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Signaleinrichtung für Eisenbahnen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signaloinrichtung für Eisenbahnen, bei welcher auf der Lokomotive sowoh ! ein Warnungssignal bei blockierter Strecke als i) neb ein den ordnungmässigen Zustand anzeigendes Signal in Funktion tritt. Iliebei ist auf
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Wird der erste Stromkreis mittels einer mechanischen, durch einen seitwärts an den Schienen angebrachten Anschlag betätigten Einrichtung geöffnet, dann erfolgt die Betätigung des
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befindlichen Signalwärter geschlossen wurde, dann wird die Betätigung des Warnnngs- signales" hintangehalten und gleichzeitig ein in dem zweiten Stromkreise angeordnetes, den ordnungsmässigen Zustand anzeigendes Signal gegeben.
Hiebei ist nur eine einzige Auffahr- schräge bei jeder Signalstelle vorgesehen, welche Schräge sowohl als mechanische Einrichtung zum Offnen des für gewöhntich geschlossenen Stromkreises. als auch als Leiter des für gewöhnlich offenen Stromkreises dient.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung bei einem mit einem Dampfkessel oder einem Druckluftbehälter versehenen Zuge. Fig. 1 ist eine Seiten-und Fig. 2 eine Endansicht einer Eisenbahnlokomotive, die
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das mit einer Einrichtung zur Betätigung der Signale versehen ist. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt, der in grösserem Massstabo Einzelheiten der Signaleinrichtung zeigt. Fig. 4 veranschaulicht in schematischer Darstellung eine abgeänderte Einrichtungsform der Signale.
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Schalters k mittels eines auf einer welle n montierten Armes m verunden.
Die Welle n dreht sich in geeigneten Lagern n1, welche auf Tragarmen ruhen, die an dem unteren
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Schalter 10 vom Signalwärter geschlossen. Die Wirkung des Schliessens ist die, dass in dem Momente, wo der Zug die Schräge erreicht und der Hebel t-mit der Schiene t'den liontakt schliesst, ein elektrischer Stromkreis hergestellt wird von einem Pole einer neben den
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Leitungsende v, die Leitung vl, die zweite Windung des Magneten h und zurück zur Erde zum anderen Pole der Batterie x, welche gleichfalls geerdet ist.
Ein Strom wird so durch die zweite Windung des Magneten h geschickt, wodurch entweder das Herabfallen des Ankers 9 verhindert wird oder aber bewirkt wird, dass, wenn infolge des Unterbrechens des Stromes in der ersten Windung das Sinken des Ankers begonnen hat, dasselbe sofort unterbrochen und der Anker wieder gehoben wird. Infolgedessen findet kein Ertönen der
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dem Lokomotivführer anzeigt, dass die Strecke frei sei.
Um bei Nichtverwendung der Lokomotive (d. h. also im Falle, wo der Dampfdruck im Kessel unter ein bestimmtes Mass sinkt) Stromvorgeudung zu ersparen, ist folgende
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Zylinders y durchgeht und an die Kontaktfeder i4 anliegt, die sich im Stromkreise der ersten Windung des Magneten h befindet. Die Feder des Bolzens z ist stark genug, um einen bestimmten Druck des Dampfes im Dampfrohre d2 Überwinden zu können. Infolge
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kein Schliessen des Stromes der ersten Windung des Magneten h statt, insolange nicht der Dampfdruck im Lokomotivkessel das bestimmte Mass übersteigt, in anderen Worten also, nur bei Verwendung der Lokomotive kann ein Stromschluss erfolgen.
Es ist wohl klar, dass es nicht wesentHch ist, dass der Elektromagnet A mit zwei Windungen versehen sei. Es kann statt dessen eine einzige Windung sowohl in den für
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sein, welche beiden Stromkreise mit Bezug auf den Elektromagneten parallel geschaltet sind.
Fig. 4 veranschaulicht ein derartiges Schaitungsschema : der für gewöhnlich geschlossene Stromkreis geht von der Batterie i durch den Schalter k, Elektromagnet h zurück zur Batterie i,
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den Hebel 1", die Glocke c, den Magnet lt geht nnd mittels der Leitung s : geerdet ist : selbstverständlich ist dieser Stromkreis nicht geschlossen, bis nicht der Schalter w geschlossen ist.
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mechanisch betätigtor Organe geöffneten Stromkreis als auch in einen zweiten, für gewöhnlich offenen Stromkreis eingeschaltet ist, welcher zwecks Verhinderung der Abgabe des 11 Ualt- signales" und gleichzeitig erfolgender Abgabe des #Sicherheitssignales" mittels einer von
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