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Vorrichtung zur Bewirknng einer die elektrische Stromstossgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige
Fernsprechanlagen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstossgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen. Die Vorrichtung ermöglicht auch eine Mitregistrierung sonstiger Einzelimpulse, beispielsweise solcher für die Zeitangabe, für die Zählung der Gespräche usw.
Derartige Vorrichtungen, bei denen die Stromstösse entweder als Morsezeichen oder als Ziffern bzw. Buchstaben niedergelegt werden, sind an sich bekannt und in verschiedener Weise verwendet.
Durch die Erfindung wird eine besonders einfache Ausführungsform einer solchen Vorrichtung geschaffen, zu deren Aufbau auch die insbesondere in der automatischen Fernsprechtechnik gebräuchlichen kleinen Drehmähler als Sehrittschaltwerke verwendet werden können.
Eine Vereinfachung gegenüber den bisher bekannten Registriervorrichtungen gleicher Art besteht darin, dass stets nur ein und dasselbe Schrittschaltwerk auch für die Registrierung mehrstellige Ziffern, also mehrerer aufeinanderfolgender Stromstossreihen, notwendig ist.
Die Erfindung kennzeichnet sich durch die Vereinigung folgender Einzelteile, die als hauptsächlichste Arbeitsorgane zur Verwendung kommen : a) eines für alle Stromstossreihen gemeinsam vorgesehenen elektromagnetischen Sehrittschaltwerkes, das seinen Arbeitszyklus von einer Ruhestellung beginnend, schrittweise bis in die dem letzten Stromstoss der Stromstossreihe entsprechende Arbeitsstellung und nach dem Verweilen in dieser selbsttätig in die nächstfolgende Ruhestellung fortgeschaltet wird, b) eines der Drehbewegung des Schrittschaltwerkes in gleicher Zeitphase folgenden Typenrades, das an seinem Umfang die den Arbeitsstellungen des Schrittschaltwerkes entsprechenden Typen in Gestalt von Ziffern-, Buchstaben-oder sonstigen Zeichen trägt, e)
einer Druckeinrichtung mit einem durch einen Elektromagneten in den jeweiligen Arbeitsstellungen des Sehrittschaltwerkes betätigten Druckstempel, d) einer Papierführungsvorrichtung an sich bekannter Art mit einem von der elektrischen Stromstossgebung gesteuerten Schrittschaltwerk zur Fortführung des Papierbandes.
Soll die Milregistrierung sonstiger Einzelimpulse vorgenommen werden, so kann man die Arbeitsstellungen mit den Ruhestellungen kombinieren und auch letztere mit Typen ausstatten, so dass dieselbe Anordnung mitverwendet werden kann. Für die Registrierung der Zeit dagegen ist es zweckmässig, gleiche Vorrichtungen wie unter a, bund c aufgeführt, in entsprechender Wiederholung zu verwenden.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen, von denen Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt A-B zeigt, dargestellt.
Das Schrittsehaltwerk a wird durch auf seinen Elektromagneten beinwirkende Stomstösse ein-
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die Zähne des auf der Schaltwelle f festsitzenden Zahnrades e in Eingriff kommt. Auf der Schaltwelle f sitzt das Typenrad g mit den Typen h. Im Ausführungsbeispiel sind die Typenreihen in dreifacher Wiederholung, u. zw. je eine Dekade n it je einer Ruhestellung angeordnet. Es sind mithin insgesamt 33 Typenstellungen entsprechend 33 Zähnen des Zahnrades e vorhanden.
Die jeweils eingestellte Type h wird mittels des durch den Elektromagneten j betätigten Druckstempels k gegen das Papierband 1 gedrückt
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das zweckmässig erst nac'eihem'jeden erfolgten Abdruek einen Anreiz zur Weiterschaltung erfährt, um eine kontinuierliche Fortschaltung des Papierbandes 1 zu vermeiden. Mit der Fortführung des Papierbandes 1 wird auch die Fortschaltung des mit dem Typenrad- gekuppelten Schrittschaltwerkes a in seine nächste Ruhelage in Einklang gebracht.
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mitregistriert werden, die einen Schaltvorgang vor oder nach der Nummernwahl bezeichnen sollen, also der Stellung entsprechen, bei der sich das Schrittschaltwerk a und das Typenrad g in Ruhe befinden, so erhält das Typenrad g auch an der Ruhestellung eine Type mit einem besonderen Zeichen.
Der für diese Mitregistrierung notwendige Stromstoss bringt den Elektromagneten i zur Wirkung, wenn das Schrittschaltwerk in diese kombinierte Ruhe-und Arbeitsstellung gelangt ist, so dass alsdann das besondere Zeichen auf dem Papierband 1 zum Abdruck kommt.
Um auch zu der registrierten Stromstossreihe die zugehörige Zeit ihrer Entsendung mit zu registrieren, ist ein von einer Uhr od. dgl. dauernd angetriebenes Schrittschaltwerk p erforderlich, das mit dem besonderen Typenrad q für die Zeitzeichen in Eingriff stehen muss. Im Ausführungsbeispiel enthält das Typenrad q auf seinem Kreisumfang 36 Typen mit Ziffern, die Zeitabstände von je 20 Minuten angeben.
Dieser Einteilung entsprechend muss natürlich der Antrieb des Typenrades so vor sich gehen, dass es mit seinen 36 Druckstellungen in 36x20 = 720 Minuten oder 12 Stunden einen Umlauf macht. Soll während einer der oben erwähnten Arbeitsstellungen der Abdruck des dieser Zeit entsprechenden Zeichens erfolgen, so muss dafür gesorgt sein, dass durch irgendeinen Schaltvorgang zu dieser Zeit der Elektromagnet wirksam wird, um den Druckstempel tgegen dasselbe Papierband !, welches auch die betreffenden Schaltvorgänge registriert, zu drücken.
Um die vorstehenden Registrierungen in Fernsprechanlagen mit automatischem Betrieb für die Kontrolle der Arbeit von Teilnehmeranschlüssen zu verwenden, muss der Ablauf des Schrittsohaltwerkes a für die Registrierung der Stromstossreihen mit dem Arbeitstempo der Organe für die Durchführung des automatischen Verkehrs in Einklang gebracht werden. Insbesondere muss durch Verwendung von Verzögerungsrelais in besonderer Weise dafür gesorgt werden, dass für die jeweiligen Arbeitsstellungen-im Unterschied zu den DurchgangsseIlungen-eine genügende Zeitspanne zur Verfügung gestellt wird, um den Druckvorgang zu bewerkstelligen.
In gleicher Weise ist es erforderlich, die Zeiten des selbsttätigen Weiterlaufen der Schrittschaltwerke in die nächste Ruhestellung dem Gange der Stromstossgebung anzupassen, damit keine Verstümmelung der Zeichengebung eintritt. Die Stromläufe zur Durchführung einer solchen Schaltungsanordnung sind an sich nicht Gegenstand vorliegender Erfindung, weswegen sie auch nicht zur Darstellung gebracht werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Bewirkung einer die elektrische Stromstossgebung begleitenden graphischen Registrierung, insbesondere für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Einzelteile, die als hauptsächlichste Arbeitsorgane zur Verwendung kommen :
a) eines für alle Stromstossreihen gemeinsam vorgesehenen elektromagnetischen Schrittschaltwerkes, das seinen Arbeitszyklus von einer Ruhestellung beginnend, schrittweise bis in die dem letzten Stromstoss der Stromstossreihe entsprechende Arbeitsstellung und nach dem Verweilen in dieser selbsttätig in die nächstfolgende Ruhestellung fortgeschaltet wird, b) eines der Drehbewegung des Schrittschaltwerkes in gleicher Zeitphase folgenden Typenrades, das an seinem Umfang die den Arbeitsstellungen des Schrittschaltwerkes entsprechenden Typen in Gestalt von Ziffern-, Buchstaben-oder sonstigen Zeichen trägt, c) einer Druckeinrichtung mit einem durch einen Elektromagneten in den jeweiligen Arbeitsstellungen des Schrittsehaltwerkes betätigten Druckstempel, d)
einer Papierführungsvorrichtung an sich bekannter Art mit einem von der elektrischen Stromstossgebung gesteuerten Schrittschaltwerk zur Fortführung des Papierbandes.