DE12452C - Neuerungen an elektromagnetischen Signalvomchtvmgen für Eisenbahnen - Google Patents

Neuerungen an elektromagnetischen Signalvomchtvmgen für Eisenbahnen

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DE12452C
DE12452C DENDAT12452D DE12452DA DE12452C DE 12452 C DE12452 C DE 12452C DE NDAT12452 D DENDAT12452 D DE NDAT12452D DE 12452D A DE12452D A DE 12452DA DE 12452 C DE12452 C DE 12452C
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DENDAT12452D
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Original Assignee
C. VON TROTT in New-York (V. St A.)
Publication of DE12452C publication Critical patent/DE12452C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/06Vehicle-on-line indication; Monitoring locking and release of the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

1879.
Klasse 20.
CLEMENS von TROTT in NEW-YORK (V. S. A.). Neuerungen an elektromagnetischen Signalvorrichtungen für Eisenbahnen.
Zusatz-Patent zu No. 9070 vom 1. Mai 1879.
' Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1879 ab.
Längste Dauer: 30. April 1894.
Die vorliegenden Neuerungen betreffen eine verbesserte Weichenverriegelung.
Die Construction der Weiche ist auf beiliegender Zeichnung im Grundrifs, Fig. 1, dargestellt. Fig. 2 stellt den Weichenbock im Längsschnitt dar.
In dem Weichenbock ist die verticale Welle H gelagert, welche an ihrem unteren Ende eine Kurbel ο trägt, welche durch eine Zugstange/ mit der Stange q und den Weichenzungen verbunden ist. Die Welle ist ferner mit der Commutatorscheibe 5, der Scheibe X und einer Wendescheibe / versehen. Die Commutatorscheibe bewegt sich an zwei festen, isolirten Contacten r r1 vorbei, von denen Drahtleitungen nach der Erde und der nächsten, in Patentschrift No. 9070 mit E bezeichneten Vorrichtung gehen, welche für die Zukunft »Streckenconductor« genannt werden soll. Die Commutatorscheibe >S ist derart auf der Welle H befestigt, dafs die beiden Contacte r rx in leitender Verbindung stehen, wenn die Weiche offen ist; demnach wird auf der Locomotive ein Signal ertönen, sobald dieselbe den nächst vorgelegenen Streckenconductor erreicht und die Schleifcontacte der Locomotive den am Stift E angebrachten Metallstreifen berühren. Der Strom geht alsdann einerseits von dem Contact r1 nach diesem Metallstreifen durch den Signalapparat auf der Locomotive und durch die Locomotive zur Erde, andererseits von dem Contact r zur Erde. Ist die Weiche richtig gestellt, so ist die Verbindung zwischen r und rx unterbrochen und es wird kein Signal ertönen.
Um zu verhindern, dafs die Weiche verstellt wird, wenn die Locomotive oder der Zug sich zwischen dem nächstgelegenen Streckenconductor und der Weiche befindet, wird letztere durch den kommenden Zug verriegelt. Zu diesem Zweck führt von einem der Metallstreifen des Streckenconductors eine Leitung nach den Umwindungen des Elektromagneten t. Der vom Elektromagneten kommende Draht steht mit einem Contact in Verbindung, der durch die Commutatorscheibe S mit einem zweiten Contact leitend verbunden wird, wenn die Weiche richtig steht. Von diesem zweiten Contact geht eine Leitung nach der Erde.
Die letzterwähnten Contacte sind der Deutlichkeit wegen nicht dargestellt.
Dem Magneten t gegenüber ist die Falle u angeordnet, welche den längeren Arm des durch das Gewicht belasteten Hebels ν unterstützt, während der kürzere Arm mit einem Stift w versehen ist, der in eine Aussparung der an der Welle ^befestigten Scheibe X, Fig. 3, fafst. Ist der längere Arm des Hebels ν gehoben, so ist der Stift w aus dem Einschnitt der. Scheibe gezogen und die Weiche kann verstellt werden. Wenn die Weiche geschlossen wird, so befindet sich der Ausschnitt der Scheibe X dem Stift w gegenüber, und die Verriegelung der Weiche kann erfolgen.
Fährt somit der Zug über den betreffenden, mit dem Elektromagneten/verbundenen Streckenconductor, und die Weiche stand richtig, so wird der Strom geschlossen und t magnetisch; /zieht die Falle u an, der Hebel υ fällt herunter, der Stift w wird in den Einschnitt der Scheibe X gestofsen, und die Weiche ist verriegelt.
Es mag noch besonders bemerkt werden, dafs in diesen zweiten Stromkreis kein Signalapparat eingeschaltet ist.
Die Weiche wird so lange verriegelt bleiben, bis die Locomotive sie erreicht und über sie wegfährt, alsdann wird sie auf folgende Weise entriegelt:
Durch den Radflantsch eines Locomotivrades oder durch eine der auf der Radaxe sitzenden Scheiben wird ein Druck auf die Hebel j ausgeübt, der sich mittelst Welle y auf die mit einem Hebel verbundene Stange ζ überträgt; · die Stange ζ hebt den Hebel v, der durch die Falle u in seiner oberen Lage gehalten wird.
Dieser- Mechanismus soll nur das Princip der Construction zeigen, die specielle Ausführung kann mannigfach variirt werden.
Es mag nochmals bemerkt werden, dafs durch den Commutator S immer nur ein Strom zur Zeit geschlossen sein kann, nämlich entweder der zum Signalisiren der offenen Weiche, in welchem Falle der zum Verriegeln bestimmte Strom unterbrochen ist, und umgekehrt.
Mit der Vorrichtung zum Verriegeln der Weiche kann auch eine optische oder akustische Signalvorrichtung combinirt sein, welche dem Weichenwärter oder dem Stations- oder Streckenpersonal anzeigt, dafs die Verriegelung durch den herannahenden Zug stattgefunden hat.
Die Construction des Signalmastes am Wegübergang ist aus Fig. 4 ersichtlich. Die BarriereZ· wird für gewöhnlich durch die Falle/1 gehalten; dieselbe wird von dem Elektromagneten k angezogen, wenn der Zug den nächstvorgelegenen Streckenconductor passirt und hierbei einen Strom schliefst. Alsdann schliefst sich die Barriare.
Mit der Barriere ist ein Läute\verk combinirt, das durch ein Uhrwerk getrieben wird, welches durch die fallende Barriere aufgezogen wird. Das Läutewerk ertönt, bevor die Barriere geschlossen wird.
Passirt der Zug den Wegübergang, so trifft einer der Radflantschen oder eine auf einer Radaxe befestigte Scheibe eine Hebelvorrichtung, welche der in Fig. 1 und 2 dargestellten und mit j bezeichneten ähnlich ist, wodurch die Barriere wieder gehoben wird. Diese Hebelvorrichtung kann so weit vom Wegübergang entfernt aufgestellt werden, dafs die Barriere erst geöffnet wird, wenn der Zug den Wegübergang passirt hat. /'

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: X
    An der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Weichenverriegelungsvorrichtung zum Zwecke:
    a) wenn die Weiche falsch steht, ein Warnungssignal auf der Locomotive auszulösen: die Scheibe S und die mit dem Streckenconductor verbundenen Contacte rr1;
    b) wenn die Weiche richtig steht, die Weiche zu verriegeln: der Magnet t, welcher mit dem Streckenconductor verbunden ist, der Anker u, der Hebel υ mit Stift w und Scheibe x; ■ ■
    c) die Weiche beim Passiren des.Radflantsches zu entriegeln: die Hebelcombination jy ζ ν.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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