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Nummerndruck-Automat für Fahrkarten od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Nummerndruck-Automat für Fahrkarten od. dgl. Ein vorzugsweises Anwendungsgebiet für den erfindungsgemässen Nummerndruck-Automat für Fahrkarten od. dgl. sind z. B. Seilbahnen, bei welchen je Fahrt eine bestimmte Personenzahl maximalzugelassen ist. Diese Personenanzahl ist unterschiedlich im Sommer- und Winterbetrieb, da im Winterdurch mitgenommenes Sportgerät Platz ausfällt. Eine Änderung der zugelassenen Personenanzahl kann aber auch durch behördliche Verordnung eintreten.
Bisher ist es üblich, eine fortlaufende Zahl z. B. mittels eines Handpaginators auf die Fahrkarte oder die Platzkarte aufzustempeln und dann bestimmte Nummerngruppen für eine einzelne Fahrt aufzurufen oder vorbereitete Platzkarten auszugeben. Diese Vorgangsweise stellt nicht nur an das Bedie- nungspersonal zusätzliche Anforderungen, sondern ist auch für die Fahrgäste oder Kontrollorgane umständlich, weil diese überprüfen müssen, ob eine auf der Fahrkarte oder Platzkarte aufscheinende Nummer unter die aufgerufene Nummerngruppe fällt bzw. müssen ausgegebene Platzkarten wieder eingesammelt und geordnet werden.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und einen Nummerndruck- Automat für Fahrkarten od. dgl. zu schaffen, der z. B. ermöglicht, dass je nach der für eine einzelne Fahrt zugelassenen Personenanzahl auf Fahrkarten od. dgl. eine Fahrtnummer aufgestempelt wird, so dass von den Fahrgästen und dem Bedienungspersonal eine einfache Überprüfung durchführbar ist und auch leicht abgeschätzt werden kann, wenn die der aufgestempelten Fahrtnummer entsprechende Gondel od. dgl. an die Reihe kommt.
Das wesentliche Merkmal des erfindungsgemässen Nummemdruck-Automaten für Fahrkarten od. dgl. besteht darin, dass er aus einem Nummerndruckwerk zum Aufdrucken einer wiederholtgleichbleibenden Nummer und einem durch Zählimpulse gesteuerten Vorwahlzählwerk besteht, das ausgehend von einer vorher beliebig gewählten Zahl bei Erreichen der Zahl "Null" einen Impuls zum Weiterschalten des Nummerndruckwerkes und Rückstellen des Vorwahlzählwerkes auf die gewählte Zahl gibt.
Der Subtraktionsimpuls an den Vorwahlzähler ist dabei erfindungsgemäss erst durch den vollzogenenNummernaufdruck abgebbar, z. B. durch Anschluss des Vorwahlzlhlers an den Druckmagnetstromkreis oder durch Kontaktabgabe von einem weiteren Mikroschalter, den dersichrückstellendeDruck- hebel betätigt.
Der erfindungsgemässe Nummerndruck-Automat für Fahrkarten od. dgl. ist lediglich durch Einschieben der Fahrkarte od. dgl. betätigbar. Dabei wird auf die Fahrkarte od. dgl. eineFahrtnummer aufgestempelt, u. zw. die gleiche Nummer für die zugelassene Fahrgastanzahl. Hernach schaltet der Nummerndruck-Automat selbsttätig auf die nächste Fahrtnummer um und stempelt wieder eine gleiche Fahrtnummer entsprechend der zugelassenen Fahrgastanzahl auf eingeführte Fahrkarten od. dgl. auf.
Um Fehlschaltungen zu vermeiden, ist im Rahmen der Erfindung das Nummemdruckwerkmiteiner Doppeldrucksperre für eine Dauer von etwa 0, 8 sec ausgerüstet. Ferner ist der vom Vorwahlzählwerk
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gegebene Impuls zum Weiterschalten des Nummerndruckwerkes erfindungsgemäss mittels eines Verzögerungsrelais um etwa 0, 25 sec verzögerbar.
Der erfindungsgemässe Nummemdruck-Automat für Fahrkarten od. dgl. weist einen einfachen Aufbau und eine grosse Betriebssicherheit auf. Auch besitzt der erfindungsgemässe Nummemdruck- Automat nur ein geringes Gewicht und einen geringen Raumbedarf. Er ist daher auch einfach transportierbar und kann z. B. bei Seilbahnen mit zwei oder mehreren Teilstrecken je nach der Frequenz für eine der Teilstrecken für Bergfahrt oder Talfahrt eingesetzt werden.
Einzelheiten des erfindungsgemässen Nummemdruck- Automaten für Fahrkarten od. dgl. werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche eine beispielsweise Ausführungsform schematisch veranschaulichen. Es zeigen : Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau des Nummerndruck-Automaten und Fig. 2 ein Schaltschema.
Der erfindungsgemässe Nummerndruck-Automat für Fahrkarten od. dgl. besitzt gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Nummerndruckwerk --1--, welches mit Druckrädern --2-- bestückt ist. Gegenüber den Druckrädern --2-- ist ein Druckbalken --3-- angeordnet, der von einem Druck- magnet --4-- betätigbar ist. Das Einschalten des Druckmagneten --4-- erfolgtüber ein Relais --7-und einen Mikroschalter - -5--, der durch Einführen einer Fahrkarte-6-od. dgl. zwischen die Druck- räder --2-- und den Druckbalken --3-- betätigt wird. Dadurch wird auf die eingeführte Karte-S- eine Fahrtnummer aufgedruckt. Der zwischengeschaltete Kondensator --11-- verhindert einen unbeabsichtigten Doppelaufdruck.
Bei Betätigung des Druckmagneten --4-- wird ein Zählimpuls an einen Vorwahlzähler--8--ab- gegeben, der auf die zugelassene Anzahl von Fahrgästen einstellbar ist. Nach jedem ausgeführten Druckvorgang wird im Vorwahlzähler-8-- von der eingestellten Anzahl der Stempelungen einer gleichlautenden Fahrtnummer eine Substraktion von-l-durchgeführt. Bei Erreichung der Zahl 0 im Vorwahlzähler, d. h. nach Aufstempelung einer Anzahlgleicher Fahrtnummem durch das Nummern-
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rungszeit von etwa 0, 25 sec wird durch den Schaltmagnet --10-- das Nummerndruckwerk--1-- um eine Fahrtnummer weitergeschaltet. Der Vorwahlzähler-8-- wird gleichzeitig auf die ursprünglich eingestellte Zahl rückgestellt.
Damit ist der Nummerndruck-Automat nun zum Aufstempeln einer nächsten Fahrtnummer auf in ihn eingeführte Fahrkarten od. dgl. automatisch bereit.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Nummerndruck-Automat für Fahrkarten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Nummerndruckwerk zum Aufdrucken einer wiederholt gleichbleibenden Nummer und einem durch Zählimpulse gesteuerten Vorwahlzählwerk besteht, das ausgehend von einer vorherbeliebig gewählten Zahl bei Erreichen der Zahl "Null" einen Impuls zum Weiterschalten des Nummemdruckwerkes und Rückstellen des Vorwahlzählwerkes auf die gewählte Zahl gibt.