phenylteil durch Hydroxy oder   Niederalkoxy   substituiertes   O1""Methylphenäthyl   oder l-Methyl-3-phenyl-propyl. Niederalkoxy ist darin insbesondere solches mit bis zu 7 C-Atomen, vor allem mit bis zu 4 CAtomen, wie Äthoxy,   n- oder iso-Propoxy,   n-,   sec.-oder tert. Butoxy und vor allem Methoxy. Soistim   Phenylteil gegebenenfalls substituiertes   O1-Methylphenäthyl     z. B. o-, m -oder p-Hydroxy-a-methyl-phen-   äthyl, o-,   m- oder p-Methoxy-&alpha;-methyl-phenäthyl und   vor allem das im Phenylteil unsubstituierte   a-Methyl-   phenäthyl.

   Und so ist im Phenylteil gegebenenfalls substituiertes   1-Methyl-3-phenyl-propyl   z. B. im Phenylteil in o-,   m- oder p-Stellung durch   Hydroxy oder Methoxy substituiertes l-Methyl-3-phenyl-propyl und vor allem das im Phenylteil unsubstituierte   1-Methyl-3-phenyl-propyl.   



   Die neuen Verbindungen haben vorteilhafte pharmakologische Eigenschaften. So zeigen sie eine positiv   ehronotropeundinsbesondereeinepositivinotrope Wirkung,   wie sich durch eine Steigerung der myocardialen Kontraktibilität (wahrscheinlich durch direkte Stimulation der ss-Receptoren) und der Herzfrequenz zeigen lässt, z. B. am nicht-narkotisierten Hund mittels Registrierung von diversen Kontraktibilitätsparametern, wie maximale Beschleunigung der Blutströmung in der Aorta sowie der Herzfrequenz bei oraler Gabe in Dosen   von etwa 0, 1   bis etwa 10 mg/kg. Die neuen Verbindungen können daher als positiv inotrope Mittel, insbesondere bei der Behandlung von Herzmuskelinsuffizienz, verwendet werden. 



   Sie können ferner auch als wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung anderer nützlicher Stoffe, insbesondere pharmazeutisch wirksamer Verbindungen, verwendet werden. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (la)benenfalls   durchHydroxyoderNiederalkoxy   substituiertes   a-Methylphenäthyl   oder   1-Methyl-3-phenyl-propyl   ist. 



   Vor allem zu nennen sind   1-Phenoxy-2-hydroxy-3-ammo-propane   der Formel (I), worin   R1   1-Gluco- pyranosidyl ist und R2 Isopropyl oder tert. Butyl ist. namentlich hervorzuheben   ist msbesondere das 1-[p- (ss-D-Glucopyranosidyloxy) -phenoxy]-2-hydroxy-     3-isopropylamlno-propan.   



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren stellt man   emeVerbindung   der Formel (I) her, indem man eine
Verbindung der Formel 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

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 EMI3.1 
 poden durch Einwirkung geeigneter Mittel freigesetzt werden können, zerlegen. Besonders gebräuchliche optisch aktive Säuren sind   z. B.   die D- und L-Formen von Weinsäure,   Di-o-Toluylweinsäure,   Äpfelsäure, Mandelsäure, Camphersulfonsäure oder Chinasäure. Vorteilhaft isoliert man den wirksameren der beiden Antipoden. 



   Das   als Ausgangsmaterial benötigte 4-(2,3-Epoxy-propoxy)-phenyl-ss -D-glucopyranosid kann   durch Um-   setzungvonHydrochmon-ss-D-glucopyranosidmitEpichlorhydrin   in Äthanol in Gegenwart von Kaliumcarbonat erhalten werden. 



     Das folgende Beispiel erläutert   die Erfindung ohne sie jedoch einzuschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 
 EMI3.2 
 : 3, 28 g (0, 01 Mol) 4- (2, 3-Epoxypropoxy)-phenyl-ss-D-gIucopyranosid werden mit 1, 49Palladium-Kohle   (5%)   bei Normaldruck und Raumtemperatur hydriert wird. Die berechnete Menge Wasserstoff ist nach 11/2 h aufgenommen. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch durch Filtration vom Katalysator befreit und im Wasserstrahlvakuum eingedampft.

   Der Rückstand wird in 15 ml Äthanol gelöst und mit 
 EMI3.3 
 Das Ausgangsmaterial kann wie folgt erhalten werden : 27,   2 g (0, 1   Mol)   Hydrochinon-p-D-glucopyranosid   und 250 ml Epichlorhydrin werden in 11 Äthanol ge- 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 worin Ri ein gegebenenfalls substituierter Zuckerrest ist und R2 Isopropyl, tert.

   Butyl oder im Phenylteil gegebenenfalls substituiertes   &alpha;-Methylphenäthyl oder 1-Methyl-3-phenyl-propyl ist, und ihrer Salze, d a -   durch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel 
 EMI3.6 
 worin   R1   und   R2   obige Bedeutung haben und X2 einen durch Reduktion abspaltbaren Rest bedeutet, oder ihre Salze, reduziert, und gegebenenfalls erhaltene Racematgemische in die reinen Racemate auftrennt, und/oder erhaltene Racemate in die optischen Antipoden auftrennt, und/oder erhaltene Salze in andere Salze oder in 
 EMI3.7 


Claims (1)

  1. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung derArylsulfonylrest ist.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass man eine Verbindung der Formel (II) reduziert, worin X2 Benzyl bedeutet.
AT393275A 1972-12-22 1975-05-23 Verfahren zur herstellung von neuen 1-phenoxy-2-hydroxy-3-amino-propanen AT331424B (de)

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