AT115152B - Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstoßgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen. - Google Patents

Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstoßgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen.

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AT115152B
AT115152B AT115152DA AT115152B AT 115152 B AT115152 B AT 115152B AT 115152D A AT115152D A AT 115152DA AT 115152 B AT115152 B AT 115152B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zur Bewirknng   einer die elektrische Stromstossgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige
Fernsprechanlagen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstossgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen.   Die Vorrichtung ermöglicht auch eine Mitregistrierung sonstiger Einzelimpulse,   beispielsweise solcher für die Zeitangabe, für die Zählung der Gespräche usw. 



   Derartige Vorrichtungen, bei denen die Stromstösse entweder als Morsezeichen oder als Ziffern bzw. Buchstaben niedergelegt werden, sind an sich bekannt und in verschiedener Weise verwendet. 



   Durch die Erfindung wird eine besonders einfache Ausführungsform einer solchen Vorrichtung geschaffen, zu deren Aufbau auch die insbesondere in der automatischen Fernsprechtechnik gebräuchlichen kleinen   Drehmähler   als Sehrittschaltwerke verwendet werden können. 



   Eine Vereinfachung gegenüber den bisher bekannten Registriervorrichtungen gleicher Art besteht darin, dass stets nur ein und dasselbe Schrittschaltwerk auch für die Registrierung mehrstellige Ziffern, also mehrerer aufeinanderfolgender Stromstossreihen, notwendig ist. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich durch die Vereinigung folgender Einzelteile, die als hauptsächlichste Arbeitsorgane zur Verwendung kommen : a) eines für alle Stromstossreihen gemeinsam vorgesehenen elektromagnetischen Sehrittschaltwerkes, das seinen Arbeitszyklus von einer Ruhestellung beginnend, schrittweise bis in die dem letzten Stromstoss der Stromstossreihe entsprechende Arbeitsstellung und nach dem Verweilen in dieser selbsttätig in die   nächstfolgende   Ruhestellung fortgeschaltet wird, b) eines der Drehbewegung des   Schrittschaltwerkes   in gleicher Zeitphase folgenden Typenrades, das an seinem Umfang die den Arbeitsstellungen des Schrittschaltwerkes entsprechenden Typen in Gestalt von Ziffern-, Buchstaben-oder sonstigen Zeichen trägt, e)

   einer Druckeinrichtung mit einem durch einen Elektromagneten in den jeweiligen Arbeitsstellungen des Sehrittschaltwerkes betätigten Druckstempel, d) einer   Papierführungsvorrichtung   an sich bekannter Art mit einem von der elektrischen Stromstossgebung gesteuerten Schrittschaltwerk zur Fortführung des Papierbandes. 



   Soll die   Milregistrierung   sonstiger Einzelimpulse vorgenommen werden, so kann man die Arbeitsstellungen mit den Ruhestellungen kombinieren und auch letztere mit Typen ausstatten, so dass dieselbe Anordnung mitverwendet werden kann. Für die Registrierung der Zeit dagegen ist es zweckmässig, gleiche Vorrichtungen wie unter a,   bund c aufgeführt,   in entsprechender Wiederholung zu verwenden. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen, von denen Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt   A-B   zeigt, dargestellt. 



   Das Schrittsehaltwerk a wird durch auf seinen Elektromagneten   beinwirkende Stomstösse   ein- 
 EMI1.1 
 die Zähne des auf der   Schaltwelle f festsitzenden   Zahnrades e in Eingriff kommt. Auf der Schaltwelle f sitzt das Typenrad g mit den Typen h. Im   Ausführungsbeispiel   sind die   Typenreihen   in dreifacher Wiederholung, u. zw. je eine Dekade n it je einer Ruhestellung angeordnet. Es sind mithin insgesamt 33 Typenstellungen entsprechend 33 Zähnen des Zahnrades e vorhanden.

   Die jeweils eingestellte Type h wird mittels des durch den Elektromagneten   j betätigten Druckstempels k   gegen das Papierband 1 gedrückt 

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 EMI2.1 
 das   zweckmässig erst nac'eihem'jeden erfolgten Abdruek   einen Anreiz zur Weiterschaltung erfährt, um eine kontinuierliche Fortschaltung des Papierbandes 1 zu vermeiden. Mit der Fortführung des Papierbandes 1 wird auch die Fortschaltung des mit dem Typenrad- gekuppelten Schrittschaltwerkes a in seine nächste Ruhelage in Einklang gebracht. 
 EMI2.2 
 mitregistriert werden, die einen Schaltvorgang vor oder nach der Nummernwahl bezeichnen sollen, also der Stellung entsprechen, bei der sich das Schrittschaltwerk a und das Typenrad g in Ruhe befinden, so erhält das Typenrad g auch an der Ruhestellung eine Type mit einem besonderen Zeichen.

   Der für diese Mitregistrierung notwendige   Stromstoss   bringt den Elektromagneten i zur Wirkung, wenn das Schrittschaltwerk in diese kombinierte Ruhe-und Arbeitsstellung gelangt ist, so dass alsdann das besondere Zeichen auf dem Papierband 1 zum Abdruck kommt. 



   Um auch zu der registrierten Stromstossreihe die zugehörige Zeit ihrer Entsendung mit zu registrieren, ist ein von einer Uhr od. dgl. dauernd angetriebenes Schrittschaltwerk p erforderlich, das mit dem besonderen Typenrad   q   für die Zeitzeichen in Eingriff stehen muss. Im Ausführungsbeispiel enthält das Typenrad q auf seinem Kreisumfang 36 Typen mit Ziffern, die Zeitabstände von je 20 Minuten angeben. 



  Dieser Einteilung entsprechend muss natürlich der Antrieb des Typenrades so vor sich gehen, dass es mit seinen 36 Druckstellungen in 36x20 = 720 Minuten oder 12 Stunden einen Umlauf macht. Soll während einer der oben erwähnten Arbeitsstellungen der Abdruck des dieser Zeit entsprechenden Zeichens erfolgen, so muss dafür gesorgt sein, dass durch irgendeinen Schaltvorgang zu dieser Zeit der Elektromagnet wirksam wird, um   den Druckstempel tgegen   dasselbe Papierband   !, welches   auch die betreffenden Schaltvorgänge registriert, zu   drücken.   



   Um die vorstehenden Registrierungen in Fernsprechanlagen mit automatischem Betrieb für die Kontrolle der Arbeit von   Teilnehmeranschlüssen   zu verwenden, muss der Ablauf des   Schrittsohaltwerkes   a für die Registrierung der Stromstossreihen mit dem Arbeitstempo der Organe für die Durchführung des automatischen Verkehrs in Einklang gebracht werden. Insbesondere muss durch Verwendung von Verzögerungsrelais in besonderer Weise dafür gesorgt werden, dass für die jeweiligen Arbeitsstellungen-im Unterschied zu den   DurchgangsseIlungen-eine genügende Zeitspanne zur   Verfügung gestellt wird, um den Druckvorgang zu bewerkstelligen.

   In gleicher Weise ist es erforderlich, die Zeiten des selbsttätigen Weiterlaufen der Schrittschaltwerke in die nächste Ruhestellung dem Gange der Stromstossgebung anzupassen, damit keine Verstümmelung der Zeichengebung eintritt. Die Stromläufe zur Durchführung einer solchen Schaltungsanordnung sind an sich nicht Gegenstand vorliegender Erfindung, weswegen sie auch nicht zur Darstellung gebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstossgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder   halbselbsttätige Fernsprechanlagen, gekennzeichnet   durch die Vereinigung folgender Einzelteile, die als   hauptsächlichste   Arbeitsorgane zur Verwendung kommen :

   a) eines für alle Stromstossreihen gemeinsam vorgesehenen elektromagnetischen Schrittschaltwerkes, das seinen Arbeitszyklus von einer Ruhestellung beginnend, schrittweise bis in die dem letzten Stromstoss der Stromstossreihe entsprechende Arbeitsstellung und nach dem Verweilen in dieser selbsttätig in die   nächstfolgende   Ruhestellung fortgeschaltet wird, b) eines der Drehbewegung des Schrittschaltwerkes in gleicher Zeitphase folgenden Typenrades, das an seinem Umfang die den Arbeitsstellungen des Schrittschaltwerkes entsprechenden Typen in Gestalt von Ziffern-, Buchstaben-oder sonstigen Zeichen trägt, c) einer Druckeinrichtung mit einem durch einen Elektromagneten in den jeweiligen Arbeitsstellungen des Schrittsehaltwerkes betätigten Druckstempel, d)

   einer   Papierführungsvorrichtung   an sich bekannter Art mit einem von der elektrischen Stromstossgebung gesteuerten Schrittschaltwerk zur Fortführung des Papierbandes.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass stets nur ein und dasselbe Schrittschaltwerk auch für die Registrierung mehrstelliger Ziffern, also mehrerer aufeinanderfolgenden Stromstossreihen, notwendig ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Mitregistrierung sonstiger Zeichen die Arbeitsstellungen mit den Raststellungen kombiniert und letztere zu diesem Zweck mit Typen versehen werden.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Mitregistrierung der Zeit, zu der die Stromstossreihen registriert werden, ein unabhängig von der sonstigen Arbeitsweise der Vorrichtung von einer Uhr od. dgl. angetriebenes Sehrittsehaltwerk, das mit einem Typenrad für Zeitzeichen gekuppelt ist, verwendet wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortführung des Papierbandes nicht durch eine kontinuierliche Antriebsvorrichtung, sondern durch ein von den jeweiligen Schalt- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 erfolgten Abdruck zur Wirkung kommt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Schaffung der Zeitspanne für das Verweilen der Schrittschaltwerke in den Arbeitsstellungen von den Schaltoperationen selbst gesteuerte Verzögerungsrelais verwendet werden. EMI3.2
AT115152D 1928-05-02 1928-05-02 Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstoßgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen. AT115152B (de)

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