DE425759C - Vorrichtung zur Fraktionierung von Kohlenwasserstoffoelen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Fraktionierung von Kohlenwasserstoffoelen u. dgl.Info
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- DE425759C DE425759C DEC37186D DEC0037186D DE425759C DE 425759 C DE425759 C DE 425759C DE C37186 D DEC37186 D DE C37186D DE C0037186 D DEC0037186 D DE C0037186D DE 425759 C DE425759 C DE 425759C
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Description
- Vorrichtung zur Fraktionierung von Kohlenwasserstoffölen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf die Fraktionierung von Kohlenwasserstoffölen und ähnlichen Flüssigkeiten.
- ach der Erfindung «-erden die zu behandelnden, von einem Destillationsgefäß kommenden Dämpfe dadurch einer Temperaturbeeinflussung unterworfen, daß sie aufwärts durch Säulen geschickt werden, welche von Dampf oder heiße Flüssigkeit führenden Röhren von bestimmter Temperatur durchzogen sind, und dann abwärts durch Säulen mit entsprechenden Kühlröhren, und daß dabei unter allen diesen Säulen oder einer Anzahl von ihnen Kondensier- oder Sammelgefäße angeordnet sind, in welche das Kondensat aus den betreffenden Säulen gesammelt wird und von welchen es abgezogen werden kann. Diese Sammelgefäße enthalten Trennungswände in der Art, daß sie sich so tief in die Gefäße erstrecken, daß die Dämpfe gezwungen sind, den Weg durch die Säulen zu verfolgen. Zusätzlich zu diesen Trennungswänden können noch solche Trennungs'cände angewendet werden, welche sich gerade bis unter die Oberfläche der Flüssigkeit in den Sammelgefäßen erstrecken und das Durchquirlen der Dämpfe durch das Kondensat gestatten.
- Abb. i und 2 zeigen zwei schematische Ansichten eines Apparates nach der Erfindung im rechten Winkel zueinander.
- Abb. 3 ist eine Einzelansicht von einer der Scheidewände. Abb. q. ist eine schematische Ansicht zur Veranschaulichung einer Reihenanordnung von solchen Fraktionierapparaten.
- Abb.5 ist eine schematische Ansicht im rechten Winkel zur Abb. q., welche die Verbindungsweise zwischen den Sammelgefäßen einer Reihe zeigt.
- Auf den Abbildungen ist i ein Sammelgefäß, welches von außen erhitzt werden kann und welches Dampf von einem nicht gezeichneten Destillierapparat durch ein Rohr 2 erhält, welches an seinem unteren Rande mit zahnförmigen Einschnitten 3 versehen ist. Dieses Sammelgefäß ist in folgender Weise mit den Säulen in Verbindung. Die Säulen A zum Aufsteigen der Dämpfe «-erden durch innere Dampfschlangen B erhitzt. C sind die Säulen für das Absteigen mit Kühlschlangen D, über welche die Dämpfe nach Durchgang durch die Säulen :1 niedergehen. Das Kondensat, welches sich in den Säulen abscheidet, gelangt nach Sammelgefäßen E, die sich nach den unteren Enden der Säulen öffnen. Diese Sammelgefäße haben Abziehhähne e und sind kaskadenartig angeordnet, so daß (las Kondensat von einem Gefäß nach dem nächsten, wenn erwünscht, überfließen kann. Die Scheidewände F sind in den Gefäßen so angeordnet, daß die Dämpfe keinen anderen Weg als dui ch die Säulen finden. Die Heizschlangen D für die verschiedenen Säulen .?- sind miteinander verbunden, wie auch die Kühlschlangen D für die Säulen C, so daß der Dampf oder das Kühlwasser von einer Heiz- oder Kühlsäule zu der anderen in ihrer Reihenfolge überfließt.
- Die Scheidewände F tauchen bis unter die normale Oberfläche der Flüssigkeit in die Gefäße E ein, so daß sie einen Gasabschluß bewirken, aber die freie Strömung des Kondensats von einem Gefäß in das andere gestatten, falls die Kondensate nicht aus den einzelnen Gefäßen abgezogen werden sollen. Zusätzlich zu den Scheidewänden F können Scheidewände G angeordnet werden, welche sich gerade bis unter die Oberfläche der Flüssigkeit in jedem Gefäß erstrecken und «-elche geeignet gestaltete, z. B. gezahnte untere Kanten besitzen, um dem Dampf zu gestatten, in Blasenform durch das Kondensat von einem Gefäß nach dem anderen überzugehen. Wenn die Gasmenge sich vergrößert und die Flüssigkeitsoberfläche x-x in den Gefäßen sich senkt, gewähren die Verzahnungen an den unteren Kanten der Platten G eine größere Durchschnittsfläche für den Durchtritt der Gase durch das Kondensat. Um die Dämpfe über die erste Scheidewand F wegzuführen, ist ein Umgehungskanal K angeordnet. Die Dämpfe von der letzten Säule einer Reihe werden durch einen Skrubber gezogen, um die leichten Öle und das vorhandene Ammoniak zu entfernen, während der Rest der Gase als Brennstoff verwendet wird.
- In der Praxis kann eine Reihe von solchen fraktionierenden kondensierenden Einheiten angewendet werden, von welchen jede von einem Gasrohr eines üldestillationsapparates bedient wird. Eine solche Anordnung ist in Abb..I und 3 wiedergegeben. Eine Reihe von Einheiten ist so angeordnet, daß die unv erflüchtigten Kondensate des ersten Sammelgefäßes i jeder Einheit durch ein Rohr H zu dem ersten Sammelgefäß der nächstheißeren Einheit der Reihe überfließen, während die leichtesten Fraktionen in dem kalten Endgefäß L gesammelt und durch Röhren I11 zu dem ersten Sammelgefäß i der vorhergehenden Einheit zurückgeführt werden. Dabei ist die Temperatur in dem letzteren Sammelgefäß i annähernd der Siedepunkt des Kondensats in dem Endgefäß L, welches mit ihm verbunden ist.
- Wenn erwünscht, kann zur Beschleunigung der Verflüchtigung der leichteren Fraktionen Dampf in die Sammelgefäße an irgendeiner Stelle oder in das Gefäß i eingelassen werden oder an irgendeinem anderen Punkt, bevor die genannten Fraktionen die erste Säule erreichen. Hitze kann von außen dem Gefäß i zugeführt werden, um eine bestimmt. Temperatur aufrechtzuerhalten.
- Es ist ersichtlich, daß bei der Zuführung von Dampf von einer bestimmten oder ziemlich bestimmten Temperatur in die Schlangen der Säulen die Möglichkeit vermieden wird, daß niedrig siedende Fraktionen sich in Teilen der Anlage kondensieren, wo diese Kondensierung nicht erwünscht ist. Die Temperaturbedingungen aller Säulen können unabhängig voneinander geregelt werden, wenn erwünscht.
- F?s ist auch ersichtlich, daß die Anordnung des Apparates die Rektifikation durch Rückführung des Kondensats in Berührung mit den heißeren eintretenden Dämpfen gestattet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Fraktionierung von Kohlenwasserstoffölen u. dgl., gekennzeichnet durch die Verbindung von durch Heizschlangen erwärmte Säulen für aufsteigende Dämpfe und durch Kühlschlangen gekühlte Säulen für den Niedergang der hochgestiegenen Dämpfe mit Sammelkasten, derart, daß diese sich unterhalb der Säulen erstrecken und die abfließenden Kondensate getrennt empfangen, der freie Raum oberhalb der Sammelkästen aber durch in das Kondensat eintauchende Scheidewände so abgeteilt ist, daß die in einer Säule absteigenden Dämpfe nach der nächsten Säule für aufsteigende Dämpfe übertreten. z. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von zusätzlichen Trennungsplatten zwischen den einzelnen Sammelkästen, derart, daß die Dämpfe unter deren Unterkante durchquirlen können. 3. Die Anordnung der Sammelkästen nach Anspruch i mit Kaskadenüberlauf von dem einen zum anderen. .. Die Anordnung der Säulen und Sammelkästen nach Anspruch i in mehreren Reiben in der Weise, das die Anfangssammelkästen der folgenden Reihe eine niedere Temperatur, annähernd die Siedetemperatur des Kondensats in dein letzten Sammelkasten der vorhergehenden Reihe, haben, und daß die Kondensate dieser letzten Sammelkästen in die ersten der folgenden Reihe und die Rückstände der ersten Sammelkästen jeder Reihe in die ersten Sammelkästen der vorhergehenden heißeren Reihe übergeführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE425759C true DE425759C (de) | 1926-02-23 |
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| DEC37186D Expired DE425759C (de) | 1925-09-16 | 1925-09-16 | Vorrichtung zur Fraktionierung von Kohlenwasserstoffoelen u. dgl. |
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1925
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