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Die Erfindung bezieht sich auf einen längenverkürzbaren Schirm mit dreifach-teleskopierbaren Dachstangen, teleskopartig zusammenschiebbarem Schirmstock, einem auf diesem laufenden Hilfsschieber, an dem die
Hilfsschieberstreben angelenkt sind, die unter Zwischenschaltung von Dachstangenstützstreben an den
Dachstangen angreifen, und einem Hauptschieber, an dem die Hauptschieberstreben angelenkt sind, die mit den
Hilfsschieberstreben und über einen Hilfslenker mit den Dachstangenstützstreben gelenkig verbunden sind.
Bei einem bekannten, etwa auf ein Drittel seiner Stocklänge bzw. Dachstangenlänge zusammenschiebbaren
Schirm (österr. Patentschrift Nr. 191103) setzt sich die Hauptschieberstrebe über ihren Anlenkpunkt an der
Hilfsschieberstrebe hinaus in Richtung des Schirmdaches fort. Von diesem, über die Hilfsschieberstrebe hinaus reichenden Hebelarm der Hauptschieberstrebe geht gelenkig der Hilfslenker aus, welcher zur
Dachstangenstützstrebe führt. Diese Bauform ist herstellungstechnisch kompliziert, störungsanfällig und besitzt auch den Nachteil, dass zufolge des überstehenden Hebelarmes der Hauptschieberstrebe die Kopffreiheit des
Schirmes in aufgespanntem Zustand kleiner wird, was umso mehr ins Gewicht fällt, als für gattungsgemässe extrem verkürzbare Schirme ohnehin von der kleinstmöglichen Stockgesamtlänge ausgegangen wird.
Das die
Steuerung des die Dachstangen abstützenden Systems bewirkende Gelenkviereck ist in einem Raum zwischen
Dachstange und Dachstangenstützstrebe unterzubringen. Dieser Raum muss dazu eine Mindestgrösse aufweisen.
Desweiteren sind die insbesondere beim Aufspannen des Schirmdaches auftretenden Kräfteverhältnisse ungüngstig. Der Hilfslenker muss die Dachstangenstützstrebe in die Ausstellage drücken. Dies verlangt eine hohe
Stabilität, insbesondere Knickstabilität des Hilfslenkers. Ohne diese lassen sich keine genügenden Kräfte übertragen, die aber anderseits erwünscht sind für ein straffes Aufspannen des Daches.
Vor allem bei grossen
Spannkräften tritt aber dann die Gefahr auf, dass das gesamte aus Hilfsschieberstrebe, Hauptschieberstrebe,
Hilfslenker und Dachstangenstützstrebe gebildete Stützsystem seitlich ausknickt und auch in erheblichem Masse die Dachstoffannähstellen belastet. Insbesondere zufolge der Doppelarmigkeit der Hauptschieberstrebe ist auch ein Ineinanderschachteln der einzelnen Streben in zusammengelegtem Zustand des Schirmes nur sehr unvollkommen zu erreichen. Das gesamte Strebensystem muss zudem insbesondere wegen der Druckbelastung des
Hilfslenkers, aus sehr stabilen und damit schweren und montagetechnisch ungünstigeren Bauteilen hergestellt sein.
Bei einer andern Bauform eines verkürzbaren Schirmes (deutsche Patentschrift Nr. 944147) ist es auch bereits bekannt, den Hilfslenker unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten in abgeknickter Form zuzuordnen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemässen Schirm so auszubilden, dass insbesondere unter
Vermeidung der vorerwähnten Nachteile eine Konstruktion geschaffen ist, die bei einfacher leichter Bauform der
Streben und bei möglichst leichter Öffnungsbewegung für den Schirm hohe Spannkräfte auf den Dachstoff erzielen lässt, dies mit der weiteren Auflage einer raumsparenden Zusammenlegbarkeit auch in verkürztem
Zustand des Schirmgestelles.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch, dass die Dachstangenstützstrebe eine über ihr
Gelenk mit der Hilfsschieberstrebe hinausreichende Verlängerung aufweist, an der der unterhalb der
Hilfsschieberstrebe liegende Hilfslenker angreift, dessen anderes Ende in der Nähe des Hauptschieberstreben-Hilfs- schieberstreben-Gelenkpunktes mit der an der Hilfsschieberstrebe endenden Hauptschieberstrebe gelenkig verbunden ist.
Eine vorteilhafte Bauform besteht erfindungsgemäss darin, dass der Hilfslenker auf seinem Mittelabschnitt in an sich bekannter Weise durchgebogen ist.
Dabei ist es gemäss der Erfindung weiterhin von Vorteil, dass die Hilfsschieberstreben und die an diesen endenden Hauptschieberstreben als zum Griff hin offene U-Profile ausgebildet sind und sich der Hilfslenker vor der offenen Seite des U-Profiles der Hilfsschieberstrebe erstreckt.
Zudem ist es von Vorteil, wenn erfindungsgemäss der vorzugsweise aus Draht bestehende Hilfslenker einerseits mit dem U-Steg der Dachstangenstützstrebe verhakt und anderseits im U-Innenraum der Hauptschieberstrebe angelenkt ist.
Fernerhin ist es von Vorteil, wenn gemäss der Erfindung die Dachstangenstützstrebe im Bereich ihrer Gelenkstelle mit dem Hilfslenker eine Einziehung der U-Schenkel bis auf die lichte Weite entsprechend der Dicke des Hilfslenkers ausbildet.
Schliesslich bringt die Erfindung in Vorschlag, dass der Hilfslenker an seiner der Hilfsschieberstrebe zugekehrten Kante ein Einbuchtung zum Eintritt des die Hilfsschieberstrebe mit der Dachstangenstützstrebe verbindenden Gelenkzapfens aufweist.
Endlich ist es noch von Vorteil, dass die Hauptschieberstrebe einschliesslich des von dieser ausgehenden Hilfslenkers in zusammengelegtem Zustand des Schirmes im Bereich der Anlenkstelle zwischen Hilfsschieberstrebe und Dachstangenstützstrebe ineinandergeschachtelt vollständig in den Querschnitt der Dachstangenstützstrebe eintauchen, welche Strebe in zusammengelegtem Zustand des Schirmes oberhalb des Hauptschiebers endet.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist erreicht, dass insbesondere der Hilfslenker in leichterer, stabilitätsmässig schwächerer Bauform ausgebildet werden kann. Er braucht nur der Zugbelastung standzuhalten. Es besteht nicht
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die Gefahr eines Ausknickens desselben, so dass auch die Gefahr eines Ausknickens des gesamten Stützgestänges vermieden ist. Das aus Hilfslenker, Hilfsschieberstrebe, Hauptschieberstrebe und Dachstangenstützstrebe bestehende Stützgestänge für die dreifach teleskopierbaren Dachstangen kann in leichterer Ausführungsform erstellt sein. Trotz Erzielung hoher auf den Dachstoff wirkender Spannkräfte lässt sich der Schirm leicht in die
Aufspannstellung bringen.
Es treten die Vorteile einer grösseren Funktionssicherheit, einer grösseren Kopffreiheit bei aufgespanntem Dach, einer leichteren Montage und die Möglichkeit eines den Querschnitt des zusammengelegten und verkürzten Schirmes erheblich vermindernden Ineinanderschachtelns auf. Zufolge der
Durchbiegung des Hilfslenkers auf seinen Mittelabschnitt kann dieser bei Zugbelastung eine aus elastischer
Streckung bedingte, sogar unterschiedliche Zugkräfte kompensierende Spannkraft ausüben. Er bildet einen gewissen Zuglängenvorrat. Die beim Aufspannen des Daches einzuleitenden Kräfte sind zufolge der vorteilhaft erreichbaren Kraftübertragungsverhältnisse gering. Die Tatsache, dass der Hilfslenker ausschliesslich einer
Zugbelastung standzuhalten braucht, ermöglicht es sogar, ihn aus Draht auszubilden, insbesondere aus Stahldraht.
Dies bringt in Verbindung mit der entsprechenden Zuordnung und Anlenkung des Hilfslenkers an der
Hauptschieberstrebe und der Dachstangenstützstrebe wieder den Vorteil, dass in zusammengeklapptem Zustand des Schirmdaches eine sich über eine erhebliche Länge erstreckende Ineinanderschachtelung der Streben in das
U-Profil der Dachstangenstützstreben möglich ist. Auch die Gelenkstellenausbildung zwischen Hilfslenker und den daran angreifenden Streben ist einfach und stabil. Das ledigliche Verhaken der entsprechend gestalteten
Hilfslenkerenden substituiert die bisher üblichen Niete und führt zu einer Herstellungsvereinfachung.
Die
Einziehung der U-Schenkel der Dachstangenstützstrebe im Gelenkstellenbereich bis auf die lichte Weite entsprechend der Dicke des Hilfslenkers bringt zum einen eine grossflächige seitliche Abstützung zwischen
Hilfsschieberstrebe und Dachstangenstützstrebe und zum andern den Vorteil, dass durch entsprechende
Positionierung der Stecklöcher für die Einhakverbindung zwischen Hilfslenker und den beteiligten Streben, die
Zugkräfte genau in der Mittelebene der Verlängerung wirksam werden. Die Berücksichtigung einer Einbuchtung zum Eintritt des die Hilfsschieberstrebe mit der Dachstangenstützstrebe verbindenden Gelenkzapfens dient zusätzlich den Bestrebungen, eine extrem raumsparende Bauform zu verwirklichen.
Diese bauliche Massnahme ist vor allem dann von Vorteil, wenn bezüglich des Hilfslenkers von einem aus Flachmaterial gefertigten Zuschnitt ausgegangen wird, der unter Berücksichtigung der vorgesehenen Einbuchtung eine querschnittsverminderte Zone erhält, die bei leichter Knickung des Hilfslenkers ebenfalls eine gewisse elastische Streckung desselben ermöglicht.
Eine Ausgestaltung dahingehend, dass die Hauptschieberstrebe einschliesslich des von dieser ausgehenden
Hilfslenkers in zusammengelegtem Zustand des Schirmes im Bereich der Anlenkstelle zwischen Hilfsschieberstrebe und Dachstangenstützstrebe ineinandergeschachtelt vollständig in den U-Querschnitt der Dachstangenstützstrebe eintauchen, welche Strebe in zusammengelegtem Zustand des Schirmes oberhalb des Hauptschiebers endet, führt insbesondere zu einer weiteren Funktion des durchgebogenen Hilfslenkers, nämlich dahingehend, dass dieser praktisch in einem spreizbaren Kasten eingeklemmte Hilfslenker eine anfängliche Öffnungshilfe für das Stützsystem bildet, welches dadurch in eine für das Öffnen, d. h. die Verlagerung des Hauptschiebers begünstigende Position gebracht wird.
Der Gegenstand der Erfindung in den Zeichnungen an Hand von Ausführungsbeispielen näher dargestellt.
Es zeigen : Fig. l den erfindungsgemäss ausgebildeten Schirm in schematischer Darstellung und in aufgespanntem Zustand, Fig. 2 den Schirm in vergrösserter Teildarstellung, u. zw. ebenfalls in aufgespanntem Zustand, Fig. 2a den Endbereich des Dachgestänges, Fig. 3 eine Unteransicht in Richtung des Pfeiles B in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt gemäss Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 den Schirm in beigeklapptem, längenverkürztem Zustand der Dachstangen einschliesslich des Stützsystems, Fig. 6 den Schirm in beigeklapptem Zustand der Dachstange, Fig. 7 eine Seitenansicht gegen Hilfsschieberstrebe und Dachstangenstützstrebe unter besonderer Verdeutlichung der Anordnung eines abgewandelten Hilfslenkers, Fig. 8 eine Unteransicht hiezu, Fig.
9 den entsprechenden Schirm in Teildarstellung, jedoch bei wieder veränderter Ausbildung des Hilfslenkers, Fig. 10 den Schirm mit erneut abgewandeltem Hilfslenker, Fig. l l eine vergrösserte Teilansicht unter Verdeutlichung des Abschnittes, in welchem der Hilfslenker unter Bildung einer öffnungshilfe sich befindet und Fig. 12 einen Schnitt gemäss Linie XII-XII in Fig. l1.
Der längenverkürzbare Schirm besitzt den teleskopartig ineinanderschiebbaren Schirmstock --1--, bestehend aus den Rohrteilen-2 und 3--, von denen der Rohrteil --3-- als Innenrohr ausgebildet ist.
Die Auszugsstellung ist durch eine übliche Kugel-bzw. Federrast--4--gesichert.
Der Rohrteil--3--weist endseitig einen Traggriff--5--auf, welcher mit einer Ringkammer --5'-- zum Eintritt der freien Enden--6'--der Dachstangen--6--versehen ist.
Auf dem Schirmstock--l--laufen der Hauptschieber--7--und der Hilfsschieber-8--.
Der Rohrteil --2-- weist eine Top-Platte-9--auf. An dieser sind die Dachstangen--6angelenkt.
Jede Dachstange--6--besteht aus drei, etwa gleichlangen Abschnitten, nämlich dem schirmkronenseitigen Abschnitt--6a--, dem Mittelabschnitt --6b-- und dem äusseren Abschnitt --6c--.
Die Abschnitte sind teleskopartig ineinanderschiebbar. Während bezüglich der Abschnitte--6a und 6b-ein U-Profil verwendet ist, besteht der äussere Abschnitt --6c-- aus Material runden Querschnitts.
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Einer jeden Dachstange--6--ist ein Stützsystem zugeordnet.
Dieses Stützsystem setzt sich aus folgenden Einzelbauteilen zusammen : Hilfsschieberstrebe--10--,
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zusammengelegtem Zustand des Schirmes ineinandergeschachtelt innerhalb der Dachstangenstützstrebe--13--.
Zur Verwirklichung des raumsparenden Ineinanderschachtelns der genannten Bauteile ist bezüglich der
Hilfsschieberstrebe--10--, der Hauptschieberstrebe--11--sowie der Dachstangenstützstrebe --13-- auf U-Profil entsprechend abgestufter Abmessungen zurückgegriffen.
Bezüglich des Hilfslenkers ist beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. l bis 6 ein Flachprofil verwendet, da der Hilfslenker--12--in das zu innerst liegende U-Profil der Hauptschieberstrebe--11-eintaucht.
Die zweite Vorbedingung zur Ermöglichung eines günstigen Ineinanderschachtelns besteht darin, dass Hilfsschieberstrebe --10--, Hauptschieberstrebe --11-- und Hilfslenker --12-- sämtlich als einarmige, also im Bereich ihrer Gelenkpunkte endende Bauteile ausgebildet sind.
Hingegen setzt sich die Dachstangenstützstrebe --13-- über ihren Anlenkpunkt--17--mit der . Hilfsschieberstrebe--10--um das Mass--x--hinaus fort. An dieser Verlängerung greift der Hilfslenker --12-- an (vgl. Fig. 7). Letzterer verläuft unterhalb der Hilfsschieberstrebe--10--und greift gelenkig auf einem Abschnitt zwischen den beiden endseitigen Anlenkpunkten der Hauptschieberstrebe--11--an.
Beim Öffnungsvorgang des Schirmes zieht der Hilfslenker--12--die Dachstangenstützstrebe--13--in ihre Ausklappstellung.
Das U-Profil der HilEsschieberstrebe --10-- ist zum Schirmstock hin offen. Sie ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, auf ihrem Mittelabschnitt mit dem Ende der Hauptschieberstrebe--11--gelenkig verbunden, deren
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--12-- und Hauptschieberstrebe --11-- erfolgtHauptschieberstrebe--11-- (vgl. auch Fig. 8). Der Hilfslenker--12--weist eine diese Vorsprünge aufnehmende Bohrung auf.
Das andere Ende des Hilfslenkers lagert zwischen den U-Schenkeln--15--der Dachstangenstützstrebe - -13--. Dieser Lagerzapfen ist mit--16--bezeichnet. Die U-Schenkel--15--der Dachstangenstützstrebe sind im Bereich der Gelenkstelle eingezogen, dies im Interesse einer engen Gelenkführung. Die Einziehung geht demzufolge bis auf die Materialdicke des Hilfslenkers--12--. Unter Hinweis auf Fig. 4 ist zu erkennen, dass durch die erfolgte Einziehung Schultern--15'--entstehen. Letztere bilden die Stützfläche für die Kanten der
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nahezu geradliniger Erstreckung zueinander, d. h. die beiden Streben treten in Wirkungsstellung funktionsmässig als eine Stützstrebe auf.
Das hilfsschieberseitige Ende der Hilfsschieberstrebe --10-- besitzt an der dem Schirmstock-l- zugekehrten Seite der U-Schenkel--18--eine Auskehlung--19--. Letztere erstreckt sich mindestens über
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Zusammenlegbarkeit bzw. Ineinanderschachtelbarkeit der einzelnen, das Stützsystem bildenden Bauteile gestaltet, derart, dass er an seiner der Hilfsschieberstrebe --10-- zugekehrten Kante eine Ausbuchtung--20-aufweist zum Eintritt des die Hilfsschieberstrebe--10--mit der Dachstangenstützstrebe --13-- verbindenden Gelenkzapfens--17--.
An der Dachstangenstützstrebe--13--sind ähnliche Vorkehrungen getroffen : Hier formen die U-Schenkel --15-- der Dachstangenstützstrebe --13-- Ausbuchtungen --21--. In letztere treten bei Zusammenklappen des Schirmgestelles die Köpfe des die Hilfsschieberstrebe--10--mit der Hauptschieberstrebe--1--verbindendenGelenkzapfens--14--ein.
Bei den Varianten gemäss Fig. 7 und 9 ist der Hilfslenker--12'--aus einem gebogenen Drahtabschnitt gebildet. Diese Biegung verwirklicht eine gewisse Streckreserve, da der Hilfslenker, wie oben herausgestellt, als
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Dachstangenstützstrebe-13-verhakt--41-- versehen. In diese Durchtrittsöffnung --41-- ist das zu einer Ringöse gerollte Hilfslenkerende eingehakt. Die Anlenkung des gegenüberliegenden Hilfslenkerendes erfolgt wieder durch nach innen gekörnte
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Wie im übrigen Fig. 7 verdeutlicht, weist der Hilfslenker --12'-- eine leichte Vorbiegung nach aussen auf.
Bei der Varianten gemäss Fig. 9 ist die Wölbungsrichtung entgegengesetzt verlaufend. In Aufspannstellung ragt der Wölbungsabschnitt in das offene U-Profil der Hilfsschieberstrebe-10--.
In Aufspannstellung des Schirmes liegt der Hilfsschieber --8-- mit relativ geringem Abstand vor der Top-Platte --9--. Er tritt in Endstellung gegen einen nicht näher dargestellten Anschlag am Schirmstock-Aussenrohr-2--.
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festgelegt.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 10 bis 12 ist ein vollständiges Ineinanderschachteln der Gestellteile unter weiterer Querschnittsverminderung des Gestelldurchmessers verwirklicht. Hiezu sind
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Schirmes oberhalb des Hauptschiebers --7-- endet.
Wie aus den Fig. 11 und 12 ersichtlich, weist der dortige Hilfslenker --12'''-- auf seinem Mittelabschnitt eine doppelte, stufenförmig ausgerichtete Abbiegung --77-- auf. Diese Abbiegung --77-- gibt dem unter Zugspannung stehenden Hilfslenker --12"'-- die Möglichkeit einer begrenzten Längenausdehnung, welche Zugspannung, wie oben herausgestellt, die Strecklage von Hilfsschieberstrebe --10-- und
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--13-- stabilisiert.Schlitze --78-- ein.
Der Hilfslenker erfüllt aber noch einen weiteren Zweck : In zusammengelegtem Zustand des Schirmes wird dieser Hilfslenker zufolge des fortschreitenden kastenförmigen Einschlusses in Art eines Kraftspeichers aufgeladen. Die dem Hilfslenker zufolge der erfindungsgemässen Abbiegung--77--innenwohnende Rückstellkraft bringt, nach Freigabe der normalerweise gebündelten Dachstangenenden, eine gewisse Spreizkraft auf, die das Stützsystem in eine für das öffnen günstige Position steuert. Die Abbiegungsstufe --79-- liegt auf dem Steg des U-Profils der Hilfsschieberstrebe--10--auf, während sich die Abbiegungsstufe-80-am U-Steg des Profils der Hauptschieberstrebe --11-- abstützt. Es wird auf Fig. 11 verwiesen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Längenverkürzbarer Schirm mit dreifach-teleskopierbaren Dachstangen, teleskopartig zusammenschiebbarem Schirmstock, einem auf diesem laufenden Hilfsschieber, an dem die Hilfsschieberstreben angelenkt sind, die unter Zwischenschaltung von Dachstangenstützstreben an den Dachstangen angreifen, und einem
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Verlängerung aufweist, an der der unterhalb der Hilfsschieberstrebe (10) liegende Hilfslenker (12, 12', 12''') angreift, dessen anderes Ende in der Nähe des Hauptschieberstreben-Hilfsschieberstreben-Gelenkpunktes (14) mit der an der Hilfsschieberstrebe (10) endenden Hauptschieberstrebe (11) gelenkig verbunden ist.
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