AT32155B - Verfahren zur Wiedergewinnung lösungsmitteln bei der Extraktion fetthaltiger Stoffe. - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung lösungsmitteln bei der Extraktion fetthaltiger Stoffe.

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AT32155B
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Wiedergewinnung von Lösungsmitteln bei der Extraktion fetthaitiger Stoffe. 



   Es ist bekannt, die aus dem Entfettungsbehälter abziehenden, mit Luft, Wasserdämpfen u. dgl. gemischten Lösungsmitteldämpfe in einem Kühler nur bis unmittelbar unter den Siedepunkt des Lösungsmittels zu kühlen, während die nicht kondensierten Anteile durch weitere Abkühlung kondensiert werden, zu dem Zwecke, den   grössten   Teil des Lösungsmittels ohne grossen Wärmeverlust sofort wieder zur Verwendung zu bringen. Erreicht wird* dieser Zweck durch Ableitung der kondensierten Produkte an einer Stelle des Scheidegefässes, an welcher die Trennung des leichteren Lösungsmittels von dem schwereren Wasser dadurch vor sich geht, dass das Wasser abgeleitet und das Benzin nach einem Sammelbehälter fortgeführt wird.

   Alle Gase mit den noch nicht kondensierten Dämpfen setzen ihren Weg im Kühler fort, wo sie bis zur   Temperatur des ausniessenden   Kühlwassers gekühlt, in ein zweites   Scheidegefäss   treten. Aus diesem fliesst das Lösungsmittel in einen   Sammelbehälter   ab. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, dem Kühler die   soeben konden-   sierten Produkte auch dann zu entnehmen, wenn sie noch unter Gasdruck stehen und trotzdem die Trennung des Lösungsmittels vom Wasser sicher und ohne   Verlust/u be-   wirken. Zu diesem Zwecke soll die Einführung der flüssigen Produkte aus dem   Kühler in   das Scheidegefäss durch ein Rohr erfolgen, das mit jedem Krammer durch besondere Rohrleitung verbunden ist. Dabei soll die Höhe der   Flüssigkcitssäuie   im Scheidegefäss dem grössten Gasdruck das Gleichgewicht halten. 



   Alle in dem zu entfettenden Rohmateriale enthaltene Luft, sowie die sich bildenden unkondensierbaren Gase üben bei dieser Anordnung keinen   Einfu   auf das Scheidegefäss aus und sind gezwungen, den ganzen Kühler zu   durchströmen, ehe   sie   abgeküh) t bis   zur Temperatur des   zufliessenden   Kühlwassers ins Frerie austreten, während das Lösungsmittel fast hei der   Temperatur   seines Kondensationspunktes gewonnen wird. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist der ERfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen : Fig. 1 eine schematische   Darstellung eines Scheideapparates, Fig. 2 einen schematischen   Grundriss, Fig. 3 einen Aufriss der Vorrichtung zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens. 



   Zum Zwecke des Verständnisses folgt zunächst die Beschreibung eines Scheide- apparates. Ein Gefäss (Fig. 1) sei bis zur Höhe   x   mit Wasser geftillt, auf weichem eine 
 EMI1.1 
 zierenden Rohres sei so bestimmt, dass C = X + Y M ist ; in der Höhe des Lösungsmitels bei G   befinde sich ein Überlauf. Fliesst durch   eine Leitung F ein Gemisch z.   H.     von   Wasser und Benzin in das Gefäss, so trennen sie sich in demselben. Das leichtere Benzin fliesst durch den Überlauf ab, das schwerere Wasser durch das Rohr C.

   Der Zweck dieser 
 EMI1.2 
 Form ist das Scheidegefäss für vorliegende Zwecke nicht zu brauchen, weil durch F auch die Gase aus dem Kühler vorzeitig entweichen würden und das siedend heisse   Lösung-   
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 den Austritt der Gase aus dem Kühler versperrt. Das gleiche Verfahren wiederholt man so oft als erforderlich und leitet   schliesslich   Luft und unkondensierbare Gase gekühlt bis zur Temperatur des   zufliessenden   Kühlwassers durch das am Ende des Kühlers angebrachte Rohr T ins Freie. Die Abführung des von Wasser befreiten und heissen Lösungsmittels aus dem Scheidegefäss in ein Sammelgefäss oder in den Extraktor wird, wie oben beschrieben, bewirkt. 



   Um einer Verdunstung des Lösungsmittels im Scheideapparat vorzubeugen, wird dieser luftdicht geschlossen. Tritt aber im Scheideapparat Unterdruck ein, so fliesst das WÅasser nicht mehr ab, der Wasserspiegel steigt und es   fliesst   schliesslich durch das Rohr   G   Wasser anstatt Lösungsmittel. Tritt aber Überdruck im Scheideapparat auf, so liegt bald die Gefahr vor, dass durch C Lösungsmittel abfliesst. Der Scheideapparat kann seiner Natur nach nur dann seine Aufgabe erfüllen, wenn der Druck in ihm nahezu konstant und nicht wesentlich von dem Druck der Atmosphäre abweicht.

   Dies wird ohne Verlust an Lösungsmittel, wie folgt, erreicht :
Nehmen wir an, dass zur vollständigen Wiedergewinnung des Lösungsmittels die   tropfbar   flüssigen Körper aus zwanzig Krümmern in dem Scheideapparat geführt werden mussten, so gibt es einen Krümmer P, z. B.

   den fünfzehnten, in welchem die Spannung der Gase die gleiche oder kleiner ist, wie in dem geschlossenen   Scheidegefäss.   Verbindet man den oberen, nur Gase enthaltenden Raum des Scheidegefässes mit dem Krümmer P durch die Leitung N, so herrscht dort stets der Druck der Atmosphäre und der regelmässige Abfluss von Wasser und Lösungsmittel ans dem Scheidegefäss   istvgowährleistet   und es ist, weil etwa entweichende Gase durch einen   ausreichend grossen Teil   des Kühlers ihren Weg nehmen und die noch sich bildenden flüssigen Produkte durch die Verbindungsrohre F,   G der letzten Krümmer   dem Gefäss zuströmen, jeglichem Verluste vorgebeugt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Wiedergewinnung von Lösungsmitteln bei der Extraktion fetthaltiger Stoffe, dadurch gekennzeichnet, dass die in den einzelnen Teilen eines Kühlers lionden- sierten und aus mehreren Krümmerablaufrohren in ein gemeinsames Leitungsrohr ab- EMI2.2 ansammelnden Lösungsmittels eingeführt werden, dass die Flüssigkeitssäule in jedem Krümmerahlaufrohr dem jeweiligen örtlichen Drucke im Kühler das Gleichgewicht hält, derart, dass selbst bei Vorhandensein erhöhten Druckes im Kühler nur den kondensierten Produkten dessell) en der Eintritt in das Scbeidegefäss möglich ist, zu dem Zwecke, das gesamte l, ösungsmittel fast bei seinem Siedepunkte gewinnen zu können,
    während die nnkonden- sierbaren Gase, von den Dämpfen des Lösungsmittels gänzlich befreit, mit der Temperatur des liühlwassers ins Freie treten.
AT32155D 1904-04-21 1904-04-21 Verfahren zur Wiedergewinnung lösungsmitteln bei der Extraktion fetthaltiger Stoffe. AT32155B (de)

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