AT320527B - Stopfvorrichtung an Müllwagen - Google Patents

Stopfvorrichtung an Müllwagen

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AT320527B
AT320527B AT302072A AT302072A AT320527B AT 320527 B AT320527 B AT 320527B AT 302072 A AT302072 A AT 302072A AT 302072 A AT302072 A AT 302072A AT 320527 B AT320527 B AT 320527B
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AT
Austria
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trough
side walls
guides
garbage
swivel plate
Prior art date
Application number
AT302072A
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English (en)
Original Assignee
Ochsner & Cie Ag J
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/20Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with charging pistons, plates, or the like
    • B65F3/205Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with charging pistons, plates, or the like with two or more movable and co-operating plates or the like for charging refuse from the loading hopper to the interior of a refuse vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Stopfvorrichtung an Müllwagen, mit einer auf und ab beweglichen Mulde, die in abgesenkter Stellung mit Müll zu füllen und in gehobener Stellung mittels einer denselben in einen Müllsammelkasten stopfenden, gestellfest gelagerten Schwenkplatte zu entleeren ist, wobei zum Verschwenken der Schwenkplatte und zum Heben und Senken der Mulde je zwei hydraulische Pressen vorgesehen sind, und wobei an Seitenwänden der Mulde angebrachte Führungsrollen in gestellfeste Führungen eingreifen. 



   Eine solche Stopfvorrichtung ist   z. B.   aus der Schweizer Patentschrift Nr. 406971 bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind zum Heben und Senken der Mulde zwei hydraulische Pressen vorgesehen, die an zwei Winkelhebeln angreifen, die um gestellfest gelagerte Zapfen schwenkbar sind. An den Enden dieser beiden Winkelhebel sind zwei lange Zugstangen angelenkt, deren untere Enden an den Seitenwänden der Mulde schwenkbar befestigt sind. Diese platzraubende und aufwendige Aufziehvorrichtung ist deshalb nötig, weil die Gefahr besteht, dass infolge der relativ kurzen Führungen der Mulde ein Verkanten derselben in den Führungen bei unsymmetrischem Aufladen des Mülls auftreten kann. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung, die Führung der Mulde zu verbessern, um ein Verkanten und Verformen derselben bei unsymmetrischer Beladung zu vermeiden und dadurch auch die Anwendung einer einfacher ausgebildeten Aufziehvorrichtung zu ermöglichen. 



   Die erfindungsgemässe Stopfvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Führungen nach oben über die Lager der Schwenkplatte hinaus erstrecken, dass diese Lager auf der Innenseite der Seitenwände der Mulde angeordnet sind, und dass ferner die hydraulischen Pressen zum Heben und Senken der Mulde ausserhalb der Seitenwände parallel zu den Führungen angeordnet sind, wobei ihre unteren Enden mit dem Gestell und ihre oberen Enden mit den Seitenwänden gelenkig verbunden sind. 



   Durch die sich oben über die Lager der Schwenkplatte hinaus erstreckenden Führungen ist es möglich, die oberen und unteren Führungsrollen der Mulde in grösserem Abstand voneinander anzuordnen, um dem Verkanten entgegenzuwirken. Ausserdem können die hydraulischen Pressen ohne Winkelhebel direkt an der 
 EMI1.1 
 Führungsschienen nach oben bewegt. 



   Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemässen Stopfvorrichtung besteht darin, dass ihr Gestell aus einer in bezug auf den Müllwagen schwenkbaren Haube besteht und dass die in bezug auf die Vertikale um einen spitzen Winkel von 10 bis 30  nach vorne geneigten Führungen sich längs der Seitenwände der Haube bis zu deren oberen Enden erstrecken. 



   Durch die geneigte Anordnung der Führungen können diese etwas länger als bei vertikaler Anordnung ausgebildet werden. Zudem wird dadurch die Ladekante der Mulde etwas weiter nach hinten versetzt. Dies hat den Vorteil, dass bei ganz gefüllter Mulde weniger die Gefahr besteht, dass bei der Öffnungsbewegung der Schwenkplatte Müll über die Ladekante geschoben wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es ist : Fig. l ein schematischer Vertikalschnitt durch eine Stopfvorrichtung gemäss Linie   I-I   in Fig. 2 ; Fig. 2 eine Ansicht dieser Vorrichtung von hinten, Fig. 3 ein Schnitt durch eine Einzelheit in grösserem Massstab gemäss Linie   III-III   in Fig. l ; Fig. 4 bis 6 drei Fig. l entsprechende Schnitte in je einer andern Phase des Arbeitszyklus der Vorrichtung und in etwas kleinerem Massstab. 
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 angedeutete obere   Achse --3-- schwenkbar   montiert ist. Die Haube-l-weist zwei Seitenwände--4auf, die durch   Querträger--5   bis   11--ein Dach--12-und   eine Vorderwand --13-- miteinander verbunden und aussen durch vertikale   Profileisen--14-versteift   sind. 



   In der dargestellten Betriebsstellung der Haube --1-- schliesst deren   Vorderwand-13-- die   hintere Stirnseite des Sammelkastens-2--ab, mit Ausnahme einer rechteckigen Türe --15--, durch welche der Müll in den   Sammelkasten--2--hinein   gestopft werden kann. Hinten und unten ist die   Haube-l--offen.   



  Wenn der   sammelkasten --2-- entleert   werden soll, wird die   Haube-l--mit   allen an ihr befestigten und nachfolgend noch zu beschreibenden Teilen im Sinne des   pfeiles --16-- von Fig. l   um die Achse --3-- 
 EMI1.3 
 



   Zum Einfüllen des Mülls ist eine hochziehbare Einfüllmulde --17-- vorgesehen, die zwei Seitenwände   --18-- und   einen Boden--19--aufweist, der die Form eines Zylindermantelsektors hat. Die Seitenwände   --18--   sind hinten durch eine rohrförmige   Traverse --20-- miteinander   verbunden, an welcher ein die Ladekante der Mulde bildender abgekanteter   Randstreifen     Bodens-19-befestigt ist.   



   Auf den inneren Seiten der   Seitenwände --4-- der Haube --1-- sind   aus U-Eisen bestehende   Führungen--22--für   je zwei Rollen --23-- vorgesehen, die an den Seiten wänden --18-- der   Einfüllmulde--17--befestigt   sind. Zur Versteifung der   Seitenwände --18-- sind   gemäss Fig. 3 den   Führungen--22--gegenüberliegende,   kurzschenkelige   U-Eisen--24--mit   denselben verschweisst. Die Rollen   - -23--,   die einen   Randwulst --25-- aufweisen,   sind auf   Zapfen --26-- drehbar   gelagert, die   bei-27   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 der betreffenden Seitenwand--18--der Mulde--17--befestigt ist.

   Die   Presse--32--ist   parallel zur Führung --22-- angeordnet, so dass die   Gelenkköpfe --33   und 34-lediglich Verklemmungen vermeiden müssen, wenn die   Presse --32-- aus   ihrer eingezogenen Lage (Fig. l, 2,4) in ihre ausgezogene Lage   (Fig. 5,   6) gebracht wird, um die Mulde--17--hochzuziehen. Die   Führungen --22-- sind   unter einem spitzen Winkel a von   z. B. 10   bis 30  zur Vertikalen nach vorne geneigt. 
 EMI2.2 
 befestigt und mit Versteifungen--38 und   39--versehen   ist. Die Versteifungen--39--, dienen paarweise auch zur Lagerung von zwei Zapfen--40--, an welche die   Gelenkköpfe--41--der   Kolbenstangen zweier hydraulischer   Pressen--42--angelenkt   sind.

   Die   Gelenkköpfe--43--der   zugehörigen   Zylinder--44--   
 EMI2.3 
 
Das Rohr--37--ist beidseitig durch Scheiben--47--verschlossen, von deren Mitte Schwenkzapfen   --48-- nach   aussen ragen, die je in einem   Lager--49--gelagert   sind, das am Querträger --7-- befestigt 
 EMI2.4 
 Stopfvorrichtung der Fall ist. 



   Bei der eingangs erwähnten, bekannten Stopfvorrichtung reichten die vertikalen Führungen der an der Hochziehmulde befestigten Zapfen nur etwa bis zu der in Fig. l mitX-X bezeichneten Stelle. Um einen genügenden Hub der Mulde zu gestatten, musste sich die obere der beiden Führungsrollen etwa an der mit - y-- bezeichneten Stelle befinden, also in einem Abstand von der unteren   Führungsrolle--23--,   der ungefähr nur halb so gross war wie der Abstand der vorliegenden   beiden Führungsrollen--23--.   Die vorliegende sehr lange und daher sehr genaue und stabile Führung --22-- gestattet es, von einer grossen und teuren Aufziehvorrichtung abzusehen, welche beim Aufziehen der Mulde dafür sorgt, dass dieselbe sich bei 
 EMI2.5 
 



   Die Funktion der dargestellten Stopfvorrichtung, die im wesentlichen derjenigen der bekannten Stopfvorrichtung entspricht, soll der Vollständigkeit halber unter Hinweis auf die Fig. 4 bis 6 noch kurz erläutert werden. 



   In der Lage von Fig. l und 2 wird die Mulde mit Müll gefüllt ; während sich die Schwenkplatte-36noch in der Schliesslage befindet. Dann wird durch die hydraulischen   Pressen --42-- die   Schwenkplatte   --36-- in   die Öffnungslage geschwenkt (Fig. 4) und hierauf durch die Presse--32--die Mulde--17-hochgezogen (Fig. 5). Die   Pressen --42-- schwenken   hierauf die   Schwenkplatte --36-- in   die Schliesslage, wobei letztere gemäss Fig. 6 den Müll aus der   Mulde-17--in   den in dieser Figur weggelassenen Sammelkasten - stopft. Durch die   Pressen--32--wird   hierauf die   Mulde--17--wieder   abgesenkt, womit die Ladestellung von Fig. l und 2 wieder erreicht ist. 



   Es wird bemerkt, dass die leichte Vorwärtssteigung der Führung --22-- nicht nur gestattet, diese Führungen noch etwas länger zu machen, als bei genau vertikaler Anordnung, sondern auch noch folgenden 
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 würde, hätte dies zur Folge, dass die Schwenkplatte--36--bei ihrer Öffnungsbewegung relativ viel Müll über die Ladekante --21'-- zurück nach aussen werfen würde. Es ist ersichtlich, dass dieser Effekt dadurch vermindert wird, dass sich die   Ladekante--21--weiter   hinten befindet. Überdies wird durch die Schräglage der Führung --22-- auch das Anbringen von, im vorliegenden Beispiel nicht verbundenen staubfreien Schwenkvorrichtungen an der Haube--l--erleichtert. 



   Das Rohr--37--hat einen im Vergleich zu den   Zapfen --48-- relativ   grossen Durchmesser, weil es dadurch beim Öffnen der   Schwenkplatte--36--im   oberen Bereiche der Tüt --15-- ein Zurückfallen des Mülls in die   Mulde --17-- bremst.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stopfvorrichtung an Müllwagen, mit einer auf und ab beweglichen Mulde, die in abgesenkter Stellung <Desc/Clms Page number 3> mit Müll zu füllen und in gehobener Stellung mittels einer denselben in einen Müllsammelkasten stopfenden, gestellfest gelagerten Schwenkplatte zu entleeren ist, wobei zum Verschwenken der Schwenkplatte und zum Heben und Senken der Mulde je zwei hydraulische Pressen vorgesehen sind, und wobei an Seitenwänden der EMI3.1 dass sich die Führungen (22) nach oben über die Lager (49) der Schwenkplatte (36) hinaus erstrecken, dass diese Lager (49) auf der Innenseite der Seitenwände (18) der Mulde (17) angeordnet sind und dass ferner die hydraulischen Pressen (32) zum Heben und Senken der Mulde ausserhalb der Seitenwände (18) parallel zu den Führungen (22) angeordnet sind, wobei ihre unteren Enden (33)
    mit dem Gestell (1) und ihre oberen Enden (34) mit den Seitenwänden (18) gelenkig verbunden sind. EMI3.2
AT302072A 1972-04-07 1972-04-07 Stopfvorrichtung an Müllwagen AT320527B (de)

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