AT141439B - Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungen bei Selbstanschluß-Fernsprechern. - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungen bei Selbstanschluß-Fernsprechern.

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AT141439B
AT141439B AT141439DA AT141439B AT 141439 B AT141439 B AT 141439B AT 141439D A AT141439D A AT 141439DA AT 141439 B AT141439 B AT 141439B
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Rudolf Steiner
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Rudolf Steiner
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    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
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    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc

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Description


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  Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungen bei   Selbstaiisehluss-Fernspreehern.   



   Bei   Selbstanschluss-Fernsprechern   sind Verbindungsvorrichtungen bekannt, bei denen zur Steue- rung des Impulsgebers für die Wählerstromkreise zu bewegende Walzen, Scheiben od. dgl. dienen, an denen je einer bestimmten Fernspreehstelle entsprechende Gruppen von Löchern oder andern Hubmitteln (Nocken, Stifte, Zähne od.   dgl.)   vorgesehen sind, die bei der Relativbewegung einer Walze, Scheibe od. dgl. gegen die Abtastorgane des Impulsgebers auf dessen Kontakte einwirken. Die Walzen, Scheiben usw. sind hiebei mit der Vorrichtung dauernd zusammengebaut und müssen daher bei Änderungen von Fern- sprechnummern ausgebaut und geändert oder durch andere ersetzt werden.

   Derart sind diese bekannten
Vorrichtungen jeweils nur für eine beschränkte Anzahl von   FerI1sprechanschlüssen   verwendbar und demgemäss nur für Netze mit wenigen Sprechstellen geeignet. 



  Auch die Verwendung von Lochstreifen zur Steuerung des Impulsgebers ist bereits vorgeschlagen worden. Diese Lochstreifen werden zwischen den Kontakten eines Impulsstromkreises durchgezogen, 'wodurch in dem Stromkreis selbst jedesmal ein Stromstoss hervorgerufen wird, wenn eines der Löcher des bewegten Streifens die Kontakte passiert. Durch die aufeinanderfolgenden Stromstösse wird bei dieser bekannten Einrichtung eine Wählvorrichtung betätigt, die, nur für Netze mit wenigen Teilnehmer- stellen bestimmt, nicht für das übliche, bei grossen Netzen unentbehrliche dekadische Fernsprechnummern- system geeignet ist. Die W hlvorriehtung dieser bekannten Einrichtung ist in besonderer Weise aus- gebildet und erfordert genauen Synchronismus zwischen der Lochstreifenbewegung und der Bewegung des motorisch angetriebenen Organs der Wählvorrichtung an der zentralen Vermittlungsstelle.

   Hand- antrieb, etwa mit Hilfe einer Nummernscheibe od.   dgl.,   kommt daher für die bekannte Einrichtung über- 
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 vorhanden sein. 



   Weiters wurde der Vorschlag gemacht, mit den in modernen Fernsprechnetzen   üblichen   Nummernscheiben selbst eine mechanische Einstellvorrichtung zu kuppeln, deren durch Lochstreifen gesteuerte Bewegung über ein Getriebe auf die Nummernscheibe selbst übertragen wird. Diese Einstellvorrichtung ist am Fernsprechapparat selbst anzubringen und daher unhandlich und überdies darum nachteilig, weil im Falle eines Defektes der Vorrichtung auch die Wahlscheibe selbst in Mitleidenschaft gezogen werden kann. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Vorrichtung, die bei den   üblichen   Selbst-   anschluss-Fernsprechern   in einfachster Weise ermöglicht, beliebig viele, oftmals benötigte Verbindungen ohne Betätigung der Nummernscheibe und ohne das zeitraubende Nachschlagen der Anschlussnummer herzustellen, Teilnehmerstellen aber, die nur selten oder gelegentlich angerufen werden, wie bisher durch Betätigen der Nummernscheibe zu wählen. Auch die erfindungsgemässe Vorrichtung bedient sich zu diesem Zwecke der bekannten Lochstreifen, aber auch anderer Steuerschablonen mit in einer oder mehreren Reihen oder Gruppen angeordneten Hubmitteln, wie Löchern, Ausnehmungen, Aussparungen und andern Vertiefungen oder aus Reihen bzw.

   Gruppen von Erhöhungen, Vorsprüngen, Wulsten od.   dgl.,   die mit einer von der Ansprechgeschwindigkeit der Wählereinrichtungen an der Fernsprechvermittlungsstelle weitgehend unabhängigen Geschwindigkeit relativ zu einem Stromimpulsgeber bewegt, wiederholte, die Wählereinrichtung an der Vermittlungsstelle beeinflussende Folgen von Stromstössen oder Stromunterbrechungen verursachen. 



   Erfindungsgemäss dient zur Erzeugung der Relativbewegung des Lochstreifen oder der Steuerschablone gegen die Abtastorgane des Impulsgebers ein Motor (Elektro-, Federmotor od.   dgl.)   und ist 

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   an der Vorrichtung eine elektrische oder mechanische Vorrichtung vorgesehen, die den Antrieb selbsttätig dann in Gang setzt, wenn eine der wahlweise in die Vorrichtung einzuführenden Schablonen an der Vorrichtung in Stellung gebracht wird, und die den Antrieb selbsttätig unterbricht, sobald der Impulsgeber den Wäblvorgang beendet hat. Überdies sind die Stromkreise des schablonengesteuerten Impulsgebers mit den Stromkreisen der durch die Nummernscheibe gesteuerten Impulskontakte des Teilnehmerapparates derart durch eine Schaltung verbunden, dass die Fernsprechverbindungen, je nach Wunsch.

   entweder mittels des sehablonengesteuerten Impulsgebers oder von Hand hergestellt werden können. 



  Hiebei ist durch selbsttätige Schalteinrichtungen dafür gesorgt, dass Kurzschlüsse, Dauersehlüsse oder unzulässige Unterbrechungen dieser Stromkreise bei der betriebsmässigen Verwendung des Impulsgebers nach der Erfindung und der Nummernscheibe nicht eintreten können. 



  Ausserdem ist Vorsorge getroffen, dass die Schablonen nur in richtiger Stellung in die Vorrichtung eingeführt werden können, wodurch Fehlverbindungen ausgeschlossen sind. 



  Im allgemeinen verdienen bandförmige Schablonen wegen ihrer billigen und einfachen Herstellung den Vorzug vor Walzen, Trommeln oder Scheiben. Auch sind Löcher andern Hubmitteln (Erhöhungen. 



  Vertiefungen od. dgl.) vorzuziehen. da die letzteren leicht beschädigt (eingedrückt, ausgefüllt) werden. wodurch die Schablone selbst unbrauchbar wird. 



  Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen. 



  Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der vorzugsweisen Ausführungsform der Vorrichtung mit einem Lochstreifen in schematischer Darstellung, Fig. 3 einen Lochstreifen allein in Draufsieht, Fig. 4 das Ende eines Lochstreifen von unsymmetrischem Querschnitt in schaubildlicher Darstellung ; Fig. 5 und 6 zeigen schematisch und vereinfacht eine Schablonenführung für die erfindungsgemässe Vorrichtung mit Zugwalzenantrieb in Vorder-und Seitenansicht, Fig. 7 und 8 in Vorderansicht und vereinfacht zwei verschiedene walzen- oder trommelförmige Schablonen mit verschiedenartiger Lagerung in der Vorrichtung nach der Erfindung. 



  In ihrer vorzugsweisen Ausführungsform (Fig. 1 und 2) besteht die Vorrichtung nach der Erfindung aus einem Gehäuse 1, das einen in Fig. 2 schematisch angedeuteten Elektromotor 2. z. B. einen Gleichstrom-Nebenschlussmotor, einschliesst, dessen Anker über eine Welle 3, vorteilhaft aber über ein zwischengeschaltetes Getriebe, mit einer gezahnten Walze 4 gekuppelt ist, die für den Antrieb von als steifen (z. B. metallischen) Lochstreifen ausgebildeten Schablonen 5 dient.

   Zur Leitung der Lochstreifen 5 durch die Vorrichtung ist eine den eingeführten Streifen zweckmässig allseitig umschliessende Führungsbahn 6 mit einer Einführungsöffnung 7 und einer Austrittsöffnung 8 vorgesehen, in die sowohl die Zähne der Zahnwalze 4 als auch die oberen, zweckmässig abgerundeten Enden von beweglichen Bolzen oder Stössern 9, 9'reichen, die durch Federn 10, 10'leicht in die Führungsbahn 6 bzw. gegen den durch diese Bahn bewegten Lochstreifen 3 gedrückt werden. Der Zahnwalze 4 gegenüber ist eine glatte Gegenwalze 4'angeordnet, die einen sichern Angriff der Zahnwalze 4 am Lochstreifen 5 gewährleistet.   
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 Wählereinrichtungen des   Selbstansehluss-Fernsprechnetzes   betätigt werden.

   Der Kontakt 11 des Stromkreises 12 ist geschlossen, solange sieh der Bolzen 9 in   Hoehstellung   befindet, aber geöffnet, wenn dieser Bolzen durch eine in die Führung 6 eingeführte Schablone abwärts gedrückt wird. Dagegen ist der Kontakt   11'im   Stromkreis ?'unterbrochen, solange der Bolzen 9'in Hochstellung ist, aber geschlossen. wenn der Bolzen 9'durch eine in die Führung 6 eingeführte Schablone 5 abwärts gedrängt wird.

   Die Stromkreise 12, 12'sind hiebei durch eine geeignete Schaltung derart mit den durch die übliche Nummernscheibe gesteuerten Stromkreisen verbunden. dass wahlweise die   erfindungsgemässe   Vorrichtung für jene häufig benötigten, im übrigen aber beliebig zahlreichen Verbindungen verwendet werden kann, für die Lochstreifen vorhanden sind, oder die von Hand zu betätigende   Nummernseheibe   für die selten oder nur ausnahmsweise benötigten Verbindungen. 



   Die beispielsweise   veranschaulichte Ausführungsform   der Vorrichtung ist für ein Wählersystem mit Stromschleifenunterbrechung eingerichtet, das zwei in Reihe geschaltete Stromzweig umfasst, von denen einer den unter anderm zum Umschalten der Gruppenwähler erforderlichen   Strom führt.   während in dem andern die zur schrittweisen Schaltung der Wähler erforderlichen Folgen von Stromunterbrechungen hervorgerufen werden. Die erfindungsgemässe Einrichtung ist aber keineswegs auf Wäblersysteme dieser Art   beschränkt,   sondern kann auch für einen einzigen oder für mehr als zwei Stromzweige oder Stromkreise eingerichtet sein. 



   Jeder der zur Steuerung des Impulsgebers 9 bis 11, 9'bis 11'dienenden Lochstreifen oder   Bänder 5   (Fig. 3) weist vorteilhaft in seiner Mitte Perforationen a auf, in die, nachdem das betreffende Band in diese Vorrichtung eingeführt worden ist, die Zähne der motorisch angetriebenen Zahnwalze 4 eingreifen und die Schablone 5 so durch die Führungsbahn hindurchziehen, sobald der Antriebsmotor 2 der Zahnwalze 4 umläuft.

   An der einen Seite der Perforationen a sind in einer Reihe mehrere Langlöcher b vorgesehen. die beim Durchgang des Lochbandes 5 durch die Führungsbahn 6 den zum Umschaltkontakt 11 gehörigen Bolzen 9 steuern. indem sie ihm, der sonst gegen die Wirkung der Federn 10 durch das Band   5   
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 der Perforationen a befinden sich in einer Reihe hintereinander mehrere Gruppen von Kreislöchern e, die beim Durchgang des Lochbandes 5 durch die Führungsbahn in analoger Weise den zum Impulskontakt (Unterbrechungskontakt) 11' gehörigen Bolzen 9'steuern. Die Anzahl der Kreislöcher aufeinanderfolgender Gruppen entspricht hiebei den aufeinanderfolgenden Ziffern jener Fernsprechnummern, für die das betreffende Lochband 5 bestimmt ist, oder ist um je eins grösser als diese Ziffern.

   Im ersteren Falle entsprechen der Ziffer 0 zehn   Kreislöcher.   in letzterem ein einziges Kreisloeh. Ein z. B. für die Fernspreehnummer 23.054 bestimmter Lochstreifen weist demnach ausser fünf Langlöchern b zur Betätigung des   Umschaltkontaktes     11,   der bei gewissen   Selbstanschluss-Fernsprechsystemen   die folgeweise Umschaltung der aufeinanderfolgenden Wähler (Vor-, Gruppen-, Leitungswähler) sowie deren Umsteuerung von Hub auf Drehung besorgt, an der den Löchern b gegenüberliegenden Seite der Per- 
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 ist jeweils die Einschaltung des zunächst zu betätigenden Wählers bzw.

   dessen   Umschaltung   von Hub auf Drehung (oder umgekehrt) bereits vollzogen, bevor durch Einwirkung der zunächst folgenden Kreislochgruppe c auf den Bolzen 9'in Stromkreis 12'jene aufeinanderfolgenden stossartigen Strompausen 
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Kreislochgruppen c oder, zur Vermeidung zu langer Lochstreifen, die beiden Bolzen   9.   9'in der Längs- richtung der Führungsbahn 6 gegeneinander in geeigneter Weise versetzt sein. Schliesslich können auch beide Massnahmen gleichzeitig angewendet werden, wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist. 



   Um einen   Dauerschluss   der Stromkreise   12.   12'zu vermeiden, solange kein Lochstreifen in die
Vorrichtung eingeführt worden ist. sind in diesen Stromkreisen ausser den Kontakten   11.   11'weitere
Hilfskontakte   14, 14'vorgesehen,   die sich an der Vorder-bzw. an der Hinterseite eines Kontakt-   trägers 15   befinden, der mit einem   Federbügel16   verbunden ist, welcher dauernd, vorteilhaft von der
Seite her, in die Führungsbahn 6 reicht. Hiebei liegt der Hilfskontakt 14 des die   Wählerumschaltung   bewirkenden Stromkreises 12 in Reihe mit dem Kontakt 11, während der Hilfskontakt   14'des eigent-   lichen Impulsstromkreises 12'zum Kontakt 11'parallel geschaltet ist.

   Derart ist, wenn die Verbindungs- vorrichtung nach der Erfindung ausser Wirksamkeit ist, d. h. wenn sich keine Schablone in der Führung 6 befindet, der   Hilfskontakt-M geöffnet,   der Hilfskontakt   14'aber   geschlossen (vgl. die in Fig. 2 in unter- brochenen Linien dargestellte Stellung   des Trägers 15).   Wenn dagegen ein Lochstreifen 5 durch die Vorrichtung geführt wird, wird der   Federbügel 16   und mit diesem der Träger 15 so weit aus der Führung-   bahn 6 gedrängt, dass der Kontakt-M geschlossen, der Kontakt 24'aber geöffnet wird. Ströme können daher   die Stromkreise 12, 12'erst dann   durchfliessen,   wenn ausser dem Hilfskontakt 14 auch die vom Loch- streifen 5 gesteuerten Kontakte 11, 11'geschlossen sind. 



   Für das Ingangsetzen des Motors 2, der seinen Strom vorteilhaft aus einem   Lichtnetz-wo dies   möglich und zulässig ist auch aus dem Fernsprechnetz selbst-bezieht, kann eine beliebige Einschaltvorrichtung vorgesehen sein, die den Motor an Spannung legt, sobald eine Schablone in die Vorrichtung eingeführt wird. Besonders vorteilhaft ist es, die Schablonen J selbst so auzubilden. dass sie das Ingangsetzen des Motors selbst besorgen. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind daher im Motorstromkreis 17 zwei parallel geschaltete Kontakte   18, 19   mit Federbügeln 20 vorgesehen. die infolge der Federkraft für   gewöhnlich   von der Seite her in die Führungsbahn 6 für die Lochstreifen 5 reichen. wobei die Kontakte   18, 19   dauernd geöffnet sind.

   Einer der   Federbügelkontakte     18, 20   ist hiebei zweckmässig nahe der Einführungsöffnung 7, der andere nahe der Austrittsöffnung 8 der Führung 6 angeordnet. 



  Wird nun ein Lochstreifen 5 in die Führung 6 eingeführt, dann drängt er zunächst die zum Kontakt 18 gehörige Feder 20 aus der Führungsbahn. wodurch der Kontakt 18 und damit der   Motorstromkreis 27   geschlossen wird. Der zweite, nahe   der Austrittsöffnung 8 befindliche   Kontakt   19 bewirkt,   dass der Motorstromkreis so lange geschlossen bleibt, bis das Lochband die Vorrichtung durch die Austritts- öffnung 8 nahezu verlassen hat. 



   Zur Verbesserung des Kraftangriffes des Lochstreifens   5   an den Federbügeln 16 bzw. 20 der   Kontakte 14, 14'und 18, 19   sind die Enden der Lochstreifen zweckmässig trapezförmig (Fig. 3) oder auf andere Weise verjüngt ausgebildet. 



   Um Fehlverbindungen durch unrichtiges   Einführen   der Lochstreifen in die Führungsbahn 6 der Vorrichtung zu vermeiden, sind dieselben in geeigneter Weise zu bezeichnen. So genügt es beispielsweise. etwa das einzuführende Vorderende der Streifen nur an einer Bandbreitseite z. B. mit einer farbigen Marke zu versehen, um die richtige Stellung des Bandes beim Einführungsvorgang zu kennzeichnen. Es kann aber auch die Unterseite des Bandes mit der   Aufschrift Falsch", Wenden"oder   einer ähnlichen Angabe beschriftet sein, um ein falsches Einführen desselben zu vermeiden. 



   Durch unsymmetrische Ausbildung des Streifenquersehnittes und entsprechende Profilierung des Querschnittes der Führungsbahn 6 kann man sich gegen unrichtiges Einführen der Streifen in die 

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 insofern vorteilhaft, als dieser durch den aufgebogenen Rand 21 versteift wird und daher mit erhöhter
Sicherheit gegen Verklemmen od. dgl. durch die Führungsbahn hindurchgeht. 



  Der abgebogene Rand 21 eignet sich überdies auch sehr vorteilhaft zur Einwirkung auf die Feder- bügel 16 bzw. 20 der Kontakte   14, 14'bzw. 18, 19,   die in diesem Falle im Gehäuse 1 in anderer Stellung anzuordnen sind. Zur Verbesserung des Kraftangriffs des Seitenrandes 21 an den Federbügeln   16. 20   sind seine Enden 22   abgeschrägt   ausgebildet. 



   Wird ein Lochstreifen 5 in richtiger Stellung so weit in die Einführungsöffnung 7 der   Vorrichtung   eingeschoben, bis sein trapezförmiges Vorderende den Federbügel20 des   Kontaktes. M   zur Seite gedrückt und derart den Stromkreis   j ! 7 des Motors   2 geschlossen hat, dann wird dieser in Gang gesetzt und die vom Motor angetriebene Zahnwalze 4, deren Zähne in die Perforationen a des Lochstreifen   J   eingreifen. zieht nun den Lochstreifen durch die Führungsbahn 6.

   Hiebei werden vorerst beide Bolzen 9.   9'nieder-     gedrückt, wodurch   der Stromkreis 12 am Kontakt 11 unterbrochen wird. bevor noch der zu diesem in
Reihe liegende   Hilfskontakt 14 geschlossen ist, während   der Kontakt   j ! J' geschlossen wird.'Erst   bei 
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 bügels 16 unterbrochen. 



   Bei der Weiterbewegung des Lochstreifen 5 gelangt nun das erste Langloch b zum oberen Ende des durch das Band 5 in   Tiefstellung   gehaltenen Bolzens 9, dessen abgerundetes Ende unter der Wirkung der Federn 10 in das Langloch eintritt und hiebei den Umschaltkontakt 11 schliesst. Der Stromfluss durch den Stromkreis 12 bewirkt eventuell die Einschaltung des ersten Wählers, gewöhnlich eines Vor- wählers, der die Sprechstelle mit dem ersten freien Gruppen-oder Leitungswähler verbindet. Durch den hinteren Rand des Langloches b wird der Bolzen 9 entgegen der wirksamen Federkraft wieder abwärts   gedrückt   und so der Kontakt 11 wieder unterbrochen.

   Kurze Zeit nach Einschaltung   des Umschaltstrom-   kreises 12'gelangt die erste Gruppe der im Streifen 5 vorgesehenen Kreislöcher c zum oberen Ende des bis dahin durch den Streifen 5 in Tiefstellung gehaltenen Bolzens 9', der entsprechend der Anzahl der in der ersten Gruppe vorgesehenen Kreislöcher c wiederholt, sonst aber in gleicher Weise wie der Bolzen   Y   aufwärts und abwärts bewegt wird und hiebei den Kontakt   11'des   Impulsstromkreises 12'wiederholt öffnet und schliesst. Dadurch wird der Stromfluss durch den ersten Wähler in wiederholter Folge kurzzeitig unterbrochen, wodurch der eingeschaltete Wähler in gewünschter Weise schrittweise geschaltet wird. 



   Je nach der Anzahl der Langlöcher   bund Kreislochgruppen c   wiederholt sieh dieses Spiel der   Kontakte 11, 11'so   lange, bis die gewünschte Fernsprechverbindung hergestellt ist. Dabei bewirken die durch den   Umsehaltstromkreis   12   gesehickten Stromimpulse   u. a. jeweils die Einschaltung der Wähler bzw. ihre Umschaltung von Hub auf Drehung, die wiederholten Unterbrechungen im Impulsstromkreis   12'aber   die schrittweise Schaltung der Wähler. 



   Nachdem das Hinterende des Streifens 5 den   Federbügel 20   des Kontaktes 18 verlassen hat, bleibt der Motorstromkreis noch durch den Kontakt 19 geschlossen und wird erst dann unterbrochen, wenn das Hinterende des Bandes ausser Berührung mit dem Federbügel 20 des bei der Austrittsöffnung befindlichen zweiten Kontaktes 19 gelangt ist, das Band demnach durch die Öffnung 8 beinahe ganz aus der Vorrichtung ausgetreten ist. 



   Vorher bereits hat der Streifen 5 auch den   Federbügel M   der   Hilfskontakte. M,. M' passiert.   Der Kontakt 14 wird somit geöffnet, bevor noch das Hinterende des Bandes 5 die Bolzen 9,9'freigegeben hat, während der Hilfskontakt 14'wieder geschlossen wird. Nach Beendigung des selbsttätigen Wählvorganges fliesst nur mehr im Stromkreis 12'der Sprechstrom, während die Kontakte 11, 11'stromlos sind, der erstere (11), weil er in Reihe zu dem nunmehr geöffneten Hilfskontakt 14 liegt, der letztere   (li'),   weil der zugehörige Bolzen nun gehoben, der Kontakt selbst daher unterbrochen ist. 



   Zur Vermeidung von Fehlverbindungen beim Gebrauch der   erfindungsgemässen   Vorrichtung ist dafür zu sorgen, dass die Lochstreifen zuverlässig stets an dem mit dem Namen des zugehörigen Fern-   sprechteilnehmers versehenen Platz zu finden sind. Bei Verwendung von nur wenigen (etwa bis zu zwanzig}   Lochstreifen ist es leicht, dieselben in entsprechend bezeichneten Fächern, Laden od. dgl. eines Kästchens aufzubewahren. Grössere Sorgfalt ist bei einer grösseren Anzahl von Lochstreifen aufzuwenden. Zweckmässig ist, in diesem Falle die Kontrolle des richtigen Zurücklegens des eben verwendeten Lochstreifen in das für ihn bestimmte Fach eines Kastens durch geeignete (elektrische oder mechanische) Anzeigevorrichtungen sicherzustellen. 



   Ganz grosse Anlagen (für mehrere hundert Lochstreifen) können auch mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zubringen der Lochstreifen zur Verbindungsvorrichtung sowie zum selbsttätigen Rückführen derselben zu ihrem Aufbewahrungsort ausgerüstet werden, die etwa nach dem Prinzip der LinotypZeitungsmaschinen eingerichtet ist. 

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   Die Vorrichtung nach der Erfindung kann überdies in mannigfaltiger Weise abgeändert werden, ohne dass von der Erfindung abgewichen wurde. 



   So können an Stelle von Lochstreifen auch bandförmige Schablonen verwendet werden, die als Hubmittel an Stelle von Löchern Vertiefungen, Ausnehmungen oder Aussparungen anderer Art, aber auch umgekehrt Erhöhungen, Vorsprünge od. dgl. aufweisen. Insbesondere bei Anordnung von Wulsten ist es leicht möglich, die Kontakte der Impulsstromkreise so auszubilden, dass sie nur dann schliessen, wenn die auf die Kontakte wirkenden oder mit ihnen verbundenen Abtastorgane (Federbolzen od. dgl.) durch die Wulste entgegen der wirksamen Rückstellkraft (Federkraft) gehoben werden. In diesem Fall erübrigt sich die Anwendung besonderer Vorkontakte zur Vermeidung von Dauersehlüssen in den Stromkreisen. 



   Im übrigen können die Hubmittel nicht nur in der Bandmitte, sondern auch an einem oder beiden Rändern des Bandes vorgesehen sein, wobei sie etwa als Zacken od. dgl. ausgebildet sind, gegen welche die die Kontakte der Impulsstromkreise steuernden mechanischen Organe von der Seite her federnd gedrückt werden. 



   Auch die zur Führung des Lochbandes durch die Verbindungsvorrichtung dienenden Perforationen a können statt in der Mitte auch an den Seitenrändern des Bandes angeordnet sein. 



   Zur Führung der bandförmigen Schablonen 5 können an Stelle eines Zahntriebes auch Paare 
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 Ein Walzenpaar 23, 23'ist hiebei am Einführungsende   7.   das andere 24, 24'am Austrittsende 8 der Führungsbahn 6 für die bandförmige Schablone 5 vorgesehen (Fig. 5 und 6). 



   Ferner ist es möglich, an Stelle von bandförmigen Schablonen in an sich bekannter Weise solche von Walzen-, Trommel-oder Scheibenform anzuwenden (Fig. 7.   8),   die mit ihren Hubmitteln b, c (Löchern, Ausnehmungen, Aussparungen, Vertiefungen oder Erhöhungen, Vorsprüngen, Wulsten od. dgl.) ähnlich wie zuvor beschrieben auf federnd in die Umdrehungsbahn der Walzen, Trommeln 25 oder Scheiben reichende Abtastorgane 9,   9'wirken,   sobald die Walze oder Trommel   M, Scheibe   od. dgl. in Umdrehung versetzt wird. 



   Um ein richtiges Einführen von   trommel- oder walzenförmigen Schablonen 25   in die Vorrichtung zu gewährleisten, sind die Schablonen mit je zwei Lagerzapfen 26, 27 von verschiedenem Durchmesser oder von verschiedener Form versehen, die, in entsprechend ausgebildete Lager   28,   29 an der Vorrichtung eingebracht, nur auf eine einzige Art eingeführt werden können (Fig. 7). Hiebei kann einer, 27, der Lagerzapfen einachsig symmetrischen oder unsymmetrischen Querschnitt aufweisen, wodurch überdies noch die Mitnahme der Schablonen durch eine motorisch angetriebene, entsprechend gelagerte Mitnehmerscheibe 30 erleichtert wird. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 werden können.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromkreisen (12, 12') des Impulsgebers (9-11, 9'-11') ausser den von den Hubmitteln (Löchern, Wulsten od. dgl.) der Schablonen (5) gesteuerten Hauptkontakten (11. 11') des Impulsgebers weitere, ebenfalls von der bewegten Schablone beeinflusste Hilfskontakte (14, 14') vorgesehen sind, die in Reihe bzw. parallel zu den Hauptkontakten (11, 11') geschaltet, durch ihr Öffnen und Schliessen die Einhaltung jenes Schaltprogramms bewirken. das für die unabhängige Betätigung des Impulsgebers (9-11, 9'-11') der Vorrichtung und der von Hand, z.
    B. mittels einer Nummernscheibe, gesteuerten Impulskontakte des zugehörigen Fernspreehapparates erforderlich ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass das die Schablone bildende Band (5) an seinen Enden (z. B. trapezförmig) verjüngt ist, wodurch der Kraftangriff des EMI6.2 für die Impulsstromkreise und der Kontakte (18, 19) des Motorstromkreises verbessert wird.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet. dass die Führungbahn (6) der bandförmigen Schablone sowie das Band (5) selbst einen unsymmetrischen Querschnitt aufweist, so dass die Schablone nur in bestimmter Stellung in die Vorrichtung eingeführt werden kann.
    Fehlschaltung des Impulsgebers demnach ausgeschlossen sind (Fig. 4), 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der unsymmetrische Querschnitt des die Schablone bildenden Bandes (5) durch eine zweckmässig rechtwinkelige Abbiegung eines H- der beiden Seitenränder des Bandes (5) gebildet wird. wobei der abgebogene Seitenrand überdies gleichzeitig das Steuerorgan für die Federkontakte (18, 19) der Motorstromkreise oder (und) für die zur Ver- hütung von Dauerschlüssen. Kurzschlüssen und unzulässigen Unterbrechungen der Impulsstromkreise dienenden Hilfskontakte (14, 14') bilden kann.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, dass das die Schablone bildende Band (5) mit einer Marke, Bezeichnung, Beschriftung od. dgl. versehen ist, welche die richtige Stellung der Schablone bei deren Einführung in die Vorrichtung kennzeichnet.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für walzen-oder trommelförmige Schablonen. dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Walzen oder Trommeln (25) zwei verschiedenartig' (z. B. für Zapfen von verschiedenem Durchmesser oder von verschiedener Form) ausgebildete Lager (28.
    29) dienen oder nur ein einziges Lager vorgesehen ist, die Trommeln oder Walzen somit nur auf eine (richtige) Art an der Vorrichtung in Stellung gebracht werden können (Fig. 7,8).
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Lagerstellen (Zapfen ?..
    27) von verschiedenem Durchmesser aufweist (Fig. 7).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnt, dass die einzuführenden Schablonen zwei Lagerstellen (Zapfen 26, 27) aufweisen, von denen eine (27) unsymmetrischen oder nur einachsig symmetrischen Querschnitt aufweist, wobei der Walzen-oder Trommelantrieb vorteilhaft an dem EMI6.3 13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schablone nur ein einziger Lagerzapfen (27') von unsymmetrischem oder höchstens einachsig symmetrischem Querschnitt vorgesehen ist (Fig. 8).
AT141439D 1934-03-26 1934-03-26 Vorrichtung zum Herstellen von Verbindungen bei Selbstanschluß-Fernsprechern. AT141439B (de)

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DE1020372B (de) * 1955-07-27 1957-12-05 Carl A Schmitt Geraet zum selbsttaetigen Waehlen von mehrstelligen Fernsprechnummern od. dgl. mittels an Abtastorganen selbsttaetig vorbeigefuehrter Lochkarten
DE1129186B (de) * 1959-10-19 1962-05-10 Siemens & Halske G M B H Selbsttaetige Waehleinrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE947175C (de) * 1953-10-13 1956-08-09 James Kilburg Corp Vorrichtung fuer das selbsttaetige Waehlen ueber Fernsprechleitungen
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