AT28857B - Elektrische Rohrpostanlage. - Google Patents

Elektrische Rohrpostanlage.

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AT28857B
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Karl Hansel
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Karl Hansel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 nach der Station II befördert werden soll. Zunächst wird der Zug in der Station 1 von der isolierten Strecke   (Verladeistelle) h   von Hand so weit in die Fahrstrecke in der Richtung gegen die Station II geschoben, dass der   Stromabnehmer zwischen der Untorbrechungsstollo   und dem Punkte 1 zur Anlage an der   Stromschiene f kommt. Hierauf   wird   der Streckon-   schalter o in die gezeichnete Stellung umgelegt, der Fahrtrichtungsschalter n in die ge- 
 EMI3.2 
 auf" Fahren" eingestellt ; gleichzeitig wird der Taster r für das Fahrsignal für die zwischen den beiden Stationen liegende Strecke niedergedrückt.

   Hiedurch werden folgende von der Stromquelle der Station I gespeiste Stromkreise geschlossen : 1. Der Hauptstromkreis ; vom positiven Pole der Stromquelle über die   Schmolzsicherung   zum   Punkto 3 des   Fahrtrichtungsschalters, über dessen Hebel nach 4, von hier zum Punkte 2 (und über die Widerstände zum Punkte 5) des   Fahrsc1la1ters, über   dessen Hebel zum Punkte 6 des   äussersten   
 EMI3.3 
 Pole der Stromquelle zurück. 2.

   Beim Niederdrücken des   Signaltasters     r in Station 1 für   die zwischen den beiden Stationen liegende Strecke fliesst ein Teilstrom des durch die 
 EMI3.4 
 zum Punkte 34, von dort zum Punkte 35, dann einerseits über die Signalglocke j, andererseits durch die Glühlampe k zum Punkte 36, über den Vorschaltwiderstand p und die Schmelzsicherung l zum Endpunkte 37 der Kabelader i, durch letztere zurück nach Station 1 zu dem Endpunkte   38 und über   den niedergedrückten Taster zum Punkte 3. 9 der Rückleitung 26 des Hauptstromkreises. 3.

   Ein zweiter Nebenschluss zum Hauptstromkreise ent- 
 EMI3.5 
 

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 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 nur durch die Station   II   mit Hilfe der hier vorhandenen   Stromquelle   durch entsprechende Stellung der Schalter bewirkt werden soll. 



   Findet der Zugsverkehr auf einem Geleise immer nur in einer und derselben Richtung statt (auf zweigeleisigen Strecken oder auf eingeleisigen zu einer Schleife geschlossenen Linien), so kann die Einrichtung der   Rohrpostanlage   so getroffen werden, dass die Be-   förderung   des Zuges von einer Station zur nächsten entweder immer nur durch die Abfahrtsstation oder immer nur durch die Ankunftsstation zu bewerkstelligen ist. In beiden Fällen sind in der Ausrüstung der Stationen die bei den vorher beschriebenen Betriebsarten angeführten Streckenschalter und   Fahrtrichtungsschalter   entbehrlich.

   Auch kann der am Motorfahrzeuge bei den beiden ersten Betriebsarten vorgesehene polarisierte, elektro- 
 EMI5.2 
 fahrzeuges auf das andere Geleise einer zweigeleisigen Strecke notwendig ist und dieser Übergang nur in einer Station   (Kopfstation)   von Hand aus zu   bewerkstelligen   sein wird. 



  Die durch den Wegfall des Strecken- und Fahrtrichtungsschalters sich ergebende vereinfachte Schaltung der Stationen ist in Fig. 7 ersichtlich, wobei mit   gl   die zu beiden Seiten jeder Station angebrachten, mit der   Kabelader i verbundenen isolierten Schienen   bezeichnet sind, die auch bei der unmittelbar vorher beschriebenen Betriebsart zur Anwendung kommen.

   Um den in einer Station einfahrenden Zug an einer ganz bestimmten Stelle sicher zum Stehen zu bringen, kann am   Motorfahrzeuge   noch eine selbsttätig wirkende mechanische Bremsvorrichtung angebracht worden, welche im wesentlichen aus einem zweiarmigen Hebel mit Exzenter besteht, welch letzterer bei Umstellung des Hebels infolge 
 EMI5.3 
 entweder an die Radkränze anlegt oder freigibt, so dass sie in letzterem Falle   durst   die Federn abgehoben werden können. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 1. Elektrische Rohrpostanlage mit die Stationen verbindenden Kanälen und in den- 
 EMI5.4 
 anderen Station durch die Kraftquelle einer der beiden Stationen über die Strecke zwischen denselben mit gewünschter Geschwindigkeit befördert-und dessen Anlangen in der Empfangsstation in der Abgangsstation   angc igt wird, wobei durch   die Schaltvorrichtung in der Abgangsstation oder in der   Empfangsstation   die Förderung sowie das Bremsen des Zuges   bewirkt werden kann.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Itohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug oder der Zug von einer Station bis zur Mitte der Strecke zwischen den beiden Stationen durch die Kraftquelle der Abgangsstation befördert, infolge der Anordnung eines isolierten Teiles der Fahrschiene in der Streckenmitte diese Kraftquelle ausgeschaltet und die der nächsten Station eingeschaltet wird, um den Zug über diese zweite Strecken- EMI5.5 das Bremsen des Zuges bewirkt und für den Fall der Rückfahrt durch Beeinflussung eines auf dem Motorfahrzeuge angebrachten Fornumschalters und Stromwenders die Richtung des Stromes geändert werden kann.
    3. Bei einer Rohrpostaniage nach Anspruch 1 mit eingeleisiger Strecke die Aus- führung der Stationen in der Weise, dass jede derselben für jede zugehörige Strecke einen EMI5.6 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 der betreffenden Teilstrecke dienenden Streckenumschalter sowie eine Signalvorrichtung enthalt. EMI6.2 schienen im Kanale in solcher Weise, dass die letzteren in den Stationen, die ersteren ebenfalls in den Stationen und gegebenenfalls auch in der Mitte der Strecke durch isolierte Schienenstücke unterbrochen sind.
    7. Bei einer Rohrpostanlage nach Anspruch 1 ein Motorfahrzeug mit an den Achslagerträgern des Gestelles aufgehängtem Wagenkasten und einem im Nebenschlusse geschalteten polarisierten Fernumschatter, dessen winkelhebelartiger Anker einen Stromwender betätigt, wenn er durch entsprechende Einstellung des Fahrschalters und Fahrtrichtungsschalters einer Station durch den mittels Stromabnehmers aus der Stromschiene zugeführten Strom umgestellt wird.
AT28857D 1906-03-03 1906-03-03 Elektrische Rohrpostanlage. AT28857B (de)

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